Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Tür­kisch-deut­sche Nicht­mi­gran­ten

„taz.de“, 17. Dezem­ber 2022:

Seit es (…) in vie­len Städ­ten eine stark von jun­gen Migran­ten gepräg­te Raser­sze­ne gibt, (…) wer­den immer wie­der Mord-Urtei­le mit lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe ver­hängt.

Kurz war ich ver­blüfft, in der sich selbst als links ver­brä­men­den Online-„taz“ einen sol­chen Zusam­men­hang zu lesen. Zu mei­ner Ent­span­nung wider­sprach „taz.de“ (offen­sicht­lich ein völ­lig ande­res Medi­um) gestern:

„Mer­ce­des kann nicht mit ande­ren Autos ver­gli­chen wer­den“, sagt ein Mann im Off auf Tür­kisch. (…) [Der Fah­rer] müs­se die Atmo­sphä­re die­ses Autos wider­spie­geln – beim Spre­chen, beim Sit­zen, beim Ste­hen. (…) Allein schon die­ser kur­ze Schnip­sel des Vide­os ist ein Mahn­mal deut­schen Auto­wahns.

Sel­ten las ich ein Bei­spiel für einen so deut­schen Deut­schen wie den Mann, der im Off auf Tür­kisch Mer­ce­des lobt. – Es ist, apro­pos, zwei­fel­los löb­lich, dass die „taz“ den deut­schen Auto­wahn the­ma­ti­siert, des­sen Wuche­run­gen (Her­kunfts­land egal) für alle übri­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer immer öfter ein medi­al als Rand­no­tiz betrach­te­tes Pro­blem dar­stel­len, aber sti­li­stisch sehe ich da Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al.

Das ist dem Arti­kel­ver­fas­ser Gere­on Asmuth offen­sicht­lich immer­hin selbst auf­ge­fal­len, und eilig schiebt er nach:

Statt der PS heben die übli­chen Rech­ten auf ein­schlä­gi­gen Social-Media-Kanä­len vor allem den Migra­ti­ons­hin­ter­grund des Fah­rers her­vor. (…) Tat­säch­lich ist Rase­rei ein Geschlechterpro­blem.

Puh, das war knapp.

PolitikIn den NachrichtenMontagsmusik
Team Schei­sse – Alle mei­ne Hob­bies // Ber­lin begra­ben

Manche nennen es Rumliegen, doch es ist Yoga.

Es ist schon wie­der Mon­tag. In Ber­lin, erfah­re ich, bud­deln sie jetzt einen Gra­ben, gleich­sam zum Schutz des Reichs­tags vor dem Vol­ke; eine lusti­ge Idee aus dem 17. Jahr­hun­dert, bei der man nur dar­auf hofft, dass bald die Schwe­den zurück­keh­ren.

Poli­tik: Isra­el sei auch wei­ter­hin ein rechts­extrem geführ­ter Staat, tei­len so Medi­en mit. Ein mora­li­sches Dilem­ma erken­nen hier nur Men­schen, die Paro­len für Diplo­ma­tie hal­ten. Dass Wah­len im Übri­gen nichts brin­gen, belegt zur Abwechs­lung mal die „die Lin­ke“: Wer die Lin­ke gewählt hat, der hat die Bun­des­wehr gewählt. Heinz Ren­ner von der damals noch nicht ver­bo­te­nen KPD sprach 1948 im Rah­men der elf­ten Sit­zung des Haupt­aus­schus­ses des Par­la­men­ta­ri­schen Rates, gerich­tet an Car­lo Schmid von natür­lich der SPD, er „glau­be nicht, dass das Wesen der Demo­kra­tie das besteht, dass man von Zeit zu Zeit umfällt.“ Wer dar­aus jetzt eine Leh­re zie­hen möch­te, dem ste­hen fru­strie­ren­de Zei­ten bevor.

Fru­striert nicht: Musik.

