(Aber es gab dort sehr interessante Dinge.)
Esst mehr Grillen
Ich habe nichts gegen Grillenessen, Gegrilltes ist meist sehr schmackhaft.
Alternative Pointe: Ja, aber…
EU erlaubt Hausgrillen in Lebensmitteln. Und schon geht’s los: Youtuber prophezeien Ekel im Essen.
… waren die noch nie bei McDonald’s?
Zertwitterung mit #Ivory: Mastodons Ewiger September hat gerade erst begonnen.
Im August 2018, Diaspora* (seinerzeit als „das neue Facebook“ durch die Presse getrieben, heute fast so tot wie Hannover) war mir mit seiner albernen Torwächterei bereits zu bescheuert geworden, verleitete mich irgendetwas, das ich mittlerweile vergessen habe, dazu, mich im „Fediversum“, zu dem Diaspora* ebenfalls gehört, weiter umzusehen. Schnell landete ich bei Mastodon, das ein bisschen aussah wie Twitter.
Es erfüllte allerdings ganz andere Zwecke auf ganz andere Weise: War Twitter ein Netz für Schreihälse, Politiker und kommerziell orientierte Selbstdarsteller, so war Mastodon stattdessen ein entspanntes Netz für Open-Source-Freunde und Nerds. ‘Zertwitterung mit #Ivory: Mastodons Ewiger September hat gerade erst begonnen.’ weiterlesen »
The Long Blondes – Separated by Motorways // Freiburg, angenehm öde.
Es ist Montag. Es gibt, wie ich zu meinem Bedauern erfahren habe, eine Abwandlung von Tetris, von der man Kopfschmerzen bekommt. Mein Rekord liegt bei 6.885 Punkten. Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.
Was es anscheinend auch gibt, ist ein „dunkler Faktor“, der destruktive Anteil der Persönlichkeit. Mich wies die aktuelle Ausgabe des durchaus abonnierenswerten Magazins „Katapult“ darauf hin, dass es mittlerweile einen Test gibt, der halbseriös den Anteil dieses „dunklen Faktors“ misst. Mein „dunkler Faktor“ liegt demzufolge bei 89 Prozent, ich wurde aber im Kriterium Psychopathie von der Partnerin eines Freundes übertrumpft. Nichts davon überrascht mich. In Freiburg gibt es keine Drogen. Vielleicht wäre Freiburg eine gute Bundeshauptstadt.
In Kürze, so’s mein Kontostand will, wird mein seit 1996 laufendes Projekt „hauptsächlich Windows nutzen, ohne dabei nennenswerte Gewaltfantasien zu entwickeln“ absehbar beendet werden, indem ich eines davon ändere. Über den Erfolg des Projektes habe ich noch kein abschließendes Urteil gefällt. – In C++ kann man anscheinend Code vor main() ausführen lassen, anderswo im Internet erfuhr ich von der Existenz von WinRAR-Fanfiktion. Ich hätte mich niemals für das Hobby Computer entscheiden dürfen. Da wird man nur unnötig fassungslos. – Das Hobby „Schaden an fremdem Eigentum anrichten“ ist aber auch nicht viel weiser, entnehme ich der Online-„taz“; so gesehen hätte es auch schlimmer kommen können.
Das Problem, dass es derzeit keine vernünftige Möglichkeit gibt, Twitter auf einem Smartphone zu nutzen, versuche ich dadurch zu umgehen, dass ich stattdessen Mastodon nutze, das ich automatisch auf Twitter spiegele. Neues Problem: Es gibt keine vernünftige Möglichkeit, Mastodon auf einem Smartphone zu nutzen. Wenigstens GNU Emacs geht noch.
Apropos: Die EU-Kommission unter dem Vorsitz Ursula von der Leyens möchte zwar unser aller mobile Kommunikation überwachen, aber keineswegs so schnell wie möglich Darstellungen von Kindesmissbrauch löschen, sonst erwischt man versehentlich doch Unschuldige. Zum Glück ist das bei Kommunikation nicht so. Wer ein Smartphone hat, ist bestimmt ein Verbrecher. Sonst hätte er ja kein Smartphone.
Niemals würde ich (jedenfalls heute) zugeben, mancherlei Musik nur als Privatkopie zu besitzen.
Guten Morgen.
Si vis pacem, para bellum. (23)
Bundeszentrale für politische Bildung:
Die Rüstungsindustrie sollte abgeschafft werden, alle im Umlauf befindlichen Waffen mussten vernichtet oder den Alliierten übergeben werden. Damit wollten die Alliierten einen Wiederaufbau des deutschen Militarismus verhindern.
