Sonstiges⁠Netzfundstücke
Ka Freitag, ka G’schrei

Ob sich die Anhän­ger des toten Jesus über­haupt Gedan­ken dar­über machen, was er davon hiel­te, wenn er nach etwa zwei Jahr­tau­sen­den wie­der auf die Erde zurück­kehrt und über­all Bil­der sei­nes Todes hän­gen sieht? Bizarr, wie eigent­lich alles, was die katho­li­sche Kir­che eine Fei­er oder gar einen Fest­tag nennt. Das gan­ze Kar­frei­tags­brim­bo­ri­um ist ein deut­li­ches Zei­chen …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Verführerisch schlechtes Webdesign

Aus Ver­se­hen habe ich über die­sen Bei­trag zum zehn­jäh­ri­gen „Geburts­tag“ von Word­Press die Web­site von Moni­ka Thon-Soun, nach eige­nen Anga­ben „Fach­frau & Autorin“ in Word­­Press-Din­­gen mit „Bera­tung & Humor“, gefun­den. In der Tat fin­de ich sie sehr lustig. Bereits der initia­le Auf­ruf mit akti­vier­tem NoScript (lei­der in der heu­ti­gen Zeit unver­zicht­ba­re Erwei­te­rung zum Schutz vor …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Medienkritik in Kürze: ZEIT ONLINE und sein Ressort Analog

Zum Ende vom Goog­le Rea­der hat auch Kai Bier­mann, sei­nes Zei­chens Redak­teur im „Res­sort Digi­tal“ für das frag­wür­di­ge Online­blatt „ZEIT ONLINE“, auch was geschrie­ben. Was bedeu­tet das Ende die­ses RSS-Dien­­stes? Tja, ganz ein­fach: Nun ver­brei­tet allein Face­book News – und das ist nicht offen. Nach­rich­ten gibt es nun nur noch per Face­book, schreibt Kai Bier­mann. …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Google, der Kundenfresser

Dies­mal hat Goog­le sei­ne Kun­den unter­schätzt. In wel­chem Zusam­men­hang? Tja, am 1. Juli wird beim Goog­le Rea­der der Stecker gezo­gen. Der Goog­le Rea­der war jah­re­lang ein ver­brei­te­ter RSS-Leser (sie­he auch), der irgend­wann so erfolg­reich wur­de, dass eine Viel­zahl an Des­k­top-RSS-Lesern (etwa RSSOwl) und Online­dien­sten (etwa das lei­der ziem­lich scheuß­lich zu bedie­nen­de Feed­ly) ihn als Syn­chro­ni­sa­ti­ons­quel­le …

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Netzfundstücke
Krieger des Lichts

Auf der CeBIT 2013 gibt es außer viel lee­rem Geschwätz übri­gens auch Pro­dukt­neu­hei­ten zu betrach­ten. Dazu zählt unter ande­rem „Chan­gers“. „Chan­gers?“ Ja, „Chan­gers“: Über ein mobi­les, fle­xi­bles Solar­mo­dul, das kaum grö­ßer ist als ein DIN A4-Blatt und nur wenig mehr als 100 Gramm wiegt, kann der Nut­zer über­all auf der Welt sei­ne eige­ne Ener­gie erzeu­gen. …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CXLVIII: Erklärbärjournalismus

Seba­sti­an Hei­ser von der „taz“ schrieb im Febru­ar: Ich sehe ja mei­ne Auf­ga­be und mei­ne beson­de­re Dienst­lei­stung als Jour­na­list gera­de dar­in, alles so weit wie mög­lich zu ver­ein­fa­chen, damit es ver­ständ­li­cher wird. Er betrach­tet sich also als einen Erklär­bä­ren, der wie sonst nur die „Com­­pu­ter-BILD“ Lesern auch ein­fa­che Din­ge noch ein­fa­cher ver­ständ­lich macht („sprich: Wörd“). …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Google, der sorgende Monopolist. Der will nur spielen.

Erin­nert sich noch jemand an die diver­sen Mono­pol­kla­gen gegen Micro­soft? Micro­soft sei, so hieß es noch vor weni­gen Jah­ren, ein fie­ser Mono­po­list, weil es mit der Kom­bi­na­ti­on aus Win­dows und Office eine Markt beherr­schen­de Stel­lung ein­nimmt und oben­drein die Drei­stig­keit besitzt, sei­nem Betriebs­sy­stem einen Medi­en­spie­ler und einen Brow­ser bei­zu­fü­gen, und müs­se daher zer­schla­gen wer­den. Min­de­stens. …

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Nerdkrams
DashClock: Auf dass der Sperrbildschirm von Android endlich einen Sinn ergeben möge!