Alle mei­ne Hob­bies

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Was die Kin­der denn ohne Smart­phone machen sol­len

Die „taz“ hat eine nor­ma­le Solin­ger Päd­ago­gin gefun­den:

Was die Kin­der denn ohne [Smart­phone, A.d.V.] in den Pau­sen machen sol­len, fragt Ker­stin She­rif, Leh­re­rin an der Sophie-Scholl-Schu­le.

Hier ein paar Ideen:

  • Dro­gen neh­men wie nor­ma­le Jugend­li­che in dem Alter.
  • Ande­re Kin­der mit dem Kopf in einen Müll­ei­mer und/oder in ein Klo stecken wie nor­ma­le Jugend­li­che in dem Alter.
  • Von ande­ren Kin­dern mit dem Kopf in einen Müll­ei­mer und/oder in ein Klo gesteckt wer­den wie nor­ma­le Jugend­li­che in dem Alter.
  • Die Wän­de beschmie­ren wie nor­ma­le Jugend­li­che in dem Alter.
  • Eine Revo­lu­ti­on star­ten und durch­füh­ren wie fran­zö­si­sche Jugend­li­che in dem Alter.
  • Päd­ago­gik bes­ser ler­nen als Ker­stin She­rif, Leh­re­rin an der Sophie-Scholl-Schu­le.

(Ist das jetzt die­ser Fach­kräf­te­man­gel?)

NerdkramsIn den Nachrichten
Eume­ri­ka zuerst

Noch mal was aus der EDV, denn die­ser Vor­schlag scheint mir auch eher undurch­dacht zu sein:

Mit einem Brief an EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en und die für Digi­ta­les zustän­di­ge Vize­prä­si­den­tin Hen­na Virk­k­u­nen wen­den sich fast 90 Unter­neh­men (…). Die Absen­der for­dern von der EU ange­sichts der trans­at­lan­ti­schen Ent­wick­lung ein kla­res Bekennt­nis zu euro­päi­schen Digi­tal­lö­sun­gen. „Euro­pa muss die Initia­ti­ve über­neh­men und über alle Schich­ten der kri­ti­schen digi­ta­len Infra­struk­tur hin­weg tech­no­lo­gisch unab­hän­gig wer­den“, heißt es in dem Brief (…).

Nun ist es sicher­lich mög­lich, inner­halb „Euro­pas“ (mein­ten Sie: EU?) Anwen­dungs­soft­ware zu ent­wickeln, die eine Alter­na­ti­ve zu jener aus ande­ren Län­dern sein kann und es oft auch ist, und auch die hie­si­ge Pro­duk­ti­on von Pro­zes­so­ren und der­glei­chen ist durch­aus ein vor­stell­ba­res Trei­ben. Inter­es­sant ist aller­dings die Fra­ge, wie weit die „fast 90 Unter­neh­men“ zu gehen bereit sind, was die Abkehr von der Abhän­gig­keit von ande­ren Län­dern, das Digi­ta­le betref­fend, angeht. Die Aus­wahl an euro­päi­schen Betriebs­sy­ste­men (Dis­tri­bu­tio­nen von US-ame­ri­ka­ni­scher Soft­ware sind kei­ne euro­päi­schen Betriebs­sy­ste­me) ist zum Bei­spiel gering; mir fällt ohne Griff zur Wiki­pe­dia gera­de nur 9front ein. Zwar fän­de ich eine grö­ße­re Ver­brei­tung von Plan-9-Deri­va­ten grund­sätz­lich wün­schens­wert, möch­te aber bezwei­feln, dass „die Absen­der“ über­haupt schon mal davon gehört haben.

Ich erach­te tech­no­lo­gi­sche Unab­hän­gig­keit eben­falls als wert­vol­le Errun­gen­schaft, ver­tre­te jedoch nicht die Ansicht, dass Staats­gren­zen mit die­sem Begriff etwas zu tun haben. Ich möch­te eben­so­we­nig von den Ent­schei­dun­gen Goo­gles wie von denen des duo infer­na­le aus Deut­scher Tele­kom und SAP abhän­gig sein. In wel­chem Land die Ent­wick­ler und Pro­du­zen­ten von Chips, Kabeln, Tran­si­sto­ren und (nicht zuletzt) Pro­gram­men behei­ma­tet sind, die ich direkt oder indi­rekt nut­ze, ist mir tat­säch­lich eini­ger­ma­ßen egal, so lan­ge sie jen­seits des Finan­zi­el­len kei­ne Gegen­lei­stung in Form von Abhän­gig­keit, dann von den Guten, erwar­ten.

