Persönliches⁠Musik
Sommerfreuden

Was ich mich nach einem über­aus som­mer­li­chen Tag natür­lich auch fra­ge: Wie­so ist das Wort „Groß­kat­zen“ eigent­lich so bekannt, aber über „Groß­in­sek­ten“ spricht kaum jemand? Ist ja nicht so, dass sich schon mal ein Tiger auf mei­ne Ein­käu­fe gestürzt hät­te. Fri­scher Musik­tipp für die hei­ßen Tage: Der Mul­ti­in­stru­men­ta­list JT Bruce macht pro­gres­si­ven, instru­men­ta­len Art­rock für …

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Musik⁠In den Nachrichten
Medienkritik XII: Respekt für die Privatsphäre der Angehörigen? Ja, steht da. Guck.

Gru­se­lig: Man öff­net das Nach­rich­ten­kon­su­mier­pro­gramm sei­ner Wahl und liest sei­ten­wei­se „Micha­el Jack­son, Micha­el Jack­son, viel­leicht, ja, nein, doch, tot, Absicht, Ver­se­hen, gut, schlecht, erwar­tet, uner­war­tet“, und das in allen nur erdenk­li­chen Facet­ten. Eine sach­li­che Bericht­erstat­tung ohne Wer­be­ein­nah­men erzie­len­de Klick­strecken mit den immer glei­chen „exklu­si­ven“ Bil­dern von Sär­gen und wei­nen­den Anhän­gern hat, so weit ich sehe, …

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Persönliches⁠Musik⁠Lyrik
Impertinenz. Verelendung. Leckere Himbeeren. Depression.

Wet­ter heu­te: Supi. Stim­mung heu­te: Muss. Der Mor­gen graut, ich bin schon wach. Ich lieg im Bett und den­ke nach. Mein Herz ist voll, doch jemand fehlt. Ich hätt‘ dir gern noch so viel erzählt. Trau­rig sein hat kei­nen Sinn. Die Son­ne scheint auch wei­ter­hin. Das ist ja grad die Schwei­ne­rei, die Son­ne scheint, als …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Musik 06/2009 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 3 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Lie­be Leser, das Jahr 2009 ist nun­mehr nicht mehr ganz neu, und so hat­ten wil­li­ge Musi­ker bereits viel Zeit, neue vor­treff­li­che und weni­ger vor­treff­li­che Klän­ge zu pro­du­zie­ren. Wie bereits vor unge­fähr einem Jahr und ein hal­bes Jahr spä­ter möch­te ich auch heu­te beson­ders beein­drucken­de Musikal­ben, die in die­sem Jahr ver­öf­fent­licht wur­den, bewer­ben und anschlie­ßend ein …

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Musik⁠In den Nachrichten
Erheiterndes am Sonntag

Ohne Wor­te: Rabia­ter Ein­satz: Gewalt­sam hat ein Mann in Chi­na die Ver­kehrs­blocka­de durch einen Lebens­mü­den been­det – er schub­ste den Mann von einer Brücke. Sei­ne Begrün­dung: Der poten­ti­el­le Selbst­mör­der habe ego­istisch gehan­delt. SPON Mit weni­gen Wor­ten: war­um darf kem­per­traut­mann frem­de mar­ken­rech­te umdeu­ten, nut­zen und samplen, ein stu­dent in sei­ner abschluss­ar­beit aber nicht? wirres.net I Es …

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Musik⁠Projekte⁠In den Nachrichten
Hirngrenzen 2.0

Da bald wie­der die Halb­jah­res­li­ste ansteht (huch, schon wie­der so viel neue Musik), kommt es mir nur gele­gen, dass ich nun­mehr viel Gele­gen­heit bekom­me, in Übung zu blei­ben: Zusam­men mit Peter von den Schall­gren­zen und eini­gen wei­te­ren Pro­ban­den bin ich seit eini­gen Tagen Teil eines Rezen­si­ons­ko­mi­tees, das unab­hän­gig von­ein­an­der aktu­el­le CDs bewer­tet, die nicht all­zu …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Marnie Stern – This Is It and I Am It and You Are It and So Is That and He Is It and She Is It and It Is It and That Is That

Was mir ja nun – ganz ent­ge­gen mei­nen Gewohn­hei­ten – selt­sa­mer­wei­se auch gefällt, ist der eigen­ar­ti­ge Indie-Pop (laut Eigen­be­schrei­bung eben­falls pro­gres­si­ve) der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Gitar­ri­stin Mar­nie Stern. Ihr zwei­tes, bereits 2008 ver­öf­fent­lich­tes (und damit für die Halb­jah­res­li­ste 2009 lei­der nicht mehr zur Wahl ste­hen­des) Album oben ange­führ­ten, über­aus ein­präg­sa­men Titels klingt nach einer über­aus brauch­ba­ren Mischung …

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Persönliches⁠Musik
Absurdes im Alltag

Herz­lich will­kom­men zum Auf­takt, qua­si zum Pilot­bei­trag, einer wei­te­ren über­aus losen Serie in die­ser Netz­pu­bli­ka­ti­on, beti­telt „Absur­des im All­tag“. Absur­des ist täg­lich um uns her­um, nicht nur ver­tre­ten durch dada- und nihi­li­sti­sche Künst­ler. Allein heu­te begeg­ne­ten mir fol­gen­de zwei Absur­di­tä­ten: 1) psd… wei­ter­sa­gen! Die Wer­be­pla­ka­te der psd-Bank – Unter­ti­tel: Wis­sen, was Sinn macht – haben …

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Musik⁠Netzfundstücke
Vögelchen!

