Archiv für die Kategorie ‘Mir wird geschlecht’.

Feminismist, Männerrrrrrechtler, verqueere Spinner. Alle zusammen.

In den NachrichtenMir wird geschlechtMontagsmusik
Pharaoh Overlord – Mystery Shopper

SchuhuhMontag. Das Smartphone verkündet, es sei stark bewölkt, und genau so fühlt es sich auch an. Zäunen wir doch einfach Österreich ein, vielleicht löst das ja ein Problem.

Apropos Probleme: Öffentlich, nicht frauenöffentlich. Aber manchmal sind sie ja schon für einen Lacher gut: barbusige Femen stürmen Sex-Messe, das war bestimmt schockierend für alle Anwesenden, beim Lustwandeln unverhofft mit Nacktheit konfrontiert zu werden. Die Grünen beschäftigen sich mit sich selbst und die Regierung pervertiert derweil die Freiheit, die Vorratsdatenspeicherung ist noch immer nicht besiegt. Ist es nicht wunderbar, Tag für Tag etwas zu haben, für das sich das Kämpfen lohnt?

Der eigentliche Kampf ist ja ohnehin der, der sich nur gewinnen lässt, wenn man ihn gewinnen lässt. Auf dem eigenen Schweinehund ins Verderben zu reiten verspricht zumindest noch frischen Wind um die Nase, aber man verzichtet dankend und schmachtet. Der magische Montag birgt manchmal auch Überraschendes.

Augen zu und durch.

Pharaoh Overlord – Mystery Shopper @ Dunajam 2012

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlechtNetzfundstücke
Liegengebliebenes, 17.09.2015

Hurra – die Bahn reagiert auf preiswertere Konkurrenz und wird in diesem Jahr ausnahmsweise günst nicht teurer! Also nur ein bisschen und nicht überall.


Der Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten: Es gibt jetzt tragbare Bananen.


Eevee erklärt (bedauerlicherweise auf Englisch), warum Unicode gescheitert ist. Bonus: Im Kommentarbereich steht, wie man sich eine Emoji-Domain registrieren kann.


Als weiße Person die Beteiligung einer Schwarzen oder PoC Trans*Inter*GnC-Person an einer antirassistischen Intervention gegen eine weiße Lehrperson zu fordern, verstehen wir als Tokenizing (Instrumentalisierung). Was?


Wie schön: Die Werbedienstleister betonen die Qualität!


Neues aus dem Land der Freiheit: Du darfst als 14-Jähriger in den USA natürlich schon kreativ und technisch begabt sein, aber wenn du dir eine Uhr baust und dummerweise Ahmed heißt, gibt’s Zellenarrest.

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Medienkritik extern: So fällst du Jungs auf

Während ich gelegentlich Frauenzeitschriften lese, liest Klopfer gelegentlich die BRAVO und ihre Ableger, aktuell mit diesen Tipps, wie man seinen Schwarm erobert:

16 Wer aufrecht geht und steht, wirkt nicht nur größer, sondern auch reifer. Und Jungs werden von reiferen Girls magisch angezogen.
20 Der Klassiker: Stolpere in Deinen Schwarm hinein. Entschuldige Dich überschwänglich bei ihm. Er wird Dich total niedlich finden, weil Du ein kleiner Tollpatsch bist.
23 Geh langsam und aufrecht an deinem Schwarm vorbei. Ruhige Bewegungen lassen Dich älter und selbstbewusster wirken!
24 Wenn Du mit einem Jungen sprichst, spiele dabei mit einer Strähne Deines Haares. Das wirkt mädchenhaft und ziemlich süß!
31 Halte Deine Hände ruhig, wenn Du mit einem hübschen Typen sprichst. So wirkst Du gefasst und sicher und nicht so kindisch wie andere Girls.

Das klappt sicher! :irre:


Da sag‘ noch einer, Pornografie sei stets plump: Two Hot Invisible And Silent Lesbians Fuck On The Floor.

