Eine Generation, deren musikalischer Protest sich nicht mehr in mit alten Normen brechenden Instrumenten und/oder Texten („My Generation“, „Keine Macht für Niemand“, „Anarchy in the U.K.“, aus Deutschland kam da jedoch auch schon längere Zeit kaum noch etwas von Belang), sondern in „radikal komplexen Rhythmen“ zwecks Mittanzens („NZZ“ u.a.) ausdrückt, weshalb sie selbst im wohl gefühlsreichsten Teil der oft gemeinsamen Freizeitgestaltung zum „tönenden Biedermeier“ („Telepolis“) greifen, der ihnen die Lust an der Auflehnung zuverlässig austreibt, ist eine Generation, deren Annahme, ausgerechnet die Wahl einer Oppositionspartei werde es dem System mal so richtig zeigen und das genüge dann auch schon als Ausdruck der wütenden Jugend, zwar nach wie vor schrecklich falsch, aber doch zumindest verständlich ist.
Steuern zahlen ja nur die anderen.
Die Zahl der Privatinsolvenzen – nicht aber die der Unternehmenspleiten – steige, quatschte neulich die „tagesschau“ nur wenige Wochen, nachdem „viele Deutsche“ („t‑online“) verkündet hatten, sie würden den Pandemiefolgen gern beikommen, indem mehr Steuern erhoben werden.
Der offensichtliche Widerspruch ist damit zu erklären, dass die Befürworter höherer Steuern davon ausgehen, dass die zusätzlichen Ausgaben nur diejenigen träfen, die reich seien; die Linke etwa wirbt offensiv mit einer „Umverteilung“ von Nochreich zu Nocharm.
Jetzt könnte ich eingehend darauf eingehen, dass wahrer Reichtum ja nichts mit dem Kontostand zu tun hat und ein Abend mit guter Musik, gutem Whisky und (im Bestfall) dem guten Lebenspartner bereits ein Ausdruck von Luxus sei, aber ich mache ja hier nichts mit hygge und Baumschmusen, sondern hier zählen Fakten, Fakten, Fakten:
Paare ohne im Haushalt lebende Kinder, die mehr als 5.294 Euro netto monatlich zur Verfügung haben, zählen in Deutschland zu den reichsten zehn Prozent. Bei Singles liegt die Grenze bei 3.529 Euro.
Ich las neulich etwas von einer zusätzlichen Steuer ab einem fünfstelligen Betrag. Warum so hoch?
Andererseits: So schlecht scheint die Baumschmuserdefinition von Reichtum im Vergleich dazu dann doch nicht zu sein.
Nebenbei: Warum schließen die Pissnelken von der SPD eigentlich, wenn sie das Haus verlassen, die Tür hinter sich, aber fordern dann von allen anderen Bürgern, Hintertürchen im Computer offen zu lassen?
Frisch gewichst: Der gröbste Schreibfehler im Norden.
Hans Wilhelm Fick hat einen Supermarkt (🎶 i‑a-i-a‑o 🎵) und versilbert seinen Namen zum Unmut von Puritanern:
Im Internet haben Fotos von Mitarbeiter-T-Shirts des Busdorfer Edeka-Marktes aktuell heftige Diskussionen ausgelöst(…) [, weil] auf deren Rückseite gut leserlich die Aufschrift: „Der Beste Fick im Norden“ prangt.
Das würde mich auch ärgern, hätte ich einen eigenen Supermarkt und dann ginge nahezu das komplette Werbebudget für einen Text mit Schreibfehler drauf; es muss natürlich „Der beste Fick im Norden“ heißen.
Feuchte Träume ohne Basis
Es handle sich um „feuchte Träume“, aber die SPD, versprach Saskia Esken bereits 2019, werde „das nicht mitmachen“:
Ich lehne #Staatstrojaner in Händen der Dienste auch dann ab, wenn Berufsgeheimnisträger ausgeschlossen wären.
Das geht einfach gar nicht.