Unter ihm als Minister solle die Bundeswehr den Spitzenplatz in Europa einnehmen, sagte Pistorius weiter. „Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa, deswegen sollte es auch unser Ziel sein, die stärkste und am besten ausgestattete Armee in der EU zu haben.“
Deutsches Wesen.
Welt.
Genesen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.
Liegengebliebenes vom 20. Januar 2023
Possierliche neue (oder mir jedenfalls neulich erstmals untergekommene) Idee aus dem Bürokratiekeller: Hüpfspielverbot auf Gehwegen.
Dieser Tage wohnte ich einer PowerPoint-Präsentation bei. Im Abstand von wenigen Minuten wischte ein Zweiter auf dem Laptop des Redners herum, damit der Bildschirmschoner nicht die Projektion unterbrechen möge. Der Computer hat den Menschen schon recht gut domestiziert.
Wirklich, wirklich schrecklicher „Whisky“: Stork Club Rye Malt Whisky. Nicht trinken. Nicht damit Blumen gießen. Nicht mal damit Steine gießen. Man könnte frische Socken damit einreiben, damit sie riechen, als hätte man sie bereits eine Woche lang getragen. Während man Fliegen in der Küche weggesprüht hat. Ich weiß nicht, warum man das tun sollte, aber ich weiß auch nicht, welchen anderen Grund jemand haben sollte, so einen Whisky herzustellen. Für Whisky-Cola ist er jedenfalls ungeeignet. So schlechte Cola gibt es gar nicht (und ich habe wirklich schon fürchterliche Cola probiert).
„heise online“ lässt ausrichten, dass „heise online“ keine „gut gemachte und faire Internetseite“ ist. Niemand ist überrascht. Dem zitierten Ulrich Kelber die Nuancen zwischen Internet und Web darzulegen steht allerdings nun auf meiner Agenda. Von dem Wort „Internetseite“ kriege ich immer so ein Zittern und das ist bestimmt nicht gesund.
Die zur Strafe für ihre Schummelei beim Gedoktortwerden zur Bürgermeisterin der vermeintlichen „Hauptstadt“ Berlin degradierte Franziska Giffey (SPD) lässt wissen, dass sie die Ergebnisse des Volksbegehrens zur teilweisen Enteignung einiger Immobilienunternehmen nicht zu berücksichtigen gedenkt, weil Enteignung nicht mit ihrem Gewissen vereinbar sei. Ich finde das wahnsinnig komisch, aber ich muss ja auch nicht in Berlin wohnen.
Charmeoffensive auch in Israel: Der dortige Finanzminister ließ die Presse verkünden, dass er zwar ein homophober Faschist sei, aber keineswegs vorhabe, Schwule zu steinigen. Daran können sich andere Länder ein Beispiel nehmen. Der deutsche Finanzminister zum Beispiel hat sich noch nicht gegen das Steinigen von Schwulen ausgesprochen.
Die Volksfront von Lützerath
Anlässlich der Räumung und Wegschaufelung des Dörfleins („Weilers“) Lützerath wurde viel berichtet über „Aktivisten“, Politiker und sonstwie Engagierte, die sich für und/oder gegen selbige Räumung und Wegschaufelung engagierten. Es ergaben sich durchaus komische, allerdings wortgewaltige Bilder – das Spiel mit der Presse ist eins, das manchmal das Florett, manchmal aber die Axt erfordert.
Weniger komisch als wortwörtliche Schlammschlachten sind diejenigen körperlichen Angriffe, die auf etwaige Schadensfolgen wenig Rücksicht nehmen. Bilder, die hier zu verlinken mir zu blöd wäre, zeigen die Folgen von Polizeiprügeln im Rahmen der dortigen Auseinandersetzungen; andererseits zeigen verschiedene Aufnahmen Angriffe der sich „Klimagerechtigkeitsbewegung“ nennenden Lützerathbesetzer auf die Ordnungshüter. Bei aller sonstwie begründbaren oder wenigstens begründeten Wut: Es stärkt die eigene Verhandlungsposition nicht, wenn man sich autonom zur Exekutive erklärt und die ordnungsgemäß bestellten Vertreter der eigentlichen Exekutive wegzusprengen versucht, vermute ich. Es erscheint mir zudem zumindest unnötig kompliziert, einerseits ein rechtmäßig dem Abriss zugeführtes Dörflein („Weiler“) mit körperlichen Übergriffen vor selbigem bewahren zu wollen, andererseits aber Verbündete gegen vermeintlich unprovozierte „Polizeigewalt“ zu finden.
