Musik
Depression statt Impression. Expression statt Depression.

Heu­te lei­der kein Schnee­fall. Durch die schnee­lo­se Dun­kel­heit zu trot­ten und „Fide­li­ty“ von Regi­na Spek­tor zu sum­men ist aber auch nicht übel. (Kalau­er für zwi­schen­drin: Ich stand am Was­ser, aber kein‘ Ente in Sicht.) Wo’s doch ein­fach genug ist, sich in Gedan­ken zu ver­lie­ren. Nichts wie raus aus der Wirk­lich­keit und raus aus dem eige­nen …

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Musik⁠Netzfundstücke
Musik für Musik

Nur mal eben zwi­schen­durch erwähnt: Wer, und sei’s nur anhand mei­ner Liste, sei­ne Lieb­lings­mu­sik des Jah­res 2008 feh­ler­frei benen­nen kann, der kann hier, hier und natür­lich auch hier pop­kul­tu­rell rele­van­tes gewin­nen. Viel Erfolg.

Kaufbefehle⁠Musikkritik
Musik 12/2008 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 2 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Hal­lo, lie­be Dies­le­ser, schon wie­der ist ein hal­bes Jahr ver­gan­gen, 2008 neigt sich dem Ende zu. Ein guter Zeit­punkt ist’s also, recht­zei­tig zu den letz­ten Weih­nachtsein­käu­fen eine abschlie­ßen­de Rück­schau auf die Alben des Jah­res sowie der letz­ten Jahr­zehn­te zu hal­ten. Wie immer kann ich natür­lich nur jene Alben in die Rück­schau auf­neh­men, die mir vor­lie­gen …

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Musik⁠Sonstiges⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Schlimmer als Hitler!

„Ich schla­fe nicht mit jedem, der bes­ser ist als Hit­ler.“ – „Dr. Came­ron“, c/o Dr. Hou­se In den letz­ten Wochen gab es es ein regel­rech­tes Wett­ren­nen um den selt­sam­sten Ver­gleich zur Nazi-Zeit. Lusti­ges Spiel­chen. Ich nehm das brau­ne Figür­chen! (… mehr davon …)

Politik⁠In den Nachrichten⁠Musik⁠Lyrik
Turris caedit.

Ruße in Beton und Stahl, müde alles Mate­ri­al. Hörst du das Flü­stern im Land? […] Die Post­be­am­ten tra­gen schwarz, ´ne Ton­ne Öl kost´ tau­send Mark. Siehst du die Schrift an der Wand?

Musik⁠Netzfundstücke
Volksmusik ./. MTV

Beacht­li­che Rand­no­tiz: Bushi­do hat MTV/Viva jeg­li­che Zusam­men­ar­beit gekün­digt, ori­gi­nel­ler­wei­se übri­gens, weil MTV offen­bar (ah?) ein ernst­haf­tes Pro­blem mit Musik hat, die ein wenig abseits der Klin­gel­ton­wel­ten statt­fin­det. Ich begin­ne, Bushi­do für sym­pa­thisch zu hal­ten. Als Men­schen, nicht als „Musi­ker“. Nach­trag: Beim Wort­vo­gel ent­deck­te ich soeben eine amü­san­te Neu­ver­to­nung von „Under the bridge“. Lohnt sich.

Netzfundstücke⁠Musik⁠Politik
Extremisten beugen vor.

„Kicher, kecker“, hie­ße es ver­mut­lich bei Donald Duck; hei­se nach­rich­tet heu­te: Nazis-auslachen.de will bei Vor­beu­gung gegen Extre­mis­mus hel­fen „Nazis aus­la­chen“ ist natür­lich ein wir­kungs­vol­ler Schritt gegen Extre­mis­mus oder für das, was man dafür hält. Die anschlie­ßen­de Hetz­jagd auf Nazis mit gemein­schaft­li­chem „Nazis aufs Maul“ run­det den Plan sicher wir­kungs­voll ab, und wenn die Lacher dann …

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Persönliches⁠Musik⁠Sonstiges⁠Netzfundstücke
Die Liebe stinkt, mein Freund, die Liebe stinkt.

„Erst, wenn ihr ver­steht, dass sich die Lie­be nicht beschrän­ken lässt, und sich euer Leben nicht nur durch das Den­ken len­ken lässt, könnt ihr ver­stehn, war­um mich das Wort „Lie­be“ stört; weil sich die Lie­be anders anhört, eher so.“ (Neu­en Trend im Ein­zel­han­del ent­deckt: Hin und wie­der mal „frisch“ auf die Zuta­ten­li­ste schrei­ben, damit die …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠Kaufbefehle
Vorsicht, nackte Menschen!