Betrach­te ich aller­dings das tech­ni­sche Ver­ständ­nis der Brief­au­to­ren, sehe ich da schwarz:

Eine For­de­rung, die eini­ge der nun an von der Ley­en schrei­ben­den Unter­neh­men bereits seit eini­ger Zeit erhe­ben, und die neben dem Betrieb durch ver­trau­ens­wür­di­ge EU-Anbie­ter auch eine Daten­lo­ka­li­sie­rung und Ver­schlüs­se­lung erfor­dern soll. Die Initia­to­ren sehen das als ein­zi­ge Mög­lich­keit, von loka­ler Spei­che­rung hin zu ver­trau­ens­wür­di­gen Cloud­lö­sun­gen zu kom­men (…).

Daten, die ich auf dem Com­pu­ter ande­rer Leu­te („Cloud“) spei­che­re, über­ge­be ich in die­sem Moment der Herr­schafts­be­fug­nis die­ser ande­ren Leu­te. Wenn die­se ande­ren Leu­te qua Gesetz „ver­trau­ens­wür­dig“ sind, die ihnen ohne tech­ni­sche Not­wen­dig­keit über­ge­be­nen Daten vor­geb­lich „ver­schlüs­seln“ und ich gucken kann, wo die Daten, die vor­her die mei­nen waren, eigent­lich gera­de gespei­chert sind, dann ist das trotz­dem kaum davon zu unter­schei­den, als wür­de ich sel­bi­ge Daten statt­des­sen auf einen USB-Stick kopie­ren und die­sen im Super­markt ans Schwar­ze Brett hän­gen. Ich kann ja eines die­ser neu­mo­di­schen Ortungs­ge­rä­te dran­hän­gen. Dann weiß ich ja, wo sie gera­de sind.

Herr­je.

NetzfundstückeMontagsmusikComputer
Slapp Hap­py – Casa­blan­ca Moon // Goog­le zer­schla­gen (aber anders)

„Und bei Ihnen so?“

Es ist Mon­tag. Genug des Scha­ber­nacks! Zum Glück geht bald die Welt unter (Archiv­ver­si­on), dann ist’s vor­bei mit dem Mon­tag.

Schö­ner Satz in einem Kon­text, den ich hier fast erwähnt hät­te, aber das dann doch gelas­sen habe: „Man soll­te wis­sen, wie man die Waf­fen nicht ein­set­zen kann, die man anschaf­fen will.“ Abschaf­fen will man unter­des­sen Goo­gles Mono­pol auf den Chro­me-Brow­ser. Chris Coy­ier erklärt (auf Eng­lisch), war­um die­ses Unter­fan­gen das fal­sche Pro­blem löst. Ich tei­le nicht jeden sei­ner Gedan­ken, unter ande­rem, weil mir der tie­fe Fall Mozil­las sehr egal ist, hal­te den ver­link­ten Text trotz­dem für zumin­dest lesens­wert. Dave Winer, Blog­ger seit über 30 Jah­ren und inso­fern vom Fach, fügt der Dis­kus­si­on wei­ter­hin hin­zu, dass Goog­le schon dadurch, dass es HTTPS als unab­ding­ba­res Sicher­heits­pro­to­koll miss­ver­steht, dem Web gro­ßen Scha­den zufügt. Ich stim­me zu und füge mich eigent­lich nur aus Faul­heit.

