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	<title>Lyrik - Hirnfick 2.0</title>
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	<title>Lyrik - Hirnfick 2.0</title>
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		<title>Sie. (Fragment 10, The show must go on)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 16:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“I can’t stand it anymore more / but if Shelly would just come back, it would be alright.” – The Velvet Underground: I Can’t Stand It … Es war weit nach Mitternacht, als er aus seiner Trance erwachte. “Wie schnell”, dachte er, “man doch fällt, wenn man sich in Sicherheit wähnt.” Er sah, spürte sie ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2021/11/sie-fragment-10-the-show-must-go-on/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 10, The show must go on)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“I can’t stand it anymore more / but if Shelly would just come back, it would be alright.”<br>
<em>– The Velvet Underground: I Can’t Stand It</em></p>
<hr>
<p>… Es war weit nach Mitternacht, als er aus seiner Trance erwachte. “Wie schnell”, dachte er, “man doch fällt, wenn man sich in Sicherheit wähnt.” Er sah, spürte <em>sie</em> noch in seinen Armen, als sei ihr letztes Zusammensein noch jung und mehr als eine Erinnerung, die sich ihm, wie er hoffte, niemals entziehen möge.</p>
<p>Ihretwegen hatte er endlich verstanden, was der Volksmund meint, wenn er Leben und Lieben als gleichberechtigte Errungenschaften ansieht. So <em>verliebt</em> war er schon manchmal gewesen, aber daraus so viel <em>Leben</em> zu ziehen sog er in sich auf und genoss jeden einzelnen Moment. Das Leben, das sie mit ihrer Liebe gebracht hatte, ließ das seine endlich vollständig sein. Ihm fehlte es an nichts und das war ein Risiko.</p>
<p>So weniges hätte jemals geschehen dürfen. Er hatte länger um sie gekämpft als um vieles, das <em>eigentlich</em> wichtiger gewesen wäre, aber das Nomadenleben blieb . Der Weg ist nur ein Etappenziel, der Hürdenlauf stand erst noch bevor. Vielleicht wollte sie ihm beweisen, dass er sich geirrt hatte, aber sie wusste nicht, dass es mehr die Hoffnung als eine Überzeugung war, die aus ihm sprach, weil ihm kaum mehr geblieben war. Sollte es <em>so</em> enden?</p>
<p><em>Wenn es doch nur endete!</em> Den Gefallen tat sie ihm nicht: Sie ging nicht, sie blieb ihm als Echo erhalten, als Stimme der Vernunft auch. Hätte er diese Stimme <em>damals</em> schon gehört, so hätte vieles ein anderes Ende genommen. Die Ironie ließ ihn schmunzeln. Dass <em>all das</em> jetzt Monate zurücklag und er es zumindest geschafft hatte, die Erinnerung an das Streben nach einer <em>Zukunft</em> mit einer Fata Morgana zu betäuben, war diese doch nur ein unsteter Rausch ohne Halt geblieben und hatte sich schon verflüchtigt, kaum hatte er sich an es gewöhnt. Die selbst gegrabene Grube, an deren Rand er längst balancierte, war mit Nägeln gefüllt worden. Der Schalk in seinem Nacken zog am Teppich. Wem konnte er etwas vormachen, wenn nicht einmal sich selbst?</p>
<p>Das Schlimmste war die Gewissheit, dass er sich selbst nicht mehr vertrauen konnte. Nein, sein Vertrauen hatte er selbst diesmal missbraucht und das konnte er sich zum ersten Mal in seinem Leben nicht mehr verzeihen.</p>
<p>Er öffnete seine Hand. Etwas fiel zu Boden. Er hatte verloren. …</p>
<hr>
<p>“I’m still standing after all this time / picking up the pieces of my life without you on my mind.”<br>
<em>– Elton John: I’m Still Standing</em></p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/11/sie-fragment-10-the-show-must-go-on/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg02.met.vgwort.de/na/77cf7dd5d5394778b11ca53fb1586ea7" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 9 dreiföddel)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 21:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“Kisses for me, save all your kisses for me.” – Brotherhood of Man: Save Your Kisses For Me … Er wusste nicht, was all das zu bedeuten hatte. Sicher, er hatte vieles falsch gemacht. Sie hatte ihm beigestanden, er hatte es ihr nie gedankt; schlimmer noch: er hatte nie verstanden, selbst beizustehen. Aber war sie ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 9 dreiföddel)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Kisses for me, save all your kisses for me.”<br>
<em>– Brotherhood of Man: Save Your Kisses For Me</em></p>
<hr>
<p>… Er wusste nicht, was all das zu bedeuten hatte. Sicher, er hatte vieles falsch gemacht. Sie hatte ihm beigestanden, er hatte es ihr nie gedankt; schlimmer noch: er hatte nie verstanden, selbst beizustehen. Aber war sie nicht schon so oft fort gewesen, hatte er nicht trotzdem nie lange auf sie verzichten müssen?</p>
<p>Diesmal schien es anders, so lange waren sie selten getrennt. Etwas schien zu glühen, als er einen kurzen Blick auf sie erhaschen konnte. War sie in der kurzen Zeit <em>noch schöner</em> geworden? Dennoch mied sie ihn. Es war ein sauberer Abgang, natürlich, etwas anderes konnte man ihr kaum nachsagen, aber es war trotz allem ein Abgang. <a href="https://www.antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?p=330232#p330232" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Der Tag der toten Ente.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Er wurde nicht schlau aus ihr.</p>
<p>Sie würde ihn niemals seinem Schicksal überlassen, dessen war er sich sicher. Trotz allem war da immer mehr gewesen als ein Nebeneinanderleben, jedenfalls hatte er das immer gehofft. Nun aber war es zum ersten Mal sie, die ihn brauchte; und er hatte wieder einmal versagt.</p>
<p>Sie hatte die vermeintlich letzte offene Tür zugeschlagen. Er fühlte sich allein. Aber gerade, als er den Faden für gerissen hielt, tauchte sie wieder auf. Wenige Zeilen genügten, die ihn zum Strahlen brachten, weil sie von <em>ihr</em> kamen, bevor sie wieder verschwand und ihn mit all den Monden allein ließ.</p>
<p>Sein Harren blieb ziellos. Was sollte er tun? …</p>
<hr>
<p>“Es ist mir absolut egal, ob du nur noch mit mir spielst; tu, was du willst.”<br>
<em>– Die Ärzte: Mach die Augen zu</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Versager.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Und du bist alt!</li><li><a href="http://www.dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Das kann dahinstehen.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Das Andere auch.</li><li><a href="http://www.dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Aber bei steht’s wenigstens. Im Übrigen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ob0l82NNS28" rel="nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">https://www.youtube.com/watch?v=ob0l82NNS28<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">15. Oktober 2015</a> dies: Und dann über die Montagsmusik beklagen. Das hamwa gerne.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2015/10/sie-fragment-9-dreifoeddel/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sie. (Fragment 9 einhalb, lose)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2014/09/sie-fragment-9-einhalb-lose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2014 00:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“Für mich ist die Welt nicht mehr in Ordnung, nicht früh um 7 und auch nicht nach der Tagesschau.” – Ton Steine Scherben: Wir müssen hier raus … Es war ihr Stolz, der sie scheitern ließ. Er hatte sich das alles so viel leichter vorgestellt. Aber es gab so viel, was sie auseinanderdrückte, und obwohl ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2014/09/sie-fragment-9-einhalb-lose/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 9 einhalb, lose)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Für mich ist die Welt nicht mehr in Ordnung,<br>
nicht früh um 7 und auch nicht nach der Tagesschau.”<br>
<em>– Ton Steine Scherben: Wir müssen hier raus</em></p>
<hr>
<p>… Es war ihr Stolz, der sie scheitern ließ.</p>
<p>Er hatte sich das alles so viel leichter vorgestellt. Aber es gab so viel, was sie auseinanderdrückte, und obwohl er jedes Mal glaubte stärker zu sein, fühlte er sich doch schuldig an seiner eigenen Unzulänglichkeit.</p>
<p>Wohl hatte er geahnt, dass das nicht gutgehen würde. Was konnte er ihr schon bieten außer seinem Herzen, das sich danach sehnte, die ruhelose Phase zu beenden, und vielleicht seinem Leben, das er noch führen wollte. Mit ihr? Das klang verlockend. Er fühlte sich zum ersten Mal im Leben gereift, als er bei ihr war, zum ersten Mal wie jemand, der sein Spiegelbild noch ertrug.</p>
<p>Und doch: Je mehr er sich nach ihr sehnte, nach ihr griff, nach ihr rief, desto schwieriger schien es ihm, Schritt halten zu können. Sie war ihm immer überlegen, sie lebte. Sie schien unerreichbar, das faszinierte ihn. Er fühlte sich ihr nicht gewachsen, doch er hatte sich schon viel zu oft unterschätzt. Was konnte er verlieren, wenn er es wagte? Dieses Mal, nahm er sich vor, würde es für immer sein. Die richtige Zeit, der richtige Ort, das richtige Gefühl. Und doch, bei allem, was sie ihm in lauen Sommernächten gestanden hatte, war er immer zu feige gewesen, erfüllt von der Furcht sich aufzugeben, sich auf sie einzulassen.</p>
<p>Das alles war nun viele Wochen her, sie war längst weitergezogen und hatte, wer weiß?, ihn längst vergessen. Er aber blieb zurück, allein und voller Erinnerungen an ihr Lächeln, ihre Wärme.</p>
<p>Und er wusste, was das bedeutete. …</p>
<hr>
<p>“Liebe, Liebe, Liebelei,<br>
morgen ist sie vielleicht vorbei.”<br>
<em>– Tony Holiday: Tanze Samba mit mir.</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.dietmarjanowski.de/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/09/sie-fragment-9-einhalb-lose/" data-wpel-link="internal">19. September 2014</a> dies: Rein äußerlich stimmt das sicher. Das war der Grund.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/09/sie-fragment-9-einhalb-lose/" data-wpel-link="internal">19. September 2014</a> dies: Pffff.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/09/sie-fragment-9-einhalb-lose/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 9)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 19:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“We can’t afford the time to sit and cry or to wonder why. We’ve got so many things started to say, we have to get through.” – Tindersticks: Rented Rooms … Sie waren zu weit gegangen. Es spielte keine Rolle mehr, wer sie waren oder was sie einander bedeuteten. Es hatte sich viel getan, seit ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 9)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“We can’t afford the time to sit and cry or to wonder why.<br>
We’ve got so many things started to say, we have to get through.”<br>
<em>– Tindersticks: Rented Rooms</em></p>
<hr>
<p>… Sie waren zu weit gegangen.</p>
<p>Es spielte keine Rolle mehr, wer sie waren oder was sie einander bedeuteten. Es hatte sich viel getan, seit sie damals in den Wirren der neuen Zeit aufeinandertrafen, fest verwurzelt in ihrem eigenen Geflecht, das sie niemals aufgegeben hätten.</p>
<p>Die Zeit aber blieb nicht stehen. Während ihr Wurzelwerk sich immer feiner verflocht, löste er sich aus seinen Ketten und schwebte davon, ob er wollte oder nicht; und manchmal blieb er auf seinem Flug hängen an den aufsteigenden Ballons, verfing sich in den Lianen seiner Unzulänglichkeit. Sie hatte ihn durch die Wirren begleitet, nie als sein Schatten, jedoch, wenn er wie so oft strauchelte, als jemand, der ihm das Messer lieh, das ihn befreite. Trotz allem, was sie trennte: Nie hätte er das missen wollen.</p>
<p>Eine unachtsame Berührung war es, die ihn aus seinen Tagträumen hochschrecken ließ, versunken im Gedanken an eine Zeit ohne Sorgen, an den letzten Tag, an dem er glücklich gewesen war, an dem Ort, an dem er sich lebendig fühlte. Ob es der seltsam vertraute Ort war, der Alkohol oder die Melancholie, die ihn vom Horizont aus umwehte? Er wusste es nicht und er weigerte sich, darüber nachzudenken.</p>
<p>Er musste fliehen.</p>
<p>Als sie darüber sprachen, schien es ihm noch unwirklicher als je zuvor. War sie immer noch die, die er zu kennen glaubte? Je mehr er über sie erfuhr, desto unsicherer wurde er. Bis dahin war es wie selbstverständlich erschienen, ihr zu begegnen. Je öfter sie sich fortan begegneten, desto verrückter wurde es für sie, die gebotene Distanz zu wahren, da ein Schritt zurück täglich schwerer erschien und ein Schritt nach vorn immer auch ein Schritt näher zur Zerstörung gewesen wäre. Sie wollten einander nicht verletzen und scheiterten an sich selbst.</p>
<p>Nun, da sie einander atemlos gegenüber saßen, berauscht voneinander und doch betrübt von der Gewissheit, dass sie einander zum Greifen nah, aber letztlich unerreichbar waren, sann er sich zurück an den Ort, an dem er sich geborgen fühlte. “Was”, dachte er, “ist Liebe eigentlich?”, während er in ihren Armen lag und wusste, dass nichts mehr von dem, was er jetzt sagen oder tun würde, von Bedeutung sein würde.</p>
<p>Der Mond schwieg, als die Erinnerung seinen Sinn trübte. Wie schön sie doch war; wie schön es doch gewesen war. Er fühlte sich frei und war sich gewiss, dass diese Freiheit ihren Tribut fordern würde. Er ahnte nicht, wie hoch der Preis sein würde. …</p>
<hr>
<p>“We’re alone and I’m listening;<br>
I’m listening so hard that it hurts.”<br>
<em>– Leonard Cohen: Amen</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Lil schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" data-wpel-link="internal">23. März 2014</a> dies: Gab es denn je “eine Zeit ohne Sorgen” oder einen “Tag, an dem er glücklich gewesen war”? Die anderen Fragmente sprechen nicht unbedingt dafür — aber es sind ja auch nur Fragmente.  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_confusednew.gif" alt=":?" width="22" height="21" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" data-wpel-link="internal">23. März 2014</a> dies: Ja.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" data-wpel-link="internal">24. März 2014</a> dies:  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_doh.gif" alt=":facepalm:" width="26" height="25" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" data-wpel-link="internal">24. März 2014</a> dies:  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_no_sad.gif" alt=":nein:" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2014/03/sie-fragment-9/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 8)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/</link>
					<comments>https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2013 22:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“I woar z’jung, du woarst z’scheen, sunst hätt i des ois kumman g’sehn.” – EAV: I hob des G’fühl … Wie eine Katze mit der Beute spielen, bis sie keinen Ausweg mehr sieht. Dann das Genick durchbeißen. In der Tierwelt funktioniert das ziemlich einfach. Er aber war ein Mensch, ein Jäger und Sammler. Diese Jagd ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 8)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“I woar z’jung, du woarst z’scheen,<br>
sunst hätt i des ois kumman g’sehn.”<br>
<em>– EAV: I hob des G’fühl</em></p>
<hr>
<p>… <em>Wie eine Katze mit der Beute spielen, bis sie keinen Ausweg mehr sieht. Dann das Genick durchbeißen.</em> In der Tierwelt funktioniert das ziemlich einfach. Er aber war ein Mensch, ein Jäger und Sammler. Diese Jagd sollte ihm den Verstand rauben.</p>
<p>Nach nichts als Stetigkeit stand ihm weniger der Sinn, als er auf sie traf. Er wollte nicht mehr verlieren und wusste, dass jeder Versuch zwangsläufig zum Irrtum führen würde. Auch sie war froh über den Ausweg aus ihrem Alltagstrott. Dass in den Jahren ihres Kontakts jeder außer ihnen selbst zu erkennen imstande war, dass sie sich liebten, wurde ihnen nur langsam bewusst.</p>
<p><em>Wie eine Katze mit der Beute spielen. Die Beute küsst die Katze nicht, die Katze küsst nicht zurück. Rennen, immer weiter rennen.</em> Wer ist Tom, wer Jerry?</p>
<p>Er wusste, dass er sie ergründen musste, aber immer, wenn er es versuchte, scheiterte er an seinen eigenen Grenzen. Sie kreisten umeinander wie Trabanten um Planeten, ohne sich jemals zu berühren. Nur manchmal spien sie in einer immer viel zu kurzen Eruption das Feuer in ihnen so hoch, dass sie einander entflammten. Keiner von ihnen aber wagte es, es auszusprechen. Sie versprachen einander die Ewigkeit und hatten doch Angst vor ihr. <em>Rennen, rennen.</em></p>
<p>Jedes Mal, wenn es <em>zu viel</em> wurde, zog einer von ihnen einen Strich unter das Kapitel, nur um das nächste anzufangen. Sie wussten, dass jedes Buch einmal endet. “Die unendliche Geschichte” hat über 400 Seiten, aber eben auch eine letzte Seite. Er hatte sie nie bis zum Ende gelesen. Rekapitulation setzte Kapitulation voraus.</p>
<p>Sie hatte den ersten Schritt gemacht und sie schloss die Tür hinter sich zu. Im Spiel des Lebens war er wieder einmal Zweiter gegen sich selbst. Das letzte Kapitel blieb ungeschrieben. …</p>
<hr>
<p>“You only know you love her when you let her go<br>
and you let her go.”<br>
<em>– Passenger: Let Her Go</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">7. Dezember 2013</a> dies:  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_doh.gif" alt=":facepalm:" width="26" height="25" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">7. Dezember 2013</a> dies: Du hast vollkommen Recht!</li><li><a href="http://dietmarjanowski.de/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">7. Dezember 2013</a> dies: Latürnich. Warum versagst Du dann immer wieder?</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">7. Dezember 2013</a> dies: Aus Versehen.</li><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">16. Februar 2014</a> dies:  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif" alt="8O" width="25" height="22" class="wpml_ico"> </li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/12/sie-fragment-8/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Passiv leben</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2013/07/passiv-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2013 17:46:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Was lässt euch eigentlich glauben, dass ihr wisst, was es heißt, am Leben zu sein, wenn ihr die Welt um euch herum einfach geschehen lasst? Schaut den Menschen ins Gesicht, die euch jeden Tag begegnen. Sie sind grau. Sie sind leer. Sie sind ihre eigenen Schatten. Liebt ihr oder werdet ihr geliebt? Lebt ihr oder ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/passiv-leben/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Passiv leben&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was lässt euch eigentlich glauben, dass ihr wisst, was es heißt, am Leben zu sein, wenn ihr die Welt um euch herum einfach geschehen lasst?</p>
<p>Schaut den Menschen ins Gesicht, die euch jeden Tag begegnen. Sie sind grau. Sie sind leer. Sie sind ihre eigenen Schatten.</p>
<p>Liebt ihr oder werdet ihr geliebt?</p>
<p>Lebt ihr oder werdet ihr gelebt?</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://trash-wissen.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">mike<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/passiv-leben/" data-wpel-link="internal">24. Juli 2013</a> dies: das ist imho von vorne bis hinten falsch zusammengebastelt.
Niemand der Zielgruppe wird Dir die Frage mit Nein beantworten. 
Jeder Esoterikdepp, jeder Egomane, jeder Kokser, jeder Loser lebt “aktiv” in seiner Welt, “liebt” und wird “geliebt”. Nochma neumachen bitte.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/passiv-leben/" data-wpel-link="internal">24. Juli 2013</a> dies: Keine Sorge, ich erwarte nicht, dass diese Menschen die Frage verstehen.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/passiv-leben/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>ira — Long Live The Parts I</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2013/07/ira-long-live-the-parts-i/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 06:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Montagsmusik]]></category>
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					<description><![CDATA[Montag und ein Brummen, warm, feucht im Kopf, im Herzen schwer, Glas, Wolken. – ich – ira Guten Morgen? KommentareDidi schrob am 1. Juli 2013 dies: Genau 1 Sekunde reingehört. Gut, dass der Mauszeiger noch über der Pausetaste schwebte. Rekord!tux0r schrob am 1. Juli 2013 dies: Pfff.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Montag und<br>
ein Brummen, warm, feucht<br>
im Kopf, im Herzen<br>
schwer, Glas, Wolken.<br>
<em>– ich</em></p>
<a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/ira-long-live-the-parts-i/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FhL20boR2gbM%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br> <a href="https://youtu.be/hL20boR2gbM" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Dieses Video auf YouTube ansehen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>.<br>
<p><em>– ira</em></p>
<p>Guten Morgen?</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/ira-long-live-the-parts-i/" data-wpel-link="internal">1. Juli 2013</a> dies: Genau 1 Sekunde reingehört. Gut, dass der Mauszeiger noch über der Pausetaste schwebte. Rekord!</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/ira-long-live-the-parts-i/" data-wpel-link="internal">1. Juli 2013</a> dies: Pfff.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/07/ira-long-live-the-parts-i/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 7)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 19:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[“Sag, warum bist du verschlossen, wenn du weißt, was du vermisst?” – EAV: Es tut weh und es tut gut (Bäng, Bäng) … Er hatte nie an Wunder geglaubt, seit er sich zurückerinnern konnte. Warum gerade jetzt? Immerhin hatte er sich schon oft genug den Kopf gestoßen beim Versuch, ihre Gunst zu gewinnen, und jedes ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 7)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Sag, warum bist du verschlossen, wenn du weißt, was du vermisst?”<br>
