KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Mor­gen

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In der flo­rie­ren­den US-Musi­k­s­ze­­ne des Jah­res 1969 – das ist jetzt genau 50 Jah­re her – war es ver­gleichs­wei­se leicht, als Musik­grup­pe kaum auf­zu­fal­len. Zu den­je­ni­gen Grup­pen, die bis­lang nicht mal einen Arti­kel in der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia bekom­men haben, gehört Mor­gen. Mor­gen war ein von 1968 bis 1969 bestehen­des …

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Kurz­kri­tik: The Ken­tish Spi­res – The Last Har­vest

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Der Can­ter­bu­ry Style (kurz: Can­ter­bu­ry), eine locke­re, humor­vol­le Spiel­art des Jazz­rocks, hat in den letz­ten vier­zig Jah­ren eini­ge Federn (hier: Markt­an­teil) las­sen müs­sen. Dank der Ver­triebs­mög­lich­kei­ten des Inter­nets, das den Schritt, erst eine Plat­ten­fir­ma von sich über­zeu­gen zu müs­sen, bevor man ein grö­ße­res Publi­kum für sich gewin­nen kann, erblü­hen …

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Kurz­kri­tik: gli­stening leo­tard – six but­ter­flies slight­ly moving an ele­phant in a theat­re

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. gli­stening leo­tard – „glit­zern­der Gym­na­stik­an­zug“ – ist ein seit 2007 bestehen­des Quin­tett aus Duis­burg, das gele­gent­lich mal einen Ton­trä­ger in phy­si­ka­li­scher oder vir­tu­el­ler Form ver­öf­fent­licht. Album/EP/Veröffentlichung Num­mer 6, zur­zeit aktu­ell, erreich­te die Öffent­lich­keit im Novem­ber 2018 und heißt nach dem Vor­gän­ger „GL5“ erneut durch­num­me­riert, näm­lich „six but­ter­flies slight­ly moving …

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Kurz­kri­tik: Föl­l­ak­zo­id – I

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den Län­dern, aus denen es ver­gleichs­wei­se wenig neue Musik zu geben scheint, die mir als beach­tens­wert erscheint, gehört Chi­le. In des­sen Musi­kan­ten­welt tum­meln sich auch Föl­l­ak­zo­id, eine ulkig hei­ßen­de Musik­grup­pe zur­zeit unbe­kann­ter Beset­zung, deren selbst gesteck­tes Ziel, so weit es das Inter­net zu wis­sen behaup­tet, es sei, mit …

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Kurz­kri­tik: Onsé­gen Ensem­ble – Awalaï

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In der Zeuhl­welt gibt es außer den unver­min­dert groß­ar­ti­gen Mag­ma ja eine ver­gleichs­wei­se klei­ne Aus­wahl an Musik­grup­pen, die sich dar­an ver­su­chen, die­sem doch recht ein­ma­li­gen Stil eine eige­ne Note hin­zu­zu­fü­gen. Oft stam­men die­se weni­gen Grup­pen aus Frank­reich oder Japan. Auch, aber nicht nur des­halb, ist das Onsé­gen Ensem­ble erwäh­nens­wert, …

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Kurz­kri­tik: Maïak – A Very Plea­sant Way to Die

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus­ge­rech­net in der Schweiz wur­de 2010 das Quar­tett Maïak gegrün­det, über das ich zu mei­nem Bedau­ern wenig Neu­es fin­den kann, wes­halb ich bis auf Wei­te­res davon aus­ge­he, dass es schon wie­der nicht mehr exi­stiert. Zwi­schen­drin, 2015 näm­lich, ver­öf­fent­lich­te es jedoch das Album „A Very Plea­sant Way to Die“ (Amazon.de, …

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Musik 06/2019 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 22 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Das erste hal­be Jahr 2019 ist vor­bei – schon jetzt bie­tet sich daher eine Gele­gen­heit, ein paar Wor­te über die pas­sa­bel­sten Musikal­ben des Jah­res zu ver­lie­ren. Wie üblich erhe­be ich kei­nen Anspruch dar­auf, eine voll­stän­di­ge Liste vor­zu­le­gen, zumal noch – zum Zeit­punkt des Ver­fas­sens die­ses Absat­zes – ein hal­bes …

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Kurz­kri­tik: Nine Tre­a­su­res – Wis­dom Eyes