Eine der etwas selt­sa­me­ren Funk­tio­nen von Android ist die Anzei­ge des so genann­ten „Sperr­bild­schirms“ (oder lockscreens – scheuß­li­ches Wort). Legt man es kurz zur Sei­te und war­tet, bis der Bild­schirm aus­geht, wird das Gerät in der Regel „gesperrt“. Das bedeu­tet im Stan­dard­fall: Man sieht einen lang­wei­li­gen Bild­schirm mit ’ner Uhr und unten so einem Schie­be­ding, …

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Nerdkrams
WhatsApp, hike und warum es mich nicht interessiert.

Whats­App gehört zu den Dien­sten, deren Popu­la­ri­tät mich irri­tiert. Das Prin­zip hin­ter Whats­App ist es, dass Leu­te, die ihre gegen­sei­ti­ge Mobil­te­le­fon­num­mer ken­nen, sich anstel­le einer SMS-Fla­t­ra­te auch über das Inter­net schrift­lich unter­hal­ten kön­nen. Natür­lich könn­te man, wenn man schon ohne tech­ni­sche Zeit­be­schrän­kung mobil (meist per Smart­phone) im Inter­net sein Dasein fri­sten kann, statt­des­sen auch AIM, …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CXLV: Der Mythos vom unabhängigen „cyberspace“

(Vor­be­mer­kung: Eigent­lich gehört die­ser Arti­kel in die Kate­go­rie der „Schmal­hän­se des Tages“. Da der Prot­ago­nist aber weder Deut­scher noch in der CDU ist, wür­de ich die Serie voll­stän­dig bre­chen – ich bit­te daher die Umka­te­go­ri­sie­rung zu ver­zei­hen.) Das mit die­sem frei­en Inter­net, das ist nicht gut. Das Inter­net als Lebens­raum oder gar als teil­wei­se oder …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Legalsoftwarez-BB.

Was „warez“ sind, muss ich hof­fent­lich nie­man­dem, der schon mal was mit die­sem Inter­net gemacht hat, erklä­ren – es han­delt sich um einen Sze­n­e­be­griff für in nicht immer mit den Lizenz­be­din­gun­gen kom­pa­ti­bler Wei­se kopier­te Com­pu­ter­pro­gram­me (bis hin zu gan­zen Betriebs­sy­ste­men). Ich wage zu behaup­ten: Nie­mand, der noch ganz bei Trost ist, käme auf die Idee, …

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Netzfundstücke
Die Pinguine

Ich bin ja unter ande­rem auch ein Pin­­gu­in- und Web­co­mic­freund, wenn­gleich mei­ne Freund­schaft in letz­te­rem Fall nur aus­ge­wähl­ten Seri­en gilt. Zu die­sen Seri­en zäh­len außer den übli­chen Ver­däch­ti­gen (Gar­field und ande­re) auch sol­che, deren Zeich­ner sich mehr dem Non­sens (NICHTLUSTIG) und der Kunst des schwar­zen Humors (Cya­ni­de & Hap­pi­ness) ver­schrie­ben haben. Gele­gent­lich fin­de ich mir …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt CXLIV: Facebums.

(Niveau­vol­le Über­schrif­ten sind zu ein­fach.) Dass „sozia­le Netz­wer­ke“ nicht pri­mär dem vor­geb­li­chen Aus­tausch im Freun­­­des- oder Fami­li­en­kreis die­nen, son­dern sich in den dor­ti­gen Kon­takt­li­sten im Lau­fe der Zeit vor allem heim­li­che und weni­ger heim­li­che Flam­men ansam­meln, war nie ein all­zu gro­ßes Geheim­nis. Die­je­ni­gen, die post-pri­­va­­cy zur Lebens­ma­xi­me erko­ren haben, kön­nen nun noch ein­fa­cher dazu ste­hen: …

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Nerdkrams
Ponys sind scheiße.

Gele­gent­lich scheint es eine gute Idee zu sein, den Medi­en wie­der ein­mal dar­zu­le­gen, war­um die Netz­bür­ger kei­ne homo­ge­ne Mas­se („die Netz­ge­mein­de“, als wäre das eine Sek­te) sind. Aus aktu­el­lem Anlass mache ich das heu­te ein­mal am Bei­spiel der Meme. Also: Ich bin Netz­bür­ger. Und obwohl ich seit „gei­lo, mein neu­es 56k-Modem geht ja rich­tig ab“ …

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Spaß mit Spam
du bist die eine, die ich gesucht habe!

Nee, fehl­ge­lei­tet, „Her­da“, die Sie mir unter obi­gem Betreff eine Mail zukom­men lie­ßen; an mir ist nach­weis­lich ’n Penis dran. Frau­en (schreibt man das nicht „Her­ta“?), die per Mail ande­re Frau­en suchen, sind mir aller­dings bis­her neu gewe­sen. Das klingt nach Spaß. Hal­lo, wen Sie ? Na, die Eine, die Sie, „Her­da“, gesucht haben, ich …

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