Das Wetter tut den Menschen nicht gut, ihr Gleichmut ist das erste Opfer des Sommers: Ob ein Videoschiedsrichter, der irgendwas mit den Händen macht oder auch nicht und irgendwelche dog whistles aus einschlägig aufgekratzter Unbranche schlechterdings nicht mal konzeptionell überhaupt kennt, ein gefährlicher rechtsextremistischer Terrorist sei, mutmaßt (Archivversion) etwa das offensichtlich gelangweilte ZDF und wundert sich hinterher wieder über Wahlergebnisse.
Apropos Sommer. Der puritanischen Verkehrspolizei (Brüller im Internet geklaut, danke) sind nicht nur Herren, die einfach in Ruhe nackt herumradeln wollen, ein Dorn im Auge, sondern auch schnackselnde Verliebte.
Ein Paar ist sich im baden-württembergischen Burgerwaldsee nah gekommen. So nah, dass Badegäste die Polizei riefen.
Zum Glück wurde ausnahmsweise kein Gebrauch von der … hehe … Schusswaffe gemacht.
Kann ich diese Islamisierung noch mal sehen, deren rückständiges Verhältnis zu unseren Freiheiten uns alle in der liberalen Demokratie bedroht, indem man dort z.B. allzu viele Körperteile hinter Stoff hängen will?
Der neue Wehrdienst habe bisher über 530 neue Mörder Soldaten in den Dienst von Rheinmetall getrieben, frohlockt das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und lässt das umstrittene Verteidigungsministerium vorrechnen:
Von den Männern zeigte laut Verteidigungsministerium mehr als jeder Fünfte Interesse am neuen Wehrdienst, wobei der Durchschnittswert des Interesses auf einer Skala von 0 bis 10 bei rund „Fünf“ lag.
„Nur über meine Leiche!“ ist ja immer noch kein „ganz bestimmt nicht“, nicht wahr?
Na, immer noch eure Passwörter auf den Servern anderer Leute abgelegt, weil das so schön praktisch ist? Bei LastPass haben sie daher jetzt mal wieder eure Kontaktdaten rausgetragen.
Das infantile Kinderbetriebssystem GNU/Linux kenne den Vorfall eines Kernel-Hupsis („Kernel oops“), las ich in der englischsprachigen Wikipedia. Hoppla! Hat Kerneli ein Aua? Soll Mama Debugger pusten?
(Erübrigt so was nicht auch die Alterskontrollen?)
Neues von der Staatsraison: Die Vereinten Nationen, zuständig für Weltfrieden, Menschenrechte und ähnlichen als veraltet missverstandenen Krempel, stellten erneut fest, dass das gezielte Zerfetzen von Kindern auch im Kriegsfall möglicherweise nicht vom Völkerrecht gedeckt ist. Das solle man aber nicht überbewerten, teilt Israel mit. Die Zahlen seien ja gar nicht so groß wie angegeben und außerdem seien die zerfetzten Kinder den Soldaten vorher gefährlich nahe gewesen. Machste nix.