Archiv für Juni 2016

ComputerIn den Nachrichten
Äpfel und Birnen

Alt: Äpfel mit Birnen vergleichen und dafür ausgelacht werden.

Neu: Äpfel mit Birnen vergleichen und gewinnen!

In einem Rechtsstreit konnte Apple einen Sieg erzielen. Die EU-Markenrechtsbehörde EUIPO folgte dem Einspruch des Unternehmens mit dem Logo eines angebissenen Apfels. Laut der Behörde hat die Silhouette einer Birne zu viel Ähnlichkeit mit dem Apple-Motiv.

:wallbash:

Sonstiges
Medienkritik CIV: „JOY“: Du bist schön*.

Gewohnt sonderbar ist natürlich auch die Maiausgabe der andauernden „JOY“, deren Titelseite den Spagat zwischen der angeblichen Schönheit des Lesers und mancherlei Vorschlag zur Verbesserung dieser Schönheit durch das aufgedruckte Bild von Mila Kunis, deren visage mich auch nach Jahren noch nicht zu reizen vermag, nicht etwa endgültig ad absurdum führt, sondern quasi perfektioniert.

You are beautiful, aber Trickjeans, ein volles Portemonnaie (wenngleich mit sympathischer Schreibweise) und natürliche Schönheit dank Deckfarbe im Gesicht sollten es schon sein. Mich persönlich spricht allerdings vor allem „NETFLIX & SCHLANK“ an: Nicht vom Sofa aufstehen zu müssen harmoniert ganz gut mit meiner momentanen Lebensplanung.

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Fotografie
Deutschland, deine Allegorien! (11)

BeFREIt

Netzfundstücke
Genüsse im Erlebnisfahrstuhl

In einem dieser „Lustigen Taschenbücher“ gab es einmal eine Geschichte, in der Klaas Klever und Dagobert Duck darum wetteiferten, wessen Flughafen den Gästen einen angenehmeren Aufenthalt beschere, was natürlich damit endete, dass niemand mehr eines ihrer Flugzeuge benutzen wollte, weil der Flughafen mehr zu bieten hatte als jeder Urlaub.

Keine Ahnung, wie ich gerade darauf komme.

Ein besseres „Fahrstuhl-Erlebnis“ sollen den Fahrgästen auch interaktive und personalisierte News- und Entertainment-Angebote verschaffen.

„Und – wo waren Sie im Urlaub?“
„Im Erlebnisfahrstuhl, Chef. Da gab es sogar Reklame umsonst!“

:wallbash:

In den NachrichtenMontagsmusikNetzfundstücke
Renaissance – Song of Scheherazade // Absurdes für die Wissenschaft

Montagsgefühl (ca.)Es ist Montag. Die Krise hält uns fest in ihrem gierigen Griff. Das gelobte Land der Pasta Bologna, deren Akademiker sich glücklich schätzen können, wenigstens noch irgendwo eine freie Stelle als Taxifahrer zu finden, weil immer mehr schlecht ausgebildete Leute mit immer weniger wertvollen Abschlüssen sich vor ehrlicher Arbeit verstecken (Fachkräftemangel am Arsch), marschierte für die Wissenschaft, angeführt von Gendersprallos, Windkraftlobbyisten und sonstigen Nieten, die es bis heute nicht zu Wissen schafften. Man hätte kochen können vor Scham und Gram, aber zu zweit wäre das doch deutlich interessanter gewesen; Montagsmelancholie, wie üblich wenig überraschend.

Was für eine Überraschung aber: Lädt man sich ein Programm mit einem verdächtig klingenden Namen („System Update“) herunter, dann ist da vielleicht Schadsoftware drin. Als wäre es ein Grafiktreiber oder eine „sichere“ Schnittstelle in einer Googleanwendung – völlig absurd!

Ein absurdes, aber den Schadenfrohen durchaus befriedigendes Geschäftsmodell auch: Nespresso für Saft. Als sei es irgendwie erstrebenswert, Filterkaffee oder Fruchtsaft durch irgendwelchen Kapsel- oder Tütenquatsch zu ersetzen.

