Die Umfragen zu den heutigen Hamburger Wahlen entbehren traditionell nicht einer gewissen Tragikomik. Meine persönliche Rangliste führt das furchtbare Web.de mit der Formulierung “nicht so schlecht” und den möglichen Alternativen an:

Überhaupt wird ein ziemliches Brimborium um die “großen Parteien” veranstaltet, als hätte man im Hamburg nur die Wahl zwischen Pest, Cola Cholera und Herpes. Die Hamburger Morgenpost (das war die hier) akzeptierte immerhin fünf Parteien als nennenswert, der dazu gehörende Wahlratgeber, der “die Wahl haben” mit “jemanden wählen müssen” verwechselt, ist auch nicht besser.
Interessant sind allenfalls die Wahlumfragen, die zwar, ebenfalls traditionell, nicht repräsentativ sind, aber eine Tendenz andeuten.
Wie viele Fernsehsender sich in diesem Jahr daran halten, keine Prognosen vor Schließung der Wahllokale aufzustellen, wage ich gar nicht zu erraten. Interessant ist aber die Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und tatsächlichen Gegebenheiten. Sprechen die Medien von der niedrigsten Wahlbeteiligung seit Jahren, empfinden Hamburger Wähler und Wahlhelfer es als genau umgekehrt.
Um 18 Uhr schließen die Wahllokale, und dann ist hier erst einmal wieder Ruhe vor der Politik.
Darauf gebe ich euch mein Ehrenwort, ich wiederhole: mein Ehrenwort.



die haben halt scheuklappen auf ..
und die prognosen machen mir echt angst :/
ich kann nur hoffen .. das die auszählung besser wird
Das Ehrenwort dürfte heute wie damals haltlos sein. Lege Dich doch schon mal in die Badewanne Eures Hotels zum Dorfkrug.
Ich sehe, du kennst das Zitat.
Ich wundere mich , dass Du es kennst. Schließlich war es nicht Deine Zeit.
Meine nicht, aber seine.