In den Nachrichten
Inzwi­schen beim Fuß­ball

Nach dem 1:0‑Sieg des FC Bay­ern gegen Paris Saint-Ger­main im End­spiel der Cham­pi­ons League in Lis­sa­bon ist es am Sonn­tag­abend in der fran­zö­si­schen Haupt­stadt zu Aus­schrei­tun­gen gekom­men

Men­schen, mit denen mich höch­stens (und oft nicht mal) die Natio­na­li­tät ver­bin­det, haben schlech­ter gegen einen Ball getre­ten als ande­re Men­schen, mit denen mich höch­stens (und oft nicht mal) die Natio­na­li­tät ver­bin­det. Ich hau‘ alles kaputt!

Netzfundstücke
Make Them Suf­fer – Bones // Mas­ken­pflicht für Trumps Schwe­ster

^_^Es ist Mon­tag. Gestern hör­te ich ein Gespräch, in des­sen Ver­lauf die Teil­neh­mer sich einig waren, dass das mit die­sem Som­mer jetzt end­lich vor­bei sei, es rei­che ja auch. Sel­ten habe ich mich ver­stan­de­ner gefühlt. Ich bin da wie die Bahn: Mich wirft fast nichts um, nur ein außer­ge­wöhn­lich übli­ches Wet­ter kann ich nicht aus­ste­hen. Unüb­li­ches Wet­ter hin­ge­gen wür­de ich begrü­ßen, etwa einen Pan­da­re­gen.

Die Schwe­ster von Donald Trump sei nicht gut auf ihren Bru­der zu spre­chen, freu­ten sich am Wochen­en­de Quat­sch­nach­rich­ten. Begie­rig grif­fen Teil­neh­mer sozia­ler Medi­en das auf, „Trumps Schwe­ster“ tren­de­te gestern gar auf Twit­ter. Es ist schwer gewor­den, in die­ser Gesell­schaft noch Poin­ten anzu­brin­gen, die klar als Sati­re und nicht etwa als Doku­men­ta­ti­on zu erken­nen sind. Die inlän­di­sche Poli­tik erwägt inzwi­schen, glaubt man den Medi­en, auf­grund der hohen Infek­ti­ons­zah­len bei Rei­se­rück­keh­rern und auf Fami­li­en­fei­ern eine Mas­ken­pflicht am Arbeits­platz zu beschlie­ßen, was wenig­stens die nur zweit­merk­wür­dig­ste Kon­se­quenz ist. Ich selbst hät­te ja gern eine Mas­ken­pflicht unter der Dusche. Weiß die Bun­des­re­gie­rung eigent­lich, wie unan­ge­nehm es ist, Was­ser in die Nase zu bekom­men?

Gestern las ich eine Mel­dung von 2011, in Ber­lin sor­ge eine Fle­der­maus für Schrecken, weil man annahm, sie sei toll­wü­tig. Es hat sich nicht viel ver­än­dert, nur die Dia­gno­se ist neu.

Auch neu, aber sehr viel ange­neh­mer: Musik (heu­te mal weni­ger sanft).

Make Them Suf­fer – Bones (Offi­ci­al Music Video)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Der mas­ken­lo­se Pro­phet gilt nichts im eige­nen Land.

Bun­des­re­gie­rung:

Die Bun­des­re­gie­rung hat die Miss­ach­tung von Hygie­ne­re­geln bei der Demon­stra­ti­on gegen Coro­na-Auf­la­gen am Wochen­en­de in Ber­lin scharf kri­ti­siert. „Die Bil­der, die wir da am Wochen­en­de sehen muss­ten, sind inak­zep­ta­bel“, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Regie­rungs­spre­che­rin Ulri­ke Dem­mer. (…) [Es sei] nicht hin­nehm­bar, dass Demon­strie­ren­de sich ihrer Ver­ant­wor­tung gegen­über ande­ren, mög­li­cher­wei­se Schwä­che­ren in der Gesell­schaft, nicht bewusst sind oder die­se bewusst igno­rie­ren und deren Gesund­heit und Leben ris­kie­ren.

Weiß­russ­land:

Keine Masken in Weißrussland

Bun­des­re­gie­rung:

Die Bil­der von den fried­li­chen Demon­stra­tio­nen in Bela­rus haben uns alle in den letz­ten Tagen sehr bewegt. Der Mut der­je­ni­gen, die fried­lich demon­striert haben, hat uns beein­druckt.

