KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Nine Treasures — Wisdom Eyes

Nine Treasures - Wisdom EyesLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Selt­same Umstände und der Hin­weis, es müsste mir gefall­en, ließen mich in den Besitz des Albums “Wis­dom Eyes” von Nine Trea­sures (Bandcamp.com) ger­at­en. Dass ich laute Gitar­ren und eben­solche Alben unter dem Ein­fluss von asi­atis­ch­er Folk­musik mag, ist ja inzwis­chen ver­mut­lich bekan­nt. Nine Trea­sures ist ein mon­golis­ches Quin­tett, das seit 2010 (in seit­dem gewan­del­ter Beset­zung) zusam­men spielt und einen nicht unin­ter­es­san­ten Folk­met­al her­vor­bringt.

Die Sprache klingt ein biss­chen finnisch, ist aber mon­golisch. Dass die Lieder englis­che Titel tra­gen, ist insofern zumin­d­est bemerkenswert. Vielle­icht soll es der Annahme ent­ge­gen­wirken, dass poten­zielle Käufer son­st vielle­icht nicht wüssten, worum es in den Liedern geht, aber das weiß ich bei Titeln wie “Us” und “Hushuu Child” auch nicht. Als Kat­e­gorien (“Tags”) hat die Band auf Band­camp unter anderem mon­golis­chen Kehlkopfge­sang aufge­führt und so klingt “Wis­dom Eyes” auch.

NINE TREASURES — Wis­dom Eyes (OFFICIAL MUSIC VIDEO)

Was haben wir also hier? Klar: Met­al (wenn auch weit­ge­hend von der eher zurück­hal­tenden Sorte), dazu — quer über das Album verteilt — Bal­alai­ka und mon­golis­che Pfer­dekopfgeige. Mehr braucht man nicht, um mich zu unter­hal­ten. Gute Band, das.