Sehr wohl erstrebenswert hingegen: Musik.

RENAISSANCE – Song Of Scheherazade (Live 2011)

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Kurz notiert zum Bundesparteitag der AfD in Köln

Wenn ein breites Bündnis von Spinnern aus vielerlei Gesellschaftsschichten, darunter ausgerechnet Abgesandte der so genannten „Liberalen“ und der ehemals rationalliberalen Piratenpartei, gemeinsam mit den örtlichen Vertretern der rechtspopulistischen Parteien CDU und SPD, deren gemeinsame Bundestagsfraktion währenddessen auch weiterhin unbeherrscht an der Beschränkung der Freiheitsrechte jedes Individuums zugunsten der Sicherheit™ feilt, unter Missachtung nicht nur demokratisch notwendiger und oft auch selbst auferlegter moralischer und gesetzlicher Regeln, sondern auch und gerade jedes Grundwertes der Zivilisation – da versucht man auch schon mal für die Freiheit den Mitmenschen eins mit der Holzlatte überzuziehen und trifft dann zum Glück wenigstens noch ein Bullenschwein – in diesem Land, das unter größter Anstrengung und zum (östlichen) Teil jahrzehntelang für ein freies und ungehindertes Versammlungsrecht kämpfen musste, eine Versammlung einer Partei, auf deren Konto, im Gegensatz zu ihrem eigenen, bislang eben kein Internetüberwachungsgesetz, keine Steuererhöhung, keine dauernde Datenerfassung sogar beim Klopapierkauf, kein Kriegseinsatz Deutschlands und keine immer weiter steigende Armutsquote gehen, so nachhaltig stören zu müssen meint, dass offensichtlich nur noch Polizeischutz die körperliche Unversehrtheit der Teilnehmer weitgehend sicherstellen kann, weil es nicht sein dürfe, dass ein paar andere, jedoch aus irgendwelchen Gründen regierungsskeptische Spinner ihrerseits dieses Recht auf eine ungehinderte Versammlung wahrnehmen, um friedlich ein wenig miteinander über Unsinn, über dessen Inhalt man als aufgeklärter Zeitgenosse zweifellos nur noch den Kopf zu schütteln vermag, zu plaudern und anschließend wieder nach Hause zu fahren, dann hat dieses breite Bündnis eine Partei wie die AfD und ihre Wahlerfolge selbst hart erkämpft und damit redlich verdient.

ComputerIn den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 21. April 2017

Es steht nur Quatsch zur Wahl? Warum Nichtwählen kein „Zeichen setzt“, sondern ausschließlich die Falschen stärkt, erklärt Fefe zitierenderweise.


Wie gut oder wie schade, dass Krieg entweder ziemlich schwierig oder ziemlich einfach ist: Die Bundeswehr könne nur 30 bis 70 Prozent, also wahlweise fast alles oder fast nichts, nutzen, behaupten Kai Biermann und Julian Stahnke auf „ZEIT ONLINE“.


Nach dem absehbaren Tod von Firefox ist ausgerechnet Googles Chrome-Browser das Gute? Weit gefehlt:

Der beliebteste Browser soll jetzt mit einem Werbeblocker ausgestattet werden. (…) Die eigene Werbung wird erlaubt, die von konkurrierenden Werbenetzwerken blockiert. (…) Damit ist Google nicht besser als das, was mit AdBlock Plus seinen Anfang gemacht hat.


„Vorratsdatenspeicherung und Ausnahmezustand wie in der Türkei machen das Land sicherer“ des Tages: Schießerei in Frankreich. Auf Twitter beten schon wieder alle. Das löst sicherlich auch irgendein Problem.


Ein Problem mit den Medien ist ihr gegenseitiges Absprechen des Wahrheitsanspruchs: Da wird in diesen grassierenden „Faktenchecks“ in steuerfinanzierten Nachrichtensendungen schon mal ganz unauffällig ein Buch eines umstrittenen Autors auf „Mein Kampf“ gelegt, um das ganze Ausmaß der Bösartigkeit dieses Autors schlagkräftig zusammenzufassen. Nicht lesen, ist mindestens Hitler drin.


