Politik
Kurz ange­merkt zu dem Merz sei­nen Eiern

Eine poli­ti­sche Jugend, der „Merz leck Eier“ bereits als Schlacht­ruf der eige­nen Demon­stra­tio­nen genügt, wo doch ihren (Groß-)Eltern wenig­stens was mit einem Muff und Tala­ren ein­ge­fal­len war, die also Plum­pes dem Sub­ver­si­ven vor­zieht und deren Revo­lu­ti­ons­freu­de dort ein Ende hat, wo man sich kri­tisch mit (ins­be­son­de­re: der eige­nen) Geschich­te und Sozi­al­wis­sen­schaft aus­ein­an­der­set­zen müss­te, weil es so bequem ist, mit Tut­ti-Frut­ti-Scher­zen Däum­chen­hochs in sozia­len Medi­en ein­zu­heim­sen, wäh­rend man selbst gar nicht mehr den Anspruch hat, ein bes­se­res Mor­gen zu erschaf­fen, ist genau der Grund, war­um die AfD da steht, wo sie steht.

PolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes (ohne April-April!) vom 1. April 2026

Ich habe kei­nen Burn­out, ich habe nur kei­nen Bock.


Schland: „Gelän­der und Umweh­run­gen müs­sen min­de­stens 1,1 Meter hoch sein.“ (…) „Daher sind momen­tan zwölf Per­so­nen zu unter­schied­li­chen Zei­ten an ver­schie­de­nen Posten in den Trep­pen­häu­sern im Ein­satz.“ End­lich wer­den mei­ne Steu­ern mal nicht mehr für per­vers ekli­gen Scheiß­dreck (= Sol­da­ten und Waf­fen), son­dern auch mal für was Ver­nünf­ti­ges ein­ge­setzt. (Archiv­ver­si­on)


Apro­pos. Die „WELT“ (will nicht ver­linkt wer­den, LSR) titelt: „3,84 Euro pro Kiste Cola – So viel soll die zusätz­li­che Zucker­steu­er brin­gen“. Bei der Wahl zwi­schen „die Her­stel­ler zu mehr Anstand bewe­gen“ und „Gesund­heits­schä­di­gung in Steu­er­ein­nah­men umwan­deln“ nimmt die­ser ver­fluch­te Staat drei­mal Letz­te­res. (Sie­he auch: Tabak. Sie­he lei­der noch nicht: Koka­in.) Mit Dia­be­tes kann man ja immer noch bis 70 arbei­ten.

Wo bleibt eigent­lich die Revo­lu­ti­on?


Bei denen hier bleibt sie lie­ber nicht: „6,5 Pro­zent der befrag­ten Frau­en zeig­ten ‚mani­fest rechts­extre­me Ein­stel­lun­gen‘. Ein Rekord­wert im Ver­gleich mit den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren, und ein Wert, der höher liegt als bei Män­nern (4,2 Pro­zent).“ Bei all dem Gewe­se über die gene­ti­sche Schei­ßig­keit von Män­nern kommt ja man­ches inzwi­schen viel zu kurz, unter ande­rem das. (Kann man eigent­lich noch Femi­nist und trotz­dem Anti­fa­schist sein? Wenn ja: wie?)


Höhöhö:

Das Betriebs­sy­stem Pick (…) ist ein (…) Com­pu­ter­be­triebs­sy­stem, das auf einer Mul­ti­Va­lue-Daten­bank basiert. (…) Es ist nach einem sei­ner Ent­wick­ler, Dick Pick, benannt.

(Aus dem Eng­li­schen.)


Axel Kan­nen­berg blö­delt bei „hei­se online“:

Ins­ge­samt ver­liert das Büro aus Sicht der Befrag­ten sei­ne Rol­le als pro­duk­ti­ver Ort.

Man könn­te dar­aus etwas über die post­in­du­stri­el­le Gesell­schaft ler­nen, wenn man denn woll­te.

In den NachrichtenMontagsmusik
Ein­stür­zen­de Neu­bau­ten – NNNAAAMMM // Geräu­scho­thek für die Ger­mans

Huiiiiii! (Bild mitgenommen bei @jagbdt2025 auf Twitter.)