Mir wird geschlechtMusikkritik
HMPLFRN: Miss Platnum lacht nicht zuletzt

1993 sangen Illegal 2001 auf ihrem Debütalbum in einem beachtlichen Refrain: „Mädchen sind doof / Mädchen sind doof, alle doof“. Von diesem Schock haben sich deutsche Musikerinnen sehr lange nicht erholt, bis schließlich Miss Platnum kam und deren Ehre zu verteidigen versuchte.

Miss Platnum, die Älteren unter uns erinnern sich womöglich noch an ihre klugen Gesangsbeiträge („yeah / oh“) in Marterias überdurchschnittlich gelungenem Gassenhauer „Lila Wolken“, ist laut Presseinformationen „ein nicht wegzudenkender Teil der urbanen deutschen Musikszene“. Für sie (wie für mich) sei „das alles Popmusik“, dennoch seien „Schubladen“ für sie „genauso uninteressant wie Gendertalk“.

Wirklich? In ihrem derzeit vielerorts zu hörenden „Lied“ „MDCHN (Mädchen sind die besseren Jungs)“ (sic!) – leider lässt sie die Vokale beim Intonieren nicht weg – hört sich das ganz anders an.

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Medienkritik extra: Altherrenwitze

Dass „alte, weiße, heterosexuelle Männer“ an allem schuld seien und aufgrund ihrer Heterosexualität, statistisch gesehen, leider auch irgendwann mal nullkommanochwas Feministinnen gezeugt haben, ist längst nicht mehr als ein müder Treppenwitz derer, die der Ansicht sind, ihr von Grund auf falscher Charakter sei nur deshalb nicht dazu befähigt, ihnen den Weg in höchste Gnaden zu bahnen, weil sich ihnen das Patriarchat in den Weg gestellt habe, und nicht etwa deshalb, weil sie außer Spracheverhunzen und Quotenfrausein nichts an Eignung vorzuweisen haben.

Etwas seltener ist dies:

Das Problem von „TV total“ ist nicht mal mehr der niveaulose Witz. (…) Die Show wirkt wie von alten Männern gemacht, hergestellt mit dem Humor-Werkzeug der Neunzigerjahre.

Alte Männer, so heißt’s dort, seien somit als Urheber von Unterhaltungsmedien nicht geeignet. Jung ist gut, frisch und im Bestfall auch nicht männlich, lese ich daraus, habe schlimme „junge Komikerinnen“ wie Carolin Kebekus, Cindy aus Marzahn sowie Martina Hill in ihrer einzigen unerträglichen Rolle als „Tina Hausten“ viel zu gut im Gedächtnis und rolle ein wenig theatralisch mit den Augen. Der Jüngste war Heinz Erhardt auch nicht mehr, als er gegen Ende seines Lebens immer noch Menschen amüsierte, und wie auch der Dichter Robert Gernhardt und der, nun, Fernsehkritiker Loriot, allesamt alte Männer, hätte er „TV Total“ vermutlich schon damals für viel zu albern gehalten.

Warum das jetzt, drei Monate nach der Veröffentlichung des beschämenden Artikels auf „SPIEGEL ONLINE“, noch von Belang ist? Stefan Raab höre auf, verkündeten die Medien, und nur wenige Stunden zuvor war gerade erst die erste Trauer über den Tod des Literaten Harry Rowohlt verklungen, der erst mit 70 Jahren seinen subtilen, bisweilen auch brachialen Witz nicht mehr zu haben imstande war. Was auf „TV Total“ folgt und auf „SPIEGEL ONLINE“ als geeigneter Ersatz beschrieben wird, nennt sich „Circus HalliGalli“ oder „Neo Magazin Royale“ und wirkt wie die Harald-Schmidt-Show (ihrerseits wenig mehr als eine Kopie dessen, was Jay Leno perfektionierte) ohne Harald Schmidt, dafür mit drei Oliver Pochers, die gleichzeitig versuchen, völlig unterschiedliche Witze falsch zu erzählen. Es mutet andererseits tragisch an, dass man Raab und Pocher hinsichtlich ihres Unterhaltungswerts kaum voneinander unterscheiden kann.