Wenn die Pressefreiheit auch Jetzt.de ermöglicht, war sie wahrscheinlich doch keine gute Idee.

In den NachrichtenPolitik
Medienkritik in Kürze / Iwan des Tages: Si vis bellum, arce colloquium!

Verdammte Russen aber auch:

Sogar China wollte sich der Erklärung anschließen – doch Russland ließ sie platzen: Die Vetomacht hat im Uno-Sicherheitsrat eine Verurteilung von Nordkoreas jüngstem Raketentest blockiert. Russland bestand auf einer Formulierung, die auch eine Beilegung des Konflikts durch einen Dialog vorsieht. Dies war im letzten Entwurf fallengelassen worden.

Jetzt wollen die nicht mal mehr anständig militärisch eskalieren! :motz:

Der Westen sollte sich von diesen Hippies dringend fernhalten, sonst greift das noch weiter um sich. Nicht auszudenken, wenn Diplomatie bald ohne Präventionsbombardierung auskommen muss.

(via Schwerdtfegr)

ComputerNetzfundstücke
JUSOS Schleswig-Holstein: Planlos durch’s Neuland

In gewisser Hinsicht bezaubernd ist jedenfalls auch dieses Werbeplakat der „jungen“ SPD („JUSOS“) in Schleswig-Holstein, dem einzigen Bundesland, in dem die Piratenpartei noch was taugt:

Highspeed ist alle

Denn es wirft mindestens drei Fragen auf:

  1. Warum benötigt Torstens Kommunikationspartner unbedingt Highspeed, um auf Textnachrichten zu antworten (was ja auch zu funktionieren scheint, zumal das Empfangen ebenso kein Problem ist)?
  2. Wie soll Torstens Kommunikationspartner die empfohlene SPD-Website sinnvoll aufrufen können, wenn die Bandbreite nicht einmal zur Textkommunikation genügt?
  3. Wieso hat es die schleswig-holsteinische SPD in den fünf Jahren ihrer derzeit andauernden Landesregierung trotz gegenteiliger Forderungen (an wen?) nicht geschafft, die Breitbandversorgung im Heimatgebiet von Torstens Kommunikationspartner zu verbessern, und wie möchte sie das in der kommenden Legislaturperiode ändern?

(via @Ziegelei)

In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt: Ab Mai ist Töten ungesund

Eine wichtige Ankündigung aus unserem demokratischen Partnerland im wilden Westen:

Der Bundesstaat [Arkansas, A.d.V.] will so viele Häftlinge in kurzer Zeit hinrichten, weil Ende April die Haltbarkeit des Mittels Midazolam abläuft.

Denn wir wissen ja: Abgelaufenes könnte sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken. :ja:

In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
SVIN – Maharaja // Demokraten, hüben wie drüben

OstereuleEs ist Montag. Der Witz, keiner jedoch gehe hin, ist genau so müde wie man selbst; müde vom Weltgeschehen und nicht zuletzt von der Erkenntnis, dass, was fehlt, fehlt. Allmählich beginnt man sich dem Nichts zu ergeben, aufmerksam beobachtet von Kauz und Mond, nickend, doch schweigend.

Keineswegs nichts: Während in der Bürgerschaft kräftig gegen den Populismus gewettert wird, der irgendeine Demokratie oder Freiheit oder so gefährdet, unterhöhlt unser aller Lieblingsregierung, nämlich die aus CDU/CSU und SPD, ein weiteres Mal das ohnehin schon brüchige Fundament der „Grundrechte“. Das Briefgeheimnis wird abgeschafft (sofern die Briefe elektronisch sind). Die NSA guckt uns derweil beim Bezahlen zu. Ob man sie wohl anrufen kann, wenn man seine IBAN vergessen hat?