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Selt­sa­me Umstän­de und der Hin­weis, es müss­te mir gefal­len, lie­ßen mich in den Besitz des Albums „Wis­dom Eyes“ von Nine Tre­a­su­res (Bandcamp.com) gera­ten. Dass ich lau­te Gitar­ren und eben­sol­che Alben unter dem Ein­fluss von asia­ti­scher Folk­mu­sik mag, ist ja inzwi­schen ver­mut­lich bekannt. Nine Tre­a­su­res ist ein mon­go­li­sches Quin­tett, das …

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Kurz­kri­tik: indi­g­nu [lat.] – Odys­sea

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Trotz ihres Namens stammt die Postrock­band indi­g­nu [lat.] – das „[lat.]“ ist anschei­nend Teil des Namens – aus Por­tu­gal. Das latei­ni­sche Wort „indi­g­nu“ bedeu­tet „unwür­dig“ und passt über­haupt nicht zu der hier gehör­ten Musik. Auf ihrem anschei­nend zwei­ten Stu­dio­al­bum „Odys­sea“ (Amazon.de, Bandcamp.com) näm­lich bie­tet sie Musik dar, die vor …

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Kurz­kri­tik: Sunn O))) – Life Metal

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Das Kut­ten tra­gen­de Gitar­ren­duo Sunn O))) schaff­te es bis­her nur weni­ge Male, mich beson­ders zu über­ra­schen. Das hat sicher­lich auch damit zu tun, dass es sein Erfolgs­kon­zept – jedes sei­ner Alben besteht im Wesent­li­chen dar­aus, dass zwei Gitar­ren weni­ge Töne her­vor­brin­gen – kaum nen­nens­wert ver­än­dert, sieht man von sol­chen …

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Kurz­kri­tik: Raket­ka­non – RKTKN #2

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus Bel­gi­en drängt die Grup­pe Raket­ka­non auf Beach­tung und die­se will ich ihr gewäh­ren. Bis­her hat sie drei Stu­dio­al­ben namens „RKTKN #1“, „RKTKN #2“ und „RKTKN #3“ ver­öf­fent­licht, letz­te­res erst 2019. Auf mei­ner Jah­res­be­sten­li­ste wird es ver­mut­lich nicht vor­kom­men; nicht, weil es nicht gut wäre, son­dern, weil ich hier …

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Kurz­kri­tik: Hug – Neon Dream

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 1962 grün­de­te Man­fred Mann zusam­men mit Mike Hugg eine Blues-Jazz-Band namens Mann-Hugg Blues Brot­hers, die 1963 einen Plat­ten­ver­trag mit EMI unter­zeich­ne­te und sich in Man­fred Mann umbe­nann­te. Das war sicher­lich sehr merk­wür­dig für den Namens­ge­ber, der ande­rer­seits eigent­lich auch anders hieß. Über Man­fred Manns Wir­ken ist hin­rei­chend …

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Kurz­kri­tik: Merz­bow, Kei­ji Hai­no, Balázs Pán­di – An Untrou­ble­so­me Defen­ce­l­ess­ness

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den hier wie­der­keh­ren­den Musi­kern der letz­ten Zeit zählt der Gitar­rist , von dem ich inzwi­schen bei­na­he anneh­men möch­te, dass es phy­si­ka­lisch unmög­lich ist, ihn auf einem schlech­ten Musik­al­bum spie­len zu las­sen. Seit 2016 kann man ihn auch auf „An Untrou­ble­so­me Defen­ce­l­ess­ness“ (Amazon.de, TIDAL) hören, auf dem er an …

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Kurz­kri­tik: Faust – Rien

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die deut­sche Avant­gar­de­band Faust, die bis Mit­te der 1970er Jah­re diver­se Musik, sowohl im Grup­pen­ge­fü­ge als auch mit ande­ren Musi­kern wie Tony Con­rad, auf­ge­nom­men hat­te, ver­stumm­te danach für län­ge­re Zeit, sieht man von der Archiv­auf­nah­me „71 Minu­tes Of…“ (1979) ab. Bis 1990 ver­schwan­den Faust völ­lig von der Bild­flä­che, danach …

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Kurz­kri­tik: Goat – Com­mu­ne

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die schwe­di­sche Band Goat, anschei­nend ein Quin­tett absicht­lich unbe­kann­ter Beset­zung, ver­öf­fent­licht seit ihrem Bestehen gele­gent­lich Alben, Sin­gles und Kon­zert­auf­nah­men, zuerst 2012 das tref­fend benann­te Album „World Music“. Heu­te soll es hier um das 2014 ver­öf­fent­lich­te Stu­dio­werk „Com­mu­ne“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) gehen. Das hät­te aller­dings eben­so tref­fend auch „World Music …

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