Netzfundstücke⁠Sonstiges
Qualität statt Quantität

Eine bri­ti­sche Psy­cho­lo­gin hat her­aus­ge­fun­den (was eigent­lich bei­na­he immer eher ein unheil­vol­les Zei­chen ist), dass es, will man eine aus­rei­chen­de Schar an regel­mä­ßi­gen Kon­su­men­ten des eige­nen Ins-Inter­­net-Schmie­­rens an sich bin­den, nicht dar­auf ankommt, aus­ge­feil­te rhe­to­ri­sche Mei­ster­lei­stun­gen, gespickt mit gewitz­ten Wort­spie­len und aller­lei sprach­li­chen Fines­sen, abzu­lie­fern, son­dern viel­mehr auf die Mas­se an pro­du­zier­tem Wort­schwall. Hier­bei ist …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke⁠Musik
Zufällig Superlativ

CDs, von denen ich als Musik­freund grund­sätz­lich die Fin­ger las­se, kom­men meist als „Box“ (zu Deutsch also als Kiste) daher, sind mit dem Kon­ter­fei des/der jewei­li­gen Inter­pre­ten ver­ziert bzw., je nach Aus­se­hen, ver­un­stal­tet und tra­gen Namen wie „Grea­test hits“, „Best of“, „The best of“, „The very best of“ oder auch „Das Beste von“ und „Die …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt XIV: Das iPad, ein Accessoire für Kellerbewohner

End­lich mal ein hand­fe­ster Grund auch für iPad-Besit­­zer, es für ein schlecht kon­stru­ier­tes, über­flüs­si­ges Gerät zu hal­ten: Ihr teu­er erwor­be­nes Spiel­zeug hält nicht nur kei­ne Schlä­ge aus, es hat sich auch als recht wet­ter­füh­lig erwie­sen. Apple hat das iPad für Betriebs­tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen 0 und 35 Grad Cel­si­us aus­ge­legt – dar­un­ter und dar­über garan­tiert der Her­stel­ler …

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Politik⁠Netzfundstücke
Kollateralmord

Pas­send zu Didis Über­le­gun­gen zu Unter­zah­len und Über­zah­len und zur Abwechs­lung von den refle­xiv-grüb­­le­ri­­schen Selbst­zwei­feln der letz­ten Tage mal wie­der was zum Krieg kriegs­ähn­li­chen Zustand: Es wur­de ein Video (auch via eMu­le) ver­öf­fent­licht, das zeigt, wie sich die demo­kra­tisch legi­ti­mier­ten Befrei­ungs­trup­pen im Irak benah­men resp. beneh­men und wie egal ihnen „ver­se­hent­lich“ getö­te­te Zivi­li­sten wie Jour­na­li­sten …

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Persönliches⁠Netzfundstücke⁠Fotografie
Erfolgreiche Abende sehen so aus.

Nach­mit­tags mit einer ver­mu­te­ten Frosch­lei­che im Hals und anson­sten immer­hin leich­tem Unwohl­sein in einem furcht­bar ein­deu­tig rie­chen­den Zim­mer auf­wa­chen und erleich­tert fest­stel­len, dass, eben­falls immer­hin, kei­ne dau­er­haf­ten Gäste zurück­ge­blie­ben sind, die man bewir­ten müss­te und mit denen ein Gespräch über die ver­gan­ge­nen Stun­den, wor­auf in man­cher­lei Situa­ti­on jeg­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­such lei­der bzw. zum Glück hin­aus­zu­lau­fen pflegt, …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Medienkritik extern: Das Dilemma der Boulevardschreiberlinge

Wann immer eine noch unbe­schol­te­ne Per­son das öffent­li­che Inter­es­se gewinnt, wie zum Bei­spiel jüngst Lena Mey­­er-Lan­d­rut, dann ist es Usus, dass sich sogleich die Medi­en mit ihr befas­sen, die von sich behaup­ten, das öffent­li­che Inter­es­se an ihr zu befrie­di­gen (und vor Befrie­di­gung man­cher­lei Art trop­fen die­se Schmier­blät­ter dann auch tat­säch­lich oft gera­de­zu); und wenn man …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt XIII: Werbalinjurien

SPIEGEL Online: 42 Pro­zent der welt­wei­ten Online-Wer­­be­um­­sät­­ze flie­ßen allein Goog­le zu. (…) Wer Wer­bung als Belä­sti­gung wahr­nimmt, soll­te sich eines klar­ma­chen: Der Deal, der auch die­ses Ange­bot hier mög­lich macht, funk­tio­niert nur, solan­ge nicht zu vie­le Nut­zer die Wer­bung ver­wei­gern. (…) Wann schal­ten Sie ihren Wer­be­blocker ab? wirres.net: schuld haben, wie immer, die ande­ren. statt …

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Netzfundstücke
Vulva.

