MusikNetzfundstücke
„Indie-Rock“?

Hal­lo, lie­be Leser,

nicht viel los hier in letz­ter Zeit, nicht wahr? Nun, ich ver­brach­te die letz­ten Tage damit, mei­nen Wiki­pe­dia-Account mit ein paar Spie­le­rei­en zu ver­se­hen sowie, ange­regt unter ande­rem durch einen wei­te­ren mir bekann­ten Web­log­ger, mei­ner sorg­fäl­tig gepfleg­ten Musik­samm­lung eini­ge wei­te­re Stücke hin­zu­zu­fü­gen, wobei ich auf eine Gen­re­bezeich­nung stieß, deren Ver­tre­ter mir teil­wei­se zusag­ten, teil­wei­se aber auch völ­lig unbe­kannt waren.

Dazu wie­der ein­mal ein wenig Senf bzw. Ketch­up mei­ner­seits:
Es ist durch­aus erfreu­lich, dass der oft genug tot­ge­sag­te Rock wie­der Ein­zug in den Mas­sen­markt hält. Aller­dings las­se ich mir nicht weis­ma­chen, dass die zahl­lo­sen nahe­zu iden­tisch klin­gen­den Brit­pop­jau­ler von Franz Fer­di­nand, Man­do Diao usw. irgend­was in die­ser Kate­go­rie ver­lo­ren haben. „Inde­pen­dent“, also unab­hän­gig von Gen­res, wür­de ich da jeder­zeit als Eti­kett anhef­ten, aber „Rock“ klingt für mei­ne ver­wöhn­ten Ohren doch etwas anders.

In stil­lem Geden­ken an John Len­non,
– euer Musik­fa­schist (sur­vi­val of the fit­test!)


Nach­trag für die Win­dows­nut­zer unter euch:
Gestern stieß ich auf ein durch­aus beein­drucken­des Pro­gramm, das die Musik­qua­li­tät vor allem preis­wer­ter Laut­spre­cher und Kopf­hö­rer deut­lich zu erhö­hen in der Lage ist. Probiert’s mal aus!


P.S.:
Alles Gute zum 16. Geburts­tag, lie­bes WWW!

Netzfundstücke
Neue Vega­ner­wit­ze

Hal­lo, lie­be Leser­schar,

es wird immer blö­der:

Eine Vega­ne­rin habe ihr bei­spiels­wei­se berich­tet, sie fän­de Nicht-Vega­ner zwar attrak­tiv, wol­le ihnen aber nicht kör­per­lich nahe kom­men: „Ich möch­te nicht intim mit jemand wer­den, des­sen Kör­per buch­stäb­lich aus den Kör­pern ande­rer besteht, die für sei­ne Nah­rung ster­ben muss­ten.“

(Quel­le, mit bestem Dank an Kapi­tä­nin Jack!)

Ich wür­de das glatt unkom­men­tiert ste­hen las­sen, aber ich kann’s mir ein­fach nicht ver­knei­fen:

  1. Aber Din­ge essen, die von Tie­ren als Toi­let­te benutzt wer­den, ist akzep­ta­bel?
  2. „Ari­er, schlaft nicht mit Ju…“ halt, nein!

Schö­nen frie­ri­gen Rest­ju­li noch…
– euer Nicht­ve­ga­ner

PolitikNetzfundstücke
„Jetzt zah­len wir es euch heim!“

„Juden und Chri­sten sind dem Schweiß­ge­stank von Kame­len und Dreck­fres­sern gleich­zu­set­zen und gehö­ren zum Unrein­sten der Welt“Â¦ Alle nicht­mus­li­mi­schen Regie­run­gen sind Schöp­fun­gen Satans, die ver­nich­tet wer­den müs­sen.“

Kommt euch das, lie­be Leser, noch von „ganz frü­her“ in ähn­li­cher Wei­se bekannt vor?

Wenn man zudem berück­sich­tigt, von wem das Zitat stammt, wird einem als gezwun­ge­ner­ma­ßen tole­ran­tem Deut­schen doch irgend­wie schon flau im Magen.

