Netzfundstücke⁠Montagsmusik
The Ex – Great! // Klarnamenpflicht für PornHub

Ja moin!

Es ist Mon­tag. Von der „tages­schau“ ler­nen wir der­zeit (Archiv­ver­si­on): Mord heißt „geziel­te Tötung“, sobald „Mos­kau“ die Tötung „Mord“ nennt. Ist ja bloß Spra­che.

Wie ja anders auch bloß ist. Der Fall Ulmen inspi­riert gera­de unge­fähr jeden Knall­frosch, der drin­gend ein paar Däum­chen­hochs haben möch­te, zu merk­wür­di­gen For­de­run­gen. Die Einen ver­kün­den, dass Deutsch­land drin­gend Geset­ze zum Schutz der Wür­de von Men­schen im Inter­net brau­che (gibt es, nennt sich Grund­ge­setz), die Ande­ren gei­fern im Merz’schen Duk­tus nach einer Klar­na­men­pflicht im Inter­net. Nun hilft eine Klar­na­men­pflicht ver­mut­lich gegen die vor­lie­gen­den Übel genau so gut wie ein Tem­po­li­mit (Witz hier geklaut), das kommt aber trotz­dem nicht. Wel­che Fol­gen eine Klar­na­men­pflicht im Inter­net nicht nur für den öffent­li­chen Dis­kurs, son­dern auch für Jour­na­li­sten, Anwäl­te, Only­Fans-Models und ver­gleich­ba­re Grup­pen hät­te, wird von denen, die sie gern hät­ten, frei­lich als Kol­la­te­ral­scha­den betrach­tet.

Sie sind ja nicht auf Only­Fans. (Hof­fent­lich.)

Nun ver­hält es sich ja aber auch so, dass die Wahl­er­geb­nis­se der letz­ten Mona­te kaum Anlass zu der Ver­mu­tung geben, dass nicht noch zu unse­ren Leb­zei­ten eine poli­tisch eher rusti­ka­le Par­tei irgend­wo mit­re­gie­ren wird. Natür­lich kann man davor war­nen, die AfD regie­ren zu las­sen, aber dabei so sack­blöd zu sein, für – wenn schon nicht die tra­di­tio­nell radi­ka­len Innen­mi­ni­ster aus eige­nen Rei­hen, dann wenig­stens für – die AfD schon mal einen Staat mit Klar­na­men­pflicht im Inter­net (Mel­de­re­gi­ster­aus­künf­te exi­stie­ren) zu hin­ter­las­sen, ist ein respek­ta­bles Level an Imper­ti­nenz, das ich bis vor kur­zem nicht mal der saar­län­di­schen SPD zuge­traut hät­te. Respekt.

Aber gut. Deren Bun­des­zen­tra­le heißt ja auch nicht Her­bert-Frahm-Haus.

Wei­ter im Text: Der völ­lig zu Recht von fast jeder­manns Radar ver­schwun­de­ne Musi­ker Afro­man ist auf sel­bi­gem wie­der auf­ge­taucht, indem er ein unglaub­lich bescheu­er­tes Gerichts­ver­fah­ren gewon­nen hat, das unge­fähr wie folgt ablief: Ein paar Poli­zi­sten haben sei­ne Haus­tür ein­ge­tre­ten und nach Bewei­sen für eine Straf­tat gesucht, die er nicht began­gen hat, wor­auf­hin er Lie­der über die­se Poli­zi­sten auf­ge­nom­men hat, in denen er unter ande­rem behaup­tet hat, er habe Bei­schlaf mit der Ehe­frau eines der Poli­zi­sten gehabt. Die Poli­zi­sten fan­den das doof, haben ihn vor Gericht hier­für ver­ur­tei­len las­sen wol­len und ver­lo­ren; unter ande­rem konn­te besag­ter Poli­zist nicht mit Sicher­heit sagen, dass Afro­man tat­säch­lich nicht sei­ne Frau beschla­fen habe. Das ist lustig.

