Sonstiges⁠Fotografie
Zarter Geschmack

Manch­mal, Wer­ber, seid ihr so unfass­bar krea­tiv, dass sich unser­eins nur noch vor Stau­nen auf dem Lin­ole­um wälzt und kichert. So etwa wuss­te mich auch die Wer­be­ab­tei­lung von Bur­ger King zu über­zeu­gen, die nicht etwa für zar­te Spei­sen oder guten Geschmack warb, son­dern … … für sol­che, die zart und knusp­rig schmecken. „Wie schmeckt denn …

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Politik⁠Sonstiges
Einen hab’ ich noch: Polylogoi (B)

Aus der Bio­gra­fie einer Kom­mu­ni­stin: „Schon, als sie ihrer Mut­ter, die frag­te, wie sie sich mit ihren neu­en Klas­sen­ka­me­ra­den ver­ste­he, ent­geg­ne­te, an der Uni­ver­si­tät gebe es kei­ne Klas­sen, bemerk­te sie den revo­lu­tio­nä­ren Fun­ken, der in ihr glomm.“ Mit die­sem schlech­ten Witz möch­te ich die Rei­he der Wort­spie­le ohne Ton fort­set­zen, die ich in mühe­vol­ler Klein­ar­beit …

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Politik⁠In den Nachrichten
Hitler hat wenigstens nicht plagiiert.

Ist ja schon gut, ich schrei­be ja schon etwas dazu: Karl-Theo­­dor zu Gut­ten­berg hat heu­te Mit­tag sein „Amt“ nie­der­ge­legt. Jetzt kann man sich natür­lich bequem zurück­leh­nen und sich freu­en, man kann sei­ne Abtritts­re­de (etwa auf sueddeutsche.de zu lesen) aber auch ana­ly­sie­ren und heu­te Nacht nicht mehr ruhig schla­fen kön­nen. Sel­bi­ge Rede näm­lich war letz­ten Endes …

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Politik⁠Fotografie
Kurz verlinkt XXXVIII: Mobile Paranoia

(Soll­te ich mit dem fol­gen­den Bei­trag ver­se­hent­lich Ver­fol­gungs­wahn schü­ren, so tut mir das natür­lich ganz dol­le Leid.) Ich eröff­ne die­sen Bei­trag mit einem wei­te­ren Schnapp­schuss, der ent­stand, weil mir irgend­et­was dar­an merk­wür­dig erschien: Wäh­rend ich noch dar­über sin­nie­re, wor­an genau mein Unter­be­wusst­sein Anstoß nahm, als es mich zum Foto­gra­fie­ren ver­lei­te­te, bit­te ich den geneig­ten Leser, …

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Sonstiges
Bleiben Sie so!

Für all die­je­ni­gen, die nur wenig Lust auf Expe­ri­men­te mit ihrer Fri­sur haben, aber den­noch hin und wie­der ein­mal Sham­poo benut­zen, gibt es natür­lich auch etwas in jeder gut sor­tier­ten Dro­ge­rie, wor­auf mich Didi hin­wies: (Und als er an einem Schild vor­über­ging, das in einer Klein­stadt eine „inter­na­tio­na­le“ Dino­s­au­ri­er-Aus­­­stel­­lung anpries, frag­te sich der Vor­über­ge­hen­de, aus …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Jeavestone – 1+1=ok

Bereits im Novem­ber 2010 erschien mit „1+1=ok“ das drit­te Stu­dio­al­bum der mir bis dato unbe­kann­ten fin­ni­schen Pro­­gre­s­­si­­ve-Rock-Band Jea­ve­stone und gefällt mir außer­or­dent­lich gut. Das Album beginnt („Laser Flu­xus Bom­bus Inter­rup­tus“, auf so etwas muss man auch erst ein­mal kom­men!) instru­men­tal und ließ mich bereits in die­ser Pha­se inter­es­siert auf­hor­chen; als schließ­lich Sän­ger Jim Gold­worth, von …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Zu den Hamburger Wahlen 2011