Reli­gi­ons-/Mei­nungs­frei­heit und Tole­ranz gegen­über einer (zuge­ge­be­ner­ma­ßen nicht gera­de klei­nen) Grup­pie­rung, die zur Durch­set­zung ihrer Zie­le offen zum Geno­zid an Anders­den­ken­den auf­ruft, in deren Namen schon öfters mal Ortho­do­xe und Juden (sic!) von gan­zen Land­stri­chen „getilgt“ wur­den und in der nicht zuletzt die so genann­ten Ehren­mor­de nicht nur tole­riert, son­dern gar erwünscht sind?

Inter­es­sant, inter­es­sant. Bloß kei­nen Wider­stand lei­sten, „die Irren könn­ten böse wer­den“ (H. M. Bro­der) – ist Appease­ment immer der rich­ti­ge Weg?

Wider­stand gegen Min­der­hei­ten (NPD, Chau­vi­ni­sten, Bett­ler) wird uns auf der Stra­ße gelehrt, aber die wirk­li­chen Gefah­ren für unse­re Kul­tur wer­den ver­schwie­gen. Aus Angst oder aus (fehl­plat­zier­ter) Tole­ranz?

Scha­de, dass wir kei­ne eige­nen Ras­si­sten mehr aus­bil­den; sie wür­den zur Völ­ker­ver­stän­di­gung enorm bei­tra­gen.

Betrüb­te Grü­ße,
– euer PIngu­in

NetzfundstückePolitik
Big Brot­her ain’t watching you!

Ja da schau her:

Mona­te­lang hat das Bun­des­kri­mi­nal­amt eine neue Video­über­wa­chung am Main­zer Haupt­bahn­hof erprobt. Kosten: mehr als 200.000 Euro. Bilanz des BKA: ein Flop

Flop? Wie man es nimmt:

Sei­ner Mei­nung nach kön­ne sich „das Ergeb­nis sehen las­sen“. Eine Tref­fer­quo­te von 30 bis 60 Pro­zent sei doch bes­ser als nichts.

Rich­tig, und die ande­ren 40 bis 70 Pro­zent sind immer­hin poten­zi­el­le Ter­ro­ri­sten, nicht wahr, Herr Schäub­le? ;)
Man muss den Ter­ror ja bekämp­fen, bevor er aus­bricht. -

Aber dazu müs­sen wir wohl erst bis zur näch­sten Wahl war­ten.

Bin schon still,
– euer Rechts­pin­gu­in

Lyrik
Lie­be Paa­re, kennt ihr das?

Was mir gehört, was dir gehört -
wir sche­ren uns nicht drum:
Ich neh­me, denn ich bin gescheit;
du gibst, denn du bist dumm.

Was mir gefällt, was dir gefällt -
das ist doch alles eins:
Ich krie­ge schon mein Stück vom Glück,
und wenn ich will, auch deins.

Was mir gebricht, was dir gebricht -
uns ist das einer­lei:
Ich weiß ja nicht, was Man­gel ist,
denn du ent­sagst für zwei.

(Robert Gern­hardt, „Paar­ge­sang“)

In den Nachrichten
Kid­dies, die näch­ste Gene­ra­ti­on – oder war’s die vor­he­ri­ge?

Das ist kein Spiel, behaup­ten Ein­woh­ner der vir­tu­el­len Welt Second Life ger­ne. Sie leben ihr zwei­tes Leben sehr ernst­haft. Wie aus vir­tu­el­len Spie­le­rei­en hand­fe­ster und ganz rea­ler Streit wer­den kann, zeigt der erste Pro­zess um vir­tu­el­le Pro­duk­te vor einem ganz rea­len Gericht in den USA.
(…)
Alder­man wirft dem Ava­tar Vol­kov Cat­te­neo nun vor, das Bett kopiert zu haben und für nur 4.000 Lin­den-Dol­lar unter die Leu­te zu brin­gen. Um an die noch unbe­kann­te Iden­ti­tät hin­ter dem Cat­te­neo zu kom­men, klagt Eros LLC gegen Unbe­kannt und plant, Second-Life-Betrei­ber Lin­den­Lab gericht­lich zur Her­aus­ga­be der Kun­den­da­ten zu Cat­te­neo zu zwin­gen.

