Ein*e Mann*in
So Medien: Annalena Baerbock will im Fall, dass sie Kanzlerin wird, auf geschlechtergerechte Sprache auch bei Gesetzestexten achten. Das ist ja eine lustige Idee, aber wie soll § 183 (1) StGB dann lauten?
Feminismist, Männerrrrrrechtler, verqueere Spinner. Alle zusammen.
So Medien: Annalena Baerbock will im Fall, dass sie Kanzlerin wird, auf geschlechtergerechte Sprache auch bei Gesetzestexten achten. Das ist ja eine lustige Idee, aber wie soll § 183 (1) StGB dann lauten?
Es ist Montag. Mehr kuscheln, Kinder! Die übliche Überleitung zu Pandabären traue ich euch im Übrigen auch ohne Hilfe zu – Pandabären sind schließlich sehr flauschige Tiere. (Sagt man das noch, „flauschig“?) Gute Nachrichten von Annalena Baerbock: Anscheinend gibt es Menschen, die CO2 verbrauchen. Ich würde das als Humbug abtun, aber das wäre natürlich völlig …
‘Stolen Babies – Stolen Babies // Onkentenfütterung’ weiterlesen »
Michael Rutschky, „taz“, 27. November 2002: Wer heute Zweifel am Mehrheitsprinzip äußert, das sind aber weder Linke noch Rechte; in der Regel sind es versprengte Geistesaristokraten und gekränkte Feuilletonisten, die sich Sorgen um die Hochkultur machen, weil der Rang Fischer von Erlachs oder Guillaume Postels keineswegs durch Mehrheitsentscheidungen festgelegt werden könne. Sondern einzig durch Geistesaristokraten und …
‘Medienkritik in Kürze: Schrödingers Mehrheitsprinzip in der „taz“’ weiterlesen »
In ihrem umstrittenen Buch „Die Selbstgerechten“ verwendete Sahra Wagenknecht, als überzeugte Kommunistin offenkundig politische Gegnerin der Partei „Die Linke“, einen Satz, der nicht folgenlos blieb: Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheitsgesellschaft …
‘Plädoyer für eine neue Stärke: Sahra Wagenknecht hat Recht.’ weiterlesen »
Braunschweig, die mit großem Abstand schönste Großstadt zwischen Bielefeld und Magdeburg, hat etwas nicht getan und „Queer.de“ ist trotzdem dagegen: Die Braunschweiger Stadtverwaltung verbietet die vom Bezirksrat Innenstadt beschlossene Installation von gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen – nach neun Monaten „Prüfung“ und mit einer absurden Begründung. Nämlich: Es könne nicht zuverlässig der Nachweis eines gleichen Sicherheitsstandards wie bei …
Beim ZDF hat man nach kostenpflichtigen Tampons und nicht verpflichtender Geschlechtsteilquote in Vorständen eine weitere himmelschreiende Ungerechtigkeit zwischen Männlein und Weiblein schonungslos aufgedeckt: Neben dem #GenderPayGap hat unsere Gesellschaft den #OrgasmGap: In heterosexuellen Beziehungen kommen Frauen nur in 65% aller Fälle beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus, Männer in 95%. Ich traue mich nicht, den Beitrag aufzurufen (wer …
Es ist Montag und außerdem ist zwar nicht Weltpanda‑, wohl aber Internationaler Frauentag („Weltfrauentag“). Gut, besser als nichts. Gendersonderzeichen (Sternchen, Unterstriche, Doppelpunkte, Mittelfinger-Emojis und so weiter) diskriminieren Sehbehinderte, weil ihre Sprachausgabe daraus eben nicht das Gewünschte mache, erfuhren Interessierte neulich ausgerechnet beim „Deutschlandfunk“. Überraschen dürfte das nur Menschen, mit denen ich vermutlich nicht näher bekannt …
‘LNZNDRF – Future You // Weltfrauentag 2021’ weiterlesen »
