In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Das Land der zusatzbepreisten Möglichkeiten

Inzwi­schen wur­de bekannt, wie teu­er es ist, von sei­nem Recht auf die Anfer­ti­gung von Pri­vat­ko­pien Gebrauch zu machen, näm­lich etwa 30 Cent pro Aus­fer­ti­gung: Der Bran­chen­ver­band Bit­kom und die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten haben sich auf die Höhe der urhe­ber­recht­li­chen Abga­ben auf Spei­cher­kar­ten und USB-Sticks geei­nigt. (…) Her­stel­ler und Impor­teu­re prei­sen die Abga­be ein, sie wird also pau­schal …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Marktschutzgrundverordnung

Offen­sicht­lich endet der Wir­kungs­be­reich der Daten­schutz­grund­ver­ord­nung („DSGVO“) dort, wo der Markt beginnt: „Das Aus­maß, in dem per­sön­li­che Pro­fi­le ange­legt und wei­ter­ge­ge­ben wer­den, erscheint aus­ufernd, auf­dring­lich und unfair“. Ins­be­son­de­re wer­de den Nut­zern bei der jet­zi­gen Pra­xis nicht klar, in wel­chem Aus­maß und zu wel­chem Zweck Daten frei­ge­ge­ben wer­den, wenn sie auf die über­all ver­brei­te­ten Zustim­­mungs-Popups klicken. …

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Montagsmusik⁠Politik⁠In den Nachrichten
Drahla – Silk Spirit // Was man noch nicht weiß

Es ist Mon­tag. Dabei war doch erst letz­te Woche einer! Was nicht ist, ist Zufrie­den­heit, aber dafür kann der Wochen­tag nichts. Sacra fames und so wei­ter und so fort. Die Poli­tik sei „ein ver­läss­li­cher Lie­fe­rant von glo­rio­sem Unsinn“, schrieb Jan Fleisch­hau­er in sei­ner letz­ten Kolum­ne auf „SPIEGEL ONLINE“. Das erklärt womög­lich auch die Mel­dung, dass …

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Politik⁠In den Nachrichten
Endlich eine Atemsteuer!

Apro­pos „Fri­days for Future“: Je nach Kör­per­ge­wicht, Kör­per­mas­se und Akti­vi­tät der Per­son, behaup­tet das Inter­net, atme ein Mensch jähr­lich zwi­schen 168 und 2.040 Kilo­gramm CO2 aus. Weil das Kli­ma das aber zwar nicht gut­hei­ßen kann, Umbrin­gen aber gera­de nicht en vogue ist, haben SPD und Grü­ne, die man bis­her von Hartz IV und dem ersten …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei
Hambacher Stolz

Apro­pos Pira­ten­par­tei. Die­se trägt zur­zeit auf Twit­ter ein recht eigen­ar­ti­ges Signet in Regen­bo­gen­far­ben, was vie­les bedeu­ten kann, hier aber offen­sicht­lich für den pri­de month steht, den­je­ni­gen Monat also, „in dem alle die, die nicht der Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät ent­spre­chen, ihre Diver­si­tät fei­ern“ (aus­ge­rech­net „WELT.DE“), was ein sehr umständ­li­cher Begriff für den Juni („Juno“) ist. Das muss die­se …

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Netzfundstücke⁠Piratenpartei
Werberelevante Zielgruppe 2.0

Der ‚Big Brot­her Award‘-Preisträger Face­book respek­tiert im Umgang mit pri­va­ten Infor­ma­tio­nen weder den Wil­len sei­ner Nut­zer noch das euro­päi­sche Daten­schutz­recht. (…) Die Abhän­gig­keit von die­sem Qua­­si-Mono­­­po­­li­­sten muss über­wun­den wer­den zugun­sten nicht­kom­mer­zi­el­ler dezen­tra­ler Netz­wer­ke. Patrick Brey­er, Spit­zen­kan­di­dat zur Euro­pa­wahl 2019 Als Teil der Vor­be­rei­tung zur wenig erfreu­lich geen­de­ten EU-Wahl 2019 hat die Pira­ten­par­tei Deutsch­land auf Kosten …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Höhlenmalerei kostet künftig vier Mammuts.

Pro­blem: Die Haus­hal­te in Deutsch­land gaben zuletzt immer weni­ger Geld für Por­to aus – vor allem, weil sie immer weni­ger Brie­fe schrei­ben. Lösung Quatsch: Wäh­rend in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Por­to­er­hö­hun­gen fast aus­schließ­lich den Stan­dard­brief getrof­fen hat­ten, setzt die Post dies­mal die Prei­se für alle Brief­grö­ßen hoch. Infla­ti­on hat bis­her noch jedes wirt­schaft­li­che Pro­blem nach­hal­tig gelöst.

