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Kurzkritik: Hug — Neon Dream

Hug - Neon DreamLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Im Jahr 1962 grün­dete Man­fred Mann zusam­men mit Mike Hugg eine Blues-Jazz-Band namens Mann-Hugg Blues Broth­ers, die 1963 einen Plat­ten­ver­trag mit EMI unterze­ich­nete und sich in Man­fred Mann umbe­nan­nte. Das war sicher­lich sehr merk­würdig für den Namensge­ber, der ander­er­seits eigentlich auch anders hieß. Über Man­fred Manns Wirken ist hin­re­ichend viel geschrieben wor­den, Mike Hugg aber blieb eine ver­gle­ich­bare Bekan­ntheit ver­wehrt.

Dabei kann man ihm nicht vor­w­er­fen, es nicht ver­sucht zu haben: Außer sein­er Mit­glied­schaft in ver­schiede­nen Grup­pen mit, von und um Man­fred Mann hat er 1975 in Quar­tet­tbe­set­zung unter dem Namen Hug — wenig­stens mit nur einem “g” — das Album “Neon Dream” (Amazon.de, “Derzeit nicht ver­füg­bar”) veröf­fentlicht. Dieses Album ist eigentlich recht erträglich.

hug — star trav­eller

Auf ihm zu hören ist ein leicht­füßiger Jaz­zrock mit teil­weise mehrstim­migem typ­is­chem Gesang und angenehm har­monis­chem Zusam­men­spiel von Bass und Key­boards. Klar: Span­nend ist das nicht, für Span­nung möge man auf andere Arten der Musik zurück­greifen. Aber muss es immer anstren­gend sein?

So geht’s doch auch.

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