Stefan Raab, diese wahrhaftige Inkarnation Troy McClures, ist ein Anachronismus aus einer Zeit, in der man mit personality shows – auch Thomas Gottschalk ist ja mit mehreren Versuchen dazu gescheitert – noch prima Sendezeit füllen konnte. Das indes hatte er mit Harry Rowohlt gemein: Sie sind aus der richtigen Zeit in eine andere gefallen, in der Beschleunigung die Maxime bildet. Zumindest für Rowohlt blieb nur mehr eine Nische, die er allerdings besser zu füllen vermochte als sie ihm Platz bot; er war die Nische.

Stefan Raab hinterlässt im deutschen Fernsehen nichts als ein paar Stunden vakante Sendezeit. Wenn ihm das als Vermächtnis genügt, ist das valide. Harry Rowohlt, der das Fernsehen allenfalls in der „Lindenstraße“ beeinflusste, hinterlässt hingegen etwas, was von Jan Böhmermann oder, herrje!, Günther Jauch wohl nur schwer korrigiert werden könnte.

Schade drum.

ComputerIn den NachrichtenMir wird geschlechtPolitik
Nachrichtenretrospektive in Kürze, 16. Juni 2015

Gender der Woche: Eltern von Jungs beschweren sich, dass transgender-Mädchen auf die Jungstoilette gehen darf, Eltern des Mädchens beschweren sich anschließend, dass es das nicht mehr darf. Da wird wer zu Hause auf „was habt ihr heute in der Schule gemacht?“ sicher mal eine spannendere Antwort als „Mathe“ geben können.


Skandal!!1! der Woche: Politisch rechte Fraktion stimmt einem berechtigten Antrag einer anderen politisch rechten Fraktion zu. Nicht, dass so was noch zur Gewohnheit wird und eine demokratiefeindliche rechte Partei eines Tages aufgrund der so gewonnenen Mehrheiten noch die Kanzlerin stellt!


Javaproblem der Woche: Unicode macht Kommentare ausführbar.

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Alvvays – Party Police

Auf's Maul?!Es ist Montag. Ist das eigentlich legal? Anderes jedenfalls nicht: Wo andere mit dem Flugzeug fliegen, fliegt Kate Moss heraus.

Wahrscheinlich war das aber auch nur ein Missverständnis, Frauen tun nicht nur niemandem was; laut Claudia Roth („Grüne“, das waren die mit den Kindern) sind Frauen obendrein die einzige Lösung für die Korruptionsanfälligkeit der FIFA: Das größte Problem der FIFA sei es, dass es dort keine Frauenquote gibt, das bisschen Käuflich- und Gesetzlosigkeit ist ja nebensächlich. Apropos: In der Türkei hat die als unbesiegbar geltende Regierungspartei abermals eine Mehrheit erhalten, aber nur noch eine normale, was Kommentatoren als klaren Beweis dafür sehen, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht; und was das über die etwa 80 Prozent für die Regierungskoalition in Deutschland aussagt, möge sich ein Jeder selbst ausmalen.

Es ist ja doch immer dasselbe.
Alvvays the same.

Apropos Alvvays: Unter diesem Namen ist seit 2011 ein kanadisches Quintett aktiv, das 2014 sein Debütalbum veröffentlichte. Zu hören gibt es garagigen Postpunk, nicht unähnlich Savages und den Raveonettes, gepaart mit dem Gesang von Frontfrau Molly Rankin, die Erinnerungen an „Nixe“ von den guten alten Huah! herbeihext. Ich weiß das zu schätzen.