Jetzt könnte man vermuten, dass die SPD – wie so oft – sich darauf zurückzieht, dass der Koalitionspartner es aber leider so will. Dem sei aber nicht so, denn selbst die SPD habe verstanden, dass es im Volk gar nicht gut ankommt, wenn sie in der Regierung gar nicht als eigenständige Partei auffällt, weshalb man „keine Basis“ für eine weitere Zusammenarbeit sehe, informierte die SPD-Covorsitzende vorletzte Woche:
Die SPD-Vorsitzende räumte ein, dass die Leistungen der SPD in den Koalitionen auf Landes- und Bundesebene zu wenig sichtbar geworden seien. „Das ist das Phänomen der Mitregierung, der sogenannten Juniorpartner, das wir immer wieder erleben.“ Deshalb müsse deutlicher hervorgehoben werden, dass es „einen Unterschied macht, wenn die SPD mitregiert“.
Das sieht in der Praxis übrigens so aus:
Die Bundespolizei soll Staatstrojaner gegen Personen einsetzen, die noch gar keine Straftat begangen haben. Darauf haben sich SPD und Union im Bundestag geeinigt, übermorgen wollen sie das Gesetz beschließen. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hatte eigentlich angekündigt, das „auf keinen Fall“ mitzutragen.
(Allergikerwarnung: „Netzpolitik.org“.)
Ein „Planet ohne Affen“ drohe die Erde zu werden, las ich anderswo. Schön, dass die SPD sich wenigstens dieses Problems aufrichtig annimmt. Aber müssen die unbedingt auch Wahlrecht bekommen?
Apropos unappetitlich: „Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betrachtet die zunehmende Säkularisierung der Gesellschaft offenbar als Bedrohung.“ Ding-dong!
Das mit den Fähnchen.
Da ich jüngst einen Supermarkt von innen sah, habe selbst ich, dessen Fähigkeit zum Ausblenden langweiliger Ereignisse ich für geschärft gehalten hatte, mitbekommen, dass demnächst wieder – überwiegend vor Fernsehern – kistenweise ungesunder Kram („bewusste Ernährung“, schlägt der aktuelle ALDI-Prospekt direkt nach einer Doppelseite Dosenbier vor) konsumiert werden wird, während auf der anderen Seite des Fernsehers Fremde für zu viel Geld einem langweiligen Sport nachgehen; Darts oder Golf oder so. Wer wohl dieses Jahr Leberschadenweltmeister wird? ‘Das mit den Fähnchen.’ weiterlesen »
Kurz angemerkt zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021
Eine Zivilgesellschaft, die noch bis vor wenigen Tagen in sozialen Medien mehrheitlich die Forderung vertreten hat, #niemehr die CDU/CSU, bekannt für Jahrzehnte der Korruptionsskandale, schleichende Abschaffung elementarer Bürgerrechte „wegen der Sicherheit“, Flüchtlingsdezimierung per Frontex, Internetverunmöglichung sowie witziger Forderungen wie des Runterschießens von Passagierflugzeugen, zu wählen, die es jedoch am Tag nach der jüngsten Landtagswahl im seit der offenbar fehlgeschlagenen „deutschen Einheit“ – interessierte Zwischenfrage: wie lange muss die DDR eigentlich nicht mehr existieren, bevor sie endlich nicht mehr „die neuen Bundesländer“ heißen muss? – von der CDU so richtig anal durchregierten Sachsen-Anhalt erleichtert, wenn Menschen gegen ihre Überzeugung diese CDU wählen, auf dass bloß nicht die AfD, das enfant terrible du jour, stärkste Partei sein möge (hoffentlich bringt bald mal jemand eine dritte Partei raus!), ist nicht mal unter Berücksichtigung des Umstands, dass Susanne Hennig-Wellsow, bekannt als fürchterlich schlechte Verliererin aus einer anderen Wahl und mit dem Programm ihrer eigenen Partei wenig vertraute Bundesvorsitzhälfte der „Linken“, wieder groteske Wortmeldungen beigesteuert hat, auch nur annähernd als magenschonend zu begreifen.
