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Kurzkritik: Goat - Commune

Goat - CommuneLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Die schwe­di­sche Band Goat, anschei­nend ein Quintett absicht­lich unbe­kann­ter Besetzung, ver­öf­fent­licht seit ihrem Bestehen gele­gent­lich Alben, Singles und Konzertaufnahmen, zuerst 2012 das tref­fend benann­te Album „World Music“. Heute soll es hier um das 2014 ver­öf­fent­lich­te Studiowerk „Commune“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp) gehen. Das hät­te aller­dings eben­so tref­fend auch „World Music 2“ hei­ßen kön­nen, denn auch auf ihm las­sen sich Goat von Musik aus aller Welt inspi­rie­ren, ins­be­son­de­re von der eher krau­ti­gen krea­ti­ven Leistung des jewei­li­gen Landes.

Daher ist „Weltmusik“ auch als bereits eta­blier­te Genrebezeichnung natür­lich völ­li­ger Unsinn, denn hier wird immer noch so viel mit­ein­an­der ver­eint, dass kaum eine Gemeinsamkeit zu fin­den ist, die über die psy­che­de­li­sche Stimmung hin­aus­geht, die über die­sem Album schwebt. Wie wär’s mit „Hippiemusik“? Naja, fast!

Goat - Words (not the video)

„Commune“ ist ein fast 39 Minuten lan­ger musi­ka­li­scher trip zwi­schen Afrobeat, Folkmusik, Stoner Rock und 60er-Psychedelic, gar­niert mit Anflügen von New Wave („Words“), die aber schnell und geschickt ins gro­ße Ganze ein­ge­bun­den wer­den. Ich erken­ne an, dass in jün­ge­rer Zeit ver­mehrt Gruppen auf­tre­ten, die sich auf ähn­li­che Vorbilder beru­fen. Das ist einer der Gründe, die es beson­ders erfreu­lich machen, wenn eine von die­sen Gruppen ein so bemer­kens­wer­tes Album wie „Commune“ vorlegt.

Die Chance für das nahe lie­gen­de Wortspiel mit dem Communismus möch­te ich hier unge­nutzt ver­strei­chen las­sen, um so frü­her kann der Musikgenuss begin­nen. „Commune“ gefällt mir wirk­lich gut. :ja:

Senfecke:

  1. Soundtracks der 70/80er aus haupt­säch­lich Italien (Goblin usw),
    aber auch Peter Thomas für B/C Filme,Fernsehserien
    Einer der bekann­te­ren Komponisten ist Ennio Morricone oder Dave Grusin „Captain Future“
    Der Mix von klas­si­scher Music und Exotik und Jazz/Swing/Soul
    Ein echt groo­vy Teil ist Milly a. Silly „Gettin down for X‚mas“!(Ohrwurmgefahr!)
    Kompilation und Einzelstücke gibt bei“ Grindhouse Grooves Expoltation Soundtracks“ in der Tube…
    https://www.youtube.com/watch?v=uBKqrlK_IWw
    für zum Einstieg haupt­säch­lich bri­ti­sche TV-Serien-Musikke
    z.B. Area Code 615 ‎-- Stone Fox Chase

:) 
:D 
:( 
:o 
8O 
:? 
8) 
:lol: 
:x 
:aufsmaul: 
mehr...
 

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