ALVVAYS – Party Police – live 13.02.2015 Milano

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Womansplaining

Wo|man|splai|ning (n.): Frauen, die einen Mann von oben herab über vermeintliches mansplaining belehren. :nein:

In den NachrichtenMir wird geschlechtSonstiges
[TW: GNTM]

Bislang war ich der Ansicht, die grauenhafte Fernsehsendung „Germany’s Next Topmodel“, in der entgegen ihrem Namen allerlei eher mittelmäßig aussehende junge Frauen ohne Scham- oder Selbstwertgefühl darum wetteifern, sich für die maximale Dauer einer Staffel nach Kräften blamieren zu dürfen, beleidige lediglich die Intelligenz der Zuschauer, Verwandten und Teilnehmerinnen. Offensichtlich ist mir da ein wichtiger Aspekt entgangen, wie mir die Folgen der gestrigen Bombendrohung – als wäre die nicht schon bescheuert genug – aufgezeigt haben:

Die Jury – samt Thomas Hayo und Wolfgang Joop – soll an einem geheimen Ort untergebracht worden sein. (…) Zunächst sei auch ihnen von einer „technischen Störung“ berichtet worden, erst etwa 20 Minuten nach dem Abbruch sei mit der Evakuierung der Halle begonnen worden, sagt der Insider unter Berufung auf einen Publikumsgast. (…) „Wenn die 10.000 Menschen verrecken, ist es nicht so schlimm, wie wenn die Promis (sic! A.d.V.) verrecken“, sagte demnach eine 23-Jährige aus Ludwigshafen.

Zumindest kann man den Machern der Sendung nicht vorwerfen, ihren Zuschauern vorzuspielen, sie seien ihnen wichtig und kein austauschbares Element im Konzept, weil’s ja eben schon egal ist, wie die Kinder heißen, die ihr Taschengeld für den Unsinn verplempern.

Apropos verplempern: Hat Hans-Peter Uhl eigentlich schon die Vorratsdatenspeicherung gefordert?


Triggerwarnung des Tages: Lateinische Klassiker.

Mir wird geschlecht
myself (Symbolcover)

Cover myself 05.15

Echte Frauen haben sexy Kurven! (Und sind fett. Bäh! Wir erklären Ihnen, wie Sie das ändern können.)

Mir wird geschlecht
Studierx der Gallier (Notiz zur 2. Auflage)

Ich beginne mit einer Frage an diejenigen unter meinen Lesern, die die deutsche Sprache nicht als Muttersprache erhalten haben und vielleicht noch mit grammatikalischen Besonderheiten Probleme haben: Was ist das?

Humbug-Universität

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In den NachrichtenMir wird geschlecht
Sex, Sex, Sex

Ob es für oder die Gesellschaft spricht, wenn „Journalisten“ die Apple Watch als „throbbing strap-on“ beschreiben und über einen „satisfying wristjob“, die Befriedigung durch’s Handgelenk, spekulieren, ist mir unklar; klar ist allenfalls, dass die Glorifizierung von Marken nicht gerade zur Unschuld der Gesellschaft beiträgt. Dazu passt, dass im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, traditionell nicht gerade dem intellektuellen Zentrum des Landes, gegen Sexualisierung gekämpft wird, wo gar keine ist:

Künftig soll jede Werbung unterbunden werden, in der Frauen als „(willens)schwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv“ dargestellt werden. Frauen dürfen auch nicht „ohne Anlass lächelnd inszeniert“ sein oder „zu körperbetont bekleidet“ gezeigt werden.

Von mir aus hätte nach dem ersten Komma Schluss sein können, aber ich habe von wirtschaftlichen Zusammenhängen auch nicht mehr Ahnung als nötig. Vor lauter Verwunderung hat Jan Fleischhauer allerdings das einzig Richtige getan und Frauenzeitschriften gelesen:

Man gewinnt beim Lesen den Eindruck, dass sich Frauen pausenlos mit ihren Haaren und Fingernägeln beschäftigen und den Rest der Zeit dabei sind, über den Stand ihrer Beziehung nachzusinnen. Sex ist auch ein großes Thema, wobei es vor allem darum zu gehen scheint, wie man einem Mann einen perfekten Blowjob verpasst („Petra“: „10 Tipps, damit beim Blasen nichts mehr schief gehen kann“) beziehungsweise verhindert, dass man dabei die Konzentration verliert („Cosmopolitan“: „12 Dinge, die jede Frau denkt, wenn sie ihm einen bläst“).