Stolen Babies – Stolen Babies // Onkentenfütterung
Es ist Montag. Mehr kuscheln, Kinder! Die übliche Überleitung zu Pandabären traue ich euch im Übrigen auch ohne Hilfe zu – Pandabären sind schließlich sehr flauschige Tiere. (Sagt man das noch, „flauschig“?)
Gute Nachrichten von Annalena Baerbock: Anscheinend gibt es Menschen, die CO2 verbrauchen. Ich würde das als Humbug abtun, aber das wäre natürlich völlig unangemessen und übergriffig. Ist ja Umweltpartei. Was weiß ich schon? – Apropos Parallelwelt: Heteronormativer Narr, wer keinel Niffe hat!
Die Stolen Babies haben letztes Jahr – das noch aktuelle Album ist von 2012 – völlig überraschend mal wieder ein neues Liedlein rausgehauen und es versetzt in eine angemessene Stimmung für so einen Montag. Freut euch mit mir:
Guten Morgen.
Kurzkritik: Volvopenta – Simulacrum
Lange nichts mehr über Musik geschrieben.
„Simulacrum“, das 2020 rausgekommene, aber weiterhin aktuelle Studioalbum von Volvopenta (Amazon.de, TIDAL und so weiter) aus ausgerechnet Mülheim an der Ruhr, enthält zu meiner Freude genau das: Musik – und die ist auch noch gut. Mülheim an der Ruhr kennt man ja sonst nur vom Maldurchfahren und wegen Helge Schneider, der wiederum ganz andere Musik macht. (Nachtrag: In der Senfecke teilte man mir mit, ich hätte diese Herren nicht vergessen dürfen. Die Senfecke hat Recht.)
Volvo Penta sei ein mir bisher unbekanntes „Unternehmen innerhalb der Volvo-Gruppe“, ein Simulacrum hingegen „ein leerer Signifikant, der auf nichts als sich selbst verweist“, erzählt mir das Internet. Ich weiß nicht, ob das was miteinander zu tun hat. Auf der Suche nach „unklassischen Klängen“ sei das Quartett, schreibt es jedenfalls über sich selbst oder lässt es jemanden schreiben, das weiß man ja nie so genau heutzutage. Wer jetzt das Gegenteil von Beethoven erwartet, der liegt entweder richtig oder falsch. (Was genau ist das Gegenteil von Beethoven?) Volvopenta spielen Postpunk oder Postrock oder Noiserock oder so, umschiffen aber dabei nicht bloß gewollt, sondern sogar gekonnt die Genreklischees. Wer kann oder will oder wird es ihnen verübeln und warum?
Gesang erfolgt kaum und fehlt auch kaum; den Fehler von Mogwai, die unbedingt (ich regte mich an anderer Stelle ja bereits darüber auf) ihre wütenden Gitarrenbreitwände durch Radiogesäusel ersetzen und mich damit nachdrücklich enttäuschen mussten, ersparen sich und mir die vier Herren. Man muss sollte ja auch mal das wenige Gute, das sich derzeit ereignet, nickend anerkennen, gern auch im Takt.
Hauptsache, es wird nicht auch noch dazu geklatscht. Das können Deutsche ja nicht so gut.
Medienkritik in Kürze: Bekannt geheim
Ach, „JOY“.

Ach, ach.
Medienkritik in Kürze: Selbstfalschdenker
Kurze Durchsage von „eXXpress“, einem österreichischen Quatschblatt „für Selberdenker“:
Ein Fehler im eigenen Curriculum kann schon mal passieren. Im Falle von Annalena Baerbock sind es aber bereits sieben, wie Österreichs Plagiatsjäger Stefan Weber herausgefunden hat – zu viele für das höchste Amt, wie Weber findet.
Da hat Annalena Baerbock noch mal Glück gehabt: Sie bewirbt sich ja nur um das dritthöchste Amt.
Gute Frage aus dem Internet (Quellen: diverse): Wo sind eigentlich all diejenigen gerade abgeblieben, die noch vor wenigen Wochen mit roten Punkten im Twitterprofil und Meinungsartikeln in so Medien die sofortige Schließung sämtlicher Geschäfte zwecks Pandemieeindämmung gefordert haben – im Biergarten etwa?
