Kaufbefehle⁠Musikkritik
Kurzkritik: Faust – Rien

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die deut­sche Avant­gar­de­band Faust, die bis Mit­te der 1970er Jah­re diver­se Musik, sowohl im Grup­pen­ge­fü­ge als auch mit ande­ren Musi­kern wie Tony Con­rad, auf­ge­nom­men hat­te, ver­stumm­te danach für län­ge­re Zeit, sieht man von der Archiv­auf­nah­me „71 Minu­tes Of…“ (1979) ab. Bis 1990 ver­schwan­den Faust völ­lig von der Bild­flä­che, danach …

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Kurzkritik: Goat – Commune

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die schwe­di­sche Band Goat, anschei­nend ein Quin­tett absicht­lich unbe­kann­ter Beset­zung, ver­öf­fent­licht seit ihrem Bestehen gele­gent­lich Alben, Sin­gles und Kon­zert­auf­nah­men, zuerst 2012 das tref­fend benann­te Album „World Music“. Heu­te soll es hier um das 2014 ver­öf­fent­lich­te Stu­dio­werk „Com­mu­ne“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) gehen. Das hät­te aller­dings eben­so tref­fend auch „World Music …

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Kurzkritik: Regal Worm – Pig Views

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. 2011 grün­de­te Jar­rod Gosling, der zuvor sei­ne viel­in­stru­men­ta­len Fähig­kei­ten andern­orts aus­üben durf­te, sein eige­nes Band­pro­jekt Regal Worm, das bis heu­te nomi­nell nur aus ihm selbst besteht. Auf des­sen aktu­el­lem Stu­dio­al­bum „Pig Views“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp), im Juli 2018 erschie­nen, sind es über zwan­zig ver­schie­de­ne Instru­men­te von Mello­tron bis Schlag­zeug. …

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Kurzkritik: Laktating Yak – Origin of the Yak

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bei Lak­ta­ting Yak, was über­setzt „Milch abson­dern­der Yak“ heißt, han­delt es sich um ein texa­ni­sches Sex­tett, das sich selbst in RIO-Tra­­di­ti­on sieht und 2018 mit „Ori­gin of the Yak“ (Band­camp) sein bis­her anschei­nend ein­zi­ges Album ver­öf­fent­licht hat. Was es mit dem Yak auf sich hat, erläu­tert der Pres­se­text: Anschei­nend …

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Kurzkritik: The Claypool Lennon Delirium – South of Reality

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Der musi­ka­li­sche Nach­lass von John Len­non wird zu vie­ler Men­schen Bedau­ern weit­ge­hend von Yoko Ono wei­ter­ge­führt. Davon unbe­rührt sei die Fest­stel­lung, dass ihr gemein­sa­mer Sohn Sean – Wit­ze über Namen sind unge­hö­rig – seit 2015 gemein­sam mit Les Clay­po­ol, dem Sän­ger und Bas­si­sten der bemer­kens­wer­ten Rock­band Pri­mus, unter dem …

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Kurzkritik: Dead Vibrations

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Schwe­den kennt man in Musik­freun­des­krei­sen ja unter ande­rem als pro­duk­ti­ven Ursprung von guter Instru­men­tal­ar­beit und schwach­sin­ni­ger Poli­tik. Im Jahr 2015 fan­den sich dort vier jun­ge Men­schen mit Musik­hin­ter­grund als Dead Vibra­ti­ons zusam­men, was ein recht tref­fen­der Name ist. Nach dem/der Debüt-EP „Reflec­tions“ (2016) kam es im Janu­ar 2018 schließ­lich …

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Kurzkritik: Kavrila – Blight

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Nun ist es Teil des Wesens von Musik, dass ihre Rezep­ti­on dem Anlass folgt: Dum­mer Elek­tro­krach berei­tet auf Tanz­fe­sten mehr Freu­de als im Groß­raum­bü­ro, sanf­ter Post­rock ist an war­men Som­mer­aben­den inter­es­san­ter als zwi­schen Glocken­ge­bim­mel unter einem Tan­nen­baum. Und heu­te – heu­te ist Valen­tins­tag, der Tag der Lie­be. Was passt …

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Kurzkritik: Mono – Nowhere Now Here