Ja, wie denn nun: Inhalt oder Form?

Spre­chen die sich eigent­lich auch mal ab?

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Ditz – 5 Songs (EP)

Ditz - 5 SongsLan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Ditz ist eine fünf­köp­fi­ge und zehn­händ­ri­ge Post­punk­band aus Brigh­ton, deren Name unge­fähr ein dum­mes Mäd­chen vom Dorf bezeich­net, was eigent­lich gar nicht so gut passt.

Auf ihrer im Juli erschie­ne­nen EP „5 Songs“ (Amazon.de, Bandcamp.com) sind … nun ja, fünf Lie­der von jeweils unter drei Minu­ten Spiel­zeit ent­hal­ten, dar­un­ter außer einer gelun­ge­nen Cover­ver­si­on von Pea­ches‘ „Fuck the Pain Away“, das noch wit­zi­ger ist, wenn es (wie hier) ein Mann singt, anschei­nend aus­schließ­lich Eigen­kom­po­si­tio­nen.

Die kur­ze Spiel­zeit wis­sen sie indes wei­se zu nut­zen, indem sie sich nicht lan­ge mit Span­nungs­auf­bau auf­hal­ten; dem Freund von Punk­ge­wit­tern sagt’s zu. Mir zum Bei­spiel.

DITZ – Total 90

Nicht der schlech­te­ste Zeit­ver­treib des Jah­res.

In den Nachrichten
Dan­ke, Coro­na!

Bit­te kein Impf­stoff vor 2050:

Muss die näch­ste Kar­ne­vals­sai­son wegen Coro­na kom­plett aus­fal­len? Mit ent­spre­chen­den Aus­sa­gen wird Gesund­heits­mi­ni­ster Spahn seit Diens­tag zitiert.

Hät­te ich das geahnt, hät­te ich schon viel frü­her eine Fle­der­maus geges­sen.


Der selt­sa­me Wunsch der Poli­tik nach mehr Aka­de­mi­kern trägt Früch­te:

Ein Sti­pen­di­um der Ham­bur­ger Hoch­schu­le für bil­den­de Kün­ste (HFBK) will das Nichts­tun beloh­nen. Als eine Art künst­le­ri­sche Inter­ven­ti­on gedacht, sol­len drei Men­schen je 1600 Euro bekom­men und dafür … nichts tun.

Mög­li­che Poin­ten zum Sel­ber­ankreu­zen:

  • Haha, Poli­ti­ker­sti­pen­di­um qua­si.
  • Haha, Beam­ten­sti­pen­di­um qua­si.
  • Haha, BGE-Sti­pen­di­um qua­si.
  • Seit wann ist Ham­burg in Ber­lin?

NetzfundstückeNerdkrams
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Frem­de Fir­men im eige­nen Haus

„Über­me­di­en“ fragt:

War­um wol­len Online-Medi­en so drin­gend Dut­zen­de Coo­kies von frem­den Fir­men auf unse­ren Gerä­ten spei­chern?

Der im Tweet ver­link­te, gera­de mal ohne Bezahl­schran­ke ver­füg­ba­re Arti­kel beginnt so:

Die deut­sche Ver­lags­bran­che hat sich Jah­re auf einer schlam­pi­gen Gesetz­ge­bung aus­ge­ruht: Auch ohne kon­kre­te Ein­wil­li­gung der Nut­zer hat sie die Wer­be­bran­che Daten sam­meln und aus­wer­ten las­sen. Nun macht ein Gerichts­ur­teil dem ein Ende.

Auch rich­tig ist die­se Fest­stel­lung:

Es reicht nicht mehr abzu­war­ten, ob eine Nut­ze­rin oder ein Nut­zer sich selbst küm­mert, und bis dahin ein­fach Coo­kies zu set­zen[.]

Inzwi­schen steht bei „Über­me­di­en“ in der Daten­schutz­er­klä­rung aller­dings:

Wir ver­wen­den Dien­ste der Fa. Ste­ady Media UG (haf­tungs­be­schränkt), Schön­hau­ser Allee 36, 10435 Ber­lin. (…) Hier­für setzt Ste­ady Coo­kies auf unse­rer Web­site ein.

