Netzfundstücke
Absurde Straßenbahnen

Alt­be­kannt ist das Not­stands­pro­blem: Eine Stra­ßen­bahn ist außer Kon­trol­le gera­ten und droht, fünf Per­so­nen zu über­rol­len. Durch Umstel­len einer Wei­che kann die Stra­ßen­bahn auf ein ande­res Gleis umge­lei­tet wer­den. Unglück­li­cher­wei­se befin­det sich dort eine wei­te­re Per­son. Darf (durch Umle­gen der Wei­che) der Tod einer Per­son in Kauf genom­men wer­den, um das Leben von fünf Per­so­nen …

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Netzfundstücke
Besamungsbeauftragte

Hihihi: Die Aus­bil­dung zum/r Besa­mungs­be­auf­trag­ten rich­tet sich vor allem an Per­so­nen, die danach tat­säch­lich als Berufs­be­sa­mer arbei­ten wol­len. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie sich bereits im Vor­feld an eine Besa­mungs­or­ga­ni­sa­ti­on in Ihrer Nähe wen­den, um eine mög­li­che Beschäf­ti­gung aus­zu­lo­ten. Geht das eigent­lich auch ehren­amt­lich? (mit Dank an M.!)

Nerdkrams⁠Wirtschaft
Nicht meine Zirkuskopie, nicht meine Affenkopie.

In der Theo­rie ver­hält es sich mit NFTs wie folgt: Ein NFT kann nur als Gan­zes erwor­ben wer­den und exi­stiert nur ein ein­zi­ges Mal[.] Wiki­pe­dia Blöd nur: Das Unter­neh­men hin­ter Bored Ape Yacht Club hat den Kon­zept­künst­ler Ryder Ripps ver­klagt, weil die­ser Kopien der Bored-Ape-NFTs [des Unter­neh­mens] ver­kauft hat­te. (Freie Übel­set­zung von mir.) Ob die …

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Netzfundstücke
Queereinsteiger sanktioniert.

Die Bun­des­agen­tur für Arbeit hat auf Twit­ter der­zeit – noch ist ja pri­de month, also Monat des Stol­zes – ein Ava­tar­bild­lein, das eine gera­de­zu ver­fil­mungs­wür­di­ge Text-Bild-Sche­­re zwi­schen einem typi­schen Agen­tur­schrei­ben und besag­tem Bild­lein auf­macht. Die­ses hier: Es sind har­te Zei­ten für Kaba­ret­ti­sten, wenn die besten Poin­ten von denen kom­men, die sonst Ziel des Kaba­retts sein …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Datenschutz Fehlanzeige: apfelpage.de schnüffelt Webreisende aus

Unter der Über­schrift „Daten­schutz Fehl­an­zei­ge: DB Navi­ga­tor schnüf­felt Bahn­rei­sen­de aus“ beklagt Roman van Gen­ab­ith (immer­hin zu Recht): Lei­der scheint die Bahn sich auch eini­ge der schlech­ten Ange­wohn­hei­ten der Digi­tal­kon­zer­ne ange­wöhnt zu haben: Eine davon ist die Lust am Sam­meln von Nut­zer­da­ten zu Wer­be­zwecken. Der Arti­kel sen­det der­zeit 23 Anfra­gen an 14 Hosts, dar­un­ter allein vier, …

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In den Nachrichten⁠Computer
Und wenn man Elektroschrott einfach verbietet?

Hur­ra: Apple muss das iPho­ne zukünf­tig mit USB‑C aus­stat­ten und darf Light­ning bald nicht mehr ver­wen­den. Dies ent­schied die EU. (…) Die EU möch­te damit Elek­tro­schrott redu­zie­ren. Neh­men wir jetzt also an, die sicher­lich zahl­rei­chen Men­schen, die bis­her ganz gut damit klar­ka­men, „nur“ ein iPho­ne zu besit­zen (ich selbst ken­ne deut­lich zu vie­le Leu­te, die …

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Montagsmusik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Gewalt – Es funktioniert // Offlinezonen gegen Gucksucht

Es ist Mon­tag. In Ber­lin, lässt „rbb|24“ (will nicht direkt ver­linkt wer­den – LSR) wis­sen, ratio­niert die „Tafel“ die Lebens­mit­tel noch etwas wei­ter, wegen der Infla­ti­on. Hof­fent­lich wählt da bald mal jemand die SPD in die Regie­rung. Die tut was für Bedürf­ti­ge, haben sie gesagt, vor der Wahl. (Das Mili­tär kriegt neue Pan­zer und in …

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Persönliches⁠Netzfundstücke
Filterkaffee: Gut.