Das erkennen auch Vertreter der Klimabewegung und schlagen vor, dass man das lässt: „Gewaltbereite Leute, die Lehm, Steine, Böller, Moloto[w]cocktails auf Polizisten werfen“, sollte man von sich fernhalten, wenn man ein Problem mit staatlicher körperlicher Gewalt hat. „Die Klimabewegung“ hält dagegen: Wer mit denen, die eine erbärmliche Kinderstube hatten und darum das Verursachen körperlicher Schäden an Menschen mit dem „falschen“ Beruf (i.e. Polizist) für eine keineswegs deplatzierte Eskalation halten, nichts zu tun haben wolle, der „spalte“ die Klimabewegung, denn „Zusammenhalt“ sei „wichtiger“ als ein vorbildlicher Ruf.
Wenn es aber nicht die Absicht der Klimabewegung ist, denen, die ihr nicht angehören, und selbst denen, denen nicht jedes Mittel recht ist, sympathisch zu sein: was genau möchte sie eigentlich erreichen – und wie?
Desert Mountain Tribe – Runway // Kurden aussiedeln gegen Putin
Es ist Montag. Twitter scheint die größten Drittanbieterclients absichtlich zu blockieren. Die Zeit, die ich daher in den letzten Tagen gespart habe, indem ich weniger auf Twitter war, ging großteils dafür drauf, Informationen über diesen Zustand zu lesen, weil Twitter auf dem mobilen Gerät mit der „offiziellen“ app außerordentlich grauenhafte Scheiße ist und mit Drittanbieterclients noch Spaß macht. Es wäre sehr ärgerlich, wäre diese Änderung von Dauer. Twitter verdanke ich ja doch manches schöne Erlebnis, das hat Twitter anderen Möglichkeiten der Vernetzung doch deutlich voraus.
Ein empfindlicher Dämpfer für Befürworter der grünen Härte: Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer (warum heißen die eigentlich so?) habe sich im vergangenen Jahr fast verfünffacht, berichtet (Archivversion) die „tagesschau“. Bestimmt steht hier schon morgen der Russe vor der Tür und fordert Tribut. Die norwegische Regierung möchte unterdessen herausfinden, ob weiße Farbe rassistisch sei. In Deutschland sind Sozialforscher und solche, die sich dafür halten, da noch bodenständiger zugange: Eine Frau, die sich das international anerkannte Zeichen für Weiblichkeit – ♀ – auftätowieren lasse, mache damit im Wesentlichen das Gleiche wie ein Neonazi, der sich ein Hakenkreuz auftätowieren lasse, und Alice Schwarzer trage daran irgendeine Schuld. Dieses Internet für alle, Waschmaschinen sind mitgemeint, war wirklich eine Scheißidee.
Berliner Parteien sind empört und die „taz“ empört sich mit ihnen: Zur anstehenden Wahlwiederholung sei zu wenig Geld für Plakate übrig. Als jemand, der noch nie eine Partei nur wegen ihrer sonstwie durchdachten (weil in der Regel eher bescheuerten) Plakate gewählt, wohl aber mindestens eine Plakatkampagne selbst gestaltet hat, verstehe ich das Aufhebens um weniger Möglichkeiten, Gesichter mit Namen, aber ohne jede politische Aussage drauf en masse in der sowieso schon potthässlichen Stadt Berlin zu verteilen, schon in ihrem ganzen Wesen nicht. Eine Partei, die mir im Wahlkampf nicht von jedem Baum entgegengrinst (in Braunschweig hängen übrigens immer noch Plakate der die Stadt verwesenden SPD; schon klar, die letzte Wahl ist ja auch gerade mal etwas mehr als ein Jahr her, nur keine Eile!), würde ich jedenfalls lieber wählen als die Alternativen.
Am liebsten wähle ich aber sowieso und grundsätzlich: Musik.
Guten Morgen.
Cheri, cheri Kanzler
(Ganz, ganz großartige Idee auf die ganz, ganz falsche Art: Dieter Bohlen, aber als Bundeskanzler.)
Jeff Beck.
Medienkritik in Kürze: Sehr alte Kinderschuhe.
