In den NachrichtenMusikNetzfundstückePolitik
Glückliche Kätzchen

http://wordpress.org/extend/plugins/search-unleashed/Richard Wright ist tot.

Kein guter Beginn einer neuen Woche, in deren Mitte man sich zwar älter, aber kein bisschen weiser fühlt. „Draußen“ in der Schweiz kollidieren Teilchen, zwischendurch enden ganz woanders die Olympischen Spiele (hat das eigentlich jemand zur Kenntnis genommen?), und „drin“ in Deutschland geht’s bergab. Wie eigentlich immer.

Jeder Schuss eines deutschen Panzers im Irak, heißt es, koste das Land etwa so viel wie ein Platz in der Kindertagesstätte. „Wir verballern unsere Zukunft“, formulierte dies der Kabarettist Hagen Rether kürzlich.

Indes: Die Finanzierung aller Fertigkeiten, die über Lesen, Rechnen und Schreiben hinausgehen, obliegt ohnehin mittlerweile in der Regel den jeweiligen Empfängern. Weshalb daher unnötig die Kriegskasse leeren?

Welch eine Gesellschaft die nachfolgenden Generationen nun vorfinden werden, lässt mich persönlich schon jetzt ein wenig darüber sinnieren, ob man, hätte man die Wahl, in diesem Land wiedergeboren werden sollte.

(Immerhin: Die Chance, hinterrücks erschossen zu werden, ist in Deutschland erfreulich niedrig. Verglichen mit den USA übrigens.)

Aber was soll’s; für acht Dollar ist das Kätzchen wieder glücklich.
Wenn das beim Menschen nur auch so leicht wäre.

„ég leita af lí­fi um stund / ég stóð í­ stað / með von að vin ég vinn upp smí¡ tí­ma / leita að í¡gí¦tis byrjun / en verð að vonbrigðum“

In Liebe,
– S.


Mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommene Frage der Woche:
Was haben Baptisten mit der Wikipedia gemeinsam?


Nachtrag / 18.9.08:

Heutzutage werden Songs meist von Linda Perry geschrieben, von Timbaland produziert und dann auf Horrorsendern wie Bayern 3 von Computern ausgerülpst.

(SZ zum Tod Richard Wrights)

Eigentlich schade, dass man das so pauschal formulieren kann, ohne im Unrecht zu sein.