Ver­steh’ ich nicht: Ein Fuß­ball­spie­ler lötet sich acht­ar­mig ein paar vie­le Fei­er­abend­bier­chen rein, fährt dann Auto und muss zur Stra­fe Warn­we­sten kau­fen (Archiv­ver­si­on), damit Kin­der von besof­fe­nen Auto­fah­rern bes­ser gese­hen wer­den. Als bestün­de das Pro­blem dar­in, dass die Unfall­op­fer nicht leuch­ten! (Apro­pos Pro­ble­me: War­um schickt DHL eigent­lich Pake­te für Senio­rin­nen an app­ge­steu­er­te Pack­sta­tio­nen?)

Gute Nach­rich­ten: Micro­soft möch­te in künf­ti­gen Win­dows­ver­sio­nen „weni­ger Wer­bung“ anzei­gen las­sen. Fra­ge: War­um nicht gar kei­ne?

Nie zu viel gibt es dage­gen von: Musik.

THE EX 2025 – GREAT! From the new album ‚If Your Mir­ror Breaks‘

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Kurz angemerkt zum Fall Christian Ulmen

Unter den frag­wür­di­gen Nach­rich­ten der ablau­fen­den Woche ist der sexu­el­le Fetisch eines Chri­sti­an Ulmen die ver­mut­lich lang­wei­lig­ste; und die Fra­ge bleibt, ob eine Klar­na­men­pflicht in Deutsch­land wirk­lich auch nur ein Iota dazu bei­tra­gen kann, dass ein spa­ni­scher Rechts­fall den rich­ti­gen ([cita­ti­on nee­ded]) Aus­gang bekommt, wo doch Men­schen unter Klar­na­men (mein­ten Sie: Real­na­men?) all­wö­chent­lich unter dem Schutz der­sel­ben Men­schen, die jetzt fin­den, dass die Geset­ze, die seit Jahr­zehn­ten gel­ten, drin­gend mal ein­ge­führt wer­den soll­ten, weit üble­ren Scheiß­dreck anstel­len als bloß irgend­wel­che Pixel zu ändern, weil selbst­ver­ständ­lich das Anfer­ti­gen von Pixeln weit über­grif­fi­ger ist als das Ver­ge­wal­ti­gen und/oder Mes­sern von real exi­stie­ren­den Per­so­nen, sobald Letz­te­re nicht gera­de ein Album, eine Mode­ra­ti­on, ein Buch und/oder eine Par­tei zu ver­kau­fen ver­su­chen.

Sonstiges
Liegengebliebenes vom 19. März 2026

Uff:

Man stel­le sich vor, ein Zei­tungs­ver­lag gäbe bekannt, Biblio­the­ken künf­tig die Archi­vie­rung sei­ner Aus­ga­ben zu unter­sa­gen. Genau die­ses Sze­na­rio spielt sich seit eini­gen Mona­ten in der digi­ta­len Welt ab.

(Eng­lisch­spra­chig.)


Hihi:

Pas­sa­gie­re selbst­fah­ren­der Taxis in San Fran­cis­co erleb­ten ein uner­war­te­tes Risi­ko: Sie konn­ten die Autos nicht ver­las­sen, als die­se zum Ziel von Über­grif­fen wur­den.

(Auch eng­lisch­spra­chig.)


Ja:

Jeder, der Platt­form-Algo­rith­men aus eige­ner Erfah­rung und nicht nur aus Fort­bil­dungs­se­mi­na­ren kennt, weiß, dass die­se am lieb­sten dahin steu­ern, wo die Kon­tro­ver­se am span­nend­sten ist.

(via)


Lei­chen­fled­de­rei:

Zahl­rei­che pro­mi­nen­te Gäste geden­ken zehn Jah­re nach Wester­wel­les Tod des Spit­zen­po­li­ti­kers.

Dar­un­ter: Oli­ver Pocher. Unklar: Wie­so.


Dit is Balin:

Der Umgang mit dem Par­ti­zi­pa­ti­ons­ge­setz sorgt in der Ber­li­ner Justiz wei­ter­hin für Auf­se­hen. Anfang der Woche hat­te Ber­lins Justiz­se­na­to­rin Fel­or Baden­berg (CDU) erklärt, dass sie das Gesetz, das Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund bei der Aus­wahl für Behör­den­jobs bevor­zugt, für nicht ver­ein­bar mit der im Grund­ge­setz hält. (…) Der Grü­nen-Poli­ti­ker Wal­ter wirft Baden­berg dage­gen vor, sich „über das Gesetz“ zu stel­len.