Das Bundespolizeigesetz und ich (in 500)
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Das Richtige.
Als Google im Zuge der Gründung seines eigenen Mutterkonzerns das Firmenmotto „Sei nicht teuflisch“ („Don’t be evil“) zugunsten von „Tu das Richtige“ („Do the right thing“) verwarf, war bereits absehbar, dass es mal so kommen würde:
Als Google Versionen des Betriebssystems Android getestet hat, die das Auffinden der Einstellungen zur Privatsphäre einfacher gemacht hatten, machten Nutzer davon Gebrauch, was Google als „Problem“ angesehen hat.
(„Übersetzung“ von mir.)
Gerade in Wahljahren (ja, klar: irgendwo is‘ immer Wahl) erreicht die Definition des Richtigen allerdings regelmäßig ihr Höchstmaß an Ambivalenz, begünstigt durch die Heterogenität der Menschen. Kaum jemand wird für eine Partei stimmen, von der er nicht annimmt, sie würde, hätte sie politischen Einfluss, das Richtige tun; dennoch ist keine Partei wirklich klar als die allgemein führende erkennbar. In Sachsen könnte eine „Volkspartei“ aus der „großen“ Koalition, die SPD, nächstes Mal endlich aus dem Landtag entfernt werden, im bald wählenden Sachsen-Anhalt wird sie sukzessive nach unten durchgereicht.
Das könnte daran liegen, dass sie sich für die Belange ihrer Stammwählerschaft kaum mehr interessiert, die Rolle der sozialdemokratischen Arbeiterpartei füllt längst die „Linke“ aus. Darüber bekümmert sucht die SPD nach einer neuen Klientel und findet nur eine lauwarme: Der heute begonnene Juni sei der „Pride Month“, berichtet mir Twitter gegen meinen Willen; gefeiert wird, dass es Menschen gibt, die nicht monoamor heterosexuell und stolz darauf sind, was mich – zugegeben – amüsiert, denn die Akteure sind zugleich meist der Ansicht, es sei seltsam, auf seine Heimat stolz zu sein, denn die habe man sich ja nicht ausgesucht. Was davon ist das Richtige?
In meiner wilden Jugend – ich hatte sogar Spiele auf dem Computer installiert! – nahm ich an mancher StudiVZ-Gruppe teil, wenigstens als witziges Wortspiel für mein Profil; eine davon hieß ungefähr „klug war’s nicht – aber geil“. Ein wenig Hedonismus ruht (man merkt es mir hoffentlich kaum an) auch in mir, weshalb ich diesen Gruppennamen für ein eigentlich auch ganz gutes Ziel im Leben halte. Fast immer, wenn ich absichtlich etwas getan habe, von dem ich vorher wusste, dass es nicht klug sein würde, hatte ich aber hinterher nicht das grobe Gefühl, ich hätte „das Falsche“ getan, denn dann hätte ich es ja nicht getan.
Wenn „das Richtige“ aber immer allein auf der persönlichen Wahrnehmung dessen fußt, der es tut: kann man dann – rein objektiv betrachtet – nicht eigentlich immer nur das tun, was für viele (wenn nicht die meisten) Zeitgenossen das Falsche ist?
Nachtrag, weil’s mir gerade reingespült wird: „Die Bundesregierung unterstützt die Planungen für eine Erhöhung der Nato-Budgets“ – in wessen feuchten Träumen ist noch mehr Geld für Kriegsspielchen eigentlich das Richtige?
Samsara Blues Experiment – Into the Black // Drei Religionen mit einem Problem
Es ist Montag. „Wir“ hätten schon größere Probleme als den Klimawandel bewältigt, postulierte ein umstrittener Rechtspopulist von der CDU, gefolgt von lautem Protest von so Leuten, dass das gar nicht stimme, weil es gar keine größeren Probleme geben könne. Ich persönlich würde den Holocaust und das einzig von der menschlichen Ausbreitung verursachte Artensterben – fast hätte es sogar die Pandabären erwischt! – schon für wenigstens ähnlich schlimm halten, aber ich bin auch keiner von so Leuten.