Die Umfra­gen zu den heu­ti­gen Ham­bur­ger Wah­len ent­beh­ren tra­di­tio­nell nicht einer gewis­sen Tra­gi­ko­mik. Mei­ne per­sön­li­che Rang­li­ste führt das furcht­ba­re Web.de mit der For­mu­lie­rung „nicht so schlecht“ und den mög­li­chen Alter­na­ti­ven an: Über­haupt wird ein ziem­li­ches Brim­bo­ri­um um die „gro­ßen Par­tei­en“ ver­an­stal­tet, als hät­te man im Ham­burg nur die Wahl zwi­schen Pest, Cola Cho­le­ra und Her­pes. …

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Politik⁠In den Nachrichten
Medienkritik XLVII: Aller gutten Dinge…

Apro­pos „apro­pos“; fol­gen­des Foto, von mir dezent bear­bei­tet, fand ich gera­de in mei­nem Post­fach: Gut, dass wir unse­ren Ver­tei­di­gungsmini­ster haben! (Pas­siert gera­de wirk­lich so wenig auf der Welt, dass das „Aber“ es noch auf die Titel­sei­te der nicht näher benann­ten Bou­le­vard­zei­tung schafft?)

Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt XXXVII: Karl-Theodor zu Guttenberg? Kannste abschreiben.

… und dann war da noch außer der bis­lang blö­de­sten Begrün­dung, Wahl­wer­bung nicht zu drucken, die völ­lig über­ra­schen­de Mel­dung, dass Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg sei­ne Dok­tor­ar­beit pla­gi­iert hat, die er „nach bestem Wis­sen und Gewis­sen“ ange­fer­tigt hat­te; was über sein Gewis­sen schon alles Nöti­ge aus­sagt. Heu­te wur­de ich auf eine hier­auf bezo­ge­ne Nach­richt aus Bay­reuth …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Das neue Prekariat der internationalen Elite

Man­ches beginnt harm­los. Ich schau­te zum Bei­spiel mal wie­der auf Wakoopa vor­bei, einer Art „sozia­lem Netz­werk“, das dem Zweck dient, dass sei­ne Nut­zer einen Über­blick dar­über bekom­men, wer wann wie oft und wie lan­ge wel­che Pro­gram­me auf sei­nem Com­pu­ter ver­wen­det. Jedes Pro­gramm kann kom­men­tiert und bewer­tet wer­den, so dient Wakoopa auch als Mög­lich­keit, Infor­ma­tio­nen über …

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Sonstiges
Feine kleine Welt

Mei­nen täg­li­chen Hihi-Moment bescher­te mir heu­te ein Ein­kauf in einer Filia­le einer nam­haf­ten deut­schen Waren­haus­ket­te, die ich im fol­gen­den Text mit F. (für Filia­le) abkür­zen wer­de. Die typi­sche Easy-Listening-Beschal­­lung (kau­fen Kun­den, sta­ti­stisch gese­hen, wirk­lich mehr, wenn man sie nervt?) wur­de mit­ten im Lied unter­bro­chen, und es erschall­ten eine auf­dring­li­che Melo­die, die offen­bar einen Wer­be­ein­schub ankün­dig­te, …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt XXXVI: Justin Bieber ist ein Pony!

Drü­ben bei Ey Lou, der mit­un­ter mei­ne Kom­men­ta­re voll­senft, bin ich gera­de auf einen beein­drucken­den leak gesto­ßen: Die Argu­men­ta­ti­on ist schlüs­sig, wie ich mei­ne, und erklärt die Fas­zi­na­ti­on, die der „Pop-Schnuckel“ (BILD), die­ser Inbe­griff der Männ­lich­keit, der in die­sem Jahr „end­lich“ Deutsch­land berei­sen wird, auf Mäd­chen in einem Alter, in dem man Pfer­de noch nicht …

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