Und:

Wir set­zen „Ses­si­on-Coo­kies“ der VG Wort, Mün­chen, zur Mes­sung von Zugrif­fen auf Tex­ten ein, um die Kopier­wahr­schein­lich­keit zu erfas­sen.

Und:

Wir benut­zen Goog­le Ana­ly­tics, einen Web­ana­ly­se­dienst der Goog­le Inc. („Goog­le“). (…) Goog­le Ana­ly­tics ver­wen­det sog. „Coo­kies“, Text­da­tei­en, die auf Ihrem Com­pu­ter gespei­chert wer­den und die eine Ana­ly­se ermög­licht, wie Sie unse­re Web­sei­te nut­zen. (…) Durch die Nut­zung die­ser Web­site erklä­ren Sie sich mit der Bear­bei­tung der über Sie erho­be­nen Daten durch Goog­le in der zuvor beschrie­be­nen Art und Wei­se und zu dem zuvor benann­ten Zweck ein­ver­stan­den.

War­um will „Über­me­di­en“ so drin­gend Dut­zen­de meh­re­re Coo­kies von frem­den Fir­men auf unse­ren Gerä­ten spei­chern?

An den Finan­zen mag’s nicht lie­gen:

Finan­ziert wird Über­me­di­en von inzwi­schen rund 4.000 Abon­nen­tin­nen und Abon­nen­ten.

Aber:

Das Ver­trau­en in Medi­en ist stark gesun­ken.

Wor­an indes das jetzt wie­der liegt, möge „Über­me­di­en“ in sei­nen Ana­ly­tics ergoog­len.

In den Nachrichten
Beruf­lich sit­ze ich ger­ne her­um (2): Kle­ben fürs Kli­ma.

Manch­mal erüb­rigt sich jeder zusätz­li­che Kom­men­tar:

Sie besetz­ten Abflug­hal­len und woll­ten sich mit Sekun­den­kle­ber am Roll­feld fixie­ren: Akti­vi­sten der Kli­ma­schutz­be­we­gung „Extinc­tion Rebel­li­on“ haben an vier Flug­hä­fen gegen inner­deut­sche Flü­ge demon­striert. (…) Drei Akti­vi­sten hat­ten den Anga­ben zufol­ge Flug­tickets für einen Flug nach Mün­chen.

Aber ein Bild könn­te noch pas­sen.

MontagsmusikIn den Nachrichten
Twin­kra­nes – Dou­ble Nega­ti­ve (live) // Posi­ti­ve Kraft ohne Glücks­bär­chis

Erst mal ein NickerchenEs ist Mon­tag. Laut ver­schie­de­nen Quel­len haben wir über­ra­schen­der­wei­se wochen­lang son­ni­ges Wet­ter im August. Man könn­te fast mei­nen, das wäre eine eige­ne Jah­res­zeit. Ande­rer­seits: Pan­da­bä­ren woh­nen nor­ma­ler­wei­se in sub­tro­pi­schen Gebie­ten. Es gibt noch Hoff­nung für eine Sied­lung in einem Teil Deutsch­lands.

Mozil­la hat 2018 für Ent­wick­ler nur unge­fähr dop­pelt so viel wie für Vor­stän­de aus­ge­ge­ben. Da jetzt vie­le Ent­wick­ler gehen muss­ten, ist wenig­stens noch genug Geld für das Fir­men­flug­zeug da. Im Namen des frei­en Inter­nets, neh­me ich an. Eher welt­lich wird die Frei­heit der­weil im Aus­weis pene­triert, indem EU-Bür­ger – tol­le Sache, die­se EU, ver­ste­he gar nicht, wie­so da so vie­le Leu­te lie­ber raus­wol­len – ab 2021 gefäl­ligst ihre Fin­ger­ab­drücke in sel­bi­gem hin­ter­las­sen müs­sen. Falls sie mal kri­mi­nell wer­den soll­ten. Wer­den ja die mei­sten, sonst wäre das ja höchst unan­ge­mes­sen.

Irgend­ei­ne Zei­tung nennt die Ernen­nung von Olaf Scholz zum Kanz­ler­kan­di­da­ten durch eine Par­tei­eli­te ein Zei­chen für „die posi­ti­ve Kraft von Wah­len“, ver­gisst aber zu erwäh­nen, dass eine Wahl wahr­schein­lich ein ganz ande­res Ergeb­nis zuta­ge geför­dert hät­te.

