KaufbefehleMusikkritik
iamt­he­mor­ning – ~

Aus den Län­dern des Ost­blocks dringt zu mei­nem Ohr nur sel­ten gute Musik her­über. Die Ukrai­ne kann gele­gent­lich mit hörens­wer­tem Pop auf­war­ten (Qar­pa), ín Polen ver­steift man sich auf Neo-Prog-Metal (SBB, River­si­de). Und Russ­land? 417.3 (das waren die hier), Zone Six, Pova­ro­vo und hau­fen­wei­se kli­schee­haf­te Volks­lie­der und ‑tän­ze. Und es gibt Bären in Russ­land, heißt …

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Cas­pian – Waking Sea­son

Die US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Postrocker Cas­pian hat­te ich kurz­zei­tig ver­ges­sen. Als im letz­ten Jahr Peter, eigent­lich über das zuletzt ver­öf­fent­lich­te Cas­­pian-Album „Waking Sea­son“ berich­tend, all­ge­mein über die Ein­tö­nig­keit der aktu­el­len Postrock­land­schaft refe­rier­te, ließ ich mich nur zu einem kur­zen Kom­men­tar hin­rei­ßen, in dem ich ihm grund­sätz­lich Recht gab. Ja, natür­lich ist das, was gemein­hin unter dem all­zu …

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Som­nam­bu­list – The Para­nor­mal Humi­dor

In mei­nem Fun­dus an Musik, die sich im Lau­fe der Zeit so ange­sam­melt hat, fand ich zufäl­lig auch das Album „The Para­nor­mal Humi­dor“ („Der para­nor­ma­le Feucht­raum“) des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Quin­tetts Som­nam­bu­list, ver­öf­fent­licht im Jahr 2001. Dabei han­delt es sich um das zwei­te Album bezie­hungs­wei­se das erste (und bis heu­te offen­bar letz­te) nach der Neu­grün­dung der Band. …

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Hei­no – Mit freund­li­chen Grü­ßen

„Nun, da sich der Vor­hang der Nacht von der Büh­ne hebt, kann das Spiel begin­nen, das uns vom Dra­ma einer Kul­tur berich­tet.“ – Hei­no (Ori­gi­nal: Die Fan­ta­sti­schen Vier): MfG Eigent­lich dürf­te ich Hei­no nicht mögen. Ich habe mei­nen musi­ka­li­schen Stolz über Jah­re hin­weg hart erar­bei­tet, nen­ne Schla­ger­ver­an­stal­tun­gen im Gei­ste gele­gent­lich (zum Bei­spiel jetzt gera­de) pau­schal …

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Ari­el Pink’s Haun­ted Graf­fi­ti – Matu­re The­mes

Beacht­lich ist übri­gens auch das Album „Matu­re The­mes“ von Ari­el Pink’s Haun­ted Graf­fi­ti, erschie­nen bereits im August 2012 und von mir, Ver­zei­hung!, zu spät bemerkt. Ari­el Pink ist das Alter Ego des Kali­for­niers Ari­el Rosen­berg, der schon diver­se sehr merk­wür­di­ge Lo-Fi-Musi­kal­­ben ver­öf­fent­licht hat­te. Zusam­men mit sei­ner Haun­ted Graf­fi­ti Band macht er immer noch Musik, für …

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Of Mon­sters and Men – My Head Is an Ani­mal

Und dann war da noch die islän­di­sche Musik­grup­pe „Of Mon­sters and Men“, derer Lied „Litt­le Talks“ heu­te ver­se­hent­lich mei­nen Weg kreuz­te. Es han­delt sich um ein Pop­stück, des­sen Text ich mag. Man möge mir nach­se­hen, dass es nicht vor­ran­gig um Mon­ster und Män­ner geht. Though the truth may vary, this ship will car­ry our bodies …

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Musik 12/2012 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 10 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Noch bis zum 31. Dezem­ber 2012 läuft auf Plattentests.de der „Jah­respoll“, und ich ken­ne nur einen sehr, sehr klei­nen Teil der dort auf­ge­führ­ten „Künst­ler“. Ich hat­te 2012 nun mal bes­se­re Musikal­ben zu hören als den immer­glei­chen Indiepop-Mist. Und da schon wie­der Jah­res­en­de ist, freue ich mich dar­auf, euch mit gewohnt her­aus­ra­gen­der Gram­ma­tik den zwei­ten Teil …

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Pixel – Remin­der

Irgend­wer – ver­mut­lich das Maga­zin eclip­sed (Aus­ga­be 10/2012) – ließ mich von „Remin­der“ Kennt­nis neh­men, dem Debüt­al­bum des nor­we­gi­schen Jazz­quar­tetts Pixel, das ich inter­es­sier­ten Lesern ein­fach mal kurz emp­feh­len möch­te. Den Anfang macht mit „Pre­lude“, eben dem Prä­lu­di­um, ein Solo­stück der Kon­tra­bas­si­stin und Sän­ge­rin Ellen Andrea Wang. Es ist ein biss­chen lang­wei­lig. Mit „Home“ folgt …

