Es ist Montag. Dänemark nach vorne! Der Huso Huso ist der österreichische Fisch des Jahres 2025. Das glaube ich gern.
Abschließbare Autos seien polizeifeindlich, teilt der Polizeistaat mit. Dessen per Bündnisschmiede bis dato jüngsten Befürworter, die Grünen, finden es im Nachhinein irgendwie doof, dass man sie an ihrem Wahlversprechen „Keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“ gemessen hat, und erklären daher diesmal schon vor der Wahl, dass sie gern noch mehr Militär irgendwo hinschicken wollen. Das muss dieses „links“ sein. Mit etwas Glück brechen sie wenigstens auch dieses Wahlversprechen. – Bei den vermeintlichen Genossen sieht es freilich nicht besser aus: In der jüngsten Ausgabe der „F.A.S.“ teilt Gregor Gysi nonchalant mit, er habe als Parteivorsitzender der PDS kommunistische Ideen stets „abgewimmelt“. Vielleicht würde etwas mehr Kommunismus der heutigen „Linken“ hingegen ganz gut tun.
Völlig angemessene Reaktion: In Berlin-Reinickendorf ist eine Unterhaltung über den jeweils eigenen Musikgeschmack ein bisschen eskaliert (Archivversion). In der aktuellen Ausgabe der „VISIONS“ beurkundet die Redaktion der „VISIONS“, dass sie Kunst und Künstler auseinanderzuhalten außerstande sei und dass sie zwar niemanden vorverurteilen möchte, aber das neue Album von Marilyn Manson werde sie aufgrund seiner laufenden Strafprozesse derzeit dennoch nicht bewerten, weil sie nicht zu objektiver Kritik fähig sei. Ich persönlich bin ja der Ansicht, dass Werk und Autor einerseits unbedingt voneinander unabhängig beurteilt werden sollten, dass andererseits Marilyn Manson aber dermaßen ermüdende Musik macht, dass ich bezweifeln möchte, dass selbst ganz ohne Strafverfahren eine gute Bewertung seiner neueren Hervorbringungen mir nicht möglich wäre. Mit dem Geschmack ist es nun mal wie mit der Darmöffnung: Jeder hat einen.
(Und meine Darmöffnung ist fraglos die beste.)
Und da wir gerade beim Thema sind: Musik.
Guten Morgen.