Stets mit posi­ti­ver Kraft ver­se­hen: Musik (gut).

Twin­kra­nes – Dou­ble Nega­ti­ve – The Par­lour

Guten Mor­gen.

Nerdkrams
beAcht­lich unsi­cher

Ich wur­de gebe­ten, ein paar Wor­te zum Abschluss­gut­ach­ten zur Sicher­heit des immer­hin über 30 Mil­lio­nen Euro teu­ren „beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs“ zu ver­lie­ren. Das System sei anschei­nend erschreckend lücken­haft.

Beim Lesen des Gut­ach­tens war mir auf­ge­fal­len, dass die mei­sten Sicher­heits­pro­ble­me aber bereits als beho­ben gel­ten. Daher möch­te ich das Augen­merk auf die­sen Abschnitt auf Sei­te 28 und 29 len­ken:

Durch die Web­an­wen­dung wer­den Java­Script-Biblio­the­ken von Dritt­an­bie­tern ein­ge­setzt. Es wur­den ver­al­te­te Biblio­the­ken iden­ti­fi­ziert, die gegen­über bekann­ten Schwä­chen ver­wund­bar sind. (…) Laut Aus­sa­ge des Dienst­lei­sters kommt die Ver­si­on der Biblio­thek mit der ver­wen­de­ten Ver­si­on des Frame­works „Pri­me­faces“ und wird nach erfolg­ter Betriebs­über­nah­me aktua­li­siert.

Da inve­stiert man also meh­re­re Mil­lio­nen Euro in die Ent­wick­lung von Soft­ware und dann besteht die Ent­wick­lung dar­in, dass ein Dienst­lei­ster Frame­works aus ande­ren Frame­works zusam­men­schraubt; mit­hin nicht viel mehr tut als frem­den Code zu einem neu­en Paket zu schnü­ren und die Inhal­te im Best­fall nie mehr anzu­rüh­ren. „Da kann ICH doch nichts für, dass die Kom­po­nen­te das halt so macht!1!! Für mehr hat­ten wir kei­ne Zeit (oder: kein Budget)!1!!“

Ich wünsch­te, aus Feh­lern ande­rer Leu­te wür­de man gera­de in der EDV irgend­wann ler­nen.

PolitikIn den Nachrichten
Weiß­be­la­rus­si­sche Sank­tio­nen aus dem Sue­ben­land

Der Bericht­erstat­tung der letz­ten Tage – irgend­was ist wohl in Weiß­russl… Belar… naja, im Osten pas­siert – ist zu ent­neh­men, dass in den neben poli­ti­schen auch demo­gra­fi­sche Aspek­te dis­ku­tiert wer­den. Von Weiß­russ­land zu spre­chen tue den Ein­hei­mi­schen Unrecht, kol­por­tiert das ZDF:

„Spricht man von ‚Weiß­russ­land‘, klingt das immer noch so, als wäre das Land irgend­wie ein Teil von Russ­land.“ Das sei für vie­le Bela­ru­sen pro­ble­ma­tisch, die sich nie auf Iden­ti­täts­fin­dung hät­ten bege­ben kön­nen[.]

Dass es inso­fern viel­leicht auch kei­ne gute Idee ist, von Deutsch­land als Ger­ma­ny oder – noch schlim­mer – Ale­ma­nia zu spre­chen, als wären die Deut­schen gleich­zu­set­zen mit „den Ger­ma­nen“ (mit wel­chen?) oder gar die momen­ta­ne Inkar­na­ti­on der Ala­man­nen, ist immer­hin ein Pro­blem, das nur fremd­spra­chi­ge Medi­en hät­ten, wür­de es sie über­haupt inter­es­sie­ren.

Die EU brin­ge „Sank­tio­nen“ auf den Weg, schrieb der „Tages­spie­gel“ in einer erst etwas unent­schlos­sen über­schrie­be­nen, spä­ter aber ver­ein­heit­lich­ten Mel­dung:

Belarussland

Die „Sank­tio­nen“ wür­den gegen „Unter­stüt­zer des Staats­chefs“ ver­hängt, heißt es dort; immer­hin mal kei­ne „Mili­zen“, und auch von einem „Macht­ha­ber“ ist noch nicht die Rede. Die Wahl­ver­lie­re­rin wird als „die eigent­li­che Sie­ge­rin“ ange­se­hen, was allein an Umfra­gen auf der Stra­ße liegt, denn Wahl­be­ob­ach­tung fand nicht statt. Demo­kra­ti­sche Wah­len sei­en in der EU ein hohes Gut, tei­len Medi­en aus einem EU-Land uni­so­no mit, das weder das Staats- noch das Par­la­ments- noch das Regie­rungs­ober­haupt direkt vom Volk wäh­len lässt.

Es gehen Vide­os her­um, auf denen unmas­kier­te „Pro­te­stan­ten“ („Focus“) – jetzt also auch noch die Kir­che! – wei… bel… ost­eu­ro­päi­sche Poli­zi­sten umar­men. Coro­na wäre zu lang­wei­lig.

Ist nicht end­lich mal wie­der Fuß­ball?

In den NachrichtenNerdkrams
Die Welt vom Sofa aus ver­än­dern (3): Apple zur Besin­nung hash­tag­gen

Den schon jetzt trau­rig­sten Satz des Jah­res, der die digi­ta­le Gesell­schaft des noch jun­gen 21. Jahr­hun­derts tref­fen­der zusam­men­fasst als jede mir bis­her unter­ge­kom­me­ne Äuße­rung zeit­ge­nös­si­scher Phi­lo­so­phen, kön­nen Inter­es­sier­te momen­tan bei „Com­pu­ter­Ba­se“ lesen:

Abseits des Rechts­we­ges ruft der Ent­wick­ler Fort­nite-Spie­ler unter dem Hash­tag „Free­Fort­nite“ offen­siv zur Rebel­li­on auf[.]

Noch etwas genau­er, aber weni­ger thea­tra­lisch erklärt „Games­Wirt­schaft“, was gemeint ist:

Die Spie­ler wer­den auf­ge­for­dert, sich via Hash­tag #Free­fort­nite auf Epi­cs Sei­te zu schla­gen.

Der Hin­ter­grund sei, dass ein Spie­le­her­stel­ler absicht­lich gegen die Haus­re­geln eines bekann­ten Down­loa­d­an­bie­ters ver­sto­ßen hat­te und die­ser ihn dar­auf­hin raus­warf.

Ich bin jeden­falls davon über­zeugt, dass das zahl­rei­che Hash­tag­gen die Haus­re­geln nach­träg­lich anpas­sen las­sen wird. Sonst wäre das doch total däm­lich.

Nerdkrams
Chrom­e­fox‘ Kampf gegen die Sicher­heit geht wei­ter

Wie kommt es eigent­lich, dass immer mehr Men­schen auf irgend­wel­che schä­bi­gen Phis­hing­sei­ten rein­fal­len? Nun, viel­leicht hilft die neue­ste Ände­rung aus dem Hau­se derer, die den Namen Mozil­las fast ärger beschmutzt haben als Linux den von Unix, beim Ver­ständ­nis:

Die Neu­auf­la­ge von Fire­fox für Android ist zwar als sta­bi­le Ver­si­on ver­füg­bar, es feh­len jedoch noch Funk­tio­nen. Zudem zeigt der Brow­ser Tei­le der URL nicht mehr an.

Klar: Wer eine Alter­na­ti­ve zum Markt­füh­rer von Goog­le eta­blie­ren will, der muss die­se Alter­na­ti­ve exakt nach­bau­en. Sonst will sie ja kei­ner haben.

Auch ande­re Brow­ser gehen so vor, etwa Chro­me und Chro­mi­um-basier­te Brow­ser. (…) Goo­gles Argu­ment ist, dass die mei­sten Nut­zer sich nicht mit der Sub­do­main befas­sen wür­den und kom­plet­te URLs zu lang und kom­pli­ziert sei­en.

Hof­fent­lich erfin­det bald jemand eine Lese­zei­chen­lei­ste.

Was genau war noch mal der gro­ße Vor­teil von Fire­fox?


Nach­trag vom 12. August 2020: Wie man anders­wo lesen kann, hat sich das Pro­blem bald von selbst erle­digt – das Unter­neh­men Mozil­la, für das „der Mensch bei allem, was wir sagen, ent­wickeln und tun, über dem Pro­fit“ ste­he (gele­sen auf mozilla.org), schmeißt gan­ze Abtei­lun­gen raus, weil zu wenig Pro­fit rein­kommt. Viel bes­ser als Goog­le, man las­se sich da nichts ein­re­den.