Apro­pos alter Scheiß: Fefe miss­fällt es, dass der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent wei­ter­hin gül­ti­ge Geset­ze aus dem 18. Jahr­hun­dert anwen­det. Wenn er erfährt, dass sogar Hit­lers das Reichs­kon­kor­dat immer noch Gül­tig­keit in Deutsch­land besitzt und die Kir­chen infol­ge­des­sen völ­lig zu Unrecht eini­ge Prio­ri­tä­ten genie­ßen, wird er bestimmt sehr erstaunt sein.

Erstaunt wie­der­um mich immer wie­der aufs Neue: Musik.

Slapp Hap­py – Casa­blan­ca Moon

Guten Mor­gen.

MusikkritikNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 13. März 2025

Beklopp­te Fra­ge der Woche: Sind Unter­neh­men ohne Goog­le Ana­ly­tics noch hand­lungs­fä­hig?


Exklu­siv­re­por­ta­ge ent­hüllt: Nichts pas­siert.


Reli­gi­ons­frei­heit in Grie­chen­land exi­stiert nicht.


Ein erfreu­li­ches Album mit erfreu­li­chem Titel­stück ist Jet­h­ro Tulls dies­jäh­ri­ges „Curious Rumi­nant“. Jet­h­ro Tull haben vor über 50 Jah­ren wirk­lich fei­ne Musik auf­ge­nom­men, dar­an anzu­knüp­fen ist nicht allen ihrer Weg­ge­fähr­ten gege­ben. Wirk­lich erfreu­lich.


Fin­de ich gut: „Zur­zeit brü­ten die Mini­ster­prä­si­den­ten über einer Ände­rung des Medi­en­staats­ver­trags. Dar­in soll der ÖRR zur stär­ke­ren Abbil­dung von Rand­sport­ar­ten und Kul­tur, der Ein­set­zung eines Medi­en­ra­tes und dem Strei­chen von Radio­pro­gram­men ver­pflich­tet wer­den.“ Vor­schlag zu Letz­te­rem: Alle.


Fin­de ich blöd: Cloud­fla­re, ein „Dienst“, des­sen regel­mä­ßi­ge Aus­fäl­le unge­fähr ein Drit­tel des öffent­li­chen Webs, das Cloud­fla­re nutzt, um sich gegen Aus­fäl­le zu schüt­zen, nicht erreich­bar wer­den las­sen, blockiert neu­er­dings anschei­nend Web­brow­ser, die nicht Chro­me sind. Ich bin gewillt, das als fea­ture zu betrach­ten: Wer so doof ist, Cloud­flare­dien­ste ein­zu­set­zen, des­sen Tex­te will ich auch gar nicht lesen müs­sen. (via)

In den Nachrichten
Und nun zum Sport

tages­schau (Archiv­ver­si­on):

Am 26. Okto­ber 2024 wur­de ein Son­der­zug mit rund 780 Fans von Rot-Weiss Essen auf frei­er Strecke zwi­schen Gran­see und Neu­stre­litz in Bran­den­burg durch eine Not­brem­sung gestoppt. Kurz dar­auf grif­fen ver­mumm­te Täter den ste­hen­den Zug an. Meh­re­re Schei­ben gin­gen zu Bruch, auch außer­halb der Wag­gons soll es zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen gekom­men sein.

Olé!

NetzfundstückeMontagsmusik
Bob Dylan – Rai­ny Day Women #12 & 35 // Nan­cy pro AfD

Panda (Suchbild)

Es ist Mon­tag. Schön, CDU und SPD mer­ken noch was: Anschei­nend hat sich bis in deren Han­no­ve­ra­ner Nie­der­las­sun­gen her­um­ge­spro­chen, dass gegen Auto­mör­der nicht etwa mehr Inter­net­über­wa­chung hilft, son­dern vor allem mehr Auto­sper­ren. Freut mich, dass ich hel­fen konn­te.

Apro­pos Über­wa­chungs­ge­set­ze: Über­ra­schend stellt sich her­aus, dass eine rechts­extre­me Regie­rung es mög­li­cher­wei­se ganz prak­tisch fin­det, wenn man ihr eine funk­tio­nie­ren­de Spio­na­ge­infra­struk­tur bereit­stellt. Die AfD wird Nan­cy Faeser noch sehr dank­bar sein.