Topf, Deckel. (via)

In den Nachrichten
Kurz angemerkt zu „unseren Kriegen“

(„Dies“, sag­te der Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster, Bezug neh­mend auf irgend­wel­che Ölblocka­den [Archiv­ver­si­on], sei nicht „unser Krieg“, ver­mied aber die Bekannt­ga­be der­je­ni­gen Krie­ge, die sehr wohl „unse­re Krie­ge“ sei­en sol­len; wo doch die kor­rek­te Ant­wort jedes Men­schen, der irgend­was aus irgend­was gelernt hat, stets war, ist und sein wird: kein Krieg ist „unser Krieg“, und wer wider­spricht, der muss halt nicht sel­ber hin.)

Politik⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik
A Silver Mt. Zion – Microphones In The Trees // Heldenveteranen revisited

In die Röhre gucken (montags)

Es ist Mon­tag. Ihr dürft euch alle noch Prin­zes­sin­nen nen­nen, neh­me ich an. Macht davon reich­lich Gebrauch, so lan­ge euer Vater kei­nen Unsinn anrich­tet.

Für Freun­de histo­ri­scher Par­al­le­len: Vor 91 Jah­ren fand, so woll­te es die dama­li­ge Poli­tik, erst­mals der auf den „unge­fähr 16. März“ fest­ge­leg­te Hel­den­ge­denk­tag statt. Ich hal­te es für ein bedau­er­li­ches Ver­säum­nis des Welt­gei­stes, dass der Gedenk­tag („Fei­er­tag“) unter dem Namen „Natio­na­ler Vete­ra­nen­tag“ zwar immer noch den­sel­ben ekli­gen Scheiß­dreck zum Inhalt hat, aber jetzt an einem ande­ren Tag statt­fin­det. Nicht, dass das noch jeman­dem auf­fällt.

(Ist die CDU jetzt eigent­lich links oder ist Cola rechts? Die Gelehr­ten strei­ten noch, und mit „Gelehr­ten“ mei­ne ich die „taz“.)

Wenn doch schon, apro­pos „taz“, für Krieg und lin­ke Autos immer noch Sub­ven­tio­nen übrig sind, aber für die desi­gnier­ten Krie­ger nicht mehr: „Die Zahl der Min­der­jäh­ri­gen ohne Woh­nung in Deutsch­land hat sich laut Bun­des­re­gie­rung zwi­schen den Jah­ren 2022 und 2025 fast ver­drei­facht“, sol­len sie halt in der Kaser­ne woh­nen. Vor­wärts immer.

Wo vorn ist, muss es ja nicht hübsch sein. Meta („Face­book“), erfah­re ich gegen mei­nen Wil­len, habe das Tin­der für Robo­ter, „Molt­book“ beti­telt, nun in den eige­nen Kon­zern über­nom­men. Ergibt schon Sinn: Auf Whats­App, Insta­gram und Face­book trifft man ja, glaubt man dort Ange­mel­de­ten, ohne­hin kaum noch ech­te Men­schen (oder jeden­falls kei­ne, mit denen man all­zu viel Aus­tausch pfle­gen möch­te), da ist es ja jetzt auch egal.

Eine „Nach­rich­ten­agen­tur“, las ich gestern, habe mal wie­der ohne ver­nünf­ti­gen Grund die Iden­ti­tät des mul­ti­me­dia­len Künst­lers preis­ge­ge­ben, der absicht­lich unter dem Namen Bank­sy auf­tritt. Ich ver­lin­ke so einen Quark schon auf­grund eige­ner Betrof­fen­heit nicht, wün­sche den Ver­ant­wort­li­chen, dass eine „KI“ als­bald ihre Stel­le erhält, und sen­de dem Delin­quen­ten von hier aus Soli­da­ri­täts­grü­ße. Gedan­ken und Gebe­te, Bru­der. Gedan­ken und Gebe­te.

Möge hin­ge­gen hof­fent­lich noch lan­ge von „KI“-Übernahme ver­schont blei­ben: Gute Musik.

a sil­ver mount zion- micro­pho­nes in the trees

Guten Mor­gen.

