In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Public Domain Day 2021

Wie in jedem Jahr sind auch in die­sem Jahr wie­der eini­ge Wer­ke gemein­frei gewor­den, dank der Inter­ven­ti­on skru­pel­lo­ser Groß­kon­zer­ne wie der Walt Dis­ney Com­pa­ny in eini­gen Län­dern spä­ter als in ande­ren. Weil die EU (haha, die­se Bri­ten, so doof) zum Bei­spiel Wer­ke erst 70 Jah­re nach dem Tod des jewei­li­gen Urhe­bers in die Gemein­frei­heit ent­lässt, …

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Persönliches⁠In den Nachrichten
Licht aus, Licht an: 2021 (auch bloß ein Jahr).

Die­ser Arti­kel ist Teil 10 von 15 der Serie Neu­jahr

It’s just a date, äff­te einer mei­ner Lieb­lings­me­lan­cho­li­ker in sei­nem Jah­res­rück­blick (sich und) ande­re nach, und ich wie­der­um äffe jetzt ihn nach, indem ich selbst nicht nur auf das Jahr zurück­blicke, son­dern auch viel zu spät den Satz­ab­schluss schaf­fe (2020 war ja auch eher ein Meta­jahr), aber weil uns sonst außer der Melan­cho­lie (bzw. sowie­so: …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Kurzkritik: Kneebody – Chapters

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Was der Musik­welt in den letz­ten Jahr­zehn­ten ja etwas gefehlt hat, war der Can­ter­bu­ry Style, jener wider­spen­sti­ge Able­ger des Jazz­rocks, der meist ober­fläch­lich leicht­fü­ßig, aber gleich­zei­tig ver­trackt daher­kam. Die Sieb­zi­ger sind vor­bei, so viel habe selbst ich ver­stan­den, aber manch­mal gibt es im Jazz noch die­se posi­ti­ven Momen­te, die …

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In den Nachrichten
Prost Neulärm

In der Geschich­te des Spreng­stoffs hat das Feu­er­werk zu allen Zei­ten eine beson­de­re Bedeu­tung gehabt, mal reli­gi­ös, mal reprä­sen­ta­tiv. Man wol­le böse Gei­ster mit Lärm und Licht ver­trei­ben, behaup­te­te man, aber nach­weis­lich hat das eher mäßig gut geklappt. Die Deut­schen, ein­mal im Jahr plötz­lich gar nicht mehr so west­lich, son­dern öst­lich ori­en­tiert, emp­fan­den der­lei Folk­lo­re …

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In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Conrad Schnitzler – Die Rebellen haben sich in den Bergen versteckt // McDonaldi

Es ist Mon­tag. Beim vir­tu­el­len Tref­fen der LED-Gucker („rC3“) geht nicht nur die vir­tu­el­le Treff­soft­ware nicht rich­tig, man kommt über­dies auch nur mit Goo­g­le­coo­kie rein. Wenn das ein „Hacker­kon­gress“ sein soll, ist Kurt Beck ein Pan­da­bär. (Nichts gegen Pan­da­bä­ren hier!) Die App der ARD-„Mediathek“ möch­te gern alle Links öff­nen. Das pas­siert, wenn man denen kei­ne …

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Sonstiges
Weihnachtswunsch: Kalenderrücksicht.

Wenn man schon unbe­dingt statt der reli­gi­ons­über­grei­fen­den und wenig­stens irgend­wie sinn­voll begründ­ba­ren Win­ter­son­nen­wend­fei­er (21. Dezem­ber) das­je­ni­ge Fest fei­ern möch­te, des­sen Riten das Umbrin­gen eines Baums beinhal­ten, weil man das halt so mache, und sich dabei womög­lich auch noch dar­auf beruft, dass die Tra­di­ti­on das ver­lan­ge, dann soll­te man wenig­stens so tra­di­ti­ons­fest sein, den Vor­abend der …

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Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Kreise.

Wer ist die­ser Herr oder die­se Frau Krei­se … Krei­se: Auch Micro­soft will eige­ne Com­pu­ter­chips bau­en Krei­se: Bera­tun­gen der Kul­tus­mi­ni­ster am 4. Janu­ar Krei­se: Brexit-Ver­­han­d­­lun­­­gen blei­ben schwie­rig Krei­se: Sie­mens erwägt Ver­kauf der Logi­stik­spar­te Krei­se: Kret­sch­mann für dra­sti­sche Coro­­na-Ein­­schrän­­kun­­­gen … und war­um ist er oder sie eigent­lich immer so gut infor­miert?

Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik⁠Mir wird geschlecht
Ingrina (live) // Minderheitendomino

Es ist Mon­tag. Das ritu­el­le Wän­de­be­schmie­ren mit schie­fem Gesang ist in Öster­reich eine unauf­schieb­ba­re beruf­li­che Tätig­keit und mehr muss man über Öster­reich nicht wis­sen. Die haben ja nicht mal Pan­da­bä­ren dort. Mei­ne­da­mund­herrn, die Inlands­nach­rich­ten: Weil die Men­schen jetzt am lieb­sten online ein­kau­fen, weil der Ein­zel­han­del aus Pan­de­mie­grün­den vor­erst nicht off­line statt­fin­den darf, haben CDU/CSU und …

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Persönliches
Zum Glück haben Arme nur im Winter Hunger.

Ich bewun­de­re ja jedes Jahr aufs Neue den Zynis­mus, mit dem irgend­wel­che Zei­tun­gen und irgend­wel­che Kir­chen­ver­ei­ne – die zwar selbst genug Geld hät­ten, aber der Was­ser­kopf braucht eben sei­ne Yacht – pünkt­lich zur aus­wär­ti­gen Abküh­lung off­line und (die­ses Jahr bevor­zugt) online dar­um bit­ten, dass die­je­ni­gen Men­schen, die ohne­hin gera­de so viel Geld für blö­den Krem­pel …

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Persönliches⁠Piratenpartei
Last Exit Netzpartei: Hier gärtnert der Bock noch selbst.

Wisst ihr noch, damals, als wir noch Träu­me hat­ten? Es gab vie­le gro­ße poli­ti­sche Übel – und ein klein­stes unter den gro­ßen; so klein, dass man zu schnell zu viel woll­te. Es wur­den nicht nur vie­le Frei­wil­li­ge ver­heizt, son­dern auch Mit­glie­der rein- und raus­ge­spült, als wäre man in einen nicht enden wol­len­den Tsu­na­mi hin­ein­ge­ra­ten.

Musik⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Vinyl <3 (12): Google kaputt, Platten noch da.

Plat­ten­spie­ler? Ha! Wer braucht schon so was? Ist doch jetzt alles in der Cloud, ist doch immer alles über­all ver­füg­bar kaputt: Ande­re Goo­g­­le-Dien­­ste, dar­un­ter You­tube Music, (…) funk­tio­nie­ren eben­falls nicht mehr. Was genau war jetzt noch mal der gro­ße Vor­teil von Google-„Diensten“ – dass man nicht selbst schuld ist?

In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Sasha – Kaufmann und Maid // Mininetz für Minidigitales

Es ist Mon­tag und Mon­tag ist Pan­da­tag. Wenn man schon gera­de nichts mit Men­schen machen soll: Von der Ver­mei­dung des Kon­takts mit mehr als drei Pan­da­bä­ren zur glei­chen Zeit war ja nie die Rede. Statt­des­sen ist die Rede von Digi­ta­lem. Da Digi­ta­les bekannt­lich erst mal nichts mit Com­pu­tern zu tun hat, ruft das auch die …

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In den Nachrichten⁠Mir wird geschlecht
Medienkritik in Kürze: Das Bundesnichtmännerministerium ist empört.

Eine Ver­ständ­nis­fra­ge: Wenn ein Ver­ein schreibt, er for­de­re … […] Gleich­be­hand­lung für Frau­en- und Män­ner­ver­bän­de – im öffent­li­chen Gehör und in der staat­li­chen finan­zi­el­len För­de­rung … und … den offe­nen, ganz­heit­li­chen und inklu­si­ven Dis­kurs in der Geschlech­ter­po­li­tik , dann han­delt es sich dabei um was? Genau, um Frau­en­hass sei­tens rech­ter Akteu­re, faselt das Fach­ma­ga­zin für …

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Politik⁠In den Nachrichten
Zuversicht eines Coronaleugners

Als Coro­na­leug­ner, wie ich es nun mal bin, hat man, wie ich heu­te in den Nach­rich­ten lese, viel weni­ger Ver­ständ­nis­pro­ble­me als ande­re, denn es gibt neue Regeln und sie sind gera­de­zu gro­tesk. In Baden-Wür­t­te­m­­berg dür­fen Restau­rants nach 20 Uhr zwar Essen zum Mit­neh­men anbie­ten, aber man darf es nicht mehr mit­neh­men. Um genau 19:59 Uhr …

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