Es ist (eine Stun­de zu früh) Mon­tag. Bio­rhyth­mus im Arsch, Frau­en beson­ders betrof­fen. Wir fol­gern: Die Zeit­um­stel­lung ist frau­en­feind­lich und damit rechts­ra­di­kal. Erwar­te stünd­lich Demos vor der Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­schen Bun­des­an­stalt.

Com­pu­te­rei: Wie geht es in eurem Unter­neh­men eigent­lich eurem Mar­kus? (All­er­gi­ker­war­nung: Lin­ke­dIn.) – Die bescheu­er­te Pro­gram­mier­spra­che Python las­se sich, erklärt Iso­topp, mit ver­gleichs­wei­se ein­fa­chen Mit­teln dazu bewe­gen, bereits beim Start Schad­soft­ware aus­zu­füh­ren. Und dafür haben sie also Pas­cal als Anfän­ger­spra­che auf­ge­ge­ben. Nar­ren. (Hihihi: Poli­zei, klin­ge­ling! Machen Sie sofort ein Update!)

Auch lustig: Irgend­wel­che ega­len Poli­ti­ker aus dem Bun­des­tag schicken, der­weil ihre Par­tei­en von Palä­sti­na und ihren Ein­woh­nern augen­schein­lich wenig hal­ten, dem israe­li­schen Par­la­ment Bitt­stel­ler­brie­fe, dass es das Justi­zer­mor­den von Aus­län­dern bit­te blei­ben las­sen möge. Tut es das nicht, dann tut es das nicht. Zum Glück ist wenig­stens der völ­ker­rechts­wid­ri­ge Angriffs­krieg auf Iran end­lich gewon­nen. Zur Sicher­heit sogar immer wie­der. Der AfD-Bun­des­vor­sit­zen­de habe unter­des­sen, quatscht die „FAZ“, „den Abzug der ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen aus Deutsch­land gefor­dert“. Das muss die­ses Huf­ei­sen sein. Kann ich die­se west­li­chen Wer­te noch mal sehen?

Die ARD-Audio­thek hei­ße künf­tig statt­des­sen „Sounds“, also „Geräu­sche“, muss­te ich erfah­ren. Füh­le mich grund­ver­sorgt. Mit Eng­lisch. (Mei­ne Ner­ven, mei­ne armen Ner­ven.)

Apro­pos Geräu­sche.

Nnnaaammm

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Demo­kra­tisch auf den Zug war­ten

Kur­ze Durch­sa­ge vom Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster (Archiv­ver­si­on; All­er­gi­ker­war­nung: „n‑tv“):

„Wir dür­fen nicht ein­rei­ßen las­sen, dass die Men­schen glau­ben, der Staat bekommt Pro­ble­me wie maro­de Brücken oder noto­risch ver­spä­te­te Züge nicht in den Griff.“ (…) Es sei brand­ge­fähr­lich, wenn immer mehr Men­schen den Ein­druck bekä­men, „dass der Staat nicht funk­tio­niert“. (…) „Die Pünkt­lich­keit wird sich nicht um fünf, sechs oder sie­ben Pro­zent­punk­te stei­gern.“

Der König hat was Neu­es an und der Staat bekommt Pro­ble­me wie maro­de Brücken oder noto­risch ver­spä­te­te Züge ganz pro­blem­los und ganz sicher in den Griff. Weil er so gut funk­tio­niert. Ahoi.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: clip­ping. – Dead Chan­nel Sky

clipping. - Dead Channel Sky

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Und über Rap auch nicht. Dabei ist (über­dies schnel­ler) Rap bei clip­ping. aus Los Ange­les ein beherr­schen­des Ele­ment, der – und da wird es für mich wie­der inter­es­sant – mit avant­gar­de­s­quen beats unter­legt wird. Die Wiki­pe­dia erzählt was von musi­que con­crè­te und Noi­se, und weil sie anders als ich Gen­res nicht irgend­wie schwie­rig fin­det, glau­be ich ihr das mal.

