Reflektion (I)
Mein Körper gehört mir (im Rahmen des BtMG).
Mein Körper gehört mir (im Rahmen des BtMG).
(Zweitverwertet von mir selbst.)
Es ist Montag. Letzte Woche traf der neue Asterixband „Die weiße Iris“ in meiner Sammlung ein, und während bereits sein Erwerb ein untrügliches Zeichen dafür sein dürfte, dass ich nur noch wenige Monate davon entfernt bin, ein wirr brabbelnder Greis zu werden, lässt er mich bereits jetzt grantelnd zurück. Das ist doch alles schon mal …
‘Flakes — Swinton // Die weiße Iris (Wdh.)’ weiterlesen »
„Die Marke Fridays for Future“, kolportieren Qualitätsmedien, sei „kaputt“ und/oder „irreparabel beschädigt“, weil deren Galionsfiguren den Nahostkonflikt differenziert („antisemitisch“) betrachten. Der Umstand, dass die „Klimabewegung“ von der NGO zur „Marke“ avanciert wurde, stört offenbar erst jetzt auch die Medienmacher. Soziale Bewegungen verlieren ihren Sog, sobald sie als Shirtmotiv etabliert sind. Allein — das stimmt: Wer …
Die Universität Augsburg fördert als Teil der internationalen Wissensgemeinschaft zum gemeinsamen Nutzen den Austausch mit den Universitäten des In- und Auslandes auf allen Ebenen. Dazu schreiben die Studenten in ihrem Antrag: “Das Erbauen der Gloryholes erlaubt es der Universität, sich als heteronormativitätskritischen Raum zu verstehen zu geben, da Kink als nicht heteronormative Praxis zu verstehen …
Dass Sahra Wagenknechts zur Überraschung der zu Recht Getroffenen heute vorgestellter Verein — ich vertrete ja immer noch die Ansicht, es wäre wahrscheinlich klüger, weniger miteinander konkurrierende Parteien im selben Teich schwimmen zu lassen, aber ich habe ja keine Ahnung von Politik — sich im Wesentlichen mit Personenkult befasse, wie es Qualitätspresse und vereinzelte Funktionäre …
‘Medienkritik in Kürze: Personenkult und Parteien’ weiterlesen »
Es ist Montag. Der Neandertaler sei, erzählt der „Standard“ (sollte man ja auch nicht mehr verlinken mit der versuchten Reklameverhinderungsverhinderung), ebenso intelligent gewesen wie der heutige Mensch. Das glaube ich gern. Ich war ja am Wochenende in Berlin. Ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, etwas länger in Berlin zu bleiben, um auf irgendeiner …
‘Faun Fables — Housekeeper // Micky, das Jugendwort.’ weiterlesen »
Jedes Mal, wenn ich in Berlin bin, verstehe ich, warum Berliner Blogger, die über ihre Psyche schreiben, so sind, wie sie sind. Die Columbiahalle (restlos ausverkauft) war zu voll und zu warm und zu schlecht belüftet (wegen restlos ausverkauft). Der Ton war jedenfalls mitten im Raum mäßig gut, aber wenigstens konnte auch niemand zur Musik …
‘Umfassende Konzertkritik: Sleaford Mods (21. Oktober 2023, Berlin)’ weiterlesen »
Den offensichtlich höchst innovativen Trick, manche Mails unverarbeitet zur Kenntnis zu nehmen und sich um andere unmittelbar zu kümmern, nennen die Leute offenbar seit ein paar Jahren „Inbox Zero“, also „Postfach 0“, was grammatikalisch ja auch wieder so eine Sache ist, und beschimpfen ihn als „heiligen Gral der Produktivität“. Zwar habe ich meine Suche nach …
(Heute Indisch oder doch lieber Sushi?)
Ich finde es aus humorkritischer Sicht wenigstens reizend, dass die Schieflage mittlerweile einen solchen Winkel angenommen hat: Feministinnen werfen Feministin Frauenfeindlichkeit vor. Und das kostet nicht mal Eintritt! Bei Nordsee gibt es neuerdings einen „Pick Up-Point“. Einen Pick-Up-Point und einen „Pick Up Point“ kann ich mir mit unterschiedlichen Ausprägungen von Kopfschmerzen vorstellen, aber was ist …
Es is’ Montag. Ich meinte natürlich: It eat Monday. Alles für das neuntklassige Publikum. Apropos Dienst am Publikum. Da gerade Staaten mit einem sportlichen Verhältnis zur individuellen Lebensgestaltung das Gros der täglichen Nachrichten beherrschen, füge ich mal einen hinzu: In Indonesien wird man eingesperrt, wenn man „elektronische Informationsverbreitung“ dahingehend betreibt, dass ein von einem schweinehautkritischen …
Manche meiner Freunde schwärmen von ihrem entspannenden Dorfleben, doch ich wohne („lebe“) gern in der Großstadt. Ich brauche in der Großstadt kein Auto, erspare mir somit einige Ausgaben ebenso wie Parkplatzsorgen, und muss selten weit reisen, um etwas zu erledigen, was ich erledigen wollte, oder zu erleben, was ich erleben wollte. Was ich jedoch am …
Heute ist World Standards Day. Außer in den Vereinigten Staaten. Da war er vorgestern.
Ja, wie denn nun, Deutsche Bahn AG — Videoüberwachung jetzt an oder aus?