Montagsmusik⁠Mir wird geschlecht
plantoid – Dozer // Rosa verbieten für die Frau

Den inneren Panda baumeln lassen

Es ist Mon­tag. Der gest­ri­ge „Welt­frau­en­tag“, der wie üblich für nie­man­den eine Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on, für vie­le „soli­da­ri­sche Alli­ier­te“ (d.h. devo­te Arsch­krie­cher) jedoch über­durch­schnitt­lich hohe Däum­chen-hoch-Zah­len im Inter­net zur Fol­ge hat­te, ließ den öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk fest­stel­len (Archiv­ver­si­on): Um doo­fe Frau­en davor zu schüt­zen, doo­fe Ent­schei­dun­gen wie etwa den Kauf teu­rer Pro­duk­te „extra für Frau­en“ zu tref­fen, muss der Ver­brau­cher­schutz drin­gend ein­schrei­ten. Denn jeder weiß, dass es einer Frau völ­lig zu Recht streng ver­bo­ten ist, Din­ge zu kau­fen, die nicht rosa sind, wes­halb da zwei­fels­oh­ne nicht etwa ein Min­dest­an­spruch an den mensch­li­chen Ver­stand gel­ten darf, der den Markt das regeln lässt (indem halt nie­mand den Käse kauft), son­dern der Gesetz­ge­ber in der Pflicht steht. End­lich tut mal einer was.

(Gestern hat Baden-Würt­tem­berg gewählt. Gewon­nen hat – wie immer – die Auto­in­du­strie. Na, brav zur Abstim­mung gegan­gen? Ja? Jetzt das Gefühl, irgend­was erreicht zu haben? Nein? Tja.)

Apro­pos: Hen­ning Otte, erfah­re ich in der „FAZ“ (heu­te ist übri­gens ein guter Tag für mehr RSS in eurem Leben), for­de­re einen Wehr­dienst bis 70 Jah­re. Das fin­de ich inkon­se­quent. War­um nicht ab 70?

Stets alters­ge­recht: Musik.

plan­to­id – Dozer (Offi­ci­al Music Video)

Guten Mor­gen.

Sonstiges
Miniaturen (04.03.2026)

Völ­ker­recht haben und Völ­ker­recht bekom­men sind ja zwei ver­schie­de­ne Din­ge – alte Küchen­ju­ri­sten­weis­heit.


All­tags­wis­sen für Zyni­ker eben­so wie für Iro­nie­kun­di­ge: In der Lite­ra­tur­kri­tik gibt es den Begriff des „Idi­ot Plot“, einer Hand­lung also, die nur des­halb zustan­de­kom­men kann, weil alle Betei­lig­ten vor Hand­lungs­be­ginn anschei­nend Lack gesof­fen haben.


Seit weni­gen Tagen exi­stiert irgend­wo in einer nie­der­säch­si­schen Stadt eine Vari­an­te des Jahr­hun­der­te alten bri­ti­schen „Cock Ale“, deren Zusam­men­set­zung ich mir sel­ber aus­ge­dacht habe. Die wesent­li­chen Zuta­ten sind gekoch­tes Huhn und kräf­ti­ger Sher­ry. Unab­hän­gig davon, dass es gar nicht so schlecht schmeckt, wie es klingt: Viel­leicht soll­te man mich ein­fach von jed­wel­chem Koch­topf fern­hal­ten. Ich mache damit nur Unsinn.


Sex ist wie Bus­fah­ren: Es ist ein­fa­cher, erst mal alle raus­zu­las­sen, die raus wol­len, bevor man sel­ber rein­kommt.


Gibt es eigent­lich schon Sozi­al­stu­di­en zum The­ma Sozi­al­stu­di­en?

