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Kurz­kri­tik: Nine Tre­a­su­res – Wis­dom Eyes

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Selt­sa­me Umstän­de und der Hin­weis, es müss­te mir gefal­len, lie­ßen mich in den Besitz des Albums „Wis­dom Eyes“ von Nine Tre­a­su­res (Bandcamp.com) gera­ten. Dass ich lau­te Gitar­ren und eben­sol­che Alben unter dem Ein­fluss von asia­ti­scher Folk­mu­sik mag, ist ja inzwi­schen ver­mut­lich bekannt. Nine Tre­a­su­res ist ein mon­go­li­sches Quin­tett, das …

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Kurz­kri­tik: indi­g­nu [lat.] – Odys­sea

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Trotz ihres Namens stammt die Postrock­band indi­g­nu [lat.] – das „[lat.]“ ist anschei­nend Teil des Namens – aus Por­tu­gal. Das latei­ni­sche Wort „indi­g­nu“ bedeu­tet „unwür­dig“ und passt über­haupt nicht zu der hier gehör­ten Musik. Auf ihrem anschei­nend zwei­ten Stu­dio­al­bum „Odys­sea“ (Amazon.de, Bandcamp.com) näm­lich bie­tet sie Musik dar, die vor …

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Kurz­kri­tik: Sunn O))) – Life Metal

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Das Kut­ten tra­gen­de Gitar­ren­duo Sunn O))) schaff­te es bis­her nur weni­ge Male, mich beson­ders zu über­ra­schen. Das hat sicher­lich auch damit zu tun, dass es sein Erfolgs­kon­zept – jedes sei­ner Alben besteht im Wesent­li­chen dar­aus, dass zwei Gitar­ren weni­ge Töne her­vor­brin­gen – kaum nen­nens­wert ver­än­dert, sieht man von sol­chen …

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Kurz­kri­tik: Raket­ka­non – RKTKN #2

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Aus Bel­gi­en drängt die Grup­pe Raket­ka­non auf Beach­tung und die­se will ich ihr gewäh­ren. Bis­her hat sie drei Stu­dio­al­ben namens „RKTKN #1“, „RKTKN #2“ und „RKTKN #3“ ver­öf­fent­licht, letz­te­res erst 2019. Auf mei­ner Jah­res­be­sten­li­ste wird es ver­mut­lich nicht vor­kom­men; nicht, weil es nicht gut wäre, son­dern, weil ich hier …

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Kurz­kri­tik: Hug – Neon Dream

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 1962 grün­de­te Man­fred Mann zusam­men mit Mike Hugg eine Blues-Jazz-Band namens Mann-Hugg Blues Brot­hers, die 1963 einen Plat­ten­ver­trag mit EMI unter­zeich­ne­te und sich in Man­fred Mann umbe­nann­te. Das war sicher­lich sehr merk­wür­dig für den Namens­ge­ber, der ande­rer­seits eigent­lich auch anders hieß. Über Man­fred Manns Wir­ken ist hin­rei­chend …

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Kurz­kri­tik: Merz­bow, Kei­ji Hai­no, Balázs Pán­di – An Untrou­ble­so­me Defen­ce­l­ess­ness

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den hier wie­der­keh­ren­den Musi­kern der letz­ten Zeit zählt der Gitar­rist , von dem ich inzwi­schen bei­na­he anneh­men möch­te, dass es phy­si­ka­lisch unmög­lich ist, ihn auf einem schlech­ten Musik­al­bum spie­len zu las­sen. Seit 2016 kann man ihn auch auf „An Untrou­ble­so­me Defen­ce­l­ess­ness“ (Amazon.de, TIDAL) hören, auf dem er an …

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Kurz­kri­tik: Faust – Rien

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die deut­sche Avant­gar­de­band Faust, die bis Mit­te der 1970er Jah­re diver­se Musik, sowohl im Grup­pen­ge­fü­ge als auch mit ande­ren Musi­kern wie Tony Con­rad, auf­ge­nom­men hat­te, ver­stumm­te danach für län­ge­re Zeit, sieht man von der Archiv­auf­nah­me „71 Minu­tes Of…“ (1979) ab. Bis 1990 ver­schwan­den Faust völ­lig von der Bild­flä­che, danach …

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Kurz­kri­tik: Goat – Com­mu­ne

