NetzfundstückeIn den NachrichtenMusikkritik
Die Toten Hosen – Ich bin die Sehn­sucht in dir // Fein­staub­weih­nacht

Es ist Mon­tag. Ich sah gestern, dass es eine Zeit­schrift namens „Living at home“, also „Zu Hau­se woh­nen“, gibt. Die­ses Wis­sen lässt mich in einem gei­sti­gen Zustand ver­har­ren, den zu beschrei­ben mir mit Wor­ten unmög­lich ist. Ich bit­te kurz um Ent­schul­di­gung. So, geht wie­der. – Es ist die Zeit der lästi­gen Jah­res­rück­blicke. Den ein­zi­gen Jahr­zehnt­rück­blick …

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Kurz­kri­tik: You Gui­tar­pray­er – Art Won’t Tear Us Apart Again

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bei Musik­grup­pen aus Köln den­ken man­che viel­leicht an die Wise Guys, ande­re an BAP. Zu die­sen Men­schen gehö­re lei­der auch ich, wes­halb ich es über­aus ange­nehm fin­de, wenn die­ser Aus­wahl etwas hin­zu­ge­fügt wird, was nicht ganz so furcht­bar ist. Inso­fern bin ich der Köl­ner Band You Gui­tar­pray­er sehr dank­bar, …

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Kurz­kri­tik: dou­ble nel­son – err­eur 89450

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus Frank­reich: dou­ble nel­son. Klingt wie: Sonic Youth / Neu! / Kraft­werk. Noi­se und Elek­tro­ni­sches mit unblö­den Vokal­bei­trä­gen. Zu viel Text? Wer hören kann, der höre. Aktu­el­les Album: „err­eur 89450“ (Amazon.de, Band­camp, TIDAL), raus­ge­bracht: 2019. Stücke kurz, Rezen­si­on auch kurz. Album gut, Hörer erfreut. Trotz Frank­reich.

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Kurz­kri­tik: bensn­b­ur­ner – noclip

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Weil ein Stück die­ses Albums mir zur Mon­tags­mu­sik taug­te, habe ich mir mal das gan­ze Album ange­se­hen. Es stammt von bensn­b­ur­ner aus Frei­burg, das ein Ein­mann­pro­jekt zu sein scheint (also bensn­b­ur­ner, nicht Frei­burg), und heißt, benannt nach einem Cheat­code aus dem Spiel Doom, „noclip“ (Amazon.de, Bandcamp.com, TIDAL). Den­noch hat …

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Kurz­kri­tik: Cra­ni­al – Alter­na­te Endings

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Als ich die übli­chen Peri­odi­ka nach musi­ka­li­schen Neu­erschei­nun­gen durch­kämm­te, fand ich inmit­ten von die­sen auch den Hin­weis auf das dies­jäh­ri­ge Album „Alter­na­te Endings“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) von Cra­ni­al aus aus­ge­rech­net Würz­burg. Bei Cra­ni­al scheint es sich um ein Quar­tett zu han­deln, das aus einer mir bis­lang unbe­kann­ten Grup­pe namens …

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Kurz­kri­tik: Aard­vark

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aard­vark ist Afri­kaans und bedeu­tet „Erd­fer­kel“, es war aber außer­dem eine bri­ti­sche Orgel­rock­band, die – wie man am Cover­bild unge­fähr bereits erken­nen kann – 1970 ihr ein­zi­ges Album (Amazon.de, TIDAL) ver­öf­fent­lich­te und danach weit­ge­hend spur­los ver­schwand. Die­ses Album zeich­net sich bereits beim ersten Hören dadurch aus, dass es, nicht …

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Kurz­kri­tik: Mor­gen

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In der flo­rie­ren­den US-Musi­k­s­ze­­ne des Jah­res 1969 – das ist jetzt genau 50 Jah­re her – war es ver­gleichs­wei­se leicht, als Musik­grup­pe kaum auf­zu­fal­len. Zu den­je­ni­gen Grup­pen, die bis­lang nicht mal einen Arti­kel in der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia bekom­men haben, gehört Mor­gen. Mor­gen war ein von 1968 bis 1969 bestehen­des …