<em>– EAV: Es tut weh und es tut gut (Bäng, Bäng)</em></p>
<hr>
<p>… Er hatte nie an Wunder geglaubt, seit er sich zurückerinnern konnte.</p>
<p>Warum gerade jetzt? Immerhin hatte er sich schon oft genug den Kopf gestoßen beim Versuch, ihre Gunst zu gewinnen, und jedes Mal wartete er, bis die Wunde verheilt war, und nahm erneut Anlauf. Immer wieder jedoch hatte er selbst das Tor in ihr Herz verschlossen und konnte es doch nicht verhindern, dass Widersacher den Moment nutzten. Ihm blieb nichts übrig als tatenlos zuzusehen, wie andere das bekamen, was er sich am meisten wünschte.</p>
<p>Und doch kamen sie immer wieder zusammen, und das Spiel begann von neuem. Wie Katzen schlichen sie umeinander, stets wissend, dass die Krallen nur versteckt sind; und er brachte sie oft dazu, ihre Krallen an ihm zu wetzen. Und doch konnte und wollte er das niemals aufgeben. Er hatte niemals für jemanden so viel empfunden, und obwohl er jedes Mal versuchte, seine Wunden von anderen Katzen lecken zu lassen, blieb sie die Konstante, der Ruhepol in seinem Leben.</p>
<p>Warum ausgerechnet sie ihm so viel bedeute, wollte sie nicht nur einmal wissen. Er wusste es nicht. War es möglich, Gefühle zu erklären? — Er hatte in seinem ganzen bisherigen Leben erst zweimal jemandem seine Liebe gestanden. Eine dieser Jemande war längst fort, <em>sie</em> jedoch war auch Jahre später noch da. Sie hatte ihn verzaubert, seit er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Zwar hatte er sich lange geweigert, es sich einzugestehen, aber letztlich schien doch, gemessen an ihr, jede andere Frau in seinem Leben wie ein jämmerlicher und von Anfang an zum Scheitern verurteilter Versuch, sie zu <em>ersetzen</em>. Das war ihm nie gelungen.</p>
<p>Sie hatte ihm gewährt, worum er seit Jahren gefleht hatte. Das Tor stand offen, vielleicht zum letzten Mal. Diesmal schlug er es nicht zu, er schritt hindurch; und wenngleich er sich jahrelang immer wieder in Gedanken ausgemalt hatte, dass ihm schon das Bewusstsein, dass er wahrhaftig bei <em>ihr</em> sein konnte, den Atem nehmen würde, durchlebte er die folgenden Tage wie durch Nebel. Trotzdem warf alles, was geschehen war, mehr Fragen auf als es beantwortete. Wie in Trance hörte er sich selbst “ich liebe dich” sagen, als sie Abschied voneinander nahmen. Sollte es nochmals Jahre dauern?</p>
<p>Mühsam richtete er sich auf, tastete neben sich und spürte, dass er allein in seinem eigenen Bett aufgewacht war. Der Traum, der seit Jahren wie ein Echo immer wieder in seinem Kopf widerhallte, war vorüber. Oder fing er gerade erst an? Er wusste noch nicht, wohin dieser Weg führen würde, aber er war sich sicher, er würde ihn niemals wieder verlassen. …</p>
<hr>
<p>“Liebe, Liebe, Liebelei; morgen ist sie vielleicht vorbei.”<br>
<em>– Tony Holiday: Tanze Samba mit mir</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">21. Juni 2013</a> dies: Arrrrr!</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">21. Juni 2013</a> dies: Worauf ist denn das eine Antwort?</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">21. Juni 2013</a> dies: Suggestivfrage. Das ist keine Antwort.</li><li><a href="http://bundesminister.org" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">23. Juni 2013</a> dies: Ich mag Wurst.</li><li>Vögelchen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">22. Oktober 2013</a> dies: “Ich bin bereit!”  (Spongebob)</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">22. Oktober 2013</a> dies: Breit?</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2013/06/sie-fragment-7/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 6.3, que sera)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/10/sie-fragment-6-3-que-sera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 11:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[“Everybody needs someone to live by.” – Talk Talk: Desire … Eigentlich hätte es ganz anders kommen sollen. Hatte er den Fremden nicht stets beneidet um den Platz in ihrem Herzen, den er selbst, das wusste er, niemals würde erringen können? Nein, sagte sie, dazu bestünde kein Anlass, zwischen dem Fremden und ihr würde niemals ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/10/sie-fragment-6-3-que-sera/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 6.3, que sera)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Everybody needs someone to live by.”<br>
<em>– Talk Talk: Desire</em></p>
<hr>
<p>… Eigentlich hätte es ganz anders kommen sollen.</p>
<p>Hatte er den Fremden nicht stets beneidet um den Platz in ihrem Herzen, den er selbst, das wusste er, niemals würde erringen können? Nein, sagte sie, dazu bestünde kein Anlass, zwischen dem Fremden und ihr würde niemals das Band bestehen, das sie beide verband. Er glaubte ihr. Und doch schlich der Fremde sich immer wieder in ihr Leben und nahm sich die Zuwendung, die er brauchte; und sie liebte dieses Spiel.</p>
<p>Der bloße Gedanke, er würde das, was er errungen hatte, eines Tages an den Fremden verlieren, ließ ihn oft verzweifeln. Sie versuchte ihm die Gewissheit zu geben, dass er <em>mehr</em> war als das, und dennoch — er hätte alles dafür gegeben, <em>er</em> zu sein; sie mit seiner bloßen Anwesenheit betören zu können. Aber er hatte, das wusste er, etwas erreicht, was nur schwer zu überbieten war. Ihr Herz konnte er nicht gewinnen, aber er hatte <em>mehr</em>; mehr, als er sich jemals erhofft hätte, als er ihr ungelenk und verschämt seine Zuneigung gestand.</p>
<p>Aber was bedeutete diese Zuneigung? Er hatte nicht darüber nachgedacht. Er <em>liebte</em> sie nicht; er <em>wollte</em> sie. Er wollte sie um sich und bei sich spüren. Er brauchte keine Beziehung, er wusste nicht einmal so genau, was eine Beziehung eigentlich war. Er war süchtig nach ihr, ihrem Körper, ihren Küssen, ihren metertiefen Augen. Niemals hätte er riskieren wollen, sie nicht wieder in die Arme schließen zu dürfen.</p>
<p>Er wirkte oft <em>kalt</em>, und das machte ihm Angst, weil er nicht wusste, was das bedeutet. Menschen wie er <em>seien so</em>, sagte sie manchmal, und damit war es gut. Was er aber nun empfand, war weit von jeder Kälte, jeder Distanziertheit entfernt. Er würde diese Kälte nun wahrlich genießen, wenn er sie nur umfassen könnte. “Puh”, dachte er, “doch nicht verrückt.”</p>
<p>Nun lag er wach in seinem Bett. War wirklich erst eine Woche vergangen, seit es ihr <em>genügt</em> hatte? Für ihn fühlte es sich wie Monate an.</p>
<p>Er hätte genügsam bleiben sollen, vielleicht wäre all das dann nicht passiert. In seiner Vergangenheit aber war zu viel geschehen, das ihn hatte vorsichtig werden lassen. Sein Verstand <em>wusste</em>, dass nichts und niemand außer ihm selbst einen Keil zwischen sie treiben könnte, aber genügte das? Wann immer er sich der Gegenwart des Fremden bewusst wurde, kam ihm ihr Bekenntnis in den Sinn, dass in ihrem Herzen noch für lange Zeit nur Platz für den Fremden sein würde; zwar auf einer Ebene, die keine Gefahr für das darstellte, was sie hatten, aber doch genug, um ihn zu verunsichern.</p>
<p>Sie hatte ihn, vielleicht nur zum Scherz, <em>Schatz</em> genannt; ein Wort, das seine Welt aus den Fugen warf. Nun hatte sie ihm mehr als nur den Kopf verdreht. Er würde sie bald wiedersehen, hatte sie gesagt. Es fiel ihm jeden Tag schwerer, sie zu meiden, obwohl er ihr viel zu viel Zeit geraubt hatte. Aber er wusste, dass er das schaffen würde, nein, <em>musste</em>. Alles, was ihm von all den Küssen, den Umarmungen, der Wärme geblieben war, war die Hoffnung, dass er sie nicht aufgeben müsste. (Was sie wohl gerade machte?)</p>
<p>Und er hatte nicht die leiseste Ahnung, was er ihr sagen würde, wenn er sie jemals wiedersehen würde. Was er aber <em>nicht</em> sagen würde, das wusste er genau.</p>
<p>Seit sie fort war, schien es, als wäre ihr Name eingebrannt in jedes Detail seines Lebens. Was aber sollte er denen sagen, die ihn täglich fragten, wie es ihr ging? Er hätte es selbst gern gewusst.</p>
<p>“Wir sehen uns” hatte sie gesagt. Dabei sah er sie fast jede Nacht im Traum; und er griff nach ihr und erwachte allein. Eine Sternschnuppe erleuchtete seinen Heimweg. In der Nacht der Sternschnuppen hatte er nur einen einzigen Wunsch; so auch diesmal. Dieser Wunsch aber sollte nicht vergeudet sein. Er schloss die Augen und spürte, wie eine Träne sie verließ. Er hatte nur diesen einen Versuch. …</p>
<hr>
<p>“Oh my dear, every salted tear, it wrings bitter-sweet applause.”<br>
<em>– Roxy Music: Bitter-Sweet</em></p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/10/sie-fragment-6-3-que-sera/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 6.2, Klimax)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/09/sie-fragment-6-2-klimax/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 12:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[“You can get addicted to a certain kind of sadness, like resignation to the end, always the end.” – Gotye: Somebody I used to know … Als er aus seinem Traum erwachte, war sie fort. Es schien alles so aussichtsreich. Er hatte es nicht geschafft, sie davon zu überzeugen, dass er trotz seines äußeren Erscheinungsbildes ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/09/sie-fragment-6-2-klimax/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 6.2, Klimax)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“You can get addicted to a certain kind of sadness,<br>
like resignation to the end, always the end.”<br>
<em>– Gotye: Somebody I used to know</em></p>
<hr>
<p>… Als er aus seinem Traum erwachte, war sie fort.</p>
<p>Es schien alles so aussichtsreich. Er hatte es nicht geschafft, sie davon zu überzeugen, dass er trotz seines äußeren Erscheinungsbildes jemand war, von dem sie sich fernhalten sollte. Sie glaubte ihm nicht. Sie sah ihn für eine <em>gefühlte Ewigkeit</em> aus ihren großen, jeden noch so starken Widerstand augenblicklich zerschlagenden Augen an und sagte, sie würde ihm eines Tages Schmerzen bereiten.</p>
<p>Er hatte keine Ahnung, worauf er sich einlassen würde.</p>
<p>Einen Großteil seines Lebens seit Ende seiner Jugend, die auch alles andere als glorreich verlaufen war, hatte er damit verbracht, sich selbst zu entdecken. Immer wieder war er gescheitert und letzten Endes wieder und wieder zerbrochen an dem, was er für Halt hielt. Die falschen Frauen, die falschen Freunde, die falschen Gelegenheiten ließen ihn kurz aufflammen und blieben doch nicht mehr als ein Funke. Eine Begleiterin früherer Jahre hatte einmal zu ihm gesagt, es sei erschreckend, wie verbittert er sei, und tatsächlich fühlte er sich einer Existenz als grantelnder Greis näher als der Jugend, die für ihn nur mehr wie eine verblassende Erinnerung schien.</p>
<p>Für sie, das wusste er, musste er mehr sein als das; nein, er <em>wollte</em> es. In den wenigen Wochen, die seit ihrem ersten Aufeinandertreffen vergangen waren, hatte sie fast jeden seiner Fehler erkannt, aufgezeigt und zu seiner Behebung beigetragen. Sie konnte ihm etwas geben, was ihm seit einem Jahrzehnt gefehlt hatte; sie konnte ihn aufbauen und ihm den Weg zeigen, den er so lange gesucht hatte. Dass auch sie nicht frei von Makeln war, war ihm egal. Wer, dachte er, wolle schon perfekt und ohne Kanten sein?</p>
<p>Die angekündigten Schmerzen ließen auf sich warten. Ihr Lächeln begleitete ihn bis in seine Träume, die Tage, die zwischen ihnen lagen, fühlten sich zäh an wie ein gekauter Kaugummi. Längst waren es mehr als nur die gemeinsamen Interessen, die sie verbanden, obwohl er nur schwer leugnen konnte, dass diese plötzlich einen spürbar größeren Raum in seinem Leben einnahmen als es bis dahin der Fall war.</p>
<p>Als er sie zum ersten Mal verabschiedet hatte und fragte, wann er sie wiedersehen würde, antwortete sie ausweichend. Dessen ungeachtet musste er nicht auf die nächste Versammlung der Interessensgemeinschaft warten, die sie beide letztlich zusammenfinden ließ. Sie tauschten noch am gleichen Wochenende Kontaktdaten aus, und es ergab sich, dass er einer privaten Feier beiwohnen sollte, an der auch sie teilnahm. Der Abend verlief überraschend, und obwohl keiner von ihnen das, was mit ihnen geschah, mit Worten in Gänze zu erfassen vermochte, genoss er es, sich fallen lassen zu können. So wenig sie beide auch zu Liebe bereit waren, so sehr versuchten sie doch, einander zu halten.</p>
<p>Aber obwohl sie sich in den Wochen danach immer wieder sahen, sei es auf größeren Versammlungen, sei es im kleinen Kreis, ging ihm doch ihre Warnung vor ihr nicht aus dem Kopf.</p>
<p>Dass der große Knall irgendwann kommen würde, erschien ihm immer unwahrscheinlicher, je länger sein Weg ihn an ihrem Haus vorbei führte. Sie hätte es längst tun können. Sie hätte ihn in den Graben stoßen und dort vergessen können, wie es all die Frauen vor ihr irgendwann getan hatten. Aber sie war anders. Sie war <em>besser</em> in allem, was sie tat und <em>wie sie war</em>. Sie gab ihm zu verstehen, dass das, <em>was er war</em>, dem, was sie wollte, recht nahe kam; und obwohl es immer wieder Momente gab, in denen er den Weg verließ und sich in den Brennnesseln am Wegesrand verfing, störte sie sich nicht an den Quaddeln, die er davontrug.</p>
<p>Er hätte ihre Warnung nicht verdrängen sollen. …</p>
<hr>
<p>“But you didn’t have to cut me off,<br>
make out like it never happened<br>
and that we were nothing.”<br>
<em>– Gotye: Somebody I used to know</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://tuxproject.de/blog/2012/12/gotye-state-of-the-art/" class="url" rel="ugc" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0 » Blogarchiv » Gotye – State of the Art</a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/09/sie-fragment-6-2-klimax/" data-wpel-link="internal">3. Dezember 2012</a> dies: […] That Used To Know” bekannt, das, zugegeben, einen nicht üblen Text besitzt (ich zitierte bereits daraus). Zu diesem Lied gibt es ein ziemlich lustiges Video, in dem sich Gotye von einer nackten […]</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/09/sie-fragment-6-2-klimax/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Sie. (Fragment 6.1, unvollendet)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 20:52:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[… Er hatte nicht mit ihr gerechnet. Unzählige Male schon war er in dieser kleinen Stadt gewesen, hatte einen Teil der, wie die Anderen sagten, besten Jahre seines Lebens dort zugebracht und letztlich verschwendet. Er sah Freunde wie Feinde kommen und gehen, ließ seine Leidenschaften aufblühen und verwelken, wie sie ihm gerade geschahen. Es war ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 6.1, unvollendet)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>… Er hatte nicht mit ihr gerechnet.</p>
<p>Unzählige Male schon war er in dieser kleinen Stadt gewesen, hatte einen Teil der, wie die Anderen sagten, besten Jahre seines Lebens dort zugebracht und letztlich verschwendet. Er sah Freunde wie Feinde kommen und gehen, ließ seine Leidenschaften aufblühen und verwelken, wie sie ihm gerade geschahen. Es war bequem, aber es füllte ihn nicht aus. Die Leere hatte ihn begleitet, seit er seine Jugend hinter sich gelassen hatte, und so oft er sich auch der Feier und der Lust hingab, so oft kehrte sie zurück. Er dachte an Sisyphos, den griechischen Sagenhelden, und an dessen Los, eine schwere Last vergebens einen Hang hinaufzustemmen.</p>
<p>Als in ihm die neue Leidenschaft aufflammte, war er noch immer ruhelos. Er wollte Antworten, doch jede Antwort warf neue Fragen auf, und jede Frage war ein weiterer Schnitt. Er wähnte sich verloren in dem Dickicht, das er selbst immer wieder aufforstete, um der Leere zu entgehen. Auch deshalb nahm er die Gelegenheit wahr. Er brach die Brücken ab, die ihn bis dahin über die Leere geleitet hatten, und gab sich dem hin, was, wie er einmal gelesen hatte, manche Menschen als “neues Leben” bezeichnen. Er mochte diese Worte nicht.</p>
<p>Tatsächlich aber fühlte es sich für ihn wie ein Neuanfang an. Er schätzte es, in den Kreisen derer zu verkehren, die seine Begeisterung teilten, und sich mit ihnen auszutauschen. Bis zu diesem Tag hatte sich hierbei nie etwas Einschneidendes ereignet.</p>
<p>Dieses Mal war etwas anders.</p>
<p>Es hatte harmlos begonnen. Als er den Treffpunkt erreichte, traf er auf viele alte und neue Bekannte. Er scherzte mit ihnen und ging auf in den Gesprächen, die er führte, und vergaß hierüber endlich, weshalb er so weit gekommen war und warum er <em>überhaupt</em> hier war; er vergaß, wovor er geflohen war, und es interessierte ihn auch nicht mehr. Vergessen waren die Jahre, die sich für ihn anfühlten wie eine endlos scheinende Visualisierung des Stückes “Domed” von And Also The Trees.</p>
<p>Dann sah er sie.</p>
<p>Sie stand am anderen Ende der Schlange, in der er sich gerade befand, und strahlte ihn an. Ihr Blick war von einer Tiefe, die er bis dahin nicht kannte, und so wenig er dieses Wort auch schätzte, so kam er doch nicht umhin, ihre Erscheinung (<em>“wie eine Marienerscheinung”</em> dachte er) insgesamt als süß zu empfinden, und schämte sich für dieses Wort. Er kannte ihren Namen, immerhin (stand er auf ihrer Brust und) hatten sie sich in der Vergangenheit schon ausgetauscht. Nicht einmal im Traum allerdings hätte er vermutet, dass sich hinter diesem ein Lächeln wie ihres verbergen würde.</p>
<p>Je länger er sich widersetzte, je mehr er versuchte, das Unausweichliche zurückzudrängen, desto lauter spielte der längst vergessene Plattenspieler in seinem Kopf Lieder aus vergangenen Zeiten. <em>In another land I try to find somebody.</em> Längst stand er nicht mehr in der Schlange, er fiel. Die Menschen, die vor und hinter ihm sprachen und lachten, bemerkten es nicht.</p>
<p>Nein, er hatte nicht mit ihr gerechnet. …</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://ju.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" data-wpel-link="internal">27. Juli 2012</a> dies: *furz*</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" data-wpel-link="internal">27. Juli 2012</a> dies: Gefällt mir.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" data-wpel-link="internal">27. Juli 2012</a> dies: Was für’n Schmalz.</li><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" data-wpel-link="internal">29. Juli 2012</a> dies: Was für ein widerlicher Ekelschmalz.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/07/sie-fragment-6-1-unvollendet/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie die Anderen (extra): Amazon roman-tisch?</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/04/wie-die-anderen-extra-amazon-roman-tisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 15:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Wie die Anderen]]></category>
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					<description><![CDATA[(Vorbemerkung: Dies ist ein Sonderteil meiner losen Reihe “Wie die Anderen”, diesmal inspiriert von Günter Grass; “Sonderteil” deshalb, weil Herr Grass nicht bloggt.) Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Kunden wir allenfalls ratlos sind. Es ist die behauptete Intelligenz, die künstliche, von Menschen ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/04/wie-die-anderen-extra-amazon-roman-tisch/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Wie die Anderen (extra): Amazon roman-tisch?&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Vorbemerkung: Dies ist ein Sonderteil meiner losen Reihe <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/08/wie-die-anderen-ein-experiment/" data-wpel-link="internal">“Wie die Anderen”</a>, diesmal inspiriert von <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Günter Grass<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>; “Sonderteil” deshalb, weil Herr Grass nicht bloggt.)</em></p>
<p>Warum schweige ich, verschweige zu lange,<br>
was offensichtlich ist und in Planspielen<br>
geübt wurde, an deren Ende als Kunden<br>
wir allenfalls ratlos sind.</p>
<p>Es ist die behauptete Intelligenz,<br>
die künstliche, von Menschen gemacht,<br>
die uns allerlei Weisheit beschert<br>
oder es versucht.</p>
<p>Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,<br>
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,<br>
empfinde ich als belastende Lüge<br>
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,<br>
sobald er mißachtet wird;<br>
das Verdikt “Klugscheißerei” ist geläufig.</p>
<p>Doch staune ich nicht schlecht<br>
über des Amazons wundersame Algorithmen,<br>
die da einen Roman nicht einmal erkennen würden,<br>
wenn er die Verantwortlichen daselbst<br>
in den Hintern träte.</p>
<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Amazon-Algorithmen.png" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Amazon-Algorithmen-300x66.png" alt title="Amazon-Algorithmen" width="300" height="66" class="alignnone size-medium wp-image-6224" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Amazon-Algorithmen-300x66.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Amazon-Algorithmen-120x26.png 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Amazon-Algorithmen.png 803w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
<p><em>(Nachbemerkung: Sollte ich eine der Marotten der in dieser Reihe parodierten Autoren versehentlich nicht eingebaut haben, so seid ihr natürlich herzlich eingeladen, es besser zu machen – gern mit Trackback und/oder Kommentar hier unten drunter.)</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://ju.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/04/wie-die-anderen-extra-amazon-roman-tisch/" data-wpel-link="internal">5. April 2012</a> dies: Ist jeder beliebige Text 
mit Absatz schon ein Gedicht, 
heutzutage?</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/04/wie-die-anderen-extra-amazon-roman-tisch/" data-wpel-link="internal">5. April 2012</a> dies: Nein, es müssen
mehrere Absätze sein,
du Banause.