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die japa­ni­sche Postrock­band Mono exi­stiert seit 2000 und hat sich inner­halb ihrer musi­ka­li­schen Nische einen Ruf als Band erar­bei­tet, deren Musik man sich durch­aus mal anhö­ren könn­te. Sel­bi­ge zeich­ne sich dadurch aus, dass sie zumeist völ­lig instru­men­tal statt­fin­de und japa­ni­sche Mytho­lo­gie zum The­ma habe, behaup­tet die Wiki­pe­dia. Eben­dort fin­det …

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Kurzkritik: Tangents – New Bodies

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Nach einer Tour, auf der unter ande­rem Auf­trit­te mit den ange­se­he­nen Postrock­grö­ßen Mono und Tor­toi­se statt­fan­den, fand sich das austra­li­sche „Post-alles“-Quintett Tan­gents 2018 zusam­men, um ein neu­es Stu­dio­al­bum auf­zu­neh­men, das im Juni unter dem Namen „New Bodies“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) erschien. Aus dem Jazz haben Tan­gents sich die Leich­tig­keit …

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Kurzkritik: Oak – False Memory Archive

Unter dem Namen Oak hat die Welt schon man­cher­lei Musik­grup­pe kom­men und gehen sehen, dar­un­ter eine eng­li­sche Folk­band aus den 1970ern. Die Oak, um die es hier heu­te gehen soll, kom­men aus Oslo, haben eben­falls als Folk­grup­pe begon­nen und ver­öf­fent­lich­ten im ver­gan­ge­nen Okto­ber nach fünf Jah­ren ihr zwei­tes Stu­dio­al­bum „Fal­se Memo­ry Archi­ve“ (Bandcamp.com, Amazon.de, TIDAL), …

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Kurzkritik: Somali Yacht Club – The Sea

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Manch­mal durch­schrei­ten Musikal­ben mein Radar, die zwar alt­be­kann­ten Mustern fol­gen und dar­um nicht erwäh­nens­wert genug für Besten­li­sten sind, aber trotz­dem posi­tiv auf­fal­len. „The Sea“ ist so ein Musik­al­bum. Die Urhe­ber des­sel­ben sind die drei Musi­ker vom Soma­li Yacht Club, einer ukrai­ni­schen Post-Metal-Kapel­­le, die seit 2010 exi­stiert und bis­her erst …

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Musik 12/2018 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 21 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ach je, schon wie­der haben wir es mit einem Jah­res­en­de zu tun! In einer Zeit schwin­den­der Gewiss­hei­ten bleibt jeden­falls die, dass dies eine gute Gele­gen­heit ist, um zum zwei­ten Mal in die­sem Jahr auf die emp­feh­lens­wer­te­sten Musikal­ben 2018 zurück­zu­blicken. Wäh­rend die Jugend immer noch Pod­casts hört, die doch heut­zu­ta­ge eigent­lich Pho­ne­casts hei­ßen müss­ten, gebe ich …

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Kurzkritik: CLANN – Seelie

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die heu­ti­ge Berei­che­rung ist aus­nahms­wei­se mal wie­der nicht 2018, son­dern bereits 2017 erschie­nen und zählt damit zu jenen Stu­dio­al­ben, die ich letz­tes Jahr zu mei­nem Bedau­ern völ­lig über­se­hen hat­te. In der musi­ka­lisch berei­chern­den Stadt Mont­re­al hat sich Vio­li­nist Seba­sti­an McK­in­non unter dem Pro­jekt­na­men CLANN, was angeb­lich „Fami­lie“ heißt, mit …

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Kurzkritik: Träden

Im Som­mer 1967 grün­de­te der schwe­di­sche Musik­stu­dent Bo Anders Pers­son, angeb­lich beein­druckt von einem Besuch von Ter­ry Riley, die gene­ra­ti­ons­ty­pisch psy­che­de­li­sche Musik­grup­pe Pär­son Sound, die sich mehr­fach umbe­nann­te und schließ­lich jahr­zehn­te­lang Träd, Gräs och Stenar („Baum, Gras und Stei­ne“) hieß. 2009 ver­öf­fent­lich­te die­se Grup­pe ihr letz­tes regu­lä­res Album „Hem­lösa kat­ter“, von der Grün­dungs­be­set­zung waren außer …

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