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Kurz­kri­tik: Sounds Of New Soma – Moe­bi­us Tun­nel

Was ver­bin­det man mit Kre­feld? Was auch immer hier die erste Ant­wort gewe­sen sein mag, sie lau­te­te wahr­schein­lich nicht „Kraut­rock“. Genau sol­chen aber bringt seit eini­gen Jah­ren das Kre­fel­der Duo Sounds Of New Soma („Klän­ge des neu­en Kör­pers“ o.s.ä.) her­vor. Das 2016 ver­öf­fent­lich­te Album „Moe­bi­us Tun­nel“ (Bandcamp.com, Amazon.de) legt hier­über ein Zeug­nis ab, das kaum …

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Kurz­kri­tik: Melt Dow­ner

Als Zei­chen mei­ner Uner­schrocken­heit und zur ange­mes­se­nen Wür­di­gung des Tages der bescheu­er­ten Wit­ze wage ich heu­te mal wie­der etwas, wovon ich mir selbst meist eher abra­ten wür­de: Ich höre Musik aus Öster­reich. Öster­rei­chi­scher Musik haf­tet zumeist nicht der Ruf an, beson­ders gran­dio­ser Qua­li­tät oder auch nur Viel­falt zu sein. Gemein­hin als „Austro­pop“ klas­si­fi­zier­te Lie­der mit …

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Kurz­kri­tik: awa­ke­but­stil­lin­bed – what peo­p­le call low self​–​esteem is real­ly just see­ing yours­elf the way that other peo­p­le see you

Als Band­wort­freund „gutes­hoe­re­nist­wich­tig“ im Febru­ar das Album „what peo­p­le call low self​–​esteem is real­ly just see­ing yours­elf the way that other peo­p­le see you“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) von awa­ke­but­stil­lin­bed – man­che eher unge­dul­di­ge Leu­te wer­fen mir vor, dass mei­ne Sät­ze ihnen zu lang sind, aber für die­sen hier kann ich nur teil­wei­se etwas – anpries, …

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Kurz­kri­tik: Bubble­math – Edit Pep­ti­de

1995 wur­de in Min­nea­po­lis, von der Welt­öf­fent­lich­keit unter ande­rem wegen der bedau­er­lich feh­len­den Ver­net­zung jener Tage kaum beach­tet, die eini­ger­ma­ßen alber­ne Grup­pe Bubble­math gegrün­det. Ihr Debüt­al­bum „Such Fine Par­tic­les Of The Uni­ver­se“ erschien 2001 und fand eini­gen Zuspruch für sei­ne klang­li­che Nähe zu den sowie­so über­ra­gen­den echo­lyn. Es dau­er­te bis 2017, bevor der Nach­fol­ger „Edit …

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Kurz­kri­tik: At the Dri­ve-In – Dia­man­té

Von 1993 bis 2001 bestand die texa­ni­sche Post-Har­d­­co­re-Band At the Dri­­ve-In, die in ein­schlä­gi­gen Musik­me­di­en als – um nicht schon wie­der die­ses unsäg­li­che Wort „abfei­ern“ zu ver­wen­den – ziem­lich gut beschrie­ben wur­de. Aus Grün­den wur­den aus ihr dann jedoch zwei ver­schie­de­ne Grup­pen, näm­lich die mir völ­lig unbe­kann­ten Spar­ta und die mir in recht posi­ti­ver Wei­se …

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Kurz­kri­tik: Alta­re Thot­emico – Sog­no Erran­do

Wer mei­nen bis­he­ri­gen Musik­re­zen­sio­nen ein paar Minu­ten Auf­merk­sam­keit geschenkt hat, dem mag auf­ge­fal­len sein, dass es bei mir sehr sel­ten vor­kommt, dass ich ita­lie­ni­schen Gesang für erträg­lich hal­te. Die Spra­che klingt gesun­gen ein­fach meist schei­ße. Um so erfreu­li­cher ist es, wenn die­se Regel eine Aus­nah­me fin­det. So ist es zum Bei­spiel beim bolo­gne­si­schen Sex­tett Alta­re …

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Kurz­kri­tik: Sonar – Black Light

Cun­ei­form Records ken­nen regel­mä­ßi­ge Leser mei­ner Musik­be­spre­chun­gen mög­li­cher­wei­se als die Plat­ten­fir­ma von Thin­king Pla­gue. Wer – wie ich – auf die­se Anga­be übli­cher­wei­se kaum ach­tet, falls nicht eine bemer­kens­wer­te Ver­packung um den Ton­trä­ger drum­rum ist oder der Ver­lag wie einst Cha­ris­ma Records sein auf­fäl­li­ges Logo raum­grei­fend direkt auf die Plat­ten stem­pelt, dem sei zumin­dest sub­jek­tiv …

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Kurz­kri­tik: Half Past Four – Land of the Blind

