KaufbefehleNetzfundstückePolitik
Der Gott aus der Maschine

Es gehört zum Wesen neuer Bahn brechender Erfindungen, erst verlacht, dann von den Vertretern etablierter Techniken für grundböse Hexerei erklärt zu werden und schließlich, oft erst Jahrzehnte später, auch diese Skeptiker zu überzeugen. In welchem dieser Zustände sich gegenwärtig das Internet befindet, ist unklar. Die Meinungen schwanken zwar, aber auch diejenigen, die nicht auf der …

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KaufbefehleNetzfundstücke
Adrenalin.

Da lese ich doch gerade bei Klopfer, dass tatsächlich eine Spieleschmiede einen Bauernhofsimulator – „mit Schäfer Heinrich“ – an den Mann bringen will. Absurde Vorstellung! Immerhin sind die Ansprüche von Computerspielen in den letzten zwei Jahrzehnten sprunghaft gestiegen, von vereinzelten „Hä?“-Ausfällen wie etwa Minecraft einmal ganz abgesehen. Es genügt eben als Spielziel nicht mehr, einen …

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In den NachrichtenKaufbefehleMusik
Lucien Dubuis Trio, außerdem: Neues von Yes!

Auf den Babyblauen Seiten fand ich heute Nacht das Lucien Dubuis Trio, ein instrumentales Trio (ach was?) aus der Schweiz. Die drei Musizisten spielen einen Jazzrock, der dem Hörer die Gehörgänge freipustet. Im Falle des Zweitlings „Tovorak“ liest sich das zum Beispiel so: Lucien Dubuis entlockt seinem Instrument die mannigfaltigsten Töne, die zu beschreiben keine …

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KaufbefehleNerdkrams
Sublime Text 2: Nicht besser, sondern anders

Auch überzeugte Vim-Nutzer wie ich beschränken sich ungern auf einen einzigen Editor, denn es gibt immer wieder Anwendungsfälle, in denen ein zweiter Editor gute Dienste leisten kann; sei es, um eine defekte Vim-Konfigurationsdatei zu korrigieren, sei es, weil man gerade an einer schrottigen Tastatur sitzt und somit ein GUI für zum Herumklicken hilfreicher ist als …

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FotografieKaufbefehleMusikPersönliches
Anderthalb Konzertnächte.

Aufmerksamen Lesern ist womöglich nicht entgangen, dass ich im März bislang eher zurückhaltend bin, was die Frequenz meiner Veröffentlichungen betrifft. Hierfür gibt es mehrere Gründe, die alle aufzuzählen ich gerade nicht müßig genug bin; einer jedenfalls trägt Schwarz: Da eine eigentlich vorgesehene Bandprobe aus logistischen Gründen ausfiel, entschied die tanzwütige Meute, das legendäre Braunschweiger Nachtleben …

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KaufbefehleMusikkritik
Jeavestone – 1+1=ok

Bereits im November 2010 erschien mit „1+1=ok“ das dritte Studioalbum der mir bis dato unbekannten finnischen Progressive-Rock-Band Jeavestone und gefällt mir außerordentlich gut. Das Album beginnt („Laser Fluxus Bombus Interruptus“, auf so etwas muss man auch erst einmal kommen!) instrumental und ließ mich bereits in dieser Phase interessiert aufhorchen; als schließlich Sänger Jim Goldworth, von …

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KaufbefehleMusikkritik
Toxic Smile – I’m your Saviour

Prima: Die deutschsprachige Musikwelt 2011 erreicht mit „I’m your Saviour“, englischsprachige Texte hin oder her, ihren ersten Höhepunkt. Fünf Protagonisten musizieren zwischen Retroprog und Progressive Metal und klingen auf ihrem vierten Studioalbum, zählt man die beiden Versionen des Debütalbums separat, atmosphärisch so dicht wie nie zuvor. Thoralf Koss schrieb 2006 über ein eigentlich ganz anderes …

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KaufbefehleMusikkritik
Sahara Surfers – Spacetrip On A Paper Plane

Im vergangenen Dezember merkte ich an, dass bei der Zusammenstellung der Jahresendrückschau unter anderem das Album „Spacetrip On A Paper Plane“ der Sahara Surfers aus Zeitgründen keine Beachtung fand, was Schlagzeuger Michael „Steini“ Steingress dazu veranlasste, mir seine Aufwartung zu machen; ein Glück, denn so plagte mich immenses Bedauern, das mich letztlich beschließen ließ, bei …

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KaufbefehlePolitikSonstiges
Keine Sorge, gnä‘ Frau, wir sind aus dem Internet!