Das neue­ste Album von clip­ping., Dead Chan­nel Sky (Amazon.de, Band­camp, TIDAL), ist in der „kur­zen“ Ver­si­on, also der­je­ni­gen ohne Zusatz­stücke, „nur“ zwan­zig Stücke zwi­schen jeweils 46 Sekun­den und 4:50 Minu­ten lang und ein wah­rer Geräusch­über­fall.

Und ein biss­chen Nerd­ly­rik ist auch dabei:

Be a pawn they belie­vin’ that they could master
Though they never wan­ted to look behind the eyes of a hacker, okay

Hat Charme, das Album. Gebe ich hier­mit auf’s Ohr.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Nach­trag zu Ulmen

Arne Hoff­mann wit­zelt:

„Wie gefähr­lich ist es, einen Part­ner zu haben?“ fragt die Web­site Wat­son. Ich weiß es doch auch nicht. Gibt es viel­leicht Über­le­ben­de, die man fra­gen könn­te?

Ab wie vie­len Unhol­den, die einem bestimm­ten Geschlecht ange­hö­ren, ist die­ses Geschlecht nun eigent­lich tabu? (Soll­te man es statt „Epstein-“ nicht „Max­well­in­sel“ nen­nen, um Frau­en nicht unsicht­bar zu machen?)

Wenn jemand jetzt die aktu­ell gül­ti­ge Liste der erlaub­ten Reak­tio­nen von unser­ei­nem (d.h. Frau­en gegen­über grund­sätz­lich wohl­ge­son­ne­nen, obwohl in der Ver­gan­gen­heit von weib­li­cher Gewalt betrof­fe­nen Men­schen mit bio­lo­gisch zu ver­ant­wor­ten­dem Macht­zen­trum, wie es wohl neu­er­dings heißt) zur Ver­fü­gung hat, erbit­te ich ohne jeden Anflug von Iro­nie eine kur­ze Nach­richt. Gleich­zei­tig „gefäl­ligst wütend sein, weil Mann“, „gefäl­ligst zur Sei­te ste­hen, weil Mann“ und „gefäl­ligst schwei­gen, weil Mann“ geht ganz schön auf die Nie­ren.

PolitikIn den Nachrichten
Weh­ner ’26

rbb (Archiv­ver­si­on):

Für die SPD ist das schär­fe­re Schwert des Ord­nungs­gel­des gegen gro­be Pöbe­lei­en im Land­tag schon lan­ge über­fäl­lig. (…) Die Zahl der Ord­nungs­ru­fe sei seit 2014 sprung­haft ange­stie­gen. Der Ton sei jetzt noch­mal rau­er gewor­den.

Wiki­pe­dia:

Dem SPD-Abge­ord­ne­ten Franz Josef Zebisch, der sich über die in den 1960er-Jah­ren noch übli­che alpha­be­ti­sche Sitz­ver­tei­lung beklag­te, emp­fahl Weh­ner, sich in „Genos­se Arsch­loch“ umzu­be­nen­nen.

Her­bert Weh­ner war einer der letz­ten Sozi­al­de­mo­kra­ten, die das Wort noch ver­dient haben. Dass man sich an ihn erin­nert, liegt nicht dar­an, dass er so ein weich­ge­spül­ter Dau­er­lut­scher gewe­sen wäre.

SPD. Die Älte­ren erin­nern sich.

(via Schwerdt­fe­gr)


Nach­trag (Archiv­ver­si­on) vom 24. März:

Die SPD will sich ange­sichts der jüng­sten Wahl­nie­der­la­gen nach den Wor­ten von Par­tei­chef Lars Kling­beil künf­tig ver­stärkt um Men­schen küm­mern, „die in Arbeit sind“. (…) „Unser The­ma sind Men­schen, die 3.000, 4.000 Euro ver­die­nen, und für die wol­len wir das Leben bes­ser machen“, sag­te Kling­beil in der ntv-Sen­dung „Pinar Ata­lay“.

War­um die­se Men­schen nicht mehr ver­die­nen, wäre eine Fra­ge, für die man jetzt natür­lich eine Arbei­ter­par­tei bräuch­te, nicht?

NetzfundstückeMontagsmusik
The Ex – Gre­at! // Klar­na­men­pflicht für Porn­Hub

Ja moin!

