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Musik 12/2016 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 17 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Wie, was, 2016 ist schon lan­ge vor­über? Zum Glück habe ich gewar­tet. Das könn­te man für schlecht hal­ten, aber sta­ti­stisch gese­hen ist es gut, denn 2016 hat nicht nur die Ankün­di­gung der bal­di­gen Auf­lö­sung von The Dil­lin­ger Escape Plan, son­dern auch eine gan­ze Rei­he an Toden auf der Rech­nung, dar­un­ter nicht nur diver­se ehe­ma­li­ge Poli­ti­ker …

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Kurz­kri­tik // So melan­cho­lisch muss man erst mal sein: Hal­ma – Gra­nu­lar

Manch­mal – sel­ten, aber mit stei­gen­der Fre­quenz -, wenn die Gesamt­si­tua­ti­on den Ver­fas­ser die­ser Zei­len zu mehr Trüb­sinn als Freu­de ver­lei­tet, greift er (also: ich) nicht unbe­dingt zur Fla­sche oder zum Text­edi­tor, son­dern in die Spie­le­ki­ste, denn dann steht ein wun­der­ba­rer Kanal zur Gedan­ken­rei­ni­gung offen: Hal­ma spie­len, um die Sehn­sucht zu ver­trei­ben. Das Ham­bur­ger Quar­tett …

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Kurz­kri­tik: Elec­tric Oran­ge – miso­pho­nia

Das Quar­tett Elec­tric Oran­ge kommt aus Aachen, was irgend­wie noch als Deutsch­land zählt, und hat mit „miso­pho­nia“, was Eng­lisch für „Miso­pho­nie“ ist, was wie­der­um Kom­pli­ziert für eine gerin­ge Geräusch­to­le­ranz („Hass auf Geräu­sche“) ist, was ein ange­nehm selbst­iro­ni­scher Name ist, was jetzt dann doch etwas zu vie­le Neben­sät­ze sind, im Jahr 2016 ihr immer­hin elf­tes Voll­zeit­al­bum …

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Kurz­kri­tik: Ryl­ey Wal­ker – Prim­ro­se Green

Kom­men wir zu etwas schö­nem, kom­men wir zu Musik. Ryl­ey Wal­ker, 1989 gebo­ren, singt und spielt Gitar­re auf Auf­nah­men, die eigent­lich gar nicht nach Her­ren sei­nes Alters klin­gen. Nach einem sozu­sa­gen rasan­ten Auf­stieg in der prin­zi­pi­ell viel zu gro­ßen Musik­sze­ne Chi­ca­gos ver­öf­fent­lich­te er seit 2014 bis heu­te bereits vier Alben und min­de­stens drei EPs, Ideen …

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Kurz­kri­tik: Moon Cir­cle – Moon Cir­cle

Potz­tau­send, schon wie­der so ein Album, das Spaß macht. 2016, was ist los mit dir? Das natür­lich fran­zö­si­sche Trio Moon Cir­cle – Gitar­re, Schlag­zeug, Bass/Flüstern/Geschrei – hat pünkt­lich am 1. Janu­ar die­ses Jah­res ein wirk­lich fei­nes Album via Band­camp ver­öf­fent­licht, das mich bei­na­he zum Luft­gi­tar­ren ange­regt hät­te, was durch­aus unge­wöhn­lich ist, nei­ge ich doch eher …

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Kurz­kri­tik: Mai­da­Va­le – Tales of the Wicked West

Mai­da Vale ist eine Hal­te­stel­le der Lon­do­ner U‑Bahn sowie der Name eines Stu­dio­kom­ple­xes der BBC, in dem unter ande­rem John Peel regel­mä­ßig auf­nahm. Eine Band danach zu benen­nen ist, je nach­dem, ent­we­der zumin­dest unge­wöhn­lich oder ent­setz­lich banal. Das schwe­di­sche Frau­en­quar­tett Mai­da­Va­le, gegrün­det 2012, hat es trotz­dem gewagt und leg­te erst im kürz­lich ver­gan­ge­nen August mit …

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Katie Dey – Flood Net­work

Im Juni 2015 freu­te ich mich über das Debüt­al­bum der austra­li­schen Künst­le­rin Katie Dey im Fazit fol­gen­der­ma­ßen: Ein Musik gewor­de­nes WTF, das im noch ver­gleichs­wei­se unver­brauch­ten 2015 bis­her eine Aus­nah­me­erschei­nung dar­stellt. Nach­dem es eini­ge Tage lang für sym­bo­li­sche 1.000 US-Dol­lar zu haben war, erschien gestern (mit­samt erheb­li­cher Preis­sen­kung) end­lich das Nach­fol­ge­al­bum namens „Flood Net­work“, wei­ter­hin …