(Aufgrund aktueller politischer Forderungen folgt ein Nachtrag zu dem etwas älteren Artikel über „das Internet“.) Und noch was, ihr Menschenfänger, die ihr bei jeder sich nur irgendwie bietenden Gelegenheit als Ersatz für die immerhin inzwischen als falsch verworfene Kategorisierung als „das Internet“ von „der Internet-Community“ schwafelt und diese Gelegenheit, so sie sich denn nicht freiwillig …

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KaufbefehleMusikkritik
Die Rehabilitation einer Institution: Yes – Magnification

Ich muss dann hier doch mal eine Lanze für das vor nunmehr 10 Jahren veröffentlichte und bis dato, sieht man von den ungezählten Archivveröffentlichungen seitdem ab, leider letzte Album von Yes brechen, von dem man im Allgemeinen nicht viel mitbekommen hat, schließlich ist Yes lediglich mit „Owner Of A Lonely Heart“ vom Album „90125“, 1983, …

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KaufbefehleMusikkritik
Eatliz – Teasing Nature

Wie angedroht schreibe ich jetzt eine kleine Rezension von Eatliz‘ Zweitling „Teasing Nature“ und bin da wohl der Erste, zumindest finde ich gerade keine Gegenbelege. Schade, zu viele Texte gibt es schon über wirklich schlechte Musik, aber nur wenige über solche wie die von Eatliz. Eatliz, manchmal auch EatLiz, heißt auf Hebräisch „Schlachthaus“, sieht aber …

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KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2010 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 7 von 19 der Serie Jahresrückblick

Kaum dreht man sich kurz um, ist das Jahr schon wieder vorbei. Regelmäßige Leser dieser Seite wissen, was sie erwartet, nämlich Teil zwei der Rückschau der unblödesten Musikalben 2010 nebst Rückblick auf 40 Jahre Musikgeschichte, womöglich noch rechtzeitig für das ein oder andere Gewinnspiel. Der Finalausscheidung – ich wollte euch keine Rückschau auf fünfzig oder …

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KaufbefehleMusikkritik
Värttinä – Seleniko

Beim Sichten meines Musikbestandes für die anstehende zweite Rückschau 2010 (die erste gab’s hier) fiel mir aus noch ungeklärten Umständen das 1992er Album „Seleniko“ der finnischen Folkrockpopirgendwasmusiker Värttinä in die Hände, und nachdem ich u.a. bei Peter selten ein positives Wort über skandinavische Volksmusik verliere, fällt es mir um so schwerer, zuzugeben, dass dieses Album …

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In den NachrichtenKaufbefehlePolitik
BRAVO!

Euer, BRAVO, Treiben unterhält seit Jahrzehnten die heranwachsenden Generationen auf eine Art, die so vielleicht eher subtil, aber doch tatsächlich vermittelt wird: Unter dem Pseudonym „Dr. Sommer“ unterhält eine Vielzahl an nicht bekannten Aufklärern in eurem Heftchen allwöchentlich eine Doppelseite, in der die Kopulation junger Menschen ab etwa elf Jahren thematisiert wird. Nicht selten sind …

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KaufbefehleMusikkritik
Dear John Letter – Part & Fragment

Lange genug hat’s gedauert, jetzt halte ich es ehrfürchtig in meinen flugs desinfizierten Händen, lausche der in Ton gegossenen Kunst, getragen von Rhythmus, wabernden Melodien und der immer ein wenig bekifft wirkenden Stimme von Martin Fischer und bekomme wg. Trance nur wenig mehr als drei Wörter am Stück heraus, was das Schreiben nicht einfacher macht. …

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