Es ist Mon­tag. Von der „tages­schau“ ler­nen wir der­zeit (Archiv­ver­si­on): Mord heißt „geziel­te Tötung“, sobald „Mos­kau“ die Tötung „Mord“ nennt. Ist ja bloß Spra­che.

Wie ja anders auch bloß ist. Der Fall Ulmen inspi­riert gera­de unge­fähr jeden Knall­frosch, der drin­gend ein paar Däum­chen­hochs haben möch­te, zu merk­wür­di­gen For­de­run­gen. Die Einen ver­kün­den, dass Deutsch­land drin­gend Geset­ze zum Schutz der Wür­de von Men­schen im Inter­net brau­che (gibt es, nennt sich Grund­ge­setz), die Ande­ren gei­fern im Merz’schen Duk­tus nach einer Klar­na­men­pflicht im Inter­net. Nun hilft eine Klar­na­men­pflicht ver­mut­lich gegen die vor­lie­gen­den Übel genau so gut wie ein Tem­po­li­mit (Witz hier geklaut), das kommt aber trotz­dem nicht. Wel­che Fol­gen eine Klar­na­men­pflicht im Inter­net nicht nur für den öffent­li­chen Dis­kurs, son­dern auch für Jour­na­li­sten, Anwäl­te, Only­Fans-Models und ver­gleich­ba­re Grup­pen hät­te, wird von denen, die sie gern hät­ten, frei­lich als Kol­la­te­ral­scha­den betrach­tet.

Sie sind ja nicht auf Only­Fans. (Hof­fent­lich.)

Nun ver­hält es sich ja aber auch so, dass die Wahl­er­geb­nis­se der letz­ten Mona­te kaum Anlass zu der Ver­mu­tung geben, dass nicht noch zu unse­ren Leb­zei­ten eine poli­tisch eher rusti­ka­le Par­tei irgend­wo mit­re­gie­ren wird. Natür­lich kann man davor war­nen, die AfD regie­ren zu las­sen, aber dabei so sack­blöd zu sein, für – wenn schon nicht die tra­di­tio­nell radi­ka­len Innen­mi­ni­ster aus eige­nen Rei­hen, dann wenig­stens für – die AfD schon mal einen Staat mit Klar­na­men­pflicht im Inter­net (Mel­de­re­gi­ster­aus­künf­te exi­stie­ren) zu hin­ter­las­sen, ist ein respek­ta­bles Level an Imper­ti­nenz, das ich bis vor kur­zem nicht mal der saar­län­di­schen SPD zuge­traut hät­te. Respekt.

Aber gut. Deren Bun­des­zen­tra­le heißt ja auch nicht Her­bert-Frahm-Haus.

Wei­ter im Text: Der völ­lig zu Recht von fast jeder­manns Radar ver­schwun­de­ne Musi­ker Afro­man ist auf sel­bi­gem wie­der auf­ge­taucht, indem er ein unglaub­lich bescheu­er­tes Gerichts­ver­fah­ren gewon­nen hat, das unge­fähr wie folgt ablief: Ein paar Poli­zi­sten haben sei­ne Haus­tür ein­ge­tre­ten und nach Bewei­sen für eine Straf­tat gesucht, die er nicht began­gen hat, wor­auf­hin er Lie­der über die­se Poli­zi­sten auf­ge­nom­men hat, in denen er unter ande­rem behaup­tet hat, er habe Bei­schlaf mit der Ehe­frau eines der Poli­zi­sten gehabt. Die Poli­zi­sten fan­den das doof, haben ihn vor Gericht hier­für ver­ur­tei­len las­sen wol­len und ver­lo­ren; unter ande­rem konn­te besag­ter Poli­zist nicht mit Sicher­heit sagen, dass Afro­man tat­säch­lich nicht sei­ne Frau beschla­fen habe. Das ist lustig.

Ver­steh’ ich nicht: Ein Fuß­ball­spie­ler lötet sich acht­ar­mig ein paar vie­le Fei­er­abend­bier­chen rein, fährt dann Auto und muss zur Stra­fe Warn­we­sten kau­fen (Archiv­ver­si­on), damit Kin­der von besof­fe­nen Auto­fah­rern bes­ser gese­hen wer­den. Als bestün­de das Pro­blem dar­in, dass die Unfall­op­fer nicht leuch­ten! (Apro­pos Pro­ble­me: War­um schickt DHL eigent­lich Pake­te für Senio­rin­nen an app­ge­steu­er­te Pack­sta­tio­nen?)