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Musik 06/2016 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 16 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Es ist ein hal­bes Jahr vor­bei, und schon der Dis­zi­plin (eine sonst über­schätz­te Tugend) wegen wird es daher Zeit, ein­mal die ersten sechs Mona­te der musi­ka­li­schen Neu­erschei­nun­gen – all jene also, derer ich bis Ende Juni hab­haft wer­den konn­te – Revue pas­sie­ren zu las­sen, wohl wis­send, dass all das von vorn­her­ein von vie­len Toden und …

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Kurz­kri­tik: Jane’s Addic­tion – Nothing’s Shocking

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat unlängst fest­ge­stellt, dass „Sam­pling“ ein stil­prä­gen­des Ele­ment im Hip-Hop sei. Damit ist auf höch­ster Ebe­ne ent­schie­den wor­den, dass von künst­le­risch wert­vol­len, krea­tiv gepräg­ten Inhal­ten dort kei­ne Rede sein kann. Wie anders ist’s doch in der Rock­mu­sik! Den 1980er Jah­ren haf­tet nichts­de­sto­trotz nicht völ­lig anlass­los (Phil Coll­ins) das Eti­kett des Jahr­zehnts an, über …

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Kurz­kri­tik: Hook­worms – The Hum

Tief in mei­ner Musik­ki­ste habe ich Haken­wür­mer gefun­den. Hook­worms sind eine bri­ti­sche Band, die 2010 gegrün­det wur­de und gele­gent­lich mit den hier schon Woo­den Shjips zu den „Neo-Psychedelic“-Bands gezählt wird. Die fünf Her­ren nen­nen sich JN, SS, MJ, MB und JW und auch sonst gilt es bei die­ser Band, sich auf die Musik zu kon­zen­trie­ren. …

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Are­n­na – Given to Emp­tin­ess

Noch so ein Album, das man nicht uner­wähnt las­sen soll­te. Are­n­na – mit Doppel‑N, nicht die schlim­me Neo­prog­ka­pel­le des ehe­ma­li­gen Maril­­li­on-Schla­g­­zeu­­gers – ist ein spa­ni­sches Quin­tett, das 2015 nach vier Jah­ren sein zwei­tes Album „Given to Emp­tin­ess“ ver­öf­fent­licht hat. Was mich an spa­ni­scher wie an ita­lie­ni­scher Rock­mu­sik meist beson­ders stört, ist der Gesang in der …

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Karokh – Need­le, Thread & Nail Polish

Wisst ihr noch, Karokh? Waren sie 2014 noch eine Über­ra­schung für mich, so hat­te ich sie im Fol­ge­jahr doch wie­der völ­lig aus den Augen ver­lo­ren. Um so erfreu­li­cher ist ihre Rück­kehr in zumin­dest mein Bewusst­sein. Nur 31:31 Minu­ten lang ist das mit einem kur­zen Tweet ange­kün­dig­te zwei­te Album der sie­ben Oslo­er, dafür gibt es außer …

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Kurz­kri­tik: Ter­mi­nal Func­tion – Mea­su­ring the Abstract

Wie geil ist das denn? Aus Grün­den, die für mich selbst gera­de nicht offen­sicht­lich sind, fand ich auf mei­nem digi­ta­len Musik­wühl­tisch kürz­lich das Album „Mea­su­ring the Abstract“ einer Band namens Ter­mi­nal Func­tion. Das klingt jetzt nach Elek­tro­kä­se, es ist aber – ja, was eigent­lich? Fest steht zumin­dest, dass es sich um fünf Her­ren aus Schwe­den …

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Kurz­kri­tik: Kula Shaker – K 2.0

Ein Jahr kann anschei­nend gar nicht so jung sein, dass es nicht schon musi­ka­lisch zu begei­stern wüss­te. Nach dem etwas mau­en Anfang des Jah­res 2016 mit dem schnarch­lang­wei­li­gen Ster­nen­al­bum des gro­tes­ken Pop­stars David Bowie kommt aktu­ell aus, immer­hin, Groß­bri­tan­ni­en etwas Abwechs­lung ins Heim, nament­lich das neue Album „K 2.0“ des Quar­tetts Kula Shaker. Man möge …

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