Die „taz“ hat eine normale Solinger Pädagogin gefunden:
Was die Kinder denn ohne [Smartphone, A.d.V.] in den Pausen machen sollen, fragt Kerstin Sherif, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Schule.
Hier ein paar Ideen:
- Drogen nehmen wie normale Jugendliche in dem Alter.
- Andere Kinder mit dem Kopf in einen Mülleimer und/oder in ein Klo stecken wie normale Jugendliche in dem Alter.
- Von anderen Kindern mit dem Kopf in einen Mülleimer und/oder in ein Klo gesteckt werden wie normale Jugendliche in dem Alter.
- Die Wände beschmieren wie normale Jugendliche in dem Alter.
- Eine Revolution starten und durchführen wie französische Jugendliche in dem Alter.
- Pädagogik besser lernen als Kerstin Sherif, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Schule.
(Ist das jetzt dieser Fachkräftemangel?)

Erste Gewalterfahrungen mit Gleichaltrigen machen,
damit sie später nach Baumhausräumungen nicht von den Bullen traumatisiert in den nächsten Krieg ziehen möchten.
Kanonenschlag in Klopapierrolle stecken und Zwischenräume ordentlich verdichten. Klopapierrolle in Siphon kloppen, Kanonenschlag anzünden und Kloschüssel sprengen.
Das ist lame. Ab den 80ern hat man das mit Sahnepatronen gemacht. Das ist viel effizienter und war damals auch billiger.
Warum nicht: In der Pause auf dem Klo rauchen (mit Fenster auf) und trotzdem vom Hausmeister (Herrn Wellmann) erwischt werden, inklusive Strafbesuch beim Konrektor (Herr Cordes). Danach trotzdem mit den entsprechenden Mädels zum spießigen Vespa-Roller gehen (in dessen Case eine fachgerechte Idioten-Bar (Laubsägearbeit vom Feinsten) mit Spiegel eingebaut ist) und noch eine rauchen. Dann Geschichte schwänzen. Tag vorbei, morgen neu.
Dem Spanischlehrer Tannenzapfen in den Auspuff dreschen und leutselig fragen, ob man behilflich sein
könne, wenn er mit einem Korkenzieher versucht, die Zapfen aus dem Endrohr zu ziehen.
Dem Hausmeister Sekundenkleber ins Büroschloss drücken, wenn er wieder große Fresse hatte,
der alte Nazi.
Auf dem Klo haben alle geraucht !
Das machen die heute auch. Nur ist beim Vapen das Bananenaroma nicht von Dauer.
Fahrräder der anderen an einen andere Ort tragen. Fahrräder mit einem anderen Schloss sichern.
Gehört genau so ins Grundgesetz !
Kann mich noch erinnern, wie wir als Kinder (so wie Generationen vor und nach uns) in den Pausen alle dumm herumstanden und warteten bis die endlich zu Ende waren, weil wir nicht wussten was wir ohne Smartphones machen sollten.
Oh ja, ging uns genauso. Und dazu dann immer dieses blöde Gefühl, noch nicht einmal zu wissen, was ein “Smartphone” denn bitteschön sei… Das werd’ ich nie vergessen.