Mir wird geschlechtSonstiges
Medi­en­kri­tik LXXXVI: Cos­mo­po­li­tan deckt auf: Von Schwär­men und Där­men

Die diesmo­na­ti­ge „Cos­mo­po­li­tan“ – nach Eigen­aus­sa­ge in der ent­hal­te­nen Zooey-Descha­­nel-Lob­hu­­de­­lei ein „Maga­zin, das sonst Büh­ne ist für sexy-selb­st­­be­­wuss­te Frau­en, die es faust­dick hin­ter den Ohren haben“ – ent­hält einen Arti­kel namens „Ihr Schwarm: Der Darm“, in dem Giu­lia Enders (begei­ster­te Medi­zin­stu­den­tin) der­art enthu­sia­stisch dar­über refe­riert, wie groß­ar­tig das mensch­li­che Ver­dau­ungs­sy­stem doch sei, dass ich mir …

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NetzfundstückeMir wird geschlecht
Stu­dierx der Gal­li­er

Ver­fech­tern des „Gen­der­stern­chens“, also der Wort­bil­dung aus Wort­stamm + Aste­risk + weib­li­cher Wort­endung zur Dar­stel­lung meh­re­rer Geschlech­ter in einem Wort, hat­te ich bis­lang meist, wenig beein­druckt von der Femi­ni­sie­rung (ent­schei­dend sind im Deut­schen nun mal die Endun­gen), vor­ge­schla­gen, mich erst wie­der zu behel­li­gen, wenn sie ein „gene­ri­sches Neu­trum“ eta­blie­ren konn­ten, also eine Wort­form, die beschreibt, …

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PolitikIn den Nachrichten
Ent­span­nung, Dia­log, Zusam­men­ar­beit

Aus einer Erklä­rung des Bun­des­vor­stands der SPD zur „Krim-Kri­­se“ vom 10. März 2014: [M]ilitärische Gewalt darf nie wie­der Mit­tel der Poli­tik wer­den. (…) Als dem Frie­den ver­pflich­te­te Par­tei hat die SPD stets in ihrer Außen­po­li­tik auf die Prin­zi­pi­en der Ent­span­nung, des Dia­lo­ges und der Zusam­men­ar­beit gesetzt, um Kon­fron­ta­tio­nen zu ent­schär­fen und Wege für eine fried­li­che …

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SonstigesNetzfundstücke
*küsst sich*

Das Inter­net ist außer sich vor Freu­de: Die Künst­le­rin Tatia Pllie­va bat 20 ein­an­der völ­lig unbe­kann­te Men­schen, sich vor der Kame­ra zu küs­sen. Das Video davon wur­de zu einem vira­len Hit. Selbst das fast ver­ges­se­ne Twit­ter­kon­to @SchriftTube, des­sen Betrei­ber bekann­te You­Tu­be-Vide­os in maxi­mal 140 Zei­chen nach­er­zählt, wur­de reak­ti­viert und beschrieb es ähn­lich, eben­so unzäh­li­ge son­sti­ge …

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Montagsmusik
IKI – Qui­san­do­le­le

Ah, end­lich wie­der Mon­tag, der stö­rend­ste aller Wochen­ta­ge. Was stört noch? Rich­tig: Flie­gen­ge­brum­me. Das muss nicht von Flie­gen kom­men, es ist auch sehr leicht nach­zu­sum­men, zum Bei­spiel von IKI. IKI? IKI sind ein selt­sa­mes skan­di­na­vi­sches Vokal­ensem­ble, das sich auf Expe­ri­­men­tal-A-cap­­pel­­la-Musik spe­zia­li­siert hat. Ich ver­steh‘ kein Wort. Aber: Das Ergeb­nis sind unge­wöhn­li­che Töne: expe­ri­men­tell, jaz­zig, pop­pig, …

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NetzfundstückeWie die Anderen
Wie die Ande­ren (3): SEAT jetzt auch mit Raus­guck­funk­ti­on

(Vor­be­mer­kung: Dies ist der drit­te Teil mei­ner losen Rei­he „Wie die Ande­ren“, dies­mal erneut inspi­riert von Fefe.) Old and busted: Wet­ter-Apps auf Smart­phones. New hot­ness: Wind­schutz­schei­ben. Mit dem SEAT Por­ta­ble System und der Wet­ter Live Funk­ti­on im SEAT Ibi­za ITECH habt ihr stets das aktu­el­le Wet­ter im Blick. Ein­mal mit Pro­fis!

MusikkritikKaufbefehle
Egg – The Civil Sur­face

Mit den Wil­de Flowers (benannt nach Oscar Wil­de), einer Hoch­schul­band aus Can­ter­bu­ry, und Deli­very aus Lon­don nahm Mit­te der 1960-er Jah­re – als die Leu­te bevor­zugt Schla­ger und die Beat­les hör­ten – eine musi­ka­li­sche Ent­wick­lung ihren Lauf, die (wegen der Wil­de Flowers) spä­ter als „Can­ter­bu­ry Sound“ oder „Can­ter­bu­ry Sce­ne“ bekannt wur­de. Die­se „Sze­ne“, die teil­wei­se …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Schön und schlank und viel zu dünn

Apro­pos Ernäh­rung: Kennt ihr noch die BRAVO? Die BRAVO ist nicht nur ein schlech­tes „Jugend­ma­ga­zin“, es gibt auch ein Online­por­tal zu sel­bi­gem. Auch dort wid­met man sich natür­lich den wirk­lich drin­gen­den Pro­ble­men eines jugend­li­chen Lebens: Trink‘ dich schön und schlank! Mit einer vege­ta­ri­schen Diät las­sen sich nicht nur lästi­ge Pfun­de ver­trei­ben! Wer zu dick ist, …

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Sonstiges
Trend­kost

Trends, Trends, das ist der Trend jetzt! Das tut man neu­er­dings so! Foy­er des Arts: Trends Was ist eigent­lich ein Trend? Die Wiki­pe­dia ahnt: Ein Trend ist eine neue Auf­fas­sung in Gesell­schaft, Wirt­schaft oder Tech­no­lo­gie, die eine neue Bewe­gung bzw. Marsch­rich­tung aus­löst. Das Gegen­teil eines Trends, so lehrt’s uns T‑Online, ist übri­gens eine Sün­de. Tja­ja, …

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Montagsmusik
Die Toten Hosen – Mehr davon

(Und manch­mal gibt es die­se Momen­te, die um jeden Preis zu hal­ten man, wenn schon nicht imstan­de, doch zumin­dest wil­lens ist; und nicht nur die, allen Mon­ta­gen zum Trotz.) Ich bezahl‘ dich gut, ich geb‘ dir alles, was ich noch hab‘: Mei­nen Cha­rak­ter, mei­nen Selbstre­spekt, jedes letz­te Gefühl von Moral. Atmen. Guten Mor­gen.

Persönliches
Schlech­te Kar­ten

Es ist ja nicht so, dass ich das Kon­zept der „Kun­den­kar­te“ aus wirt­schaft­li­cher Sicht nicht prin­zi­pi­ell ver­ste­hen könn­te. Die, die man mit irgend­wel­chen Punk­ten befül­len kann, damit man irgend­wann am Ende eines Jah­res einen häss­li­chen Koch­topf nebst Mes­ser­set (das man den Ver­ant­wort­li­chen dann wenig­stens als feed­back hin­ter­las­sen kann) oder einen Stoff­ted­dy mit Schlüs­sel­ring dran sein …

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