In den Nachrichten
Westliche Werte des Tages (6)

Ein Kom­man­dant einer Kampf­ein­heit habe Unter­of­fi­zie­ren bei einer Bespre­chung am Mon­tag mit­ge­teilt, der Iran-Krieg sei Teil von Got­tes Plan und Prä­si­dent Donald Trump sei „von Jesus gesalbt wor­den, um das Signal­feu­er im Iran zu ent­zün­den, Har­ma­ge­don her­bei­zu­füh­ren und sei­ne Rück­kehr auf die Erde zu kenn­zeich­nen“, so eine Beschwer­de eines Unter­of­fi­ziers.
Jona­than Lar­sen (Archiv­ver­si­on), aus dem Eng­li­schen über­setzt

Netzfundstücke⁠Montagsmusik⁠Computer
ORT – Bodden Dub // Der digitale Werbemarkt kann mich mal

Lebenstraum: Keine Nachrichten lesen müssen, sondern sitzen, schmunzeln und Bambus sortieren.

Es ist Mon­tag. Hur­ra! Wir haben jeman­den umge­bracht! Und, ist im Iran end­lich der Frie­de aus­ge­bro­chen?

Was auch den fried­fer­tig­sten Men­schen (d.h. mich) in die Lust am Meu­cheln zu ver­set­zen imstan­de sein könn­te, ist eine Mel­dung wie die­se: Der „digi­ta­le Wer­be­markt“ (also ver­mehrt auch das alber­ne Gezap­pel auf den lang­wei­li­gen Gerä­ten, die ihr stän­dig in der Hosen­ta­sche mit euch her­um­tragt, weil der moder­ne Mensch in stän­di­ger Angst lebt, nicht dau­ernd irgend­wel­che schlim­men Nach­rich­ten erhal­ten zu kön­nen) wach­se laut Pro­gno­se im Jahr 2026 um 8,7 Pro­zent. Habt ihr immer noch und trotz allem kei­nen Wer­be­blocker? Braucht ihr Tipps? – Aus dem­sel­ben noch frucht­ba­ren Schoß kroch die Mel­dung, der Bör­sen­wert (wohl­ge­merkt: nicht Fir­men­wert; Bör­sen­kur­se sind ein biss­chen mit Bit­co­ins zu ver­glei­chen, indem ihre Höhe ein­zig von der Nai­vi­tät vie­ler Inve­sto­ren und nicht etwa von objek­tiv mess­ba­ren Wer­ten abhängt) von IBM – das Unter­neh­men scheint es immer noch zu geben – sei um elf Pro­zent ein­ge­bro­chen, als irgend­ei­ne lizenz­kri­ti­sche „KI“-Klitsche (vul­go: Die­bes­ban­de) groß­spu­rig ver­kün­den zu müs­sen mein­te, dem­nächst wer­de COBOL-Code kom­plett von ihrem „KI“-Gedöns auf ande­re Spra­chen por­tiert und nie­mand brau­che mehr COBOL. Ich bin guter Din­ge, dass COBOL auch die­sen Krem­pel über­le­ben wird, wün­sche allen Betei­lig­ten aber viel Glück, star­ke Ner­ven und/oder die bal­di­ge Insol­venz. Wir, die haupt­be­ruf­lich Code und nicht „Prompts“ schrei­ben und also halb­wegs wis­sen, wovon wir reden, wenn wir das für eine erstaun­lich blö­de Idee hal­ten, sind dann da, um die Scher­ben zusam­men­zu­keh­ren. Gegen einen ange­mes­se­nen Auf­preis, ver­steht sich.

Für Fuß­ball­strea­ming zu bezah­len lau­fe exakt so gut wie erwar­tet (Archiv­ver­si­on), erzähl­ten bereits vor ein paar Wochen die ein­schlä­gi­gen Medi­en. Ja, wirk­lich selt­sam, dass die als „Pira­te­rie“ beschimpf­te unein­ge­schränk­te Zugäng­lich­ma­chung voll­stän­di­ger Sport­ver­an­stal­tun­gen „trotz“ des all­ge­gen­wär­ti­gen Bezahl­strea­mings immer noch nicht aus­ge­stor­ben ist. Ver­steh’ ich nicht. Unbe­greif­lich. Total.

Ver­steh’ ich: Musik.

ORT – Bod­den Dub

Guten Mor­gen.

Sonstiges
Demoparaden

Wenn man mit der Regie­rung demon­strie­re, las ich neu­lich, sei das kei­ne „Demo“, son­dern eine Para­de. Ich fin­de die­sen Merk­satz behal­tens­wert und schrei­be ihn daher hier auf, damit ich ihn viel­leicht weni­ger schnell ver­ges­se.