Auch von Vorteil wäre es,
wenn du
einen Schnauzbart dir wachsen
ließest.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/04/wie-die-anderen-extra-amazon-roman-tisch/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>… weil er lacht, weil er lebt …</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Eines Tages kam der Mensch an einen Fluss, der seinen Weg kreuzte. “Ei”, sprach der Mensch, “vielleicht hilft mir der Fluss, meine Sorgen zu vergessen.” Und so setzte sich der Mensch an den Fluss und nahm die gleichförmigen Bewegungen des Wassers in sich auf. Als er eine Weile so gesessen hatte, kam eine Ente des ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;… weil er lacht, weil er lebt …&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages kam der Mensch an einen Fluss, der seinen Weg kreuzte. “Ei”, sprach der Mensch, “vielleicht hilft mir der Fluss, meine Sorgen zu vergessen.” Und so setzte sich der Mensch an den Fluss und nahm die gleichförmigen Bewegungen des Wassers in sich auf.</p>
<p>Als er eine Weile so gesessen hatte, kam eine Ente des Weges geschwommen. Sie fragte den Menschen: “Ach, Mensch, warum schaust du so betrübt drein?” Der Mensch erschrak, von der unerwarteten Anrede überrascht. “Ente, warum kannst du sprechen?” fragte er.</p>
<p>Die Ente erwiderte: “Sind wir nicht allesamt Lebewesen? Wäre es nicht absurd, sprächen wir keine gemeinsame Sprache, wir Enten und ihr Menschen? Wir Enten können schon immer mit euch Menschen reden. Außerdem bist du betrunken.”</p>
<p>“Ach so”, sagte der Mensch. “Betrübt bin ich, weil ich mit dem Leben unzufrieden bin und dich nun hier sehe, wie du sorglos -”</p>
<p>“Halt!”, unterbrach ihn die Ente. “Wieso sollte ich sorglos sein, nur weil ich nicht jedem mein Leid klage?”</p>
<p>“Entschuldige, Ente; wie du hier also entlangschwimmst, als könne dich nichts erschüttern, während mich die Sorgen plagen.”</p>
<p>“Sorgen sind kein Grund, sich der Trübsal hinzugeben. Wichtig ist, dass man sein Leben lebt. Jeder ist seines Glückes Schmied, und wenn das Leben dir Melonen gibt, mach Marmelade daraus. Lass die Sonne rein!”</p>
<p>Nach kurzem Zögern erhellte sich das Gesicht des Menschen. “So habe ich das noch gar nicht gesehen!” rief er. “Ich danke dir vielmals, Ente! Kommst du noch mit auf einen Kaffee?”</p>
<p>“Nein, ich muss noch fahren”, sprach die Ente, “aber ich danke dir für die Einladung!”</p>
<p>“Schade!” bedauerte der Mensch die Ente. “Dennoch danke ich dir für alles, mein Freund!”</p>
<p>Und frohen Mutes schritt er davon. Die Ente aber sah ihm noch lange nach und seufzte.</p>
<p><em>(Nimm das, Antoine de Saint-Exupéry!)</em></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://ju.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" data-wpel-link="internal">27. März 2012</a> dies: Herbert Grönemeyer? Echt jetzt?   <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_neutral_new.gif" alt=":|" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" data-wpel-link="internal">27. März 2012</a> dies: Interessant, dass du das als erstes bemerkst…  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif" alt=":)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://ju.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" data-wpel-link="internal">27. März 2012</a> dies: nein, ich wollte nur nicht <em>schonwieder</em> schreiben: “und? welche Frau <em>dieses Mal</em>?”</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" data-wpel-link="internal">27. März 2012</a> dies: Das wäre ja auch abwegig, Grönemeyer ist unsexy.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/03/weil-er-lacht-weil-er-lebt/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Romantik im Januar</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2012/01/romantik-im-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tuxproject.de/blog/?p=5738</guid>

