Es ist Montag. Am Wochenende fanden die ersten beiden Tage des ersten weitgehend virtuellen Bundesparteitags der Piratenpartei statt, gemäß ersten Einschätzungen hätte sie das lassen wollen. Wenden wir uns insofern mit Grausen ab und Sachsen zu: Ein Bischof hat ein Auto gesegnet. Chance vertan: Wieder kein Panda (Fiat)!
Am vergangenen Wochenende wurde in Berlin und anderswo wieder demonstriert, weil die Kommunisten 1945 den Faschismus überwältigt hatten. Die Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ befand, „Bullenhass“ gebe es „nie zu viel“, wobei das eigene Streben zweifellos auf Kommunismus hinauslaufen müsse. Wissen die, dass der Kommunismus mit weniger Bullen kaum durchsetzbar wäre? – Das kommunistische Leitmedium „taz“ versucht sich unterdessen in der Befürwortung von linker Religiösität. Ich weiß nicht, was das über die „taz“ aussagt, aber Gedanken und Gebete sind ja neuerdings eine beliebte Antwort auf vieles, was falsch läuft. Verdammte Chinesen!
Wir bleiben bei Dingen, die falsch laufen: Der SPD-Bundesparteitag hat ein Programm beschlossen und das Internet fragt, was es wert sei, wenn sich die SPD doch sowieso nicht daran halte. 5 von 5 Sternen! Die Konkurrenz von der CSU verstößt derweil gegen die Urheberrechtsnovelle. Mit Uploadfiltern wäre das nicht passiert. Der Wirtschaftsminister (CDU) ist andererseits nicht nur konsequent darin, lieber über Personen als über Inhalte abzustimmen, sondern anscheinend auch zu doof zum Wählen. Vielleicht ist eine Wahlrechtsreform doch eine gute Idee, aber nicht ab, sondern bis zu einem gewissen Alter.
Fundstück der Woche: Es gibt von ausgerechnet Canon eine Maus mit eingebautem Taschenrechner. Da kann man dann direkt ausrechnen, was man statt dieser Maus hätte kaufen können. Für 39,99 US-Dollar, den aktuellen Onlinepreis, könnte man zum Beispiel mehr als eine Schallplatte kaufen.
Vielleicht diese hier?
Guten Morgen.