Warum ich neulich empfahl, nur noch schlaue Menschen wählen zu lassen, führt übrigens aktuell die Türkei vor, deren Wählerschaft unter anderem mit einer Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken – mit Präsidialsystemen kennen wir uns aus – eine aus klassisch demokratischer Sicht eher fragwürdige Verfassungsänderung zu befürworten scheint. Für die Schlauen unter den Wählern, die die Pläne nicht verwirklicht sehen möchten, aber hat sich der Präsident schon etwas ausgedacht: Erdoğan stellt Wiedereinführung der Todesstrafe in Aussicht, damit er endlich auf gleicher Augenhöhe mit dem Westen verhandeln kann. Es ist das Wesen von solchen Siegen, dass sie, ob nun in Texas oder in der Türkei, mit dem Tod der Unterlegenen enden.

Und alles, was uns bleibt, ist Musik.

Guten Morgen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Moulettes – Constellations

Moulettes - ConstellationsDas englische Kammerrockquintett Moulettes ist regelmäßigen Lesern vielleicht bereits aus einer Montagsmusik bekannt. Mit dem Album „Constellations“ haben die Damen und Herren im Jahr 2014 meiner bescheidenen wie selbstredend objektiven Meinung nach ihr bisheriges Meisterwerk vorgelegt.

Das einzigartige Klangbild, das die Moulettes zeichnen, wird auf „Constellations“ perfektioniert: Chorpassagen und Kammermusik mit mancherlei Holzinstrumenten stehen neben beschwingtem Art- und sogar Postrock. Ein Musikinstrument so zu benutzen, wie es ursprünglich einmal vorgesehen war, nimmt dem Ergebnis viel von seiner Wirkung.

Moulettes – Lady Vengeance (Live in Paris)

Als Gast wirkt unter anderem der nicht gänzlich unbekannte Bassist Herbie Flowers (in „Land of the Midnight Sun“) mit, völlig allein sind die Moulettes, die mit diesem Album Anisa Arslanagic als neues Mitglied aufnahmen und damit wieder eine Frauenquote von 3:2 vermelden mussten, also nicht. Diese Personalie sollte indes nicht davon ablenken, dass mit dem Bassisten Jim Mortimore ein anderer bekannter Familienzweig längst zur Stammbesetzung gehört.

Moulettes – Constellations

„Constellations“ ist zweifellos ein Album, das – schon wieder diese schlimme Schublade – im positiven Sinne Spaß macht. Für die angehenden warmen Monate muss es ja nicht immer nur der neueste Sommerhit sein.

Möge die Freude nicht nur meinerseits bleiben.

Politik
Endlich hassfrei Leute vermöbeln dank Mario Sixtus

Mario Sixtus – das war der hier – teilte am vergangenen Mittwoch folgende unbequellte Statistik mit seinen Lesern auf Twitter:

Auffällig dabei ist, dass „rechts“ – bei „den Nazis“ – eine Menge Hasskriminalität aufgeführt ist, „links“ hingegen eine stattliche Anzahl an Verbrechen bei der „Konfrontation gegen rechts“. Ist also davon auszugehen, dass ein einem „Nazi“ gegenüber begangenes Verbrechen (aus Hass gegen „die Nazis“) nicht als Hassverbrechen zu werten ist? In welche Kategorie fällt es, wenn jemand einen Flüchtling ganz ohne Hass, sondern zum Beispiel aus Alkoholisierungsgründen verprügelt?

Offensichtlich jedenfalls besteht in Mario Sixtus‘ Wunderwelt ein moralischer Unterschied nicht nur darin, welchen Anlass man für die Initiierung von Gewaltausübung zum Vorwand nimmt, sondern auch in der Identität von Gewalttäter und Gewaltopfer:

Es ist nämlich ein Unterschied, ob 1) ein Nazi einen Flüchtling verprügelt oder 2) ein Linker einen Nazi.

Wie es eben auch ein Unterschied ist, ob ich Mario Sixtus meinen linken oder meinen rechten Mittelfinger präsentiere, nur eben in der Sache nichts ändert. Wer Gewalt ausübt, der ist im Unrecht; dass mir jemandes Nase, Hautfarbe, Religion und/oder Parteimitgliedschaft missfällt, diskreditiert im Höchstfall nur mich selbst, dieses Missfallen im Verprügeln dieses Jemands zu kanalisieren setzt mich im Übrigen auch nicht auf eine höhere moralische Stufe.

