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Slapp Hap­py – Casa­blan­ca Moon // Goog­le zer­schla­gen (aber anders)

„Und bei Ihnen so?“

Es ist Mon­tag. Genug des Scha­ber­nacks! Zum Glück geht bald die Welt unter (Archiv­ver­si­on), dann ist’s vor­bei mit dem Mon­tag.

Schö­ner Satz in einem Kon­text, den ich hier fast erwähnt hät­te, aber das dann doch gelas­sen habe: „Man soll­te wis­sen, wie man die Waf­fen nicht ein­set­zen kann, die man anschaf­fen will.“ Abschaf­fen will man unter­des­sen Goo­gles Mono­pol auf den Chro­me-Brow­ser. Chris Coy­ier erklärt (auf Eng­lisch), war­um die­ses Unter­fan­gen das fal­sche Pro­blem löst. Ich tei­le nicht jeden sei­ner Gedan­ken, unter ande­rem, weil mir der tie­fe Fall Mozil­las sehr egal ist, hal­te den ver­link­ten Text trotz­dem für zumin­dest lesens­wert. Dave Winer, Blog­ger seit über 30 Jah­ren und inso­fern vom Fach, fügt der Dis­kus­si­on wei­ter­hin hin­zu, dass Goog­le schon dadurch, dass es HTTPS als unab­ding­ba­res Sicher­heits­pro­to­koll miss­ver­steht, dem Web gro­ßen Scha­den zufügt. Ich stim­me zu und füge mich eigent­lich nur aus Faul­heit.

Apro­pos alter Scheiß: Fefe miss­fällt es, dass der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent wei­ter­hin gül­ti­ge Geset­ze aus dem 18. Jahr­hun­dert anwen­det. Wenn er erfährt, dass sogar Hit­lers das Reichs­kon­kor­dat immer noch Gül­tig­keit in Deutsch­land besitzt und die Kir­chen infol­ge­des­sen völ­lig zu Unrecht eini­ge Prio­ri­tä­ten genie­ßen, wird er bestimmt sehr erstaunt sein.

Erstaunt wie­der­um mich immer wie­der aufs Neue: Musik.

Slapp Hap­py – Casa­blan­ca Moon

Guten Mor­gen.

Senfecke:

  1. Es ist mir zwar unan­ge­nehm, aber dann doch nicht soo sehr:

    Das mit den Mil­li­ar­den­über­wei­sun­gen an die Mam­mon­sek­te war Franz2. Hit­ler war der mit den Auto­bah­nen und dem Berufs­be­am­ten­tum.

    „Betei­li­gung an einer Schlä­ge­rei“ ist übri­gens die im Jah­re 1872 erwei­ter­te Fas­sung einer seit 1840 bestehen­den Straf­vor­schrift. („Um der baye­ri­schen Wirts­haus­schlä­ge­rei­en Herr zu wer­den.“ so der Prof. anno dazu­mal.)
    Und wer beschwert sich nun dar­über? Kei­ner.

    • Ah. Das pas­siert, wenn man (wie ich) eigent­lich längst schla­fen soll­te, aber den Mon­tags­text noch nicht fer­tig hat.

  2. Schieß, äh, scheiß auf den Papst! Lang lebe der Pan­da! Der ist dies­mal beson­ders süß. Und wenn die Welt mor­gen unter­geht, würd ich heu­te noch mal sein flau­schi­ges Fell Krau­len.

  3. Ich bin auch dafür. Schon weil ich den Satz „Annun­tio vobis gau­di­um magnum: habe­mus Pan­dam!“ wun­der­schön fän­de. Und die Kar­di­nä­le könn­ten Wasch­bä­ren sein – man stel­le sich bloß das put­zi­ge Gewu­sel vor!

  4. Ähem.
    Den Link zu dem https-pro­blem habe ich – weil aus­län­disch nicht gele­sen (oder zumin­dest nicht ver­stan­den) aber möch­te ein­wer­fen, dass hier mut­mass­lich ein Irr­tum – ääh – Miss­ver­ständ­nis besteht, weil (bspw.), bei nähe­rer Betrach­tung von so Sei­ten wie Wiki­pe­dia:

    Der Refer­rer ist ein optionaler[1] Teil der an den Web­ser­ver geschick­ten HTTP-Anfra­ge. Obschon optio­nal, ist die Über­mitt­lung bei allen gän­gi­gen Brow­sern vor­ein­ge­stellt. Nur wenn die aktu­el­le Sei­te per HTTPS abge­ru­fen und die abzu­ru­fen­de Sei­te per HTTP zu über­mit­teln ist, soll die Über­mitt­lung des Refer­rers unterbleiben.[2] Wird die abzu­ru­fen­de Sei­te hin­ge­gen eben­falls per HTTPS über­tra­gen, fin­det – unab­hän­gig vom Host – eine Über­mitt­lung des Refer­rers statt.

    davon aus­zu­ge­hen ist, dass da nix direkt miss­ver­stan­den wur­de, son­dern im Gegen­teil ganz genau ver­stan­den, was „eco­no­my“ bzw. Busi­ness-modell ist.

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