(Quel­le)

Nach­dem der WoW-Hype lang­sam abklingt, öff­net sich für mich als erklär­tem Kri­ti­ker jeg­li­chen Kid­diet­ums doch direkt die näch­ste Tür.
Und das wol­len erwach­se­ne Men­schen sein?

Mal sehen, was noch pas­siert. Ob sich wohl dem­nächst das näch­ste Second-Life-Über­fall­op­fer erhängt? Und gibt es in Second Life auch vir­tu­el­le WoW-Spie­ler? Das wäre ein Spaß.

Erfreut über die schö­ne neue Mul­ti­me­dia­welt und mit rosi­gen Grü­ßen an Kapi­tä­nin Jack,
– euer der­zeit über­aus gelang­weil­ter Pin­gu­in


edit, klei­ner Nach­trag ausm IRC:

@Tux^vs^Frauen> rofl wir haben vorm haus n kirsch­baum… und alle 5 minu­ten kra­chen vögel gegen die schei­be weil sie den abflug ver­sau­en… rums… rums… ^^

Was bin ich froh, wenn der Som­mer vor­bei ist!

MusikPolitikProjekte
Bom­ben und MTV

Hal­lo, lie­be Leser,
es ist wie­der eini­ges pas­siert.

In Groß­bri­tan­ni­en herrscht das Cha­os, seit Bom­ben in Lon­don depo­niert und eini­ge wei­te­re Anschlä­ge ver­übt wur­den. Aber natür­lich – was gera­de unse­rem Lieb­lings­knall­kopf Bush über­aus gele­gen kommt – wird nicht die Ursa­che, näm­lich Blairs Kriegs­be­reit­schaft, son­dern nur die Sym­pto­me („Ter­ro­ri­sten“, ihr wisst schon) bekämpft. Wer wür­de auch die Schuld bei der Regie­rung suchen?

Und aber apro­pos Erschrecken­des:
Letz­te Nacht schal­te­te ich aus diver­sen Grün­den (ist es durch Lan­ge­wei­le zu ent­schul­di­gen?) MTV (Mäd­chen-TV?) ein und stell­te zu mei­nem per­sön­li­chen Erschrecken fest: Len­ny Kra­vitz ist gar nicht so schlecht, wie ich dank „Fly away“ bis­lang zu wis­sen mein­te.
„Rock’n’Roll is dead“, ja, so kann’s gehen… was bleibt übrig? Die Arc­tic Mon­keys? Feuil­le­ton­freund­li­che Kra­wall­ben­gels wie Mars Vol­ta? Och nö!

In stil­lem Geden­ken,
– euer Musik­fa­schist


P.S., schließ­lich war nicht alles schlecht in die­ser Woche:
Die neue Ver­si­on 5.10 der belieb­ten Script­samm­lung Gamers.IRC ist soeben erschie­nen. Feh­ler­be­rich­te und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge könnt ihr hier und natür­lich auch hier hin­ter­las­sen. Viel Spaß!

In den Nachrichten
Lasst euch nicht ver­app­len

Tag, lie­be Leser.

Eigent­lich wäre es mal wie­der Zeit für einen neu­en Ein­trag, aber nach­dem selbst der G8-Gip­fel kei­ne inter­es­san­ten poli­ti­schen Fra­gen auf­warf („wer hat die Kokosuhr geklaut?“) und das The­ma „die hol­de Weib­lich­keit“ auch schon aus­führ­lich dis­ku­tiert wur­de, grei­fe ich mal wie­der in die Com­pu­ter­ki­ste und ent­decke doch tat­säch­lich:
Apple macht jetzt auch Safa­ri in frem­den Gefil­den.