Während in Lützerath Grünenaktivisten (m/w/d) gegen hochrangige Grüne demonstrieren (warum wählt ihr überhaupt jedes Mal diejenigen, deren Beschlüsse euch nicht gefallen, wenn ihr nicht wollt, dass sie weitere Beschlüsse fassen, die euch nicht gefallen, ihr Napfzwerge?), indem sie mit Feuerwerk auf Journalisten schießen (nimm dies, Klima!), versucht sich die Gesellschaft für Informatik auf eine andere Weise an der Wahrung des Umweltschutzes, indem sie mit zwei Herren namens Prof. Dr. redet, die auch genau so aussehen und Albernes zur Frage, wie in der EDV Energieeffizienz hergestellt werden kann, zum Besten geben.
Besonders beachtlich und eines Kommentars würdig erscheint mir, was Prof. Dr. Volker Wohlgemuth im vorliegenden Kontext beigetragen hat:
Die neueste Entwicklung ist die hin zum Green Coding, also einer möglichst energie- und ressourcenschonenden Entwicklung von Software. Allerdings steckt dies noch in den Kinderschuhen.
Unter „Green Coding“ versteht man, wenn man gern in vermeintlich englischsprachigen Phrasen daherquatscht, unter anderem das Vermeiden von „Code-Verschwendung“ und langen Ladezeiten. Was diese „neueste Entwicklung“ also abbildet, ist das, was ich in der Vergangenheit schon des Öfteren schrieb; dass es nämlich eine bescheuerte Entwicklung ist, auf hohe Resssourcenbelastung einzelner Programme mit dem längst ausgelutschten Spruch zu reagieren, freie Computerressourcen seien „dafür da, genutzt zu werden“. Dass 16 GiB RAM – mein erster Desktop hatte 16 MiB, die ich seinerzeit selbst auf 64 MiB aufgerüstet hatte – heutzutage noch vergleichsweise wenig sind, bedeutet nicht, dass diese 16 GiB ohne Murren gefüllt werden müssen, indem man nur drei Programme (einen Webbrowser, einen Texteditor und vielleicht ein Mailprogramm) startet. Die verlinkte Seite der Gesellschaft für Informatik bindet übrigens neun JavaScripts ein. Keines davon wäre technisch unbedingt notwendig.
Diese „neueste Entwicklung“ ist mithin nichts anderes als eine Rückbesinnung auf die 60er und frühen 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in denen Speicher und Rechenleistung wirklich teuer waren und daher auf die jeweilige Plattform optimierter Code oft noch in Maschinensprache quasi handgeklöppelt wurde, als schon die ersten Hochsprachen wie PL/I allgemein verfügbar waren. Schon klar: Nicht alles hält ewig außer Römerbeton. (Gibt es eigentlich auch Deutschenbeton?) Natürlich kostet das mehr Zeit (und damit – netto – Geld) als das Zusammenkopieren irgendwelcher Drittanbieterbibliotheken in einer bis zur Unkenntlichkeit abstrahierten Sprache wie Python, deswegen ist der Softwaremarkt gerade überflutet mit „seht mal, was ich aus den immer gleichen zwanzig Komponenten anderer Leute zusammenkleben kann“ und fast nicht mit „seht mal, was ich programmiert habe“, was sich im Übrigen auch auf den Innovationswillen auswirkt. Um beim Beispiel Texteditoren zu bleiben: Worin genau besteht jetzt eigentlich der große Unterschied zwischen TextMate, Sublime Text, Atom und Visual Studio Code? Da schließe ich mich selbst im Übrigen nicht aus, auch Teile meiner eigenen Programme verlassen sich auf den Code anderer Leute, aber zumindest versuche ich darauf zu achten, dass ich nicht aus reiner Bequemlichkeit und ohne technische Notwendigkeit den Speicher anderer Leute verschwende.
Es stimmt schon: Softwarehersteller sollten sich auf die Zeit zurückbesinnen, in der ein Programm es nicht nötig hatte, einen Startbildschirm anzuzeigen, damit es nicht so sehr auffällt, wie lange es eigentlich braucht, um Benutzereingaben aufzunehmen. Das kann man „Green Coding“ und „neue Entwicklung“ nennen, wenn man sich damit besser fühlt, es jahrzehntelang aus reiner Faulheit falsch gemacht zu haben, und sich jetzt damit herausreden kann, dass es eine „neue Entwicklung“ gebe, an die man noch gar nicht gedacht habe, so lange es nur dazu führt, dass es wieder mehr Programme gibt, die effizient funktionieren. „In den Kinderschuhen“ steckt die Fähigkeit, Code ohne unnötigen Schnickschnack zu schreiben, trotzdem nicht.
Außer, wenn’s sehr alte Kinder sind.
