Jedes Mal, wenn ich in Berlin bin, verstehe ich, warum Berliner Blogger, die über ihre Psyche schreiben, so sind, wie sie sind.
Die Columbiahalle (restlos ausverkauft) war zu voll und zu warm und zu schlecht belüftet (wegen restlos ausverkauft). Der Ton war jedenfalls mitten im Raum mäßig gut, aber wenigstens konnte auch niemand zur Musik “tanzen” (kein Platz, wegen restlos ausverkauft). Feststellung (erneut): Konzertfotografie kann ich aufgrund grundlegenden Unverständnisses von Beleuchtung, Ausrüstung und sonstiger Parameter exakt so gut betreiben, dass ich schon aus Scham nicht mehr als ein Bild zu veröffentlichen bereit wäre. Ich kann diese Scham nur weiterempfehlen. Dann sieht man vom Konzert auch mal mehr als irgendwelche Smartphonebildschirme.

Andere gehen auf die Buchmesse, ich gehe auf Konzerte. Bier 5 Euro plus Pfand, Garderobe 4 Euro. Ich ahne, warum Berliner sich keine Wohnung leisten können.
Die setlist war in Ordnung, Gastgesang gab’s indes vom Band. Nicht schlimm, es kann ja nicht immer jeder mit jedem überall unterwegs sein. Die Sleaford Mods seien so 2013, erfuhr ich des Öfteren. Passt: damals war auch ich noch jung jünger und denke manchmal wohlig, manchmal schreckensreich daran zurück. Opa erzählt vom Krieg. Gut, ist ja auch irgendwie Krieg. Ein bisschen wie Berlin.


ERSTER!
Du hast vollkommen Recht!
Es fehlen noch die Buttons für Ich werde das melden! und Anzeige ist raus!.
Sie haben mir ins Gesicht kommentiert! Das ist eine Straftat!
Seien Sie froh, dass ich Ihnen nicht auch noch ins Essen gequatscht habe!
Die Buttons sind ja immer noch nicht da? Servicewüste Deutschland!
Einer davon doch, den anderen fand ich blöd.