Gute Nach­rich­ten: Micro­soft möch­te in künf­ti­gen Win­dows­ver­sio­nen „weni­ger Wer­bung“ anzei­gen las­sen. Fra­ge: War­um nicht gar kei­ne?

Nie zu viel gibt es dage­gen von: Musik.

THE EX 2025 – GREAT! From the new album ‚If Your Mir­ror Breaks‘

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Kurz ange­merkt zum Fall Chri­sti­an Ulmen

Unter den frag­wür­di­gen Nach­rich­ten der ablau­fen­den Woche ist der sexu­el­le Fetisch eines Chri­sti­an Ulmen die ver­mut­lich lang­wei­lig­ste; und die Fra­ge bleibt, ob eine Klar­na­men­pflicht in Deutsch­land wirk­lich auch nur ein Iota dazu bei­tra­gen kann, dass ein spa­ni­scher Rechts­fall den rich­ti­gen ([cita­ti­on nee­ded]) Aus­gang bekommt, wo doch Men­schen unter Klar­na­men (mein­ten Sie: Real­na­men?) all­wö­chent­lich unter dem Schutz der­sel­ben Men­schen, die jetzt fin­den, dass die Geset­ze, die seit Jahr­zehn­ten gel­ten, drin­gend mal ein­ge­führt wer­den soll­ten, weit üble­ren Scheiß­dreck anstel­len als bloß irgend­wel­che Pixel zu ändern, weil selbst­ver­ständ­lich das Anfer­ti­gen von Pixeln weit über­grif­fi­ger ist als das Ver­ge­wal­ti­gen und/oder Mes­sern von real exi­stie­ren­den Per­so­nen, sobald Letz­te­re nicht gera­de ein Album, eine Mode­ra­ti­on, ein Buch und/oder eine Par­tei zu ver­kau­fen ver­su­chen.

Sonstiges
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 19. März 2026

Uff:

Man stel­le sich vor, ein Zei­tungs­ver­lag gäbe bekannt, Biblio­the­ken künf­tig die Archi­vie­rung sei­ner Aus­ga­ben zu unter­sa­gen. Genau die­ses Sze­na­rio spielt sich seit eini­gen Mona­ten in der digi­ta­len Welt ab.

(Eng­lisch­spra­chig.)


Hihi:

Pas­sa­gie­re selbst­fah­ren­der Taxis in San Fran­cis­co erleb­ten ein uner­war­te­tes Risi­ko: Sie konn­ten die Autos nicht ver­las­sen, als die­se zum Ziel von Über­grif­fen wur­den.

(Auch eng­lisch­spra­chig.)


Ja:

Jeder, der Platt­form-Algo­rith­men aus eige­ner Erfah­rung und nicht nur aus Fort­bil­dungs­se­mi­na­ren kennt, weiß, dass die­se am lieb­sten dahin steu­ern, wo die Kon­tro­ver­se am span­nend­sten ist.

(via)


Lei­chen­fled­de­rei:

Zahl­rei­che pro­mi­nen­te Gäste geden­ken zehn Jah­re nach Wester­wel­les Tod des Spit­zen­po­li­ti­kers.

Dar­un­ter: Oli­ver Pocher. Unklar: Wie­so.


Dit is Balin:

Der Umgang mit dem Par­ti­zi­pa­ti­ons­ge­setz sorgt in der Ber­li­ner Justiz wei­ter­hin für Auf­se­hen. Anfang der Woche hat­te Ber­lins Justiz­se­na­to­rin Fel­or Baden­berg (CDU) erklärt, dass sie das Gesetz, das Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund bei der Aus­wahl für Behör­den­jobs bevor­zugt, für nicht ver­ein­bar mit der im Grund­ge­setz hält. (…) Der Grü­nen-Poli­ti­ker Wal­ter wirft Baden­berg dage­gen vor, sich „über das Gesetz“ zu stel­len.

Topf, Deckel. (via)