Kurze Durchsage des Daddelunternehmens Bethesda, mit dem etwas zu tun haben zu wollen eine enorm dumme Idee zu sein scheint: „Kaufen“ ist Werbedeutsch und hat mit Nutzungsrechten nichts zu tun.
Zivilgesellschaft wirkt (wie Brechmittel): „Fast ein Drittel aller Gecancelten in Deutschland sind jüdisch, obwohl ihr Anteil in der Bevölkerung lediglich 0,2 Prozent beträgt.“
Drei Szenarien.
Ihr habt einen Führerschein, der „ein Leben lang“ Gültigkeit besitzt. Der Staat findet, ihr müsst ihn umtauschen. Das kostet — je nachdem, wo ihr wohnt — etwa 40 Euro und ihr müsst das in 15 Jahren noch mal machen.
Ihr wollt verreisen. Der Staat findet, Ausländer sehen alle gleich aus, deswegen müsst ihr euch hierfür kriminaltechnisch kontrollieren lassen („Fingerabdruckpflicht“). Das kostet alle zehn Jahre 70 Euro und ohne die Zahlung kommt ihr in immer weniger Länder. DDR-Bürger kennen das. Zehn Jahre später müsst ihr das noch mal machen. Könnte ja sein, dass ihr zwischendrin neue Finger bekommen habt.
Ihr seid deutsche Staatsbürger. Der Staat findet, ihr müsst zur Strafe dafür alle zehn Jahre 37 Euro bezahlen. Tut ihr das nicht, müsst ihr bis zu 5.000 Euro bezahlen und die 37 Euro dann halt trotzdem.
Andere Länder, andere Sitten: Leser kündigen ihre „Washington-Post“-Abonnements, weil die „Washington Post“ nicht sagen wollte, wen sie wählen sollen. Ich möchte übrigens, dass Donald Trump Bill Stodden gewinnt. Das ist genau so interessant wie der Hinweis, was andere Deutsche gern im Ausland als Wahlergebnis hätten. Zu hiesigen Wahlergebnissen siehe voriger Absatz.
Heute vor 419 Jahren gab es einen Lösungsversuch.


“Zivilgesellschaft” ist der von einem gewissen Antonio Gramsci (ehem. KPI-Vorsitzender und KI*-Aktivist) entwickelte Gegenentwurf zur bürgerlichen Gesellschaft. Insofern ist Ihre Schilderung folgerichtig.
(*meint: “Sowjetische Intelligenzia” bzw “KomIntern”)
Der Terminus “Führerschein” wird in der zugrunde liegenden EU-RiLi synonym für “Fahrerlaubnis” verwendet und wurde im deutschen Recht schon so für die Klassen C usw. umgesetzt. Gut möglich, dass bei Zweifeln an der psychischen Gesundheit (etwa nach Regierungskritik) künftig auch einem Inhaber der Klasse B nicht umständlich ein Entziehungsverfahren angehängt werden muss, sondern der abgelaufene “Führerschein” erst nach erfolgreich absolvierter MPU für weitere 15 Jahre huldvoll überlassen wird. Die EU-RiLi gibt das jedenfalls her.