Das Verprügeln von unliebsamen Mitmenschen zu relativieren, indem man versucht, jemand anderes Verprügeln als noch schlimmer darzustellen, als sei „der da kommt aus einem doofen Land“ eine noch schlechtere Ausrede als „der da hat eine doofe Weltanschauung“, also die Welt der aggressiv ausgeübten Gewalt in „schlimm“ und „weniger schlimm“ aufzuteilen – das verbindet die Linken und die Nazis so einmalig wie sonst nur wenig. Die da haben aber zehn Leute mehr grundlos verprügelt als wir, was eben nichts beweist außer: Gewalt ist das Mittel derer, die geistig schwach sind und bleiben.


Apropos „geistig schwach“: Die Vereinigten Staaten haben die Ostervorbereitungen genutzt, um eine neue Atombombe auszuprobieren. Jesus hätte es so gewollt, schätze ich.

PersönlichesPolitik
Expertokratie als Ausweg aus der Maizière

Der derzeit noch als alternativlos beworbene Weg der parlamentarischen Demokratie, die vermeintliche Interessensvertretung des Volkes durch eine Regierung mit eigener Agenda, lässt sich inzwischen gesichert als gescheitert ansehen. Keine Alternative ist in direkter Demokratie zu sehen, denn schon die parlamentarische Demokratie scheitert daran, dass gerade diejenigen mit der geringsten politischen Bildung Gebrauch von ihrem Wahlrecht machen.

In einem Staat, der für Studium und Autofahren eine Reifeprüfung voraussetzt, sollte das Wählen, dessen Folgen noch weitaus schlimmer als ein gleichwie schwerer Autounfall sein können, erst recht einen Nachweis über die ausreichende geistige Reife zur Partizipation voraussetzen. Daraus lassen sich folgende Ideen für eine lebenswerte Zukunft der Gesellschaft ableiten:

  1. Das Wahlrecht sollte kein Grundrecht bleiben, vielmehr sollte es denen offenstehen, die eine wie auch immer geartete Befähigung zu progressivem Denken aufweisen.
  2. Die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer religiösen Gemeinschaft und dem Wahlsystem des Landes muss ausgeschlossen bleiben, um die endlich notwendigen Anreize zur Trennung von Staat und Kirche zu schaffen und eine weitere Entsäkularisierung der Politik nachhaltig zu verhindern.
  3. Es muss engere Grenzen für Parteiprogramme geben. Eine Partei, die den digitalen Wandel programmatisch verschläft, ist als nicht gegenwartstauglich einzustufen.
  4. Video- und Datentransferüberwachung sind im Weiteren ausschließlich in den Geschäftsräumen der Landes- und Bundesregierungen gestattet.

Und dann warten wir einfach mal ab.

In den Nachrichten
Kurz verlinkt: Sicher vorm Herrn

Was uns die Religion heute noch zu bieten hat: Grandiosen Witz.

Ein mehr als zwei Meter großer Phallus erregt in Österreich ein wenig Ärger. Die Penis-Skulptur im Garten eines Kunst- und Immobilienhändlers in Traunkirchen steht in Sichtweite eines Pilgerwegs, der zu Ostern stark frequentiert wird. (…) Vielmehr habe er als Verhüllung ein großes Kondom in Auftrag gegeben.

Derweil darf der vormalige Herr der modernen Kreuzzüge, unter großem und plötzlichem Bedauern der Weltöffentlichkeit fortgeführt von seinem bislang nicht zum Friedensfürsten ernannten Nachfolger, noch im Frühjahr zu den Zöglingen des Kreuzzugbefürworters Martin Luther sprechen, vermutlich keinesfalls auf eigene Kosten.

Wer im Jahr 2017 noch einer dieser christlichen Religionen anhängt, der sollte ganz unverbindlich einmal auf seine weitere Mündigkeit überprüft werden.