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Zeal & Ardor – Death to the Holy // Lon­don gegen Hasch­mi­chs

Frühsport, heute: Dehnübungen

Es ist Mon­tag. Der Wahl­kampf feu­ert bereits wie­der aus allen Roh­ren. Als Spit­zen­kan­di­dat wäre ich eine Nie­te: Mir ist schon die Vor­stel­lung zuwi­der, Vollhon­ks, sofern sie dem eige­nen Fan­club ange­hö­ren, aus wahl­tak­ti­schen Erwä­gun­gen her­aus nicht fol­gen­los Vollhon­ks nen­nen zu kön­nen. Vollhon­ks.

Ich ver­mel­de den­noch so was ähn­li­ches wie Erfolg, denn ich habe mich am Wochen­en­de, wäh­rend ein Teil mei­nes sog. „sozia­len Umfelds“ sich auf das Betrach­ten einer Prü­ge­lei (irgend­wer hat geboxt, doch war es der Fal­sche) gefreut hat, der letz­ten bis dahin noch offe­nen Punk­te aus mei­ner „Word­Press durch was ande­res ersetzen“-Liste ange­nom­men. Eigent­lich müss­te ich jetzt nur einen Knopf drücken und dann noch ein paar eben­so bereits erle­dig­te Scripts aus­füh­ren und dann wäre hier alles anders (d.h. bes­ser), aber dann ist da, mei­ner Koket­te­rie mit mei­nem nicht vor­han­de­nen Per­fek­tio­nis­mus zum Trot­ze, immer noch eine Klei­nig­keit, die irgend­wie stört und dazu führt, dass ich das doch noch nicht will. (Mache ich aber bestimmt. Irgend­wann.)

Woll­te auch nicht: Die Fir­ma Lindt hat vor Gericht mit­ge­teilt, dass ihre Scho­ko­la­de allen­falls durch­schnitt­lich gut sei. Ich kann das bestä­ti­gen, respek­tie­re aber über­dies die Ehr­lich­keit der hier zu Wer­ke gehen­den Anwäl­te. Das ist bei Juri­sten (und „KI“-Programmen) ja nicht selbst­ver­ständ­lich.

Urlaubs­na­bel­schau: Ande­re rei­sen in die Ucker­mark (und ich ver­ste­he den Schluss­ak­kord bes­ser als es mir recht wäre, vor allem das Anzün­den und Abtau­chen; und die Reue ändert’s kaum, aber wofür sonst hat der Mensch Rausch­mit­tel erfun­den?), weil sie sonst einen Hasch­mich bekom­men, ich wie­der­um habe am Wochen­en­de ver­gleichs­wei­se spon­tan eine Rei­se nach Lon­don dem Kalen­der für kom­men­des Früh­jahr hin­zu­ge­fügt, weil ich gern mal wie­der einen Hasch­mich hät­te. Mich amü­siert, dass man dafür neu­er­dings (ja, ich war län­ger nicht mehr dort) eine Ein­rei­se­ge­neh­mi­gung braucht. Hof­fent­lich wol­len sie nicht erst mal mei­ne Tweets lesen. Sonst wer­de ich bestimmt direkt neu­er Pre­mier­mi­ni­ster. Oder weg­ge­sperrt. Oder bei­des gleich­zei­tig.

Der kom­men­de 38c3, die tra­di­tio­nell fremd­sch­am­t­aug­lich­ste Ver­an­stal­tung des Jah­res­en­des (ich erwähn­te ihn bereits), wird sicher „groß­ar­tig“: Ein span­nend klin­gen­der Bei­trag von Micha­el See­mann wur­de nicht ange­nom­men (er ver­mu­tet: „zu nischig“), dafür gibt es einen Bei­trag über „Que­ero­kra­tie“, einen über Por­no­kon­sum, einen über „nach­hal­ti­ge Innen­ein­rich­tung“ und einen über das Bür­ger­geld. Da passt ein Bei­trag wie der vor­ge­schla­ge­ne, aber abge­lehn­te nun wirk­lich nicht rein. Wie immer wer­den Men­schen, die kein Eng­lisch kön­nen, trotz­dem ohne Not Vor­trä­ge auf „Eng­lisch“ hal­ten, was für nie­man­den, das Publi­kum ein­ge­schlos­sen, eine schö­ne Erfah­rung sein wird. Kei­ne Ahnung, war­um da trotz­dem immer noch Leu­te hin­ge­hen. Zu faul oder zu doof, selbst Tschunk anzu­rüh­ren? – Auch auf Eng­lisch wur­de die­se berech­tig­te Fra­ge gestellt: War­um gibt es eigent­lich so weni­ge text­ba­sier­te, res­sour­cen­scho­nen­de Pro­gram­mier­um­ge­bun­gen? (Acme ist deut­lich unter­be­wer­tet, aller­dings auch von mir.)

Fabi­an Peltsch hat sich schon letz­tes Jahr für „flu­ter.“, dem „Maga­zin der Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung“ (ebd.), dar­über lustig gemacht, dass man­che Hei­den gewis­se Ritua­le durch­füh­ren, wenn sie auf ande­re Hei­den tref­fen; sie tra­gen etwa selt­sa­me Kla­mot­ten und malen sich an. Fra­ge: Saß Fabi­an Peltsch schon mal zwi­schen zwei betag­ten Damen in einer katho­li­schen Mes­se oder war er zum Bei­spiel schon mal auf einer Ver­nis­sa­ge?

Auch kunst­voll: Musik.

ZEAL & ARDOR – Death to the Holy (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

Senfecke:

  1. „Vollhon­ks” geht in Ord­nung, den­ke ich. Aber nenn sie bloß nicht Schwach­köp­fe, sonst könn­te es pas­sie­ren, dass es nicht der Post­bo­te ist, der dir am frü­hen Mor­gen die Haus­tür ein­tritt.

  2. Glück­wunsch, dann lebst du wohl in einer des bes­se­ren Gegen­den. Aber unse­re Städ­te ver­än­dern sich, also sei bes­ser auf alles gefasst!

  3. Da musst du aber noch bis Febru­ar war­ten. Bis dahin gilt: Den Pim­mel schlaff, das Arsch­loch fest geschlos­sen!

    … Ent­schul­di­gung, ich soll­te viel­leicht nicht schon vor Son­nen­un­ter­gang den guten deut­schen Wein­brand­ver­schnitt zu mir neh­men … dann komm ich mit dem deut­schen Lied­gut immer ganz durch­ein­an­der …

      • Seit wann las­sen denn „Pim­mel” das Niveau sin­ken? Na gut, dann – um eins der Lieb­lings­wör­ter des Maschi­ni­sten zu zitie­ren – eben: Penis! Hihi! Und damit hör ich auf, irgend­wie klappts heu­te nicht mit dem Ein­ho­len ohne Über­ho­len.

  4. Bit­te kei­ne Schwanz­ver­glei­che, und sei­en es histo­ri­sche! Vor allem in geni­talen Zusam­men­hän­gen ist, auch rück­wir­kend resp. post­ge­ni­tal, immer die aller­größ­te Acht­sam­keit gebo­ten.

  5. Du mit Hit­ler, ich mit Pim­mel. Unge­fähr Gleich­stand, würd ich mal sagen. Las­sen wirs dabei. Freund­schaft!

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