Flirten (2023)

The Fall – L.A. // Macht euer großes Geschäft auf dem Sofa.
Es ist Montag. Videospiele seien, teilt die ARD nonchalant mit, der Auslöser für gewalttätige Ausschreitungen. Ich habe derzeit drei leidlich aktiv gespielte Spiele – 0 A.D., OpenTTD und SuperTux – bewusst installiert. Morgen baue ich ausschreitend eine Stadt auf. Und niemand kann mich aufhalten! Hahaha! Ich mache mein großes Geschäft jetzt auf dem Sofa. Ich kann das alles nicht mehr.
Denke ich an Frieden, denke ich an Fotos von Panzern. Inzwischen halte ich „Frieden“ für einen ziemlich brauchbaren Kandidaten zum Unwort des Jahres. – Apropos „Affen mit Waffen“: Die Bundesinnenministerin möchte Privatleuten halbautomatische Waffen verbieten. Die relevante Frage, wofür jemand, der kein bescheuerter Kackvogel ist, überhaupt eine Waffe für den Privatgebrauch haben sollte, lese ich in diesem Zusammenhang nicht. Schade.
Dazu passt: In den USA wollte ein Sechsjähriger wohl absichtlich seine Lehrerin erschießen. Zur Strafe bleibt die betroffene Schule heute geschlossen. Ätsch, da hat er seine Hausaufgaben jetzt bestimmt ganz umsonst gemacht.
Bayern kurz zusammengefasst: „Mann zieht blank – und beginnt unter ‚Muh‘-Rufen Gras zu essen“. Da schreiben sich die Veganer- und/oder Bayernwitze eigentlich fast von selbst. Dann muss ich das ja nicht mehr machen.
Bock auf The Fall? Ich schon.
Guten Morgen.
#AfGruene
So Medien, wenn in einem irrelevanten, abgelegenen Landstrich („Thüringen“) ein F.D.P.-Politiker nur deshalb ins Amt gelangt, weil die AfD ihm ihre Stimmen gab: „Die AfDP!“ „Ein Dammbruch!“.
So Medien, wenn in einem irrelevanten, abgelegenen Landstrich („Saarland“) eine Grünenpolitikerin nur deshalb im Amt bleibt, weil die AfD ihr ihre Stimmen gab, jedoch keinesfalls: „Die AfGrünen! Ein Dammbruch!“.
Versteh‘ ich nicht.
Liegengebliebenes vom 4. Januar 2023
Zum ersten Mal in diesem Jahr „2023“ in eine Überschrift setzen wollen und direkt beim ersten Versuch versagt. Auch sonst komme ich sehr gut mit Neuerungen zurecht.
Bedeutsame Feststellung, die ich gar nicht oft genug zitieren zu können annehme: Nicht jede Anleitung muss immer ein Video sein.
2023 müsse das „Jahr des Punks“ werden, postuliert ausgerechnet der Bayerische Rundfunk. Spätestens jetzt möchte Punk tot sein.
An der Küste von Scarborough fand kein Silvesterfeuerwerk statt, um das dort wichsende („schlafende“, wie es „derStandard“ ausdrückte) Walross nicht zu stören. Wieder einmal habe ich den Eindruck, Politiker setzen völlig falsche Prioritäten. Wenn ich mich an den Strand lege und mir gemütlich einen von der Palme wedle, sagt niemand ein Feuerwerk ab. Ich prangere das an.
Die „Süddeutsche Zeitung“ informiert mich floskelreich über das Ende der Dartsweltmeisterschaft: „Smith“, so heißt wohl der Sieger, „krönt sich zum Weltmeister“; wie praktisch, dass man keinen Zweiten mehr braucht, um eine Krönung vorzunehmen. Da ist selbst Burger King konventioneller! Wenn Darts nicht so fürchterlich ermüdend wäre, würde ich mich dazu vielleicht noch weiter auslassen, aber ich habe es noch nicht mal geschafft, den Artikel zu Ende zu lesen:
Ein Wurf war besser als der andere, van Gerwen und Smith waren gleichzeitig auf dem Weg zu einem perfekten Spiel. Für ein solches muss der Ausgangswert „501“ mit genau neun Darts auf exakt „0“ heruntergespielt werden. Van Gerwen startete mit drei Darts auf Triple-20, was Smith ihm gleichtat. Die fulminante Serie, die einer Showeinlage glich, setzte der Niederländer mit zwei weiteren Würfen auf Triple-20 und einem auf Triple-19 … (der Autor ist eingeschlafen, A.d.V.)