					<description><![CDATA[Der Morgen erwacht, und über der Nacht liegt Schweigen. Den Wölfen ihr Heulen lud sie mit den Eulen zum Reigen. Sie g’nossen den Abend, nach einander darbend, am Meer. Sie liebten den Hafen, wo sie sich einst trafen, d’rum sehr. Er hörte das Tosen und schenkte ihr Rosen und Wicken. Die Nacht brach herein, sie ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2012/01/romantik-im-januar/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Romantik im Januar&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Morgen erwacht,<br>
und über der Nacht<br>
liegt Schweigen.</p>
<p>Den Wölfen ihr Heulen<br>
lud sie mit den Eulen<br>
zum Reigen.</p>
<p>Sie g’nossen den Abend,<br>
nach einander darbend,<br>
am Meer.</p>
<p>Sie liebten den Hafen,<br>
wo sie sich einst trafen,<br>
d’rum sehr.</p>
<p>Er hörte das Tosen<br>
und schenkte ihr Rosen<br>
und Wicken.</p>
<p>Die Nacht brach herein,<br>
sie blieben allein,<br>
um zu bumsen.</p>
<p><em>(Abt.: Ist das nicht süß?)</em></p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2012/01/romantik-im-januar/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leere Gesichter</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tuxproject.de/blog/?p=5071</guid>