Ein logi­scher Schritt, schließ­lich ist Apple dank OSX und dem iPod der­zeit wie­der im Kom­men. Aber, lie­be App­le­ver­ant­wort­li­che, ihr soll­tet ggf. dar­über nach­den­ken, aus dem Soft­ware­ge­schäft für Win­dows ganz aus­zu­stei­gen.
iTu­nes ist schlicht eine Kata­stro­phe (ja, es gibt kosten­lo­se Alter­na­ti­ven!), und über Quick­time reden wir lie­ber nicht. Und gera­de ein Vor­zei­ge­pro­dukt wie Safa­ri, unter MacOS als schnell­ster und sta­bil­ster Brow­ser bekannt, soll­tet ihr nicht auch noch in den Dreck zie­hen. Denkt an euer Image!

Ich ste­he am Ran­de und gucke zu,
– euer Pin­gu­in (heu­te mal attri­buts­los)


Ach ja, das Fies­bild (mein Wort!) des Tages gibt’s hier!

PolitikIn den Nachrichten
G8, aber vor allem Medi­en­kri­tik und ‑prio­ri­tä­ten

Tag, lie­be Leser,

dem unsäg­li­chen G8-Gip­fel (kennt noch jemand die Mon­teli­no-Wer­bung?) wid­me ich ent­ge­gen der ggf. an mich gestell­ten Erwar­tun­gen nur weni­ge Zei­len, allein schon da der Orga­ni­sa­tor der Pro­test­be­we­gun­gen mit sei­nen ver­we­ge­nen Plä­nen („Unser höch­stes Ziel ist es, mög­lichst nahe an den Zaun zu kom­men“, sprach er kürz­lich in extra‑3) mir auch noch den letz­ten ver­blie­be­nen Ehr­geiz, mich dazu zu äußern, genom­men hat:

Der G8-Gip­fel ist zusam­men­ge­fasst die „Ele­fan­ten­run­de“, in der sich im Wesent­li­chen Russ­land und die USA dar­um strei­ten, wer die Welt am ehe­sten bei den sprich­wört­li­chen Eiern packen kann (Gas und diver­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te haben ja in unse­rer Gesell­schaft nicht gera­de eine nied­ri­ge Prio­ri­tät), wäh­rend „uns Mer­kel“ mit der Grin­se­backe Blair und ande­ren Hilf­lo­sen dane­ben­sitzt und gute Mie­ne zum schlech­ten Gesicht macht (hieß das so?). Nach einem sol­chen Gip­fel ist zwar die Welt noch beim Alten (abge­se­hen von eini­gen Steu­er­mil­lio­nen, die in wich­ti­ge Pro­jek­te wie das Bau­en eines Zauns flos­sen), aber immer­hin – es wird etwas getan, sagt „Frau“ Mer­kel. Da kön­nen wir uns ja beru­higt schla­fen legen und wei­ter­hin den Ein­flü­ste­run­gen des Gro­ßen Bru­ders lau­schen, dass der Zaun nie­man­den dar­an hin­de­re, sei­ne Bür­ger­rech­te aus­zu­üben (gehört dazu nicht auch frei­er Zugang zu deut­schen See­ba­de­or­ten?).

Wo wir gera­de beim Zaun waren: Hat­ten eigent­lich die diver­sen Kla­gen wegen mut­wil­li­ger Ver­let­zung diver­ser in der Ver­fas­sung fest­ge­setz­ter Rech­te (Ver­samm­lungs­frei­heit, Mei­nungs­frei­heit, Demon­stra­ti­ons­recht etc.) mitt­ler­wei­le Erfolg? Nein? Da schau her.
Ich wie­der­ho­le mich: Will­kom­men in Weiß­russ­land!

(Wer passt eigent­lich, so lan­ge alle ver­füg­ba­ren Kräf­te in Hei­li­gen­damm sind, auf den Rest des Lan­des auf? Oder ver­lässt man sich dar­auf, dass auch alle Coun­ter-Strike-Spie­ler und ande­re poten­zi­el­le Ter­ro­ri­sten sich vorm Zaun ansie­deln? Fra­gen über Fra­gen!)