Die Benut­zer­schaft der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia pflegt den Brauch, jeden Tag einen Arti­kel des Tages, kurz „AdT“, aus­zu­wäh­len. Heu­te hat sie ins Schwar­ze getrof­fen; die Wahl fiel auf den Arti­kel Vul­va, natür­lich mit Bebil­de­rung. Und weil die Wiki­pe­dia zwar eine Enzy­klo­pä­die dar­stel­len soll, aber eben dum­mer­wei­se auch von Leu­ten frag­wür­di­ger Moral­vor­stel­lun­gen kon­su­miert wird, dau­ert eine erbau­li­che …

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Projekte⁠Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt XI: Es ist ein Kreuz!

Die­ser Tage, in denen sich Kir­chen­ver­tre­ter durch eher unchrist­li­che Wer­te her­vor­tun, sind Scher­ze über das Chri­sten­tum fast omni­prä­sent. Dabei ist gera­de in die­ser Gesell­schaft ein wenig christ­li­che Leh­re drin­gend nötig! Die­se Fire­­fox-Erwei­te­rung zum Bei­spiel hilft red­li­chen Chri­sten, wie­der auf den rech­ten Weg zurück­zu­fin­den, indem sie dar­auf hin­weist, dass das Betrach­ten von Por­no­gra­fie gemäß 1 Kor …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt X: Geolokäischen ist voll so Web 3.0, mindestens.

Da stel­len die Webzweinull-Fach­i­dio­ten rich­tig fest, dass sich aus Gra­tis­dien­sten nur sel­ten Kapi­tal schla­gen lässt, und statt sich mal mit sinn­vol­len The­men zu beschäf­ti­gen, suchen sie nach der näch­sten Ver­bes­se­rung für unser aller Leben, und sie suchen, wie üblich, an der fal­schen Stel­le: Über Twit­ter und Face­book sol­len künf­tig Leu­te mit ent­spre­chen­den Mobil­ge­rä­ten sehen, dass …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Die Wirbelsäule fegen – warum?

Eins die­ser Sprach­wirr­nis­se, die mich immer wie­der zu amü­sie­ren ver­mö­gen, ist die kon­se­quen­te Gleich­set­zung von jmdm. etw. zukeh­ren, ‑wen­den mit jmdm. etw. keh­ren. Wenn ich, zum Bei­spiel, den Nach­barn den Geh­weg keh­re, dann meist, weil es geschneit hat. Manch­mal keh­re ich auch Din­ge unter den Tep­pich oder schlicht um. Wonach mir aller­dings auch noch nicht …

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In den Nachrichten⁠Musik⁠Sonstiges⁠Netzfundstücke
Auch Ihnen einen puten Tag.

Ach, in die­sem Jahr ist ja schon wie­der so eine komi­sche Fuß­ball­welt­mei­ster­schaft geplant, dies­mal erfreu­li­cher­wei­se auf einem ande­ren Kon­ti­nent. Die Chan­ce, hier­zu­lan­de weit­ge­hend von grö­len­den Idio­ten mit gestreif­ten und unsicht‑, dafür aber riech­ba­ren Fah­nen ver­schont zu wer­den, bevor die deut­sche Natio­nal­mann­schaft* ver­dient aus dem Spiel fliegt bzw. dann doch eher stol­pert, ist den­noch lei­der eini­ger­ma­ßen …

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Persönliches⁠Netzfundstücke
Zurück in der Stadt

Den Seme­ster­be­ginn erkann­te ich dar­an, dass ich pünkt­lich nach etwa drei Stun­den Ruhe erwach­te und par­tout kei­nen Schlaf mehr fand. Nach meh­re­ren Mona­ten zurück in der Stadt nahm ich dann wahr, dass sich fast alles ver­än­dert hat­te. Die Stra­ßen­la­ter­nen am Omni­bus­sam­mel­platz tauch­ten das Gebiet in ein dunk­les Oran­ge. Weni­ge Stra­ßen wei­ter hat­te die Bahn AG …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠Kaufbefehle⁠Nerdkrams
Gleich klatscht et, Junge.

Aus der belieb­ten, unre­gel­mä­ßig erwei­ter­ten Rei­he „sehr selt­sa­me Soft­ware­pro­duk­te“: Der Clap­Com­man­der ermög­licht die Steue­rung des Betriebs­sy­stems (Win­dows und ein funk­tio­nie­rend ange­schlos­se­nes Mikro­fon vor­aus­ge­setzt) mit­tels Klat­schens, ver­gleich­bar etwa mit der in der Pop­kul­tur, unter ande­rem in South Park (Staf­fel 2, Epi­so­de 10, bei etwa 5:00 Minu­ten), zitier­ten Klatsch­steue­rung für Beleuch­tungs­ein­hei­ten. (Der genaue Fach­ter­mi­nus ist mir gera­de …

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Netzfundstücke
Warum die Spieleindustrie untergeht

Fefe hat vor zwei Wochen schon ange­merkt, dass der Erfolg der „Pira­te­rie“ wohl auch dar­auf begrün­det ist, dass man sich als Käu­fer lega­ler Inhal­te mit Ein­schrän­kun­gen, minu­ten­lan­gen Trai­lern, DRM und son­sti­gem Unfug her­um­schla­gen muss. Im Inter­net macht gera­de eine Visua­li­sie­rung die­ser Umstän­de die Run­de: Und da wun­dert sich noch jemand?