Politik
Kurz ange­merkt zum dies­wö­chi­gen Polit­ak­ti­vis­mus

Die rich­ti­ge Ant­wort auf den Umstand, dass meh­re­re Tau­send Men­schen zwi­schen zwei Wah­len trotz­dem gegen die Kon­se­quen­zen einer ver­fehl­ten Par­tei­po­li­tik, die sich so ener­gisch an Frak­ti­ons­dis­zi­pli­nen und ‑mehr­hei­ten klam­mert wie Ertrin­ken­de an schwimm­ba­res Mate­ri­al, als gäbe man mit dem Ein­tritt in eine Par­tei auto­ma­tisch sein Rück­grat beim jewei­li­gen Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den ab, soll­te übri­gens nicht die Fra­ge …

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In den NachrichtenNerdkrams
Micro­soft: Dieb bestoh­len

Es gibt ein­fach kei­ne Ver­bre­cher­eh­re mehr: Micro­soft und Ope­nAI unter­su­chen, ob Daten, die von Ope­nAIs Tech­nik aus­ge­ge­ben wur­den, von einer Grup­pe, die mit dem chi­ne­si­schen Start­up Deep­Seek für künst­li­che Intel­li­genz in Ver­bin­dung steht, auf uner­laub­te Wei­se beschafft wur­den. (Übel­set­zung von mir.) Ist aber auch immer eine Frech­heit, wenn irgend­wel­che „KI“-Honks frem­de Web­sites und APIs aus­le­sen, …

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In den NachrichtenWirtschaft
„Die kom­mu­ni­sti­sche Ideo­lo­gie ist mit der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung nicht ver­ein­bar.“

Das baye­ri­sche Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um: „ ‚Pro­fit­ma­xi­mie­rung‘ ist eine den Begriff­lich­kei­ten der kom­mu­ni­sti­schen Ideo­lo­gie zuzu­ord­nen­de Wen­dung. Die kom­mu­ni­sti­sche Ideo­lo­gie ist mit der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung nicht ver­ein­bar.“ Die SPD-Frak­ti­on im Bun­des­tag: Die SPD-Frak­ti­on for­dert schon lan­ge, dass der kurz­fri­sti­gen Pro­fit­ma­xi­mie­rung pri­va­ter Inve­sto­ren Ein­halt gebo­ten wer­den muss. Ich fin­de ja, da soll­te jetzt mal drin­gend jemand was unter­neh­men. (So …

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NetzfundstückeMontagsmusikComputer
Fea­thers and Greed – Gala­xies I & II (live) // Wort­sa­lat gegen dum­me Ideen

Es ist Mon­tag. Am Wochen­en­de begeg­ne­te mir aber­mals die For­mu­lie­rung, jemand habe sich selbst in eine Dis­kus­si­on ein­ge­schal­tet. War­um kön­nen Men­schen sich selbst eigent­lich sprach­lich ein­schal­ten, doch aus­schal­ten kann man nur ande­re Men­schen? Kann da nicht die Wis­sen­schaft mal was erfin­den? Die EU könn­te es gera­de zum Glück nicht regu­lie­ren, sie sei damit beschäf­tigt, sich …

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In den Nachrichten
Kurz ange­merkt zu Tik­Tok-Sper­ren

Es ist ein biss­chen bedau­er­lich, dass Eltern, die in ihrer Auf­ga­be, den Nach­wuchs unter ande­rem auch zu gei­sti­ger Rei­fe zu erzie­hen, wenn sie ein­mal dar­an geschei­tert sind, nicht selbst wegen Ver­nach­läs­si­gung ihrer Pflich­ten ver­klagt wer­den kön­nen, statt­des­sen aber die Schuld dar­an, wenn ihr Ver­sa­gen in der Erzie­hung nicht mehr zu leug­nen ist, so dass besag­ter …

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KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Pain­Kil­ler – Samsa­ra

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 1991 ver­öf­fent­lich­te der Jazz­sa­xo­pho­nist John Zorn (zuvor unter ande­rem Band­chef von Naked City und bis heu­te eben­sol­cher von Masa­da) gemein­sam mit dem Bas­si­sten Bill Las­well (zuvor unter ande­rem bei Mate­ri­al und Last Exit) und dem Schlag­zeu­ger Mick Har­ris (zuvor bei Napalm Death) unter dem Pro­jekt­na­men Pain­Kil­ler den …