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die schwe­di­sche Band Goat, anschei­nend ein Quin­tett absicht­lich unbe­kann­ter Beset­zung, ver­öf­fent­licht seit ihrem Bestehen gele­gent­lich Alben, Sin­gles und Kon­zert­auf­nah­men, zuerst 2012 das tref­fend benann­te Album „World Music“. Heu­te soll es hier um das 2014 ver­öf­fent­lich­te Stu­dio­werk „Com­mu­ne“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp) gehen. Das hät­te aller­dings eben­so tref­fend auch „World Music …

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Kurz­kri­tik: Regal Worm – Pig Views

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. 2011 grün­de­te Jar­rod Gosling, der zuvor sei­ne viel­in­stru­men­ta­len Fähig­kei­ten andern­orts aus­üben durf­te, sein eige­nes Band­pro­jekt Regal Worm, das bis heu­te nomi­nell nur aus ihm selbst besteht. Auf des­sen aktu­el­lem Stu­dio­al­bum „Pig Views“ (Amazon.de, TIDAL, Band­camp), im Juli 2018 erschie­nen, sind es über zwan­zig ver­schie­de­ne Instru­men­te von Mello­tron bis Schlag­zeug. …

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Kurz­kri­tik: Lak­ta­ting Yak – Ori­gin of the Yak

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bei Lak­ta­ting Yak, was über­setzt „Milch abson­dern­der Yak“ heißt, han­delt es sich um ein texa­ni­sches Sex­tett, das sich selbst in RIO-Tra­­di­ti­on sieht und 2018 mit „Ori­gin of the Yak“ (Band­camp) sein bis­her anschei­nend ein­zi­ges Album ver­öf­fent­licht hat. Was es mit dem Yak auf sich hat, erläu­tert der Pres­se­text: Anschei­nend …

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Kurz­kri­tik: The Clay­po­ol Len­non Deli­ri­um – South of Rea­li­ty

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Der musi­ka­li­sche Nach­lass von John Len­non wird zu vie­ler Men­schen Bedau­ern weit­ge­hend von Yoko Ono wei­ter­ge­führt. Davon unbe­rührt sei die Fest­stel­lung, dass ihr gemein­sa­mer Sohn Sean – Wit­ze über Namen sind unge­hö­rig – seit 2015 gemein­sam mit Les Clay­po­ol, dem Sän­ger und Bas­si­sten der bemer­kens­wer­ten Rock­band Pri­mus, unter dem …

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Kurz­kri­tik: Dead Vibra­ti­ons

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Schwe­den kennt man in Musik­freun­des­krei­sen ja unter ande­rem als pro­duk­ti­ven Ursprung von guter Instru­men­tal­ar­beit und schwach­sin­ni­ger Poli­tik. Im Jahr 2015 fan­den sich dort vier jun­ge Men­schen mit Musik­hin­ter­grund als Dead Vibra­ti­ons zusam­men, was ein recht tref­fen­der Name ist. Nach dem/der Debüt-EP „Reflec­tions“ (2016) kam es im Janu­ar 2018 schließ­lich …

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Kurz­kri­tik: Kavri­la – Blight

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Nun ist es Teil des Wesens von Musik, dass ihre Rezep­ti­on dem Anlass folgt: Dum­mer Elek­tro­krach berei­tet auf Tanz­fe­sten mehr Freu­de als im Groß­raum­bü­ro, sanf­ter Post­rock ist an war­men Som­mer­aben­den inter­es­san­ter als zwi­schen Glocken­ge­bim­mel unter einem Tan­nen­baum. Und heu­te – heu­te ist Valen­tins­tag, der Tag der Lie­be. Was passt …

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Kurz­kri­tik: Mono – Nowhe­re Now Here

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die japa­ni­sche Postrock­band Mono exi­stiert seit 2000 und hat sich inner­halb ihrer musi­ka­li­schen Nische einen Ruf als Band erar­bei­tet, deren Musik man sich durch­aus mal anhö­ren könn­te. Sel­bi­ge zeich­ne sich dadurch aus, dass sie zumeist völ­lig instru­men­tal statt­fin­de und japa­ni­sche Mytho­lo­gie zum The­ma habe, behaup­tet die Wiki­pe­dia. Eben­dort fin­det …

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