KaufbefehleMusikkritik
Kür­zest­kri­tik: Mole­so­me – Dial

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Wollt ihr eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge hören? Natür­lich wollt ihr eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge hören, sonst wärt ihr nicht hier. Hier, eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge! Ver­tont wer­den sol­le „eine Klangrei­se durch Radio­ka­nä­le”, lässt das Inter­net wis­sen. Passt. (Künst­ler: Mat­ti­as Ols­son [ehem. Schlag­zeu­ger von Äng­la­gård], Jahr: 2016, …

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In den NachrichtenNerdkrams
Es gibt kei­ne Pflicht zur eige­nen Website.

Pid: Kurz­form von „stu­pid” (dumm). Wird als Sub­stan­tiv oder Adjek­tiv ver­wen­det. Urban Dic­tion­a­ry Eine ganz tol­le Idee haben Voda­fone und die Tele­kom, die zu fast einem Drit­tel „dem Staat” (also uns allen) gehört, da: Unter der Bezeich­nung „Trust­Pid” soll sozu­sa­gen eine Steu­er­num­mer für Taschen­te­le­fo­ne ein­ge­führt wer­den, die über die IMEI hin­aus­geht und irgend­wel­chen daher­ge­lau­fe­nen Websites …

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In den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Extrem durch­schnitt­lich dank der „ZEIT”.

Puh (pay­wall­freie Kopie): Ob beim Ukrai­­ne-Krieg oder beim Kli­ma­wan­del: Olaf Scholz kann es nur mode­rat. Das ist so radi­kal, dass damit Putins Sieg und die Ver­wü­stung unse­rer Lebens­welt dro­hen. Radi­kal mode­rat, extrem unex­tre­mi­stisch qua­si. So ein tota­li­tär Nor­ma­ler! Das ist außer­ge­wöhn­lich gewöhn­lich! (Irre kichernd ab.)

In den NachrichtenMontagsmusik
Goat – Uni­on of Mind and Soul // Ham­ba­cher Fest (posi­tiv besetzt)

Es ist Mon­tag. Das ZDF hat einem Fuß­bal­ler dum­me Fra­gen gestellt und er hat sie nicht wie gewünscht beant­wor­tet. Skan­da­lös. Aber war­um fragt man Sport­ler über­haupt irgend­was? Um das Ham­ba­cher Schloss her­um fin­den die­ser Tage Fei­er­lich­kei­ten zum 190-Jäh­­ri­­gen des Ham­ba­cher Festes statt. Das Ham­ba­cher Fest war eine Ver­an­stal­tung, anläss­lich derer Natio­na­li­sten und Patrio­ten aus den …

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In den Nachrichten
Jaja, ich bin 18.

Ich fin­de es in Ord­nung, dass eine Bun­des­wehr­kom­man­deu­rin ihre Sexua­li­tät nicht offen aus­le­ben darf, denn je unat­trak­ti­ver eine Kar­rie­re bei der Bun­des­wehr wird, desto weni­ger Men­schen wol­len frei­wil­lig an der Waf­fe aus­ge­bil­det wer­den und bekämp­fen anschlie­ßend den Welt­frie­den durch ihre blo­ße Exi­stenz. Am besten direkt ein Zöli­bat ver­hän­gen, sobald man „zum Bund” geht. Kein Sex …

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NetzfundstückeWirtschaft
„Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche” Prep­per­par­tei Deutschlands.

(Hihi:) Da erzäh­len sie mir seit vie­len Jah­ren, dass die­se abwe­gi­gen Prep­per, die Nah­rungs­mit­tel­vor­rä­te in Kel­lern und Erd­de­pots anle­gen, alles kom­plett ver­strahl­te Irre, Urin­trin­ker und natür­lich Nazis sind, da kommt plötz­lich die wahl­kämp­fen­de Bun­des­in­nen­mist­ma­che­rin daher und emp­fiehlt … ich mag’s kaum schrei­ben … emp­fiehlt mir prep­pern. Ver­damm­ter Putin. Kur­belt die deut­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft an. Mon­ster, das.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 25. Mai 2022

War­um heißt es Bahn­Card 100 und nicht 4.144-Euro-Ticket? Aus der Rei­he „Skur­ri­li­tä­ten unse­rer Nach­barn”: In Amstel­ve­en, Nord­hol­land, haben Rats­mit­glie­der seit Novem­ber 2019 Anspruch auf eine nor­ma­le oder eine vege­ta­ri­sche Kro­ket­te, wenn eine Sit­zung bis nach 23 Uhr dau­ert. (Der Bei­trag ist auf Nie­der­län­disch.) Ich kann das Ansin­nen ver­ste­hen, vege­ta­ri­sche Kro­ket­ten kön­nen durch­aus wohl­schmeckend sein. Warum …

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In den NachrichtenMontagsmusik
OU – Moun­tain // Mit abge­leb­ter Krea­tür­lich­keit kann ich nicht umgehen.

Es ist Mon­tag. In Bre­men darf man jetzt Schwuch­tel­ei wie­der has­sen und dabei „ich has­se die­se Ver­bre­cher mit ihrer Schwuch­tel­ei” sagen, wenn man es christ­lich meint. Das ist ja nicht gegen Men­schen gerich­tet, die schwuch­teln, son­dern gegen ihre Schwuch­tel­ei, also alles in bester Ord­nung, sagt die Justiz. Ich für mei­nen Teil – weit davon entfernt, …

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KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Euter­na­se – l’Amour

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Mai 2018 erschien, selbst von der unto­ten „SPEX” posi­tiv betrach­tet, das Debüt- und immer noch aktu­el­le Album „l’A­mour” (Band­camp, Amazon.de) der Mün­ste­ra­ner Her­ren­grup­pe Euter­na­se, die einen Namen hat, der bereits ein erstes gutes Argu­ment zugun­sten die­ses Albums ist, weil er sowohl wit­zig ist als auch als Schimpf­wort benutzt …

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Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Ent­menstru­ier­te

Die merk­wür­di­ge Ange­wohn­heit zeit­ge­nös­si­scher Medi­en, die Defi­ni­ti­on einer Frau um „Men­schen mit Gebär­mut­ter“ und „Men­stru­ie­ren