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Sonstiges
Immer irgend­was rufen

Mir brach­te man noch bei, dass Unrecht hat, wer schreit, doch war Rufen nicht Teil die­ser Weis­heit, so dass jetzt kei­ner mehr schreit, doch fast alle rufen: „Alla­hu akbar“ rufen mus­li­mi­sche Ter­ro­ri­sten gern mal, was sie von Rechts­ra­di­ka­len unter­schei­det, die meist grö­len, sel­ten brül­len und nie ein­fach rufen. Es grö­len jedoch auch nie Links­ra­di­ka­le, besten­falls …

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NetzfundstückeMontagsmusik
Film 2 – Fünf­zig­tau­send Ster­ne // Ich füh­le mich rück­run­dig.

Es ist Mon­tag. Ein Fuß­ball­be­richt­erstat­ter sprach neu­lich für eine ARD-Sen­­dung, er füh­le sich „sehr rück­run­dig“. Das Pro­blem ken­ne ich. Ich soll­te mehr Sport trei­ben. In Uel­zen der­weil gibt es neu­er­dings „Müll­sün­der“. Kei­ne Sor­ge: Drei Vater­un­ser und zwei Ave­ma­ria und damit soll­te das begli­chen sein. Ist ja nur Spra­che. (Apro­pos Spra­che.) Die Mar­ke­ting­zu­stän­di­gen für die Java­­Script-Lauf­­zeit­um­­ge­­bung …

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Netzfundstücke
Als dubai­isch gele­se­ne Scho­ko­la­de

Wenn „man“ (wer?) nicht mehr „mus­li­mi­sche Frau“, son­dern mus­li­misch und weib­lich gele­se­ne Per­son sagt, weil alles Übri­ge dis­kri­mi­nie­rend wäre (wobei ich – Naiv­ling, der ich bin – ja eigent­lich schon gern wüss­te, wor­in der Unter­schied zwi­schen einem tat­säch­li­chen und einem gele­se­nen Mos­lem besteht), dann lie­ße sich doch die gericht­li­che Fest­stel­lung, dass „Dubai­scho­ko­la­de“, eine die­ser Trend­spei­sen, …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Defea­ted Sani­ty – Con­dem­ned To Vas­cu­lar Fami­ne // Ganz Rie­sa?

Es ist Mon­tag. Ich habe infol­ge unin­spi­rier­ter Inter­net­nut­zung aus Ver­se­hen mit Mil­ben­kä­se das denk­bar unve­gan­ste Gericht gefun­den. Die Mil­ben isst man mit. Mett­igel war gestern. (Fund­stück im sel­ben Inter­net: „Body­buil­ding“ sei Eng­lisch und hei­ße „Lei­chen­hal­le“. Ich habe laut Luft aus­ge­sto­ßen.) – Ande­res Gemü­se: „The Oni­on“ (hihi, ihr ver­steht, wegen „Gemü­se“ und „Zwie­bel“) fasst die Lage …

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Persönliches
Mehr Pablo wagen.

«Die­ses ent­behr­lich gewor­de­ne Spie­gel­bild wer­den Sie jetzt aus­lö­schen, lie­ber Freund, mehr ist nicht von­nö­ten. Es genügt, daß Sie, wenn Ihre Lau­ne es zuläßt, die­ses Bild mit einem auf­rich­ti­gen Lachen betrach­ten. (…) Nun, aller höhe­re Humor fängt damit an, daß man die eige­ne Per­son nicht mehr ernst nimmt.» „Pablo“ in „Der Step­pen­wolf“, Her­mann Hes­se, Recht­schrei­bung unver­än­dert

In den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Ampel­far­ben­blind in Öster­reich

Nach dem Ende der öster­rei­chi­schen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen zwi­schen ÖVP (tür­kis), SPÖ (rot) und NEOS (pink) quatsch­te so man­che deut­sche Qua­li­täts­re­dak­ti­on in die­sem Zusam­men­hang etwas von einem dor­ti­gen „Ampel-Aus“ und/oder einer geschei­ter­ten dor­ti­gen „Ampel­ko­ali­ti­on“. Jetzt mal so inter­es­se­hal­ber: Wis­sen die, wie in Öster­reich eine Ampel aus­sieht?