Herzlich willkommen zum Auftakt, quasi zum Pilotbeitrag, einer weiteren überaus losen Serie in dieser Netzpublikation, betitelt “Absurdes im Alltag”.
Absurdes ist täglich um uns herum, nicht nur vertreten durch dada- und nihilistische Künstler.
Allein heute begegneten mir folgende zwei Absurditäten:
1) psd… weitersagen!
Die Werbeplakate der psd-Bank — Untertitel: Wissen, was Sinn macht — haben sich weitgehend unbemerkt in einigen Städten verbreiten lassen. Geworben wird mit dem absurden Motto “psd… weitersagen!”.
Bin ich tatsächlich der einzige Mensch, der wo es für widersinnig erachtet, zu verbreitende (weiterzusagende) Informationen flüsternd (pst!) zu übermitteln?
Bei der Bank werde ich vermutlich nie ein Konto eröffnen.
Weitersagen, aber bitte recht laut!
2) die Sache mit den roten Ampeln
Dass rote Ampeln nur wenige Menschen am Überqueren von Verkehrswegen hindern, ist für mehrere Beteiligte — und Unbeteiligte — oft lebensgefährlich und ein altbekanntes Thema; reden wir nich’ mehr drüber.
Absurd allerdings ist’s, dass die meisten auf den ÖPNV angewiesenen Personen, die es derart übermäßig eilig haben, die gewonnene Zeit damit verbringen, um so länger an der Haltestelle zu stehen.
Warum überqueren regelmäßig ganze Menschentrauben flinken Schrittes rot beampelte Überwege und echauffieren sich anschließend darüber, dass es noch mehrere Minuten dauert, bis das erwartete Verkehrsmittel eintrifft?
Wer eine Antwort parat hat, möge sie als Kommentar hinterlassen.
Unbedingt empfehlenswerter Radiostream übrigens:
Radio Tonkuhle, knuffiger Hildesheimer Lokalsender, weltweit zu empfangen via Stream und Heimat der Schallgrenzen.
Viel Vergnügen!


jeder hat seine erwünschte uhr
Es gibt ne Bank die mit psd Datein arbeiten? toll.
Rote Ampeln sind nur was für deine Mudda…