Politik⁠In den Nachrichten
Si vis pacem, para bellum. (5)

Es begrü­ßen die Ver­ei­nig­ten Staa­ten den anste­hen­den brexit: Der Brexit bie­te Groß­bri­tan­ni­en die Chan­ce, ein „star­kes und unab­hän­gi­ges Land“ zu wer­den, sag­te der Trump-Bera­ter. Denn wofür eig­net sich ein „star­kes und unab­hän­gi­ges Land“ bes­ser als ein EU-Staat? Rich­tig: Bol­ton füg­te hin­zu: „Ich den­ke, es wird uns beson­ders in der Nato hel­fen, effek­ti­ver zu sein, und …

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Politik⁠In den Nachrichten
Tottwittern gegen den Jugendwahn

Wäh­rend CDU-Alters­­­durch­­­schnitts­he­­ber dar­über mut­ma­ßen, ob es der CDU nicht bes­ser gin­ge, senk­te man das Durch­schnitts­al­ter ihrer Mit­glie­der, trifft sich der Rest der Geron­to­kra­tie zu wit­zi­gen Kon­fe­ren­zen: The­men der infor­mel­len Dis­kus­sio­nen sei­en unter ande­rem die Zukunft des Kapi­ta­lis­mus und Social Media als Waf­fe. In den Hän­den der Fal­schen ist offen­bar alles eine Waf­fe. Der erfolg­rei­che Bank­über­fall …

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Politik⁠In den Nachrichten
CDU selbstkritisch: Man muss den Käse nur besser verkaufen.

Das über­schau­bar gute Ergeb­nis ihrer Par­tei bei der frisch zurück­ge­leg­ten EU-Wahl ana­ly­siert Anne­gret Kramp-Kar­­ren­­bau­er mit gewohn­ter Schär­fe: Man sei nicht etwa dar­an geschei­tert, dass die Poli­tik der Par­tei Auf­klä­rung und digi­ta­lem Fort­schritt aktiv wider­spre­chen­der Schwach­sinn aus den Fuff­z’­gern sei, son­dern es sei­en Vide­os, Debat­ten und Kom­mu­ni­ka­ti­on das Pro­blem: Ihre Par­tei habe es nicht geschafft, ihre …

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Wirtschaft⁠Netzfundstücke
Kapitalismussatire mit der „FAZ“

Die maxi­ma­le Sät­ti­gung an Kapi­ta­lis­mus im Jour­na­lis­mus scheint erreicht zu sein: Die „FAZ“ – hier bewusst nicht direkt ver­linkt (LSR) – ver­öf­fent­lich­te einen Arti­kel dar­über, dass die finan­zi­el­len Inter­es­sen von zur­zeit viel gelob­ten You­Tu­be-Pro­t­a­go­­ni­­sten deren Absich­ten „pro­ble­ma­tisch“ erschei­nen lie­ßen. Sie plat­zier­te die­sen Arti­kel hin­ter einer Bezahl­schran­ke, was ihre Absich­ten wie­der­um für mich pro­ble­ma­tisch erschei­nen lässt, …

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Politik
Kurz gefragt zur YouTube-Situation vor der Europawahl

Was sagt es eigent­lich über den Zustand der Netz­po­li­tik in Deutsch­land aus, dass sich unter den wach­sa­men Augen inter­na­tio­na­ler Pres­se recht­zei­tig zur ersten Euro­pa­wahl nach der ver­hee­ren­den Durch­win­kung von Upload­fil­tern die wohl bekann­te­sten YouTube-„Influencer“ des Lan­des – bekannt gewor­den zwar nicht durch soli­de Kennt­nis­se in Phy­sik oder Poli­tik, jedoch unter ande­rem durch Schmin­ken (Dagi Bee), …

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Politik⁠In den Nachrichten
Die Milch macht’s.

Inzwi­schen in Groß­bri­tan­ni­en: Es wäre eine Unter­trei­bung gro­ßen Aus­ma­ßes, zu sagen, die Span­nun­gen im Ver­ei­nig­ten König­reich sei­en gera­de groß. (…) Wäh­rend ver­schie­de­ne poli­ti­sche Grup­pen sich wei­ter­hin über die näch­sten Schrit­te zum Brexit oder dar­über zan­ken, ob er über­haupt statt­fin­den soll, haben Demon­stran­ten sich auf eine beson­ders poin­tier­te und Anzug zer­stö­ren­de Metho­de beson­nen, ihr Miss­fal­len aus­zu­drücken. …

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Politik⁠In den Nachrichten
70 Jahre selektive Menschenwürde

„ZEIT ONLINE“, 22. Sep­tem­ber 2006: Kur­naz saß fünf Jah­re lang in einem Käfig in Guan­tá­na­mo. Heu­te weiß man, dass er unschul­dig ist. (…) Schon vor vier Jah­ren boten die USA ja an, den Mann frei­zu­las­sen. Doch die Geheim­dienst­ex­per­ten, allen vor­an (…) der dama­li­ge Geheim­dienst­ko­or­di­na­tor und heu­ti­ge Bun­des­au­ßen­mi­ni­ster Frank-Wal­ter Stein­mei­er (…) [schlug] das Ange­bot aus[.] (…) …

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Politik⁠Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Die Waffel, für die es keinen Waffelschein gibt

Der­weil bei der Grund­ver­sor­gung: Dass jemand für eine Euro­­pa-Spit­­zen­­kan­­di­­da­tur ein Mini­ster­amt auf­gibt, gab es noch nie – bis Katha­ri­na Bar­ley kam. (…) für die mei­sten ist Kata­ri­na Bar­ley das posi­ti­ve Gesicht der SPD: Freund­lich, ver­bind­lich, natür­lich, unprä­ten­ti­ös. Dazu gehört, dass sie eine der weni­gen Spit­zen­po­li­ti­ke­rin­nen ist, die kaum Make-Up tra­gen. Alter! Sagt man das noch, …

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