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Die Fantastischen Vier – Rekord

(Vorbemerkung: Aus verschiedenen Gründen muss ich die eigentlich für Ende Dezember geplante Halbjahresrückschau 12/2014 wohl auf Anfang 2015 legen. Daher greife ich ihr schon mal ungeduldig vor.) Das Vorgängeralbum „Für dich immer noch Fanta Sie“ war in jeder Hinsicht eine Enttäuschung; man war geneigt, den von Smudo, einem der Fantastischen Viere, gern ins Feld geführten …

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Dalbello – whomanfoursays

Das ansonsten weitgehend unauffällige, mir aber genehme Musikmagazin „eclipsed“ wies mich in seiner aktuellen Ausgabe auf „whomanfoursays“ von Dalbello hin, ein Musikalbum aus dem dunklen Jahrzehnt, was allein schon so seltsam ist, dass ich es mir nicht nehmen lassen wollte, doch mal reinzuhören. Das war gut so. Die Musikindustrie ist schäbig, sie ist es in …

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Queen – A Night At The Opera

Von Queen hielt ich aus ähnlichem Grund nie allzu viel wie von Muse: Dieses Operettenhafte, Künstliche, Überhöhte tut mir beim Hören auch körperlich weh. Wenige Glanzstücke wie „Sheer Heart Attack“ und „Stone Cold Crazy“ stehen der grauenvollen „Bohemian Rhapsody“, dem von Fußballglotzern pervertierten „We Are The Champions“, dem prahlerischen „We Will Rock You“ und weiteren …

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Erst mal ’nen Tee: Margin – Psychedelic Teatime

Eine angenehme musikalische Überraschung dieses Jahres ist übrigens, dass Pink Floyd, ungeachtet des Todes ihres Keyboarders Richard Wright, noch in diesem Jahr ein neues Studioalbum veröffentlichen wollen. Pink Floyd haben mit ihrem Frühwerk ja so einige Bands beeinflusst, viele Musiker, die irgendwas mit Psychedelic Rock machen, berufen sich auf die Combo. Darunter auch Margin. Margin, …

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Genres sind soo 90er: Boris – Noise

Bei „Boris“ denkt mancher vielleicht an Russland, manch anderer an Tennis. Die japanische Formation, die sich ebenfalls Boris nennt, hat mit „Noise“ allerdings eines der bemerkenswertesten Musikalben des Jahres 2014 veröffentlicht. Auf dem Coverbild seht ihr einen Stuhl. Setzt euch erst mal hin! Nun ist ein neues Boris-Album keine Überraschung, immerhin erscheint ein solches seit …

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Musik 06/2014 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 14 von 19 der Serie Jahresrückblick

Huch, schon Mitte Juli! Hättet ihr mir nicht was sagen können? Ein halbes Jahr ist längst vorbei, und ihr wisst, was das bedeutet: Hier gibt’s Musik satt – alles, was bis Ende Juni so in meiner Bestenliste gelandet ist – zu lesen. Entgegen der öffentlichen Meinung ist die Nummerierung allerdings willkürlich gewählt. Ranglisten sind Firlefanz.

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Kurzkritik: Last Remaining Pinnacle – 64

Das US-amerikanische Duo Last Remaining Pinnacle beziehungsweise ihr damals aktuelles Album „Visitors“ fand ich 2012 bereits sehr gut, in der Folge allerdings hörte ich nicht mehr viel von der Band. Heute nun traf eine E-Mail ein: Am kommenden Mittwoch, dem 21. Mai 2014, und somit genau zwei Jahre nach „Visitors“ erscheint mit „64“ ein neues …

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Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra – Fuck Off Get Free We Pour Light on Everything

Die Band mit dem elend langen Namen, der in seiner aktuellen Form noch nicht einmal der längste der Bandgeschichte ist (diesen Rekord dürfte „Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & Tra-La-La Band with Choir“ im Jahr 2003 bis auf Weiteres halten), ist eines der unzähligen weiteren Musikprojekte, die aus dem als Dronetrio gegründeten und quasi …

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Kurzkritik: Incura – Incura

Kanada, du unterschätztes geografisches Anhängsel der USA! Was nicht alles aus dir kommt: OpenBSD, Cobie Smulders, Kuchen mit Semikolon und Incura. Incura sind ein RIO/Avant-Quintett, das kammermusikalische Elemente, Progressive Metal und Indie-Rock zu einem recht hörbaren und erstaunlich radiotauglichen Geflecht verknüpft. Die markante Stimme von Sänger Kyle Gruninger ist eine willkommene Abwechslung in jenen musikalischen …

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The Rolling Stones – Their Satanic Majesties Request

Nennt mal ein paar Lieder der Beatles! – Das ist nicht so schwer, ein Teil von ihnen (es gibt ja genug) wird sowieso von den Sendern tagein, tagaus einem beinahe wehrlosen Publikum vorgespielt. Ein besonders bedrückendes Beispiel war der Sender Radio 21, der vor ein paar Jahren die Angewohnheit hatte, jeden Morgen ein paar Beatles-Lieder …

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Kurzkritik: Combat Astronomy – Kundalini Apocalypse

Nach so viel schlimmer Politik wird es Zeit, sich wieder auf die ätherische Kraft Kundalini im Körper zu konzentrieren, um vom Zustand der völligen Bestürzung in den der absoluten Glückseligkeit überzugehen. Dabei hilft bekanntlich Musik. James Huggetts Musikprojekt Combat Astronomy („bekämpfe Astronomie!“) macht ebensolche. 2013 erschien mit „Kundalini Apocalypse“ das sechste Studioalbum von Combat Astronomy, …

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KaufbefehleMusikkritik
Egg – The Civil Surface

Mit den Wilde Flowers (benannt nach Oscar Wilde), einer Hochschulband aus Canterbury, und Delivery aus London nahm Mitte der 1960-er Jahre – als die Leute bevorzugt Schlager und die Beatles hörten – eine musikalische Entwicklung ihren Lauf, die (wegen der Wilde Flowers) später als „Canterbury Sound“ oder „Canterbury Scene“ bekannt wurde. Diese „Szene“, die teilweise …

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In den NachrichtenKaufbefehleMusikkritikPiratenpartei
Kurzkritik: thisquietarmy – Phantom Limbs

Ich könnte mich an dieser Stelle noch etwas ausführlicher zum noch immer schwelenden #Bombergate und zum vermeintlichen Mitgliederschwund der Piratenpartei infolge einer saudämlichen Aktion einzelner Verwirrter äußern; tatsächlich haben einige langjährige engagierte Piraten, frustriert von dem frenetischen Applaus, den die beiden Protagonistinnen für ihr Loblied auf die Bombardierung Dresdens von einschlägig bekannten Berliner Piraten wie …

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KaufbefehleMontagsmusik
Karokh – Flowers Every Day

Frühling wird’s nun auch in unseren nördlichen Gefilden. Vielfach wurde er besungen, selten war das besonders schön. Ganz anders das norwegische Experimental-Rock-Septett Karokh, das mit „Flowers Every Day“, dem ersten Stück auf seinem namenlosen Debütalbum, das Jahr 2014 ebenso wunderbar ins Rollen bringt wie den elenden Frühling, der den Nichtwinter würdevoll beschließen möge. Guten Morgen!