Mir fällt auf, dass ich eigentlich auch mal wieder Frauenzeitschriften lesen müsste, Steckenpferd, wissenschon.

Apropos Fleisch hauen: Schluss mit Mate und Jutebeuteln, Burger sind das neue hip. Mach dich hübsch, Cheri, wir essen Hack. Sind doch Spießer.


Anfang dieses Jahres berichteten manche Medien darüber, dass BMW es mit der intelligenten Vernetzung wohl etwas zu genau genommen hat: BMW-Autos ließen sich unbefugt öffnen. Fahrzeughersteller haben seitdem offenbar angestrengt darüber nachgedacht, wie man solche Vorfälle in der Zukunft vermeiden könne, denn gestern berichtete man auf heise.de über den wachsenden Markt der digitalisierten Fahrräder. Klar: Was keine Türen hat, kann man auch nicht aufhacken. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!

Jedenfalls teilweise:

Das Notrufsystem eCall wird für alle neuen PKW und leichten Nutzfahrzeuge ab dem Jahr 2018 zur Pflicht. (…) Bei einem Unfall übermittelt das System die Position des Fahrzeugs automatisch.

Nun wird also auch das Automobil gesetzlich zur Wanze erklärt. Aber ist das dann nicht gefährlich, öffnet das nicht, haha, Tür und Tor für Kriminelle? Nein, keine Sorge, es bestehe keine Gefahr:

Datenschutzsorgen soll ein Verwertungsverbot entgegentreten.

Ach so. Dann bin ich beruhigt!

In den NachrichtenMir wird geschlechtWirtschaft
Liegengebliebenes, 23. April 2015

Jetzt stellt sich auch noch der Kalender, dieses weiße gutsituierte Maskuschwein, gegen die Frauen!


Vor über zehn Jahren haben in Deutschland recht viele Menschen – leider erfolglos – dagegen protestiert, das Studium mittels der widerlichen „Bologna-Reform“ zu „optimieren“, die die Einführung gleichgeschalteter „Bachelor“- und „Master“-Studiengänge für eine bessere Unterstützung der Wirtschaft bedeutete, wodurch das Studium deutlich an Reiz verloren hat.

Heute beklagen sich die Gewichsten aus der Wirtschaft darüber, dass das von ihnen geschaffene top-down-Hochschulsystem nicht mehr genug Kreative abwirft: Laut einer Umfrage sind deutsche Unternehmen mit den Absolventen immer unzufriedener. Laut einer weiteren Umfrage sind deutsche Absolventen übrigens auch immer unzufriedener mit skrupellosen Schlipsträgern, die noch nie in ihrem erbärmlichen BWLer-Leben etwas für ihr viel zu reichlich vorhandenes Geld tun mussten.


Dabei hat es die Wirtschaft ja auch nicht leicht, sie muss sich zum Beispiel mit „Journalisten“ rumschlagen:

Am liebsten hätten Sie sich wahrscheinlich eine Beispielfirma ausgedacht, in der es exakt so zugeht, wie Sie es für Ihren Artikel brauchen, richtig? Ach nee, das passt ja dann nicht zum “recherchierten Qualitätsjournalismus” á la Spiegel.


Apropos SPIEGEL – Eilmeldung: Frosch sieht aus wie eine Figur, die einem Frosch nachgebildet ist!


Ihr kennt das Problem: Ihr wollt nur mal eben einen neuen Browser auf eurem Traktor installieren, wisst aber nicht, ob das von der Garantie abgedeckt wird. Keine Sorge, Rettung naht: In den USA dürfen Traktoren womöglich bald gar nicht mehr umprogrammiert werden.


Frühes Flirten in Hugetite Lane, Squeezemburg: Will be glad to demonstrate in a dark room.