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KaufbefehleMusikkritikPiratenpartei
Toc.Sin

Am Wochen­en­de fand ein Bun­des­par­tei­tag der Pira­ten­par­tei Deutsch­land statt, und wer unge­fähr wis­sen möch­te, was dort zwi­schen den kon­struk­ti­ven Anträ­gen so pas­siert ist, der möge es den wie üblich ten­den­ziö­sen Nach­rich­ten ent­neh­men. Zwi­schen dem ersten und dem zwei­ten Par­tei­tags­tag, näm­lich am Sonn­abend­abend, wur­de eine Ver­an­stal­tung zur Prä­sen­ta­ti­on GEMA-frei­er Musik abge­hal­ten. Ich beschloss, statt einer Teil­nah­me …

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KaufbefehleMusikkritik
Bel­le­ru­che – Rol­ler­chain

Bei Bel­le­ru­che han­delt es sich um eine drei­köp­fi­ge bri­ti­sche Trip-Hop-/Elec­tro­­nic-/Soul-Musi­k­­grup­­pe, die 2005 gegrün­det wur­de. Das dies­jäh­ri­ge Stu­dio­al­bum „Rol­ler­chain“ ist bereits ihr vier­tes, und es gefällt mir. Auf das Trio wur­de ich auf­merk­sam, als einer Auf­zeich­nung von Poet­ry Slam auf dem merk­wür­di­gen Sen­der zdf.kultur, den ich offen­bar im Auge behal­ten soll­te, ein Musik­vi­deo des hier ent­hal­te­nen …

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Guil­ty Ghosts – Tre­s­pa­s­ser EP

Mich erreich­te heu­te über­ra­schend eine E‑Mail von „Guil­ty Ghosts“. Guil­ty Ghosts kenn­wa, ich hat­te den Herrn O’Donnell bereits 2011 erwähnt: Dro­­ne-Gitar­­ren, Break­beats und Tape-Loops. Ambi­ent, Dro­ne und Elec­tro­ni­ca. Unbe­stimmt und dif­fus. Gitar­ren­mu­sik. Elek­tro­ni­sche Musik. Dem Album „Veils“ nun folg­te der/die/das EP „Tre­s­pa­s­ser“ („Unbe­fug­ter“) von 19 Minu­ten Län­ge, auf­ge­teilt auf sie­ben Stücke. Das Cover­bild des Albums …

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KaufbefehleMusikkritik
Ghost – In Stor­my Nights

Soeben lau­sche ich dem 2007 ver­öf­fent­lich­ten Musik­al­bum „In Stor­my Nights“ des japa­ni­schen Sex­tetts Ghost, genau­er: dem 5. ent­hal­te­nen Stück „Cale­do­nia“, das mit sei­ner Dudel­sack­be­glei­tung trotz der selt­sa­men Gitar­ren­klän­ge iri­scher Tanz­mu­sik nicht unähn­lich klingt, und beschlie­ße, es hier zu wür­di­gen. Zum Glück singt Front­mann Masa­ki Batoh auf Eng­lisch – mein Japa­nisch ist nicht das Beste. Der …

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KaufbefehleMusikkritik
Kurz­emp­feh­lung: Buil­dings – Melt Cry Sleep

Mir flat­ter­te (in zumin­dest die­sem Zusam­men­hang eigent­lich ein eigen­ar­ti­ges Wort, nicht?) bereits am ver­gan­ge­nen Frei­tag das zumin­dest in den USA bereits 2011 erschie­ne­ne Album „Melt Cry Sleep“ des US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Tri­os Buil­dings („Gebäu­de“) pro­mo­ti­ons­hal­ber ins Haus, und ich freue mich dar­über. Der unver­meid­li­che Peter nennt das dann ein­fach mal „eines der besten Rock­al­ben des Jah­res“ und …

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KaufbefehleMusikkritik
Last Remai­ning Pin­na­cle: Rhyth­mi­sche Stör­ge­räu­sche

Ich geste­he, ich muss­te mir die­ses Album erst schön­hö­ren; beim ersten Durch­lauf stör­te mich der mit aller­lei Effek­ten ver­se­he­ne Gesang ein wenig. Dann aller­dings hat es gezün­det, und dies mit einer Inten­si­tät, dass ich es für an die­ser Stel­le emp­feh­lens­wert hal­te. Gemeint ist das Album „Visi­tors“ des Duos Last Remai­ning Pin­na­cle („der letz­te ver­blie­be­ne Gip­fel“) …

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Musik 06/2012 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 9 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Leck mich fett, is‘ schon wie­der Ende Juni? Dann wird’s Zeit für die all­se­me­stri­ge Liste der schmack­haf­te­sten Stu­dio­al­ben der ersten sechs Mona­te, die mir bis dato unter­ge­kom­men sind. Dies­mal habe ich sogar dar­an gedacht, sie eini­ger­ma­ßen regel­mä­ßig zu sichern, und kann die­se Vor­ge­hens­wei­se eben­so emp­feh­len wie fol­gen­de Musikal­ben.