Schöner Satz aus dem Internet: „Beim Versuch, dumme Menschen zu beeindrucken, schreckt man meist die klugen Menschen ab.“ Mehr muss man über zeitgenössische Parteipolitik eigentlich nicht mehr schreiben. Leider sind die Dummen oft auch die Lauten: Neues Feld im Unterdrückungsbingo sind die gemeinen patriarchalischen Videokonferenzsysteme, die weibliche Stimmen nicht so durchsetzungsstark klingen lassen wie männliche Stimmen, schreibt die „taz“; dasselbe Magazin freilich, das es sich selten nehmen lässt, die Unsinnigkeit der Einteilung in Männlein und Weiblein zu betonen. Kampferfahrene Altpiraten schmunzeln leise und füllen ihren Popcornvorrat noch mal auf.
In Teilen der USA – das sind die, deren Volk unironisch den Begriff „böse Wörter“ („bad words“) verwendet – scheinen Erstklässler für viel Geld unter anderem Wichsen zu lernen. Als Bürger eines Landes, das eindeutig zu viele Priester hat (immerhin stehen überall diese Bimmeltürme herum), hätte ich einen preiswerteren Vorschlag für die Erstklässler im Kopf, aber die Priesterdichte in den USA ist mir leider nicht geläufig. Ich war nie da, ich will auch nicht dahin. Die reden alle so komisch. – Apropos Religion und apropos Irre: In Berlin baut man gerade ein Gebetshaus für Christen, Muslime und Juden und geht tatsächlich davon aus, dass das zur Verständigung beitragen wird. Ich möchte nicht unbedingt unken, aber ein ähnliches Konzept ist in Jerusalem schon nicht sehr erfolgreich.
Gute Nachrichten aus dem Bundestag: Das Parlament ist sich zur Abwechslung mal wieder mehrheitlich einig; diejenigen, die (zum Beispiel aus finanziellen Gründen) keine Kinder haben, weshalb sie ohnehin schon zu denen mit der höchsten Abgabenlast gehören, müssen ab 2022 0,35 statt 0,25 Prozentpunkte Strafe zahlen. Das haben diese verdammten Kinderlosen jetzt von ihren gesparten Milliarden, nämlich!
Auch ohne Milliarden, dafür wenigstens wohlklingend: Samsara Blues Experiment.
Guten Morgen.
#hyBPT211
Si vis pacem, para bellum. (16)
Dass deutsche Soldaten, die im Namen des mir, wenngleich sowieso eher misanthrop, noch weniger sympathischen Teils des deutschen Volkes – NATO-Versteher, Kosovoapologeten und sonstige Wunschwähler der Grünen (Allergikerwarnung: „ZEIT Online“) – blöde im Ausland auf andere Menschen schießen wollen, denn sonst wären sie ja beim THW und nicht bei der Bundeswehr, mit hoher Priorität gegen Corona geimpft werden müssen, amüsiert mich: Meine größte Sorge, wäre ich aus freien Stücken (die Pflichtarmee ist abgeschafft) bewaffnet in ein Kriegsgebiet gezogen, wäre ja nicht, dass mich ein Infizierter anhusten könnte.
Gleichwohl entnahm ich der „NOKZEIT“ die Meldung, die Soldaten „des Logistikbataillons 461 aus Walldürn“ – ich müsste (will aber nicht) nachgucken, wo das schon wieder ist – haben ihren Dienst im Gesundheitsamt zu jedermanns Erbauung abgeschlossen, indem sie nämlich „Menschenleben gerettet“ haben. Ich möchte dem inhaltlich ja auch gar nicht widersprechen, aber mir sei zumindest die Frage unbenommen: Hat schon mal jemand ausgerechnet, wie viele Soldaten in Gesundheitsämtern eingesetzt werden müssten, um die Zahl der von deutschen Soldaten umgebrachten Menschen wenigstens annähernd auszugleichen?
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.