					<description><![CDATA[Wie ausdruckslos, wie lebensmüd’, wie todesnah, wie leer sind, wie man dort oben sieht, eure Gesichter! Denn überschwänglich, siegestrun- ken hab’n eure Genossen zur Ansehensverbesserung das Aufhängen beschlossen. Dabei haben sie allerdings die schwarzen Markierungen ebenso “übersehen” wie die Schriftzüge, die darauf hindeuteten, dass dort, wo ihr, “Linke”, statt eure naturgemäß eher aus den unteren ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Leere Gesichter&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wahlplakate-2011.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wahlplakate-2011-300x130.jpg" alt title="Wahlplakate 2011" width="300" height="130" class="alignnone size-medium wp-image-5072" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wahlplakate-2011-300x130.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wahlplakate-2011-120x52.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wahlplakate-2011.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>
<p>Wie ausdruckslos, wie lebensmüd’,<br>
wie todesnah, wie leer<br>
sind, wie man dort oben sieht,<br>
eure Gesichter!</p>
<p>Denn überschwänglich, siegestrun-<br>
ken hab’n eure Genossen<br>
zur Ansehensverbesserung<br>
das Aufhängen beschlossen.</p>
<p>Dabei haben sie allerdings die schwarzen Markierungen ebenso “übersehen” wie die Schriftzüge, die darauf hindeuteten, dass dort, wo ihr, “Linke”, statt eure naturgemäß eher aus den unteren Gesellschaftsschichten stammende Klientel mit so was wie Politik zu überfordern, lieber die immergleichen Visagen (“Oskar kommt” einself) platziert habt, eigentlich andere Parteien, namentlich Grüne und Piraten hätten plakatieren sollen; in anderen Worten: Ihr, “Linke”, habt ohne Rücksicht auf Verluste — teilweise wurden auch Plakate der Piratenpartei überklebt — versucht, eurem Personenkult Gehör zu verschaffen, und befindet euch dabei in bester Gesellschaft mit der F.D.P. und der SPD, die, statt auf den nun wirklich nicht gerade knapp bemessenen Plakatflächen auch nur <strong>ansatzweise</strong> etwas darüber zu erläutern, wofür sie sich eigentlich politisch einsetzen, ein paar bekannte Gesichter und blöde Einzeiler hingepappt haben. Eigentlich, ihr Parteien, die ihr <em>gar nicht erst versucht</em>, den Eindruck zu erwecken, ihr hättet auch so etwas wie Inhalt, könntet ihr statt der üblichen hohlen Phrasen genau so gut “Ein ganzer Kerl dank Chappi” <a href="http://blah.tamagothi.de/2011/05/22/suchbegriff-des-tages-wahlplakat-satire/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">hinschreiben<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>. Das würde auf diesen Plakatwänden vielleicht sogar ein wenig Platz sparen: Ein Plakat pro Partei genügt dann vollends.</p>
<p><a href="http://www.fakeblog.de/2011/03/10/vertrau-keinem-plakat-informier-dich/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">“Vertrau keinem Plakat — informier dich!”<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://http//www.atomkraftheilheil.fdp.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">2. September 2011</a> dies: wusste gar nicht, dass die Linkejugend (wieso wollte ich Hitlerjugend schreiben?) neuerdings Wahlplakate im Design nutzt welches aus Stalins Bart gekrochen hätte können..</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">2. September 2011</a> dies: Überrascht es dich?</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">2. September 2011</a> dies: Welche Partei ist so hirnverbrannt, vor Wahlen Inhalte vermitteln zu wollen?
Du selbst hast bewiesen, dass sich Phrasen, wie “Ein ganzer Kerl dank Chappi”, einbrennen. Es dürfte keine Partei geben, die dieses Prinzip nicht zu ihren Gunsten umsetzt, es sei denn, es handelte sich um Amateure.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">2. September 2011</a> dies: Andersherum: Welcher Wähler ist so hirnverbrannt, Parteien zu wählen, die ihn für dumm verkaufen wollen?</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">3. September 2011</a> dies: Den Rechtschreibfehler oben bitte ich zu berichtigen.
Deshalb wähle ich ja auch nicht.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">3. September 2011</a> dies: Erledigt; und: Denk dran, wer nicht wählt, wählt die CDU.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">3. September 2011</a> dies: Ich wähle jetzt Apfel, Orange, Birne oder verfaulten Fisch. Mal sehen, was ich aufsammeln kann. Und danach zum Küchengarten, um zu hören, was die Piraten so für ’nen Unsinn erzählen. Bis später.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">3. September 2011</a> dies: Gottchen, wie rückständig. Aber: Viel Spaß bei deiner niveaulosen Tätigkeit.</li><li>Linker aus WF schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">4. September 2011</a> dies: Hallo chronisch schlecht gelaunter Pöbel-Pirat,
wenn die Plakatfläche am Kornmarkt von den Piraten nicht gebraucht wird, braucht sich auch kein Pirat(en-Fan) über andere Plakate aufregen.
Und wenn dann auffällt, dass man da ja doch ein eigenes Plakat hinhängen könnte, dann geht des mit einer Ladung Kleister und einem Plakat gänzlich schmerzlos. Ohne Beschwerde und ohne deine in Datenmüll verwandelte Langeweile.