Das „Gen­t­le­­man-Blog“ ätzt: Jahr­zehn­te­lang wur­de ein­fach nur Fil­ter­kaf­fee getrun­ken. Die ein­zi­ge Fra­ge schien zu sein, ob schwarz, mit Milch und/oder mit Zucker. Und viel­leicht durf­te es im Restau­rant oder im Café auch mal ein Espres­so oder Cap­puc­ci­no sein. Wie aus einer dunk­len, trau­ri­gen Ver­gan­gen­heit wird das Getränk, das vor allem wegen sei­ner kof­fe­in­be­ding­ten Wir­kung getrun­ken …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Es gibt keine Pflicht zur eigenen Website.

Pid: Kurz­form von „stu­pid“ (dumm). Wird als Sub­stan­tiv oder Adjek­tiv ver­wen­det. Urban Dic­tion­a­ry Eine ganz tol­le Idee haben Voda­fone und die Tele­kom, die zu fast einem Drit­tel „dem Staat“ (also uns allen) gehört, da: Unter der Bezeich­nung „Trust­Pid“ soll sozu­sa­gen eine Steu­er­num­mer für Taschen­te­le­fo­ne ein­ge­führt wer­den, die über die IMEI hin­aus­geht und irgend­wel­chen daher­ge­lau­fe­nen Web­sites …

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Netzfundstücke⁠Wirtschaft
„Sozialdemokratische“ Prepperpartei Deutschlands.

(Hihi:) Da erzäh­len sie mir seit vie­len Jah­ren, dass die­se abwe­gi­gen Prep­per, die Nah­rungs­mit­tel­vor­rä­te in Kel­lern und Erd­de­pots anle­gen, alles kom­plett ver­strahl­te Irre, Urin­trin­ker und natür­lich Nazis sind, da kommt plötz­lich die wahl­kämp­fen­de Bun­des­in­nen­mist­ma­che­rin daher und emp­fiehlt … ich mag’s kaum schrei­ben … emp­fiehlt mir prep­pern. Ver­damm­ter Putin. Kur­belt die deut­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft an. Mon­ster, das.

Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 25. Mai 2022

War­um heißt es Bahn­Card 100 und nicht 4.144-Euro-Ticket? Aus der Rei­he „Skur­ri­li­tä­ten unse­rer Nach­barn“: In Amstel­ve­en, Nord­hol­land, haben Rats­mit­glie­der seit Novem­ber 2019 Anspruch auf eine nor­ma­le oder eine vege­ta­ri­sche Kro­ket­te, wenn eine Sit­zung bis nach 23 Uhr dau­ert. (Der Bei­trag ist auf Nie­der­län­disch.) Ich kann das Ansin­nen ver­ste­hen, vege­ta­ri­sche Kro­ket­ten kön­nen durch­aus wohl­schmeckend sein. War­um …

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Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Entmenstruierte

Die merk­wür­di­ge Ange­wohn­heit zeit­ge­nös­si­scher Medi­en, die Defi­ni­ti­on einer Frau um „Men­schen mit Gebär­mut­ter“ und „Men­stru­ie­ren­de“ zu redu­zie­ren, lässt als zuläs­si­ge Defi­ni­ti­on einer Frau immer­hin noch „Mensch, der mal eine Gebär­mut­ter hat­te und/oder men­stru­iert hat, aber bei­des chir­ur­gisch und/oder che­misch been­det hat“ zu.

Netzfundstücke
Kurz angemerkt zur .txt-Konferenz

Dass die Auto­ver­bal­ero­ti­ker aus dem Dunst­kreis der gänz­lich über­flüs­si­gen, weil nichts als die eige­ne Groß­ar­tig­keit im her­me­ti­schen Raum beju­beln­den Quas­sel­ver­an­stal­tung „re:publica“ sich im Rah­men ihres dies­jäh­ri­gen Sich­gut­fin­dens zu einer Ver­an­stal­tung namens „.txt“, auf der es um das geschrie­be­ne Wort, und zwar „nicht nur um ‚Hoch­li­te­ra­tur‘ “, gehen soll (wo blei­ben eigent­lich die Aktio­närs­ver­an­stal­tung „.csv“ und die …

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Persönliches⁠Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Flirten mit der „taz“

Kur­ze Durch­sa­ge von Lou Zucker für die „taz“: Die Erwar­tun­gen von Frau­en an Män­nern (sic! A.d.V.) beim Daten sind so gering – der gering­ste Respekt reicht aus, um sie zum Jubeln zu brin­gen. Eine kur­ze Umfra­ge unter weib­li­chen Men­schen in mei­nem Bekann­ten­kreis – ich schrieb mit Ver­weis auf den Arti­kel: „ich respek­tie­re dich ein biss­chen“ …

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