Dass aus­ge­rech­net der nun nicht gera­de durch Sen­sa­ti­ons­gier bekannt gewor­de­ne SPIEGEL mit Fotos toter Men­schen Besu­cher zu erhei­schen sucht, ist schon bedrückend. Da braucht man ein wenig Auf­hei­te­rung. Wie wäre es mit ein wenig Post­rock? Bene­dikt hat wie­der mal was Gutes aus Deutsch­land aus­ge­gra­ben: I am the Archi­tect kon­stru­ie­ren und bau­en seit 2007 an einem …

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Musik⁠Netzfundstücke
Aktuelles vom Liedschmied

Ich schrieb vor einer Wei­le über Micro­softs aktu­el­les Spiel­zeug „Song­smith“; nun haben offen­bar eini­ge Men­schen Gefal­len dar­an gefun­den: Die Nut­zer pro­du­zie­ren kei­ne eige­nen Dudel-Lie­d­chen, son­dern ver­hun­zen bei „You­Tube“ Pop-Klas­­si­ker – das ist uner­träg­lich grau­sam und uner­träg­lich lustig. Hi, hi: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,605159,00.html

Musik⁠Netzfundstücke
Skurril: Melodien selbst ersingen

Uah: Micro­soft wer­kelt an einem Pro­gramm, das mehr oder weni­ger pas­send zu einem ins Mikro­fon gesun­ge­nen Lied eine Melo­die erfin­det. Frei­­stil-Karao­ke, sozu­sa­gen. Das offi­zi­el­le Wer­be­vi­deo jeden­falls ist der­ma­ßen gru­se­lig, dass es die alte DOS-5-Wer­­bung bei­na­he in den Schat­ten zu stel­len weiß. (Als ob die moder­ne Pop­mu­sik nicht schon selbst aus­rei­chend Ori­gi­na­li­tät ver­lo­ren hät­te, und aber …

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Musik⁠Politik⁠In den Nachrichten
Nachwirkungen vom Silvesterfernsehen

Wer hier des Öfte­ren mit­liest, der weiß, dass all­zu laue Musik nicht unbe­dingt zu mei­nen Favo­ri­ten zählt. (Dan­ke auch an Gerald Him­mel­ein für das bril­lan­te Wort „Chart-Pam­­pe“, c‚t 02/2009, allein schon des­halb einen Kauf wert!) Nur manch­mal, manch­mal über­kommt mich so ein eigen­ar­ti­ges Krib­beln, und dar­an ist meist aus­ge­rech­net das Fern­se­hen schuld. Viel­leicht liegt’s am …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Autoren 2009

natür­lich ist es zum kot­zen, daß so vie­le men­schen ver­ler­nen (ver­lernt haben), was musik bedeu­tet Dies schreibt Frank und hat damit eben­so Recht wie Died­rich Diede­rich­sen, auf aus­ge­rech­net den er sich beruft. Sim­mel ist tot, übri­gens. Ver­rück­te Welt.

Musikkritik
Neues von Radius System

Es ist immer das Glei­che:Kaum ist die Jah­res­in­ven­tur erle­digt, wird das Lager neu befüllt. Die Postrock­grup­pe Radi­us System, die ich vor einer Wei­le schon lobend erwähn­te, hat ihre zwei­te EP Almost Not­hing ver­öf­fent­licht. Bene­dikt hat eine pas­sen­de Beschrei­bung (mit Hör­pro­be!) parat: Ein leicht melan­cho­li­sches (leicht ver­spä­te­tes) Weih­nachts­ge­schenk aus Frank­reich für die grau­en Tage zwi­schen den …

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Musik
Depression statt Impression. Expression statt Depression.

Heu­te lei­der kein Schnee­fall. Durch die schnee­lo­se Dun­kel­heit zu trot­ten und „Fide­li­ty“ von Regi­na Spek­tor zu sum­men ist aber auch nicht übel. (Kalau­er für zwi­schen­drin: Ich stand am Was­ser, aber kein‘ Ente in Sicht.) Wo’s doch ein­fach genug ist, sich in Gedan­ken zu ver­lie­ren. Nichts wie raus aus der Wirk­lich­keit und raus aus dem eige­nen …

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