Aber genug davon, ent­schul­digt den har­schen Ton – pas­siert, wenn man sich auf­regt, schon mal. Kom­men wir also zu ange­neh­me­ren Din­gen:

Ich las heu­te hoch­er­freut, dass mei­ne vor eini­gen Mona­ten geäu­ßer­te Kri­tik an der Auf­merk­sam­keits­ha­sche­rei der Medi­en (nach­zu­le­sen hier in Punkt [2]) auch von ande­ren geteilt wird; da ich kaum noch Zei­tung lese, um nicht völ­lig ins Niveau­lo­se zu fal­len, wäre mir das auch fast ent­gan­gen:

Gro­ßes Glück hat laut Medi­en­be­ob­ach­tern die klei­ne ent­führ­te Made­lei­ne: Wäre sie alt, männ­lich und dun­kel­häu­tig, wür­de sich die Pres­se über­haupt nicht für sie inter­es­sie­ren. Nur einem klei­nen wei­ßen Mäd­chen sei die unge­teil­te Auf­merk­sam­keit aller Medi­en über Wochen hin­weg sicher.

(Quel­le)

Unter­schrei­be ich sofort!


Wün­sche allen Lesern einen fro­hen Leich­nam (dan­ke an Stef­fi für die­sen Kalau­er)!
Leicht ange­säu­ert, dafür zucker­frei,
– euer Pin­gu­in

MusikIn den Nachrichten
Lest kei­ne FAZ!

Tach­chen!

Da das Som­mer­loch sich, wie es scheint, ein paar Wochen nach vorn ver­scho­ben hat, gibt es heu­te mal nur eine klei­ne News­ana­ly­se:

Psy­cho­lo­gen der pol­ni­schen Regie­rung gehen dem Ver­dacht nach, dass Tin­ky Win­ky, ein Held der bri­ti­schen Kin­der­se­rie „Tele­tub­bies“, heim­lich homo­se­xu­el­le Wer­te ver­mit­telt. Tin­ky Win­ky hat­te den Arg­wohn der Regie­rungs­be­auf­trag­ten für Kin­der­rech­te, Ewa Sowin­s­ka, durch sei­ne Vor­lie­be für lila­far­be­ne Stram­pel­an­zü­ge und sei­ne schwar­ze Damen­ta­sche erweckt.

(Quel­le)

So weit, so blöd. Abge­se­hen davon, dass die­ses Bild 40 Jah­re danach (*) über­aus pein­lich ist:

Schlimm genug, dass aus­ge­rech­net Poli­ti­ker sich über so etwas Gedan­ken machen. Aber ich fra­ge mich:

Wie­so FAZ und nicht BILD?

Nach­denk­lich,
– euer Som­mer­pin­gu­in


* – alles Gute nach­träg­lich – dan­ke euch!

Persönliches
Pin­gus Tier­welt

Frau­en sind eigen­ar­ti­ge Wesen. Ihr Kon­kur­renz­den­ken ist, möch­te mir schei­nen, noch bes­ser ent­wickelt als das der Män­ner – erstaun­lich nach Jahr­tau­sen­den des männ­li­chen Revier­kamp­fes. In ihrem Revier dul­den Frau­en kei­ne Kon­kur­renz, und als poten­zi­el­le Kon­kur­renz sehen sie alle ande­ren Frau­en an, die ihr Männ­chen jemals erschnüf­fel­te oder auch nur erblick­te.
Ein ähn­li­ches Phä­no­men ist auch bei den Männ­chen zu beob­ach­ten, dort heißt es in der Regel „über­trie­be­ne Eifer­sucht“ und führt oft­mals zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Männ­chen und Weib­chen. Die­se Form unter­schei­det sich von der weib­li­chen aller­dings dadurch, dass das eifer­süch­ti­ge Weib­chen sei­nem Unmut fast schon ritu­ell durch lau­tes Schrei­en frei­en Lauf lässt, wäh­rend ein eifer­süch­ti­ges Männ­chen es, so will es die Rang­fol­ge der Natur, sich kei­nes­falls erlau­ben darf, die Eifer­sucht des Weib­chens als unbe­grün­det abzu­tun.

Schon irgend­wie fas­zi­nie­rend.
– Pin­gu Siel­mann