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Field Music – Who’ll Pay The Bills

EuleEs ist Montag; wie betrüblich. Frühes Aufstehen, Katerstimmung. Käuzchengefühle. – Aber genug davon, es wird ja nicht besser; ein schönes Zitat soll stattdessen diesen Montag einläuten:

Ich habe mittlerweile (…) das Gefühl, dass man mir absprechen will, Feministin zu sein, nur weil ich gerne Schwänze lutsche und mich in den Arsch ficken lasse.

Was einem Mann Spaß macht, könne ja nicht feministisch sein. – So werden immerhin weniger Kinder entstehen, die feministisch erzogen werden. Apropos Arschlöcher: Die Firma Sony macht sich seit einiger Zeit stark dafür, „Raubkopierern“, also Leuten, die ihre öde Bumsmusik aus unlizenzierter Quelle beziehen, das Internet abzudrehen. Am Wochenende stellte sich heraus, dass Sony es mit dem Verwertungsrecht Dritter nicht so genau nimmt. Ich befürworte das Einschalten von Anwälten mit der Forderung, der Firma Sony das Internet wegzunehmen. Sie kann damit offensichtlich nicht umgehen.

Andererseits kann man ganz gut ohne Sony leben. Selbst die dort unter Vertrag stehenden Musiker sind überwiegend verzichtbar. Andere Plattenfirmen haben auch schöne Verträge. Ein Beispiel gefällig? Aber gern.

Field Music – Who'll Pay The Bills (The Amazing Sessions)

Guten Morgen.

Mir wird geschlechtMusikkritikNetzfundstücke
Kurz verlinkt: Julia und die Debattenkultur

„Nicht schon wieder Politik!“, mag mancher Leser angesichts der Überschrift denken. Na gut, dann beginne ich mit ein wenig Musik:

Am 5. Juni 2015 erscheint das Debütalbum „Oxymoron“ der Schweizer Band Muzak. Der Begriff „Muzak“ stammt von der gleichnamigen Firma ab, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anfing, „Musik“ mit der bloßen Funktion der Kaufhaus-, Fahrstuhl- oder vergleichbaren Beschallung herzustellen; dem Volksmund wie auch Musikern wie John Lennon („How Do You Sleep?“) und nicht zuletzt Steven Wilson („The Sound of Muzak“) war und ist „Muzak“ mittlerweile als Sammelbegriff für Begleitgedudel bekannt. Es ist verzeihlich, dass die Band dieses Namens eigentlich viel bessere Musik macht, die mich an die feinen Toc.Sin erinnert:

Muzak – How Could We Ever (Official Video)

Ich bin gespannt, wie das Album in Gänze klingen wird.

So, jetzt aber!


Erinnert ihr euch noch an Julia Schramm? Nach Nähe zur F.D.P. und Feminismuskritik stieg sie ihrerzeit mehrfach in die Piratenpartei ein und wieder aus, landete zwischenzeitlich sogar im Bundesvorstand, wurde dann vom grassierenden Feminismus überwältigt, schwurbelte sich zum eigenen Buch und besetzt seitdem die Rolle des schlechten Vorbilds in Vollzeit.

Hatespeech Julia Schramm

Für die Amadeu-Antonio-Stiftung („Amadeu Antonio Stiftung“), wo sie sich angeblich – wie bereits auf Twitter – mit „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ beschäftigt, arbeitete sie mit einschlägig Bekannten wie Jasna „Gummibär“ Strick und Yasmina Banaszczuk zusammen, um eine Broschüre über Debattenkultur im Internet und den Umgang mit „Hate Speech“ zu verfassen. Man kann ihr dieses eine Mal zumindest nicht nachsagen, sie habe keine Ahnung, wovon sie spricht.

Die Stiftung wird übrigens von hochrangigen Partnern wie dem Bundesfamilienministerium unterstützt.


Hihi (1): Schatten sind rassistisch, weil sie dunkel sind.

Hihi (2): Günter Grass: ein unbequemer Sessel.