„taz.de“, 17. Dezember 2022:
Seit es (…) in vielen Städten eine stark von jungen Migranten geprägte Raserszene gibt, (…) werden immer wieder Mord-Urteile mit lebenslanger Freiheitsstrafe verhängt.
Kurz war ich verblüfft, in der sich selbst als links verbrämenden Online-„taz“ einen solchen Zusammenhang zu lesen. Zu meiner Entspannung widersprach „taz.de“ (offensichtlich ein völlig anderes Medium) gestern:
„Mercedes kann nicht mit anderen Autos verglichen werden“, sagt ein Mann im Off auf Türkisch. (…) [Der Fahrer] müsse die Atmosphäre dieses Autos widerspiegeln – beim Sprechen, beim Sitzen, beim Stehen. (…) Allein schon dieser kurze Schnipsel des Videos ist ein Mahnmal deutschen Autowahns.
Selten las ich ein Beispiel für einen so deutschen Deutschen wie den Mann, der im Off auf Türkisch Mercedes lobt. – Es ist, apropos, zweifellos löblich, dass die „taz“ den deutschen Autowahn thematisiert, dessen Wucherungen (Herkunftsland egal) für alle übrigen Verkehrsteilnehmer immer öfter ein medial als Randnotiz betrachtetes Problem darstellen, aber stilistisch sehe ich da Verbesserungspotenzial.
Das ist dem Artikelverfasser Gereon Asmuth offensichtlich immerhin selbst aufgefallen, und eilig schiebt er nach:
Statt der PS heben die üblichen Rechten auf einschlägigen Social-Media-Kanälen vor allem den Migrationshintergrund des Fahrers hervor. (…) Tatsächlich ist Raserei ein Geschlechterproblem.
Puh, das war knapp.

Das war gar nicht knapp, sondern in Teilen extrem antifeminin. Mit seinem letzten Satz kann dieser unverschämte Pimmelträger Gereon A. doch wohl nichts anderes andeuten wollen, als dass Gebärmutterhabende sich immer viel zu schnell aufregen! #freudwarnazi
Vielleicht kommen dann ja auch die Mantaclubs wieder. Allerdings lässt einen die E‑Rennsemnel viel direkter ins Polster pressen.
Wäre nzr schön, wenn sie sich mal Rennstrecken mit weniger Kollateralpotential aussuchen würden.
Alle sogenannten „Premiumsegment“- Karren werden nur von Firmenbesitzern (Dienstwagenprivileg) oder Einwanderungskarrierenträgern gekauft. Der deutsche Mittelstand mietet oder pflegt alte Diesel. Für so’ne S‑Klasse haften meist ganze Großfamilien. Das ist kulturelle Integration, die Ablage des Kamelreichtums in der Garage und wer sich mit vier Brüdern ein Zimmer bis zur Hochzeit teilen muß, braucht zumindest ein eigenes Auto zum Pornokonsum.
“ (…) werden immer wieder Mord-Urteile mit lebenslanger Freiheitsstrafe verhängt.“
Auf Mord steht immer lebenslang
und nie ab und zu.
„(…) Tatsächlich ist Raserei ein Geschlechterproblem.“
Stimmt, meine Olle konnte mich
in 5 Sekunden von 0 auf 180 bringen.
Den Rassismus und Klassismus (er)spar ich mir.