Versäumte Gelegenheit der Woche: Franziska Giffey (SPD) hat eine Menge Geld dafür ausgeben lassen, auf viel geduldiges Papier zu drucken, dass rituelle Beschneidung von Mädchen nicht gut ist (Archivversion). Die Bundesregierung will Mädchen und Frauen besser vor Genitalverstümmelung schützen. (…) 68.000 Frauen in Deutschland haben laut Giffey diese schwere Körperverletzung erlitten und leiden ihr Leben …
Das Bundesverfassungsgericht (sinng.): Frei gewählte Männer dürfen auch Frauen vertreten (und andersrum). Ein Parlament muss deswegen nicht genau so zusammengesetzt sein wie das Volk. Die Bremer Landesfrauenbeauftragte (sinng.): Wohohl! Ein Wegweiser sei das, frohlocken die angeschlossenen SPD-nahen Zirkel, und sie meinen damit nicht, dass sie ausnahmsweise mal das Grundgesetz einhalten wollen. Das wäre ja unfair. (Teil …
‘Mehr Jans für Deutschland! (6): Wegweiser für die Rolle rückwärts’ weiterlesen »
Überraschend wenig gut finden nicht nur die Rechten die Forderung danach, jemanden trotz erwiesener Inkompetenz zur Quotenminderheit zu befördern, sondern auch Sahra Wagenknecht, bekannt für ihre Ernährung. Dieselbe nämlich, eigentlich selbst zu den Privilegierten zählend, gab dem Schweizer Nachrichtenportal „watson“ neulich ein heute veröffentlichtes Interview, in dem sie nicht nur der üblichen Annahme widersprach, dass …
‘Mehr Jans für Deutschland! (5): Reichtum den Reichen!’ weiterlesen »
Emma Kohler („Grüne“): Stellt euch mal vor, wie fortschrittlich wir wären, wenn Frauen schon immer die Hälfte der Macht gehabt hätten. Frauen (1933): Bei der Reichstagswahl vom 5. März 1933 gaben dann erstmals mehr Frauen (2.246) als Männer (2.103) der NSDAP ihre Stimme. Die Wählerschaft der herrschenden NSDAP setzte sich in Rosenheim somit zu 51,6 …
„Die Künstlerin Juliana Notari hat in einem brasilianischen Kunstpark eine riesige Land-Art-Vulva ausgehoben“ – sie allein? (via Schwerdtfegr)
Es ist Montag. Das rituelle Wändebeschmieren mit schiefem Gesang ist in Österreich eine unaufschiebbare berufliche Tätigkeit und mehr muss man über Österreich nicht wissen. Die haben ja nicht mal Pandabären dort. Meinedamundherrn, die Inlandsnachrichten: Weil die Menschen jetzt am liebsten online einkaufen, weil der Einzelhandel aus Pandemiegründen vorerst nicht offline stattfinden darf, haben CDU/CSU und SPD …
Eine Verständnisfrage: Wenn ein Verein schreibt, er fordere … […] Gleichbehandlung für Frauen- und Männerverbände – im öffentlichen Gehör und in der staatlichen finanziellen Förderung … und … den offenen, ganzheitlichen und inklusiven Diskurs in der Geschlechterpolitik , dann handelt es sich dabei um was? Genau, um Frauenhass seitens rechter Akteure, faselt das Fachmagazin für angewandte Impertinenz …
‘Medienkritik in Kürze: Das Bundesnichtmännerministerium ist empört.’ weiterlesen »
2019: Denn die zum Teil höchst emotional geführte Auseinandersetzung darüber, ob es medienethisch legitim ist, die Probleme der Flüchtlingsaufnahme von Schlepperbooten nahe der afrikanischen Küste im Rahmen eines Pro & Contras abzuhandeln, reichte bis in die Zeit-Redaktion und wurde intern kontrovers diskutiert. Aufbereitung und Artikel-Überschrift hatte die Chefredaktion als „klare Fehlentscheidung“ bezeichnet und sich hierfür …