Zitat des Monats (schon jetzt):

Demo­kra­tie ohne Ratio­na­li­tät ist das Ein­falls­tor für Faschis­mus.

Bei Caschy im Kom­men­tar­be­reich ver­tei­di­gen sie schon wie­der nutz­lo­se Kof­fer­schlös­ser. Ich pran­ge­re das an.

Pran­ge­re ich nicht an: Musik.

Bob Dylan – Rai­ny Day Women #12 & 35 (Offi­ci­al Audio)

Ever­y­bo­dy must get stoned.

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Mes­ser­män­ner, die vor Auto­deut­schen flie­hen

Nack­te Zah­len:

Anzahl der Ter­ror­an­schlä­ge in Deutsch­land, die 2025 mit einer Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ver­hin­dert wor­den wären:
0

Anzahl der Ter­ror­an­schlä­ge in Deutsch­land, die 2025 mit mehr Video­über­wa­chung ver­hin­dert wor­den wären:
0

Anzahl der Ter­ror­an­schlä­ge in Deutsch­land, die 2025 mit einer Mes­ser­ver­bots­zo­ne ver­hin­dert wor­den wären:
0

Anzahl der Ter­ror­an­schlä­ge in Deutsch­land, die 2025 mit Absper­run­gen gegen Auto­mo­bi­le ver­hin­dert wor­den wären:
2

(Wird lei­der fort­ge­setzt.)

PolitikMontagsmusik
Sula Bass­a­na – Per­di­do en el Desier­to (live) // Sich ins Knie zu schie­ßen ist jetzt kei­ne gute Idee mehr

Hier jetzt auf Dienstag warten

Es ist Mon­tag. Als ich vor­ge­stern die Schlag­zei­le las, irgend­wel­che „Spit­zen­po­li­ti­ker“ haben sich „hin­ter die Ukrai­ne“ gestellt, nach­dem jener end­lich mal die Waf­fen­brü­der aus­zu­ge­hen schei­nen, fiel mir wie­der die­ser alte „Ein Gei­ster­fah­rer? Hunderte!“-Witz ein. Ich weiß auch nicht, war­um.

Dazu viel­leicht auch: Ein begei­ster­ter Euro­pä­er hat die küh­ne The­se auf­ge­stellt, dass es mitt­ler­wei­le „nicht mehr“ ver­nünf­tig sei, euro­päi­sche Poli­tik von US-ame­ri­ka­ni­schen Ser­vern abhän­gig zu machen. Die Kom­men­ta­re im Inter­net fra­gen zu Recht: Wie, nicht „mehr“?

Trau­ri­ger Satz: „Poli­ti­ker sind jetzt jün­ger als ich.“

Weni­ger trau­rig: Musik.

Sula Bass­a­na – Per­di­do en el Desier­to – live in Reck­ling­hau­sen

Guten Mor­gen.

Nerdkrams
KI-Win­ter

Aus aktu­el­lem Anlass:

Roger Schank und Mar­vin Min­sky (…) warn­ten die Geschäfts­welt, dass die Begei­ste­rung für KI in den 1980er Jah­ren außer Kon­trol­le gera­ten war und dass mit Sicher­heit Ent­täu­schun­gen fol­gen wür­den. Sie beschrie­ben eine Ket­ten­re­ak­ti­on, ähn­lich einem „nuklea­ren Win­ter“, die mit Pes­si­mis­mus in der KI-Gemein­schaft begin­nen wür­de, gefolgt von Pes­si­mis­mus in der Pres­se, gefolgt von einer dra­sti­schen Kür­zung der För­der­mit­tel, gefolgt vom Ende der ernst­haf­ten For­schung. Drei Jah­re spä­ter begann der Zusam­men­bruch der mil­li­ar­den­schwe­ren KI-Indu­strie.

(Quel­le: eng­lisch­spra­chi­ge Wiki­pe­dia; ein San­ta­ya­na-Zitat wäre hier zwar pas­send, wird jedoch sowie­so über­stra­pa­ziert)