Nach­dem ich bereits in eini­gen frü­he­ren Ein­trä­gen, zuletzt in die­sem, die (übri­gens groß­ar­ti­ge) islän­di­sche Postrock­grup­pe Sigur Rós in Form einer Rand­be­mer­kung erwähn­te, möch­te ich ihr Schaf­fen heu­te ein­mal für ein klei­nes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment nut­zen: Was wäre, wenn im Volk der VSvA (vul­go USA) etwas mehr Kon­se­quenz resp. Kon­sens bezüg­lich gesell­schaft­li­cher Nor­men (im Beson­de­ren Prü­de­rie einer­seits und …

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Musik⁠Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Glückliche Kätzchen

Richard Wright ist tot. Kein guter Beginn einer neu­en Woche, in deren Mit­te man sich zwar älter, aber kein biss­chen wei­ser fühlt. „Drau­ßen“ in der Schweiz kol­li­die­ren Teil­chen, zwi­schen­durch enden ganz woan­ders die Olym­pi­schen Spie­le (hat das eigent­lich jemand zur Kennt­nis genom­men?), und „drin“ in Deutsch­land geht’s berg­ab. Wie eigent­lich immer. Jeder Schuss eines deut­schen …

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Persönliches⁠Musik⁠In den Nachrichten
„The carpet, too, is moving under you …“

Ange­nehm ist’s ja auch, wenn nach einer gewis­sen Zeit der Lee­re das Gefühl der Ein­sam­keit wie­der­kehrt. „The emp­­ty-han­­ded pain­ter from your streets / is dra­wing cra­zy pat­terns on your sheets.“ Dem Bob Dylan sei­ne Musik ist ver­dammt klas­se, das sei hier unkom­men­tiert ange­merkt. (Was wohl Kurt Beck gera­de hört?)

Netzfundstücke⁠Musikkritik
Hermelin: Postrock im Pelz

Ich bin beschämt. Nicht nur wegen der all­zu kalau­er­haf­ten Über­schrift, son­dern auch und gera­de, weil Peter wie­der ein­mal ein fei­nes Gespür für musi­ka­li­sche Geheim­tipps bewie­sen hat und ich auch nach inzwi­schen einer Woche trotz des abspiel­be­rei­ten Abspiel­ge­rä­tes (das muss­te mal sein) noch nicht die Muße auf­brin­gen konn­te, das Album der Han­no­ve­ra­ner Her­me­lin mit der für …

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Musik⁠In den Nachrichten
Russische Regierung will „Emo“ und Gothic verbieten

Ker­rang! mel­de­te bereits in der vori­gen Woche: The Rus­si­an govern­ment is in the pro­cess of draf­ting a law to make emo and goth music ille­gal. Begrün­det wird dies mit der sui­zi­da­len Nei­gung, die durch die­se Gen­res ver­mit­telt wird. Ich per­sön­lich füge dem noch hin­zu, dass ich auch die Vor­bild­funk­ti­on von Jugend­ido­len, denen aus jeder Faser …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
Musik 06/2008 – Favoriten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 1 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Hal­lo, im Über­schwang mei­nes der­zeit enorm hohen Musik­kon­sums habe ich beschlos­sen, schon jetzt eine Halb­jah­res­ana­ly­se auf­zu­stel­len: Was hat der Musik­markt in die­sem Jahr an Per­len zu bie­ten? Eini­ges davon habe ich in frü­he­ren Ein­trä­gen schon ver­wur­stet, bei Inter­es­se bit­te dort nach­le­sen. Auf die charts möch­te ich aus hof­fent­lich ver­ständ­li­chen qua­li­ta­ti­ven Grün­den nicht ein­ge­hen. Zur Erstel­lung …

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Kaufbefehle⁠Musikkritik
dear john letter: Between Leaves – Forestal

Wun­der­bar, ganz ver­ges­sen: Die von mir vor eini­ger Zeit hoch gelob­te Postrock­grup­pe dear john let­ter hat in die­sem Jahr das erste regu­lä­re Album ver­öf­fent­licht. Sein Name Bet­ween Lea­ves | Fore­stal, auf Deutsch unge­fähr „Zwi­schen Blät­tern / Wald­be­zo­gen“, spie­gelt die Musik schon recht gut wie­der: Die Stim­mung wech­selt zwi­schen male­risch-lyri­­schen Momen­ten und ver­zwei­fel­ter Wut, wird aber …

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