Um halb fünf Im Jahr 2016 ver­öf­fent­lich­te die fünf­köp­fi­ge kana­di­sche Band Half Past Four ihr drit­tes und bis­lang letz­tes Stu­dio­al­bum „Land of the Blind“ (Amazon.de, Band­camp). Von sich selbst behaup­ten die Musi­ker, sie sei­en „eine der besten Pro­­gre­s­­si­­ve-Rock-Bands aus Kana­da“, was zumin­dest eine muti­ge Behaup­tung ist, wenn man sowohl Rush als auch die diver­sen Spros­se …

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Kurz­kri­tik: Bar­do Pond – Acid­Gu­ru­Pond

Vor inzwi­schen über vier Jah­ren befand ich das Album „Peace on Venus“ der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Band Bar­do Pond für unbe­dingt hörens­wert. Danach hat­te ich selbst die Grup­pe zu mei­nem Bedau­ern ein wenig aus den Augen (und Ohren) ver­lo­ren. Eher zufäl­lig lief ich daher unlängst ihrem 2016er Album „Acid­Gu­ru­Pond“ (Band­camp, Amazon.de) qua­si über den Weg, das eine …

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Kurz­kri­tik: Nose­holes – EP

Aus der, wie ich fin­de, schön­sten Stadt Deutsch­lands, näm­lich aus Ham­burg, kommt die kür­ze­ste EP, die mir bis­her unter­ge­kom­men ist, näm­lich die im letzt­jäh­ri­gen April erfolg­te erste Ver­öf­fent­li­chung von Nose­holes, einer bis­her ver­se­hent­lich über­se­he­nen Grup­pe aus anschei­nend vier Musi­kern, deren anschei­nend feh­len­des Inter­es­se an Stil­gren­zen mit mei­nem recht kom­pa­ti­bel ist. Die drei Lie­der errei­chen zusam­men …

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Musik 12/2017 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 19 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ein selt­sa­mes Jahr 2017 ist fast zu Ende und hat in sei­ner zwei­ten Jah­res­hälf­te noch schnell ein paar ein­fluss­rei­che Musi­ker, dar­un­ter die Hälf­te von Can (Jaki Lie­be­zeit und Hol­ger Czu­kay), John Aber­crom­bie, Wal­ter Becker und Charles Man­son, den jeweils näch­sten Tag nicht mehr erle­ben las­sen. Zum Glück wach­sen immer wie­der neue Musi­ker nach, die sich …

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Kurz­kri­tik: Grumbling Fur – Fur­four

Irgend­wann im Jahr 2011 taten sich in Lon­don Alex­an­der Tucker und Dani­el O’Sul­li­van, der anson­sten Bands wie Ulver, Gua­po, Moth­li­te und Sunn O))) ange­hört, zusam­men, um gemein­sam etwas auf­zu­neh­men, was sie selbst als „psy­che­de­li­schen Pop“ bezeich­nen, aber eigent­lich gar kein Pop ist. Als Grumbling Fur ver­öf­fent­lich­ten sie bis­her in ver­schie­de­ner Beset­zung vier Stu­dio­al­ben, deren aktu­el­les …

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Kurz­kri­tik: The Nar­co­tic Daf­fo­dils – Sum­mer Love

The Nar­co­tic Daf­fo­dils ist eine fünf­köp­fi­ge Rock­band aus Bel­gi­en, deren drit­tes Album „Sum­mer Love“ (Amazon.de, TIDAL) erst im Mai 2017 ver­öf­fent­licht wur­de. Obwohl „Sum­mer Love“ genau so klingt, wie es heißt, ist es jedoch auch Ende Okto­ber kei­ne schlech­te Wahl. Zu hören gibt es Hip­pie­rock, der, um wie­der ein­mal das Phra­sen­schwein zu erleich­tern, den Geist …

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Kurz­kri­tik: L’Ef­fon­dras – Les Fla­ve­s­cen­ces

Eine die­ser Bands, die sich live zu sehen übri­gens wahr­schein­lich auch lohnt, ist L’Ef­fon­dras aus dem Osten Frank­reichs, die sich selbst lie­ber als Sym­bol ⊙ zu schrei­ben scheint (womit ich frei­lich recht falsch lie­gen könn­te, denn mein Fran­zö­sisch ist schei­ße), mit einem hier nicht wei­ter erwäh­nens­wer­ten ande­ren Künst­ler, der das ähn­lich mach­te, aber wun­der­bar wenig …

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Kurz­kri­tik: Igorrr – Sava­ge Sinu­so­id

Igorrr! Schon der Name – lei­der ohne Aus­ru­fe­zei­chen – ist so klang­voll, dass man es leicht ver­schmerzt, dass hier nicht auf Rus­sisch musi­ziert wird. Statt Kalin­ka wird der aku­sti­sche Angriff besun­gen, stil­echt ein­ge­lei­tet durch einen Kriegs­schrei („Vian­de“), der sogleich in don­nern­den Metal über­geht. War­um kleckern, wenn man klot­zen kann? „Sava­ge Sinu­so­id“ (Amazon.de, TIDAL), das laut …

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