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Kurz­kri­tik: The Ken­tish Spi­res – The Last Har­vest

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Der Can­ter­bu­ry Style (kurz: Can­ter­bu­ry), eine locke­re, humor­vol­le Spiel­art des Jazz­rocks, hat in den letz­ten vier­zig Jah­ren eini­ge Federn (hier: Markt­an­teil) las­sen müs­sen. Dank der Ver­triebs­mög­lich­kei­ten des Inter­nets, das den Schritt, erst eine Plat­ten­fir­ma von sich über­zeu­gen zu müs­sen, bevor man ein grö­ße­res Publi­kum für sich gewin­nen kann, erblü­hen …

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Kurz­kri­tik: gli­stening leo­tard – six but­ter­flies slight­ly moving an ele­phant in a theat­re

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. gli­stening leo­tard – „glit­zern­der Gym­na­stik­an­zug“ – ist ein seit 2007 bestehen­des Quin­tett aus Duis­burg, das gele­gent­lich mal einen Ton­trä­ger in phy­si­ka­li­scher oder vir­tu­el­ler Form ver­öf­fent­licht. Album/EP/Veröffentlichung Num­mer 6, zur­zeit aktu­ell, erreich­te die Öffent­lich­keit im Novem­ber 2018 und heißt nach dem Vor­gän­ger „GL5“ erneut durch­num­me­riert, näm­lich „six but­ter­flies slight­ly moving …

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Kurz­kri­tik: Föl­l­ak­zo­id – I

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den Län­dern, aus denen es ver­gleichs­wei­se wenig neue Musik zu geben scheint, die mir als beach­tens­wert erscheint, gehört Chi­le. In des­sen Musi­kan­ten­welt tum­meln sich auch Föl­l­ak­zo­id, eine ulkig hei­ßen­de Musik­grup­pe zur­zeit unbe­kann­ter Beset­zung, deren selbst gesteck­tes Ziel, so weit es das Inter­net zu wis­sen behaup­tet, es sei, mit …

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Kurz­kri­tik: Onsé­gen Ensem­ble – Awalaï

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In der Zeuhl­welt gibt es außer den unver­min­dert groß­ar­ti­gen Mag­ma ja eine ver­gleichs­wei­se klei­ne Aus­wahl an Musik­grup­pen, die sich dar­an ver­su­chen, die­sem doch recht ein­ma­li­gen Stil eine eige­ne Note hin­zu­zu­fü­gen. Oft stam­men die­se weni­gen Grup­pen aus Frank­reich oder Japan. Auch, aber nicht nur des­halb, ist das Onsé­gen Ensem­ble erwäh­nens­wert, …

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Kurz­kri­tik: Maïak – A Very Plea­sant Way to Die

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus­ge­rech­net in der Schweiz wur­de 2010 das Quar­tett Maïak gegrün­det, über das ich zu mei­nem Bedau­ern wenig Neu­es fin­den kann, wes­halb ich bis auf Wei­te­res davon aus­ge­he, dass es schon wie­der nicht mehr exi­stiert. Zwi­schen­drin, 2015 näm­lich, ver­öf­fent­lich­te es jedoch das Album „A Very Plea­sant Way to Die“ (Amazon.de, …

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Musik 06/2019 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 22 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Das erste hal­be Jahr 2019 ist vor­bei – schon jetzt bie­tet sich daher eine Gele­gen­heit, ein paar Wor­te über die pas­sa­bel­sten Musikal­ben des Jah­res zu ver­lie­ren. Wie üblich erhe­be ich kei­nen Anspruch dar­auf, eine voll­stän­di­ge Liste vor­zu­le­gen, zumal noch – zum Zeit­punkt des Ver­fas­sens die­ses Absat­zes – ein hal­bes …

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