Grüß die Ausbeuter von der unteren Gesellschaftsschicht!</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">4. September 2011</a> dies: Haben die Linken denn die Piraten gefragt, ob diese die Fläche noch benötigen?
Meines Wissens nicht, sie haben sich eigenmächtig ihrer bemächtigt.

“Eigentum für alle” ist ja schön und gut, so lange es nur fremdes Eigentum ist, eh?

Ich bedanke mich ansonsten, natürlich, herzlich für diesen Kommentar und insbesondere das Lächeln, das er mir verursachte, denn jemand, der sich diesen Beitrag komplett durchgelesen hat UND sich dann noch die Zeit nimmt, ihn zu kommentieren, zeigt mir doch deutlich, dass <em>in Datenmüll verwandelte Langeweile</em> offenbar für nachhaltigen Eindruck bei Besuchern sorgt. Anders gesagt: Zugabe?</li><li>Linker aus WF schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">4. September 2011</a> dies: Jungchen, es war bislang üblich, so hörte ich jedenfalls, dass Piraten und Linke in WF sorgsam miteinander umgehen und sich sogar Hinweise auf beschädigte Plakatpappen geben. Aber du bist wohl die Ausnahme, die die Regel bestätigt. 

Und die Stelltafeln sind im Übrigen kein Eigentum der Parteien sondern der Stadt. Dort kannst du dich am besten gleich morgen früh beschweren, um dem hier dargebotenen Spießertum noch das Sahnehäubchen aufzusetzen.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">4. September 2011</a> dies: Nun, die Piraten WF waren nicht angetan davon, insofern kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass hier kein sorgsamer Umgang, sondern rücksichtsloser Egoismus gepflegt wird. Was spießig daran ist, es nicht gut zu finden, dass die realsozialistische Linke mit ihren Kampfansagen ungefragt (!) Werbeflächen <em>meiner Partei</em> annektiert, möge man mir noch eben kurz erklären. Aber ja, so ist das Weltbild der “Linken”: Es gibt nur Linke und Spießer. Schon verstanden.

Und wenn ich das Geschwätz von Frau Lötszsch, deren Namen ich nie so richtig in den Griff bekomme, und ihren antisemitischen ehemaligen Stasifreunden so höre, kann ich stolz behaupten:

<strong>Ich bin furchtbar gern Spießer!</strong>

(Gut, dass ich kein Auto habe — sonst bekäme ich alsbald “Besuch”, hm?)

<hr>

Nachtrag, nur zur Klarstellung: Ja, ich spiele hier bewusst mit Klischees, ja, ich habe einige Freunde, die der “Linken” nahe stehen, aber so eine Aktion finde ich völlig daneben.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/09/leere-gesichter/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sie. (Fragment 5)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 18:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[… Es war schon seltsam, dachte er; es waren erst wenige Tage vergangen, seit er sie zuletzt gesehen hatte, und doch kam es ihm vor, als lägen Jahre dazwischen. Je mehr Zeit aber verstrich, um so deutlicher sah er sie vor sich, sah das Café, in dem sie sich kennen gelernt hatten, blickte tief in ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 5)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>… Es war schon seltsam, dachte er; es waren erst wenige Tage vergangen, seit er <em>sie</em> zuletzt gesehen hatte, und doch kam es ihm vor, als lägen Jahre dazwischen.</p>
<p>Je mehr Zeit aber verstrich, um so deutlicher sah er sie vor sich, sah das Café, in dem sie sich kennen gelernt hatten, blickte tief in ihre Augen; und wachte doch immer wieder auf und sah sich ins Leere starren.</p>
<p>Sie hatte eine eigenartige Faszination an sich. Ihr Lächeln hatte ihn von Anfang an verzaubert. Und sie war so nah und doch für ihn kaum greifbar. Wie so oft wollte er alles besser machen, sie nicht verschrecken aus bloßem Missgeschick. Nur keinen Stress, nie wieder, das hatten sie sich versprochen. Den Moment genießen, ohne an den nächsten denken zu müssen. Und doch begann er zu zweifeln. Hatte er den richtigen Weg eingeschlagen?</p>
<p>Vielleicht sollte er endlich handeln. Es schien so einfach, ein Griff zum Telefonhörer, eine Nummer wählen und endlich wieder ihre Stimme hören.</p>
<p>Aber war es nicht gerade diese <em>Ungeduld</em>, die ihn schon Jahre zuvor um sein Glück gebracht hatte? Er würde sie jetzt gerade, in diesem Augenblick, so vieles fragen oder ihr schweigend beim Lächeln zusehen, das war ihm jetzt gerade, in diesem Augenblick, vollkommen gleichgültig, wenn sie nur bei ihm wäre. Er wusste, die Antwort würde er ohnehin nicht hören wollen; doch worauf sollte er noch hoffen? Nur ein Wort von ihr, und es würde vorbei sein. All die ungewissen Stunden, Tage würden der Vergangenheit angehören. Und vielleicht würde das auch bedeuten, dass ihm <em>bewusst wurde</em>, dass sie ihn längst abgewiesen hatte.</p>
<p>War es das wert?</p>
<p>Ihm wurde plötzlich klar, <em>wie wenig</em> er eigentlich über sie wusste. Wo sie jetzt wohl war? <em>(War sie allein?)</em> Er kam sich so klein vor wie seit Jahren nicht mehr. </p>
<p>Aus dem Internetradio knödelte Mike Patton:<br>
<em>“That’s why I’m easy; I’m easy like Sunday morning …”</em></p>
<p>Nie zuvor war ihm ein Sonntag so schwer gefallen. …</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2011</a> dies: Hier trieft es.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2011</a> dies: Tjaja, das Alter.</li><li><a href="http://http//www.atomkraftheilheil.fdp.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">21. Juli 2011</a> dies: du verliehiebter.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">21. Juli 2011</a> dies: Das ist <strong>deine</strong> Interpretation!</li><li><a href="http://http//www.atomkraftheilheil.fdp.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">.tux<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">22. Juli 2011</a> dies: ja, das ist meine <strong>Interpretation</strong></li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">22. Juli 2011</a> dies: Du Interpreter!</li><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">22. Oktober 2013</a> dies: Ausgerechnet Mike</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">22. Oktober 2013</a> dies: Mike hat mit Fantômas viel Gutes aufgenommen!</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/07/sie-fragment-5/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Lobgesang des Popliteraten</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 02:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon vieles habe ich verfasst in Prosa und als Reim, doch wenige nur lesen es; zu trocken soll es sein?! Ich schreibe über Emotion, Hass, Ungerechtigkeit, von Liebe, Sehnsucht, Eifersucht, von Zwietracht und von Neid! Das Föjetong hat mich entdeckt, verurteilt meinen Schrieb, der “irgendwie wie and’re” sei, ich also nur ein Dieb? Nein!, sag ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Lobgesang des Popliteraten&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vieles habe ich verfasst in Prosa und als Reim,<br>
doch wenige nur lesen es; zu trocken soll es sein?!</p>
<p>Ich schreibe über Emotion, Hass, Ungerechtigkeit,<br>
von Liebe, Sehnsucht, Eifersucht, von Zwietracht und von Neid!</p>
<p>Das <abbr class="c2c-text-hover" title="Feuilleton">Föjetong</abbr> hat mich entdeckt, verurteilt meinen Schrieb,<br>
der “irgendwie wie and’re” sei, ich also nur ein Dieb?</p>
<p>Nein!, sag ich, Banausen, schweigt! — oder, noch besser, brüllt,<br>
denn des Dichters Eigenlob wird durch Missgunst erfüllt.</p>
<p>Ich schwimme auf dem reißend’ Strom der populären Dichter,<br>
will kochen wie einst Hölderlin und schreib doch bloß wie Lichter.</p>
<p>So bleib ich ohne Hintersinn und boshaftes Subtil,<br>
ich brauche keine Wortgewalt und keinen eig’nen Stil.</p>
<p>Wofür denn auch? Erfolg und Ruhm erscheinen nicht mehr weit,<br>
ich träum vom Preis für Lit’ratur, wie man ihn mir verleiht.</p>
<p>(Und die Moral von der Geschicht’:<br>
Jaud und Lobo liest man nicht.)</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/" data-wpel-link="internal">29. April 2011</a> dies: test</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/" data-wpel-link="internal">29. April 2011</a> dies: Bestanden.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/" data-wpel-link="internal">30. April 2011</a> dies: Leider nicht. Ich hoffte auf eine Bestätigungsanforderung Deines Plugins, die leider nicht kam. Aber Du hattest ja später auf meine  Mail geantwortet, was diese Anfrage überflüssig macht.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/04/lobgesang-des-popliteraten/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hintergedicht</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 03:09:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedanken hinter Bäumen. Sie haben sich versteckt. Zähl laut bis 20! Träume hinter Glas, schau sie, doch berühr sie nicht. Der Nothammer ist in deinem Herzen. Wünsche hinter Türen. Du kannst sie erahnen. Drück die Klinke herab! Sehnsucht hinter Gittern. Eingesperrt. Urteil: Lebenslänglich. Liebe hinter Zäunen. Reiß die Zäune ab! Du brauchst sie nicht mehr. ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Hintergedicht&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedanken hinter Bäumen.<br>
Sie haben sich versteckt.<br>
Zähl laut bis 20!</p>
<p>Träume hinter Glas,<br>
schau sie, doch berühr sie nicht.<br>
Der Nothammer ist in deinem Herzen.</p>
<p>Wünsche hinter Türen.<br>
Du kannst sie erahnen.<br>
Drück die Klinke herab!</p>
<p>Sehnsucht hinter Gittern.<br>
Eingesperrt.<br>
Urteil: Lebenslänglich.</p>
<p>Liebe hinter Zäunen.<br>
Reiß die Zäune ab!<br>
Du brauchst sie nicht mehr.</p>
<p><span style="font-style:italic">(Für C.)</span></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>HeXe schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/" data-wpel-link="internal">18. März 2011</a> dies: wunderschön 
aber c. darf sich echt geliebt wissen</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/" data-wpel-link="internal">18. März 2011</a> dies: Und schon wieder wird der Leser in die Irre geleitet.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/" data-wpel-link="internal">18. März 2011</a> dies: Nicht zwangsweise.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/03/hintergedicht/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 4)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tuxproject.de/blog/?p=3809</guid>

					<description><![CDATA[… Als er wieder in sein kaltes, leeres Zimmer zurückkehrte, sah er sich um. An der Wand hingen Bilder von ihr. Ihm war, als seien Jahre vergangen, seit er allein heimgekehrt war. Die Bilder an der Wand waren das Einzige, was er von ihr mitgenommen hatte; er hätte, dessen war er sich sicher, sie nicht ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 4)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>… Als er wieder in sein kaltes, leeres Zimmer zurückkehrte, sah er sich um. An der Wand hingen Bilder von ihr. Ihm war, als seien Jahre vergangen, seit er allein heimgekehrt war. Die Bilder an der Wand waren das Einzige, was er von ihr mitgenommen hatte; er hätte, dessen war er sich sicher, <span style="font-style:italic">sie</span> nicht zurücklassen dürfen. Das Wissen darum, dass er nun hier, Hunderte von Kilometern von ihr entfernt, saß und in Erinnerungen schwelgte, statt dort zu sein, wo er sich endlich angekommen wähnte, ließ ihn schwermütig werden. Jedes Mal hatte er sich vorgestellt, wie es wäre, würde er sie einfach nicht mehr loslassen. “Lächerlich”, dachte er dann jedes Mal und wusste, dass er es gar nicht lächerlich fand. War es nicht immer sein Traum gewesen, endlich anzukommen, die Reise, auf der er sich fortwährend befand, endlich beenden zu können?</p>
<p>Nun aber, da er allein war und in den Gedanken an sie zu ertrinken, zu ersticken glaubte, fühlte er wieder den stechenden Schmerz der Narbe in seinem Herzen, die ihm jeder Abschied bislang zugefügt hatte. Es war sinnlos, es abzustreiten: Er war nur noch eine Silhouette. Alles, was er zu sein glaubte, hatte er bei ihr gelassen.</p>
<p>Sie beherrschte seine Träume und seine Gedanken. Immer wieder hatte sie ihn gefragt, warum er sie nicht einfach vergessen konnte, und er hatte belanglose, nichts sagende Antworten gegeben. Er konnte es sich ja selbst nicht erklären. Ihm fiel Xavier Naidoo ein, der gesungen hatte: <span style="font-style:italic">“Wenn sie vorbeigeht, dann scheint es wie ein Feuerwerk. Vor einem Himmel ist es sie, die ich bemerk’.”</span> Er liebte sie, weil sie ihn liebte; und weil er sich endlich geborgen fühlte.</p>
<p>Er hatte einen Gedanken an “später” immer verdrängt; zu groß war seine Angst davor, dass er sich in Wunschträume verlieren würde, die über seinem Kopf zusammenstürzen würden. Zwar hatte er schon einmal daran gedacht, wie es wäre, nicht mehr allein zu leben, aber vor weiter reichende Entscheidungen hatte ihn noch keine der Frauen in seinem Leben gestellt. Dann kam <span style="font-style:italic">sie</span>.</p>
<p>Seit <span style="font-style:italic">damals</span> war alles anders. Er hatte seinen Weg zurück zu ihr und in ihr Herz gefunden; seine Kammer war unberührt, sein Name stand noch an der Tür, als wäre nie etwas gewesen. Dennoch hatte sich etwas verändert. Sein Leben hatte er bisher am Augenblick ausgerichtet, aber er spürte, dass er nun auf etwas gestoßen war, was einmalig war. War es Schicksal, Glück oder Vorsehung?</p>
<p>Was immer in seinem Leben noch geschehen würde, war ihm längst egal; sein einziger Gedanke galt nur mehr ihr. Er wusste selbst nur zu gut, dass er Träumen allzu oft hinterher gelaufen war, aber irgendetwas ihm immer ein Bein gestellt hatte. Mit diesem Traum aber, den er nicht mehr nur träumte, sondern längst <span style="font-style:italic">lebte</span>, sollte es nicht so enden. In einem Sommer, der nur mehr blasse Erinnerung war, hatte er sich selbst geschworen, er würde ihn ihr erfüllen. Jetzt war es an der Zeit.</p>
<p>Er vermisste es, bei ihr zu sein, ihre Nähe zu spüren.<br>
Er vermisste es, in ihre Augen — “diese Augen!”, dachte er — zu sehen.<br>
Er vermisste <span style="font-style:italic">sie</span>.</p>
<p>Er war nicht mehr der Herr seiner Gedanken. Es war sein Herz, das sie lenkte.<br>
Und sein Herz wusste, was er wollte.</p>
<p>Er blieb noch lange vor ihrem Bild stehen. Tränen rannen seine Wangen hinab. Aus dem Fernseher im Wohnzimmer erscholl Bonos Stimme. <span style="font-style:italic">“It’s a beautiful day…”</span>. Nie zuvor hatte er so wenig Freude an diesem Lied. …</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Ergreifend zu lesen. Weil einem das alles irgendwie bekannt vorkommt. Wenn da nicht nur die Stelle mit Xavier Naidoo wäre.</li><li><a href="http://bjoern-ac.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Bjoern<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Wusste garnicht das Du von so was weißt   <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin.gif" alt=":mrgreen:" width="18" height="18" class="wpml_ico">  Klasse!
Super Editor… wo bekommt man den?</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Ich mag Xavier Naidoo auch nicht sonderlich. Ein Anwalt mit Gefühlen?
(Editor?)</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Nein, ein Anwalt mit hassgeprägten Abneigungen gegen immer gleichen Singsang (um die hier verfehlten Begriffe “Singen” und “Sprechen” nicht benutzen zu müssen). Ich weiß, dass Deine Frage sich auf etwas anderes bezieht.
Zum Editor hatte ich Bjoern schon eine Email gesendet. Ich denke, er bezieht sich auf die Updates zu meinem Bericht über “Shutter”.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Ich verstehe.

Björn, du verwirrst mich.</li><li><a href="http://bjoern-ac.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Bjoern<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Ich fühle mich geehrt Tux… Nein ich meine den Editor von Tux oder habe ich den nur… kann ja sein das einer meiner Scripte auch hier ihr Werk tuen</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">18. Februar 2011</a> dies: Der Kommentareditor hier hat ein Emoticon- und ein Button-Plugin. Ist ansonsten der normale.  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_wink2.gif" alt=";)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li>miss marpel schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2012</a> dies: schön geschrieben, sehr bewegend, trotzdem bleibt das Warum für alles folgende hm</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2011/02/sie-fragment-4/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Lamento</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 21:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[In Gedanken am Leben doch in Gedanken allein, träumend nur glücklich bin ich armes Schwein! Zu viel schon verloren, ein Gewinn? Stets nur Schau! Nur Regen, nie Sonne, seh ich arme Sau! Im Sommer zu heiß, im Winter zu kühl; selbst das Wetter treibt mit mir ein hinterhältig’ Spiel! Keine Perspektive, kein Sinn mehr gegeben, ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Lamento&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Gedanken am Leben<br>
doch in Gedanken allein,<br>
träumend nur glücklich<br>
bin ich armes Schwein!</p>
<p>Zu viel schon verloren,<br>
ein Gewinn? Stets nur Schau!<br>
Nur Regen, nie Sonne,<br>
seh ich arme Sau!</p>
<p>Im Sommer zu heiß,<br>
im Winter zu kühl;<br>
selbst das Wetter treibt mit mir<br>
ein hinterhältig’ Spiel!</p>
<p>Keine Perspektive,<br>
kein Sinn mehr gegeben,<br>
ich bin wirklich arm dran<br>
mit meinem Leben.</p>
<p>Die Leute sind fröhlich,<br>
sie sind meist gut drauf,<br>
nur ich bin schlecht drunter;<br>
ich hör ja gleich auf!</p>
<p>Was mir liegt: Versagen!<br>
Was sonst: Einsamkeit!<br>
Nur eins liegt mir gar nicht<br>
und zwar: Selbstmitleid.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://trash-wissen.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">mike<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">30. Oktober 2010</a> dies: meh</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">30. Oktober 2010</a> dies: Das Gedicht trieft vor Selbstmitleid. Deshalb sind die letzten beiden Zeilen kaum ernst zu nehmen. Falls Du Deine Leserschaft allerdings nicht verklapsen willst, hast Du sicherlich ein Problem. Nebenbei: Ein guter Freund (Stichwort “Betonsäcke”) hat letzte Nacht überraschend seine Mutter verloren. Angesicht solcher Ereignisse relativiert sich wirklich alles.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">31. Oktober 2010</a> dies: Ich habe ein Problem — das trifft zu. Und zwar nicht nur eines!</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">31. Oktober 2010</a> dies: Ausrufungszeichen…welche noch?</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">31. Oktober 2010</a> dies: Es heißt Ausrufezeichen.

Ach. Meine Bequemlichkeit, meine Misogynie, meine fehlende Auslastung.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">31. Oktober 2010</a> dies: Zu 1. Geht wohl beides.
Zu 2. b. Den Ausdruck kannte ich nicht. Also nachgeschlagen und erkannt, warum. Ich liebe sie nämlich (fast) alle.
Zu 2. c. Genieße es, solange es noch geht.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">31. Oktober 2010</a> dies: Zu 1.: Nein.
Zu 2.: Tja, darum wirst du auch nie so ein angenehmer Zeitgenosse sein wie ich! (Tu ich.)</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/10/lamento/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Von Bloggern, Blogs und Gurus. (Eines wie jedes.)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[(Da sich die Blogger derzeit in gegenseitiger Huldigung üben, dazu weiter unten mehr, halte ich als Nichtblogger es für fällig, dass jemand auch mal anmerkt, dass die deutschsprachige Blogosphäre nicht nur aus bedenkenlos Lesenswertem besteht. Dieser Jemand will gern ich sein.) Mitunter verbringe ich ein wenig Zeit damit, mir aufgrund irgendwelcher Twitterbeiträge, Verlinkungen in Verlinkungen ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Von Bloggern, Blogs und Gurus. (Eines wie jedes.)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style:italic">(Da sich die Blogger derzeit in gegenseitiger Huldigung üben, dazu weiter unten mehr, halte ich als Nichtblogger es für fällig, dass jemand auch mal anmerkt, dass die deutschsprachige Blogosphäre nicht nur aus bedenkenlos Lesenswertem besteht. Dieser Jemand will gern ich sein.)</span></p>
<p>Mitunter verbringe ich ein wenig Zeit damit, mir aufgrund irgendwelcher Twitterbeiträge, Verlinkungen in Verlinkungen von Verlinkungen oder auch nur irgendwie anders aufgefallene, bislang unbeachtete Weblogs und Nichtweblogs heimzusuchen. Die meisten verlasse ich wegen groben Unfugs, schlecht geschriebener Nichtigkeiten oder bloßer Inhaltsleere ratzfatz, holterdipolter und vor allem folgenlos wieder, nur einige wenige schaffen es, sich in meiner Abonnementliste wiederzufinden.</p>
<p>Zu ersterer Gruppe gehört unter anderem auch die <a href="http://einewiekeine92.wordpress.com" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Internetpräsenz<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> der ansonsten eigentlich beachtlichen und unter anderem von <a href="http://twitter.com/haekelschwein" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Herrn haekelschwein<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> bereits gewürdigten Twitterdame <a href="http://twitter.com/eine_wie_keine" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">eine_wie_keine<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>. Bestehen ihre Tweets nicht selten aus hübschen Scherzchen, die man gern in Langform lesen würde, ist ihr Blog im direkten Vergleich so richtig blöd.</p>
<p>Ich nehme mal den ersten Absatz aus einem <a href="http://einewiekeine92.wordpress.com/2010/08/02/warum-gefuhle-sind-was-sie-sind/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">befriedigend aktuellen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Beitrag hieraus als Grundlage für das folgende Gemecker und blende aus Gründen bloßer Subjektivität den Rest aus:</p>
<blockquote><p>Gefühle kennen wir alle, haben wir alle und fühlen sie alle. Denn Gefühl kommt von fühlen.</p></blockquote>
<p>Grammatikinkonsistenz im ersten Satz, unvollständige Etymologie im zweiten Satz, dem obendrein der Anschluss fehlt; da hat man doch jetzt schon eigentlich keine Lust mehr, sich des Textes anzunehmen. Und tatsächlich besteht er in Gänze aus derartigen Plattitüden und Papierromantik. Die Gute ist, wie sich unschwer recherchieren lässt, derzeit so ungefähr 17 Jahre alt. Nun bitte ich den geneigten Leser, sich einmal vorzustellen, wie ein Blog einer schwer romantischen Jungdame ungefähr aussieht. So — jetzt habe ich euch einen unnötigen Klick erspart. Gern geschehen.</p>
<p>(Bevor das nun wieder falsch aufgefasst wird: Meinethalben darf jeder ins Internet reinschreiben, was er möchte; ich gehe dieser Tätigkeit ja gleichfalls nach. Und man muss ja nun auch nicht alles gut finden, was andere gut finden (das viel verlinkte <a href="http://nerdcore.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Nerdcore<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> bspw. halte ich persönlich für wahnsinnig einfallslos). Aber im Internet geht es auch nicht viel anders zu als in der Welt der Bücher: Wer zu viel Unsinn schreibt, provoziert die Ignoranten. (Das, immerhin, verbindet eine_wie_keine und mich.))</p>
<p>Zumal es ja mit dem Insinternetreinschreiben ohnehin manchmal nicht ganz leicht ist. Der <a href="http://blogstock.wordpress.com/2010/09/01/10-dinge-die-ich-durchs-bloggen-gelernt-habe/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Nachtwächter<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> hat es treffend zusammengefasst: Qualität ist irrelevant, der Pöbel will bloß unterhalten werden; und, wohl die wichtigste Regel, legt man es langfristig auf Erfolg an: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/04/qualitat-statt-quantitat/" title="Qualität statt Quantität" data-wpel-link="internal">Sex geht immer</a>. (Der mit Bedeutungsebenen beinahe übersättigte Titel dieser meiner Internetpräsenz jedenfalls lädt Besucher von Suchmaschinen, deren Betreiber Deklination und Konjugation für unerlässlich halten, zu, wie ich an den Suchbegriffen erkennen kann, völlig falschen Prämissen ein; die meisten von ihnen bleiben zum Glück nicht lange.) Die Aufmerksamkeit eines Lesers wird nicht durch wohldosierten Humor oder Eloquenz gefördert, sondern durch möglichst penetrante Verlinkung möglichst vieler möglichst quietschbunter so genannter Blogs so genannter A‑Blogger untereinander. “Auf Nerdcore steht …!”</p>
<p>Ja, derlei Blogger machen es “richtig”: Sie betreiben eine Plattform, auf der sie unregelmäßig Netzfundstücke kommentieren, nummeriertes Erbrochenes als “Manifest” veröffentlichen und sich ansonsten lüstern in der Vielzahl ihrer <span style="font-style:italic">Follower</span> wälzen. Sie verdienen ihr Geld nicht mit Schreiben, sondern mit belanglosem <a href="http://www.saschalobo.com" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Unfug<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> wie etwa Werbung für scheußliche Telekommunikationsunternehmen, oder wandeln ihre Schreibplattform direkt in eine <a href="http://www.spreeblick.com" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">KG<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> um und gründen gemeinsam mit ersteren Bloggern Unternehmen, deren Geschäftsmodell es ist, das Internet der anderen Leute eben mit <a href="http://www.adnation.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Werbung<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> vollzukleistern. Nicht etwa als blöde Nervdeppen, sondern als “Social Media Gurus” beschimpft <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/10/04/the-fucking-social-media-guru/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">man<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> derlei Leute dann und lädt sie auf Konferenzen ein, auf denen die anderen Eingeladenen im Kreis sitzen und an den Lippen des Gurus hängen, der dann ein wenig über das “Internet der Zukunft” redet und dafür viel Geld, Applaus, Blumen und vermutlich Sex erhält. “Guru” bedeutet etwa “geistiger Führer”; und nicht nur deswegen kann ich mich des Eindruckes beim besten Willen nicht erwehren, dass dieser Posten wie zum Spott stets von denen belegt wird, deren gesammelte geistige Ergüsse selbst nicht einmal zum Blumengießen genügen würden.</p>
<p>Und sie glauben allen Ernstes, dass das niemand merkt. <span id="more-3000"></span></p>
<hr>
<p>Übrigens und apropos nochmals zu meinem initialen Verriss gebe ich offen zu, in jüngeren Jahren auch noch nicht immer durch Themenvielfalt und Wortwitz aufgefallen zu sein. Die ersten Beiträge hier zeugen noch davon. Ansonsten habe ich in meinem <span style="font-style:italic">Giftschrank</span> unlängst einen immerhin mehrere Jahre alten Versuch gefunden, lustig <span style="font-style:italic">und</span> musikalisch zu sein, der bislang mit gutem Grund unveröffentlicht blieb. Meine Damen und Herren, liebe Kinder, Lädis und Dschentelmen, ich präsentiere eine Weltpremiere, das beinahe schon legendäre Gummibärenlied mit neuem, schlechtem Text. In eurem eigenen Interesse verzichte ich auf eine Vertonung. Die mittlerweile ein wenig überarbeitete Lyrik folgt:</p>
<blockquote><p>Kein bisschen kitschig, nur ein bisschen glitschig,<br>
für einen Fisch watscheln sie auch für disch.<br>
Leben in Afrika und in Australien;<br>
in der Antarktis, da sind sie zu Haus.</p>
<p>Pinguine<br>
watscheln hier und dort und überall,<br>
sie sind immer dort, wo’s Fische gibt,<br>
das sind die Pinguine.</p>
<p>*tröt-tröööt, tröt-tröt-trööööööööööt*</p>
<p>Lasst euch verzaubern von ihrem Gewatschel,<br>
der Fisch bringt die Kraft, mit der er’s Schwimmen schafft.<br>
Gemeinsam könnt ihr viele Fische noch fangen,<br>
kommt doch hierher und singt einfach mit.</p>
<p>Pinguine<br>
watscheln hier und dort und überall,<br>
sie sind immer dort, wo’s Fische gibt,<br>
das sind die Pinguine,<br>
das sind die Pinguine!</p></blockquote>
<p>(Bevor mir jemand die Idee klaut.)</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>unbekannt schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/" data-wpel-link="internal">8. September 2010</a> dies: Der Text ist herrlich-vergnüglich und unterhaltsam, sogar beleuchtend.
„Und sie glauben allen Ernstes, dass das niemand merkt“.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/" data-wpel-link="internal">8. September 2010</a> dies: Danke!  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif" alt=":)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de/blog/2013/08/in-eigener-sache-ich-und-das-osbn/" class="url" rel="ugc" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0 » In eigener Sache: Ich und das OSBN</a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/" data-wpel-link="internal">8. August 2013</a> dies: […] – etwa im September 2010 – bemerke ich bei den großen Blogs einen gewissen Hang dazu, miteinander einen elitären […]</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/09/von-bloggern-blogs-und-gurus-eines-wie-jedes/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Weltsicht, gelb und sauer (Versuch und Irrtum)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/07/versuch-eines-die-goldenen-zitronen-liedtextes-vmtl-gescheitert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 23:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[In den Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Man hätte es wissen können. Man hätte wissen können, dass das, was passieren sollte, passieren sollte. Dass es so passieren sollte, wie es passieren sollte. Sie wussten es, alle wussten es. Wer sagte, dass die, die es wussten, es nicht wussten, der log. Wissentlich, um sich selbst zu schonen, wissentlich auch wider besseren Wissens. Man ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/07/versuch-eines-die-goldenen-zitronen-liedtextes-vmtl-gescheitert/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Weltsicht, gelb und sauer (Versuch und Irrtum)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man hätte es wissen können.</p>
<p>Man hätte wissen können, dass das, was passieren sollte, passieren sollte. Dass es so passieren sollte, wie es passieren sollte. Sie wussten es, alle wussten es. Wer sagte, dass die, die es wussten, es nicht wussten, der log. Wissentlich, um sich selbst zu schonen, wissentlich auch wider besseren Wissens.</p>
<p>Man hätte wissen können, dass hinterher wieder alle sagen würden, sie hätten es schon immer gewusst, aber keiner habe ihnen zugehört. Schlimm sind immer nur die anderen. Die anderen, das sind die, die sagen, tja, das ist der Lauf der Dinge. Anpassen und Klappe halten. Sie sagen “haha, das war lustig” und lachen nicht. Sie sagen “endlich sagt’s mal einer” und bleiben selbst stumm, man könnte ja die Leute verschrecken, die sie nie interessiert haben. Und überhaupt, Individualismus ist so 90er.</p>
<p>Man hätte wissen können, dass das, was sie taten, nicht falsch war. Dass die Art, wie sie es taten, zur Lage nichts beitrug. Was empörte, war, was sie <span style="font-style:italic">nicht</span> taten, und so sahen sie sich selbst tatenlos beim Nichtstun zu, während um sie herum die Welt explodierte. Das Letzte, was sie sahen, war ein Schulterzucken, und sie zuckten zurück, weil sie ihr ganzes Leben schon nur gezuckt hatten. Zuckend in den Untergang, und man bleibt sich treu.</p>
<p>Man hätte es wissen können, ja, ja, hätte. Alles Schwarzmaler und Faschisten, Ewiggestrige, Reaktionäre. Ich weiß, dass ich nichts weiß, wissen Sie? Uralt, kennt man, nichts zu danken, bis bald mal wieder.</p>
<p>Aber hinterher hat es wieder keiner wissen wollen.</p>
<hr>
<p>(Haspelt doch vorhin eine sichtlich unentspannte Frau fraglichen Alters, die an irgendeiner fragwürdigen Aktion von <span style="font-style:italic">attac</span> teilgenommen hatte, in die erstbeste Nachrichtenkamera, es sei “echt toll” gewesen, unter freiem Himmel zu schlafen. Darum, werte Frau, werden Sie Hunderte von Obdachlosen beneiden, dessen bin ich mir fast sicher. Andererseits hätten Sie das auch einfacher haben können.)</p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/07/versuch-eines-die-goldenen-zitronen-liedtextes-vmtl-gescheitert/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Versteckte Botschaften? Aber nicht doch.</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/06/versteckte-botschaften-aber-nicht-doch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 06:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Chaotisch die Essenz des Denkens, Invalid auch sein Resultat. Notdürftig auf Papier geschmiert Dies Werk, auf Englisch verfasst: Yet another day goes by, Depressing times, an empty heart, Until the sky will clear one day, For I will find out how to start. Eine Wand aus Pappmaché Hindert jeden Denkprozess. Lüge gar ist Vers Nummer ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/versteckte-botschaften-aber-nicht-doch/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Versteckte Botschaften? Aber nicht doch.&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chaotisch die Essenz des Denkens,<br>
Invalid auch sein Resultat.<br>
Notdürftig auf Papier geschmiert<br>
Dies Werk, auf Englisch verfasst:</p>
<p><span style="font-style:italic">Yet another day goes by,<br>
Depressing times, an empty heart,<br>
Until the sky will clear one day,<br>
For I will find out how to start.</span></p>
<p>Eine Wand aus Pappmaché<br>
Hindert jeden Denkprozess.<br>
Lüge gar ist Vers Nummer 8.<br>
(Schade: Das Y an erster Stelle.)</p>
<p>Tatsächlich wahr ist hingegen:<br>
Mir fehlt der Traum, den ich erlebte.<br>
In allem, was mir blieb, allein; das<br>
Reimen kam mir selbst abhanden.</p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/versteckte-botschaften-aber-nicht-doch/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sie. (Fragment 3)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/</link>
					<comments>https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 06:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[(Ihr gewidmet.) … Als er erwachte, hatte sich seine Welt verändert. Mühsam öffnete er seine tränennassen Augen und blickte sich um. Aber es war doch alles wie immer? Nein, etwas war anders. Durch seinen Kater schien langsam die Erinnerung. Er hatte wieder einmal versagt. Dabei schien zum ersten Mal in seinem Leben alles so perfekt! ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Sie. (Fragment 3)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style:italic">(Ihr gewidmet.)</span></p>
<p>… Als er erwachte, hatte sich seine Welt verändert. Mühsam öffnete er seine tränennassen Augen und blickte sich um. Aber es war doch alles wie immer?</p>
<p>Nein, etwas war anders. Durch seinen Kater schien langsam die Erinnerung. Er hatte wieder einmal versagt. Dabei schien zum ersten Mal in seinem Leben alles so perfekt!</p>
<p>Vor Jahren noch, als er Suchender war, sich längst noch nicht angekommen wähnte, lernte er sie kennen. Sie wirkte zart, gar zerbrechlich. Sie war auf eine geheimnisvolle Art verschlossen, beinahe abweisend, und dennoch zog sie ihn magisch an. Schon damals hatte er sich in sie verliebt. Die Chance jedoch, die sie ihm gewährte, vergab er in jugendlichem Überschwang.</p>
<p>Er war sich bewusst gewesen, dass es nicht leicht werden würde, ihre Liebe zu gewinnen; dennoch hatte es ihm einen Schlag versetzt, als sie ihm zu verstehen gab, dass diese Liebe unmöglich eine Chance haben würde. Dass sie <span style="font-style:italic">ihn</span> nicht wollte, konnte er kaum glauben; zumal er in den folgenden Monaten betrübt, aber hilflos sehen musste, dass sie schnell Ersatz fand. Trotz alledem konnte und wollte er sie nicht vergessen, auch wenn er ihr gegenüber in der folgenden Zeit seinem Missmut und seiner Enttäuschung — oder war es bloße Eifersucht? — deutlich Ausdruck verliehen hatte. Er hatte nichts zu verlieren, er hatte sie schon verloren, bevor er sie jemals gewonnen hatte. Womöglich für immer.</p>
<p>Über sechs Jahre waren seitdem vergangen, in denen er sie fast aus den Augen verloren, nie aber vergessen hatte. Viel hatte sich geändert; nicht nur bei ihm, auch bei ihr. Dass er sie wiedersehen würde, kam unerwartet, aber es stand unter einem anderen Stern. Sie beide waren nicht mehr auf der Suche, sie fühlten sich längst schon gefangen in der Leere, in der sie nunmehr steckten. Was passieren würde, war ihnen vorher nicht klar. Er hatte Angst gehabt, sich wieder auf etwas einzulassen, was ihn überfordern würde. Er hatte sie zu oft, zu lange verletzt; das wollte er nicht wieder riskieren. Und doch war es schon wieder passiert: Er hatte sich aufs Neue in sie verliebt. Sie war noch immer so scheu und zerbrechlich wie damals, doch diesmal war ein Ende nicht abzusehen.</p>
<p>Zum ersten Mal wusste er, wo er war und was er wollte; nach all den Jahren stand für ihn endlich fest, wofür er lebte. Hätte er, in irgendeinem Dialog nach seinem Leben gefragt, einen Zeitpunkt angeben sollen, an dem er <span style="font-style:italic">glücklich</span> war, er hätte ohne Zweifel jede Minute herausnehmen können, die er mit ihr verbrachte, und er hätte seine Wahl nicht bereut. Die Aussicht auf ein Leben mit ihr gab ihm wieder neuen Lebensmut. In jeder freie Minute, in der sie nicht miteinander sprachen, setzte er alles daran, sie bald wiedersehen zu können. Würde jemals ein Lexikonhersteller einen Artikel über “Paar, glückliches” bebildern wollen, so dachte er im Stillen, so würde ihrer beider Konterfei bald dort zu sehen sein.</p>
<p>Doch über all dem Glück prangten noch immer die Ereignisse aus der Zeit, bevor sie sich getroffen hatten. So fest er sie auch zu halten versuchte, so nahe sie sich auch waren, so unheilbar klafften doch die alten Wunden, die er einst aufriss, in ihrem Herzen.</p>
<p>Er hatte ihr versprochen, sich nicht nur wegen längst vergangener und vergebener Fehler an ihr rächen zu wollen. Er wollte sie nicht verletzen; das hatte er zu lange getan. Für ihn war sie kein Spiel, sie war längst sein Leben. Nun aber hatte sie den Spieß umgedreht. Sachte, doch bestimmt zog sie die Mauer zwischen ihnen wieder hoch, ließ ihn verzweifelt, doch letztlich erfolglos versuchen, eine Tür hineinzustemmen. Wähnte er sich soeben noch im Glücksrausch, so fiel er nun in ein nicht enden wollendes Loch. Sieben Worte allein ließen seine Träume zerplatzen; das Luftschloss, in dem er mit ihr leben wollte, stürzte über ihm zusammen. <span style="font-style:italic">All the homes that we were building, we never lived in, could be better, should be better lessons in love.</span></p>
<p>Das hatte er, dessen war er sich bewusst, allein sich selbst zuzuschreiben. Diese eine, womöglich letzte Chance hatte er sich schon Jahre zuvor zerstört; und selbst, wenn es noch eine geben sollte, würde auch sie an den Worten zerschellen, die er noch in seinem alten Leben — in dem ohne sie — unbedacht ausgesprochen hatte. Es war sinnlos. Mit dem Stift auf seinem Schreibtisch krakelte er, ohne zu wissen, was er tat, einige Zeilen in sein Notizbuch:</p>
<p><span style="font-style:italic">Zerbrochene Träume<br>
Ein Leben aus Glas<br>
Jahre aus Rauch<br>
Vertan, verpasst</span></p>
<p><span style="font-style:italic">Zukunftsglück<br>
Aus und vorbei<br>
Die große Liebe<br>
Verpufft im Nichts</span></p>
<p>Er legte den Stift zur Seite. Vor ihm stand ihr Bild; sollte es nur noch ein Relikt bleiben? Er fühlte sich wieder leer und sonderbar allein. Diese Schrammen würden ihm für den Rest seines Lebens bleiben. “Den Rest meines Lebens” dachte er und lächelte gequält. So konnte es nicht weitergehen. Etwas musste geschehen. …</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">7. Juni 2010</a> dies: Und? Stand der Dinge?</li><li><a href="http://tuxproject.de/blog" class="url" rel="ugc" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">7. Juni 2010</a> dies: Tot.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">7. Juni 2010</a> dies: Mist.</li><li><a href="http://tuxproject.de/blog" class="url" rel="ugc" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">7. Juni 2010</a> dies: Weshalb?</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">8. Juni 2010</a> dies: Von wegen Scherben und so.</li><li><a href="http://tuxproject.de/blog" class="url" rel="ugc" data-wpel-link="internal">tux0r</a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">8. Juni 2010</a> dies: Bringen Glück.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/sie-fragment-3/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Postfach gefischt: Bildungssorgen ade!</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn solche Mails in meinem Studentenpostfach aufschlagen, verstehe ich die Sorgen um das deutsche Bildungssystem nicht mehr: (…) im Flurbereich vor dem Raum 180, neben dem AStA-Büro im Hauptgebäude, lade ich für Donnerstag, den 03.06.2010, von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr, auf diversen Musterstühlen zu einer Sitzprobe ein. Bitte geben Sie ein Votum für “Ihren ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Aus dem Postfach gefischt: Bildungssorgen ade!&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn solche Mails in meinem Studentenpostfach aufschlagen, verstehe ich die Sorgen um das deutsche Bildungssystem nicht mehr:</p>
<blockquote><p>(…) im Flurbereich vor dem Raum 180, neben dem AStA-Büro im Hauptgebäude, lade ich für Donnerstag, den 03.06.2010, von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr, auf diversen Musterstühlen zu einer Sitzprobe ein. Bitte geben Sie ein Votum für “Ihren Favoriten” ab.<br>
Ich beabsichtige, den Stuhl mit den meisten Stimmen zu beschaffen.</p></blockquote>
<p>Apropos “unerwünschte Infopost”: Ich weiß nicht, liebe Spammer, was ich von einer Mail halten soll, deren Betreff “Hast du denn keine Zeit mehr für mich?” lautet und deren Inhalt aus einer Liste offenbar erotischer Videotitel besteht, darunter “OMAS KAFFEE-FAHRT” (nur echt in Großbuchstaben); und ob ihr das wirklich ernst meint mit der Erotik. Ich jedenfalls kann der Vorstellung von einem Bus voller Senioren in Rheumadecken nur wenig abgewinnen, was anregend wirkt. Das könnte aber auch an mir liegen.</p>
<p>Und bevor ich es vergesse: Am heutigen 2. Juni findet zum 35. Mal der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Hurentag" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">internationale Hurentag<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> statt. Meinen herzlichen Glückwunsch!</p>
<hr>
<p>In eigener Sache:</p>
<blockquote><p>Ich hab die Welt um dich gedreht,<br>
stehl dir die Zeit, bin dein Tagedieb,<br>
war oft genug dein Alibi,<br>
was auch passiert, ich verlass dich nie.</p></blockquote>
<p>– Die Toten Hosen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZVeKaFtlxkM" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Ich bin die Sehnsucht in dir<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" data-wpel-link="internal">2. Juni 2010</a> dies: Jetzt weißt Du wenigstens, was die mit Euren Studiengebühren anstellen. Es kommt nur das Beste ins Haus. Wird auch ein Snack nebst Willkommenstrunk gereicht? Wie sieht es mit einer Aufwandsentschädigung aus? Dann komme ich auch. Liegt bei mir ja gleich um die Ecke.</li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" data-wpel-link="internal">2. Juni 2010</a> dies: Habe zur Begrüßung einen Flaschenöffner bekommen. Seltsames Zeichen eigentlich.</li><li><a href="http://dietmarjanowski.bplaced.net/wordpress" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Didi<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" data-wpel-link="internal">3. Juni 2010</a> dies: Eher ein bezeichnendes   <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_twistedevil2.gif" alt=":twisted:" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li><a href="http://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" data-wpel-link="internal">3. Juni 2010</a> dies: *räusper* .. bisher nicht.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2010/06/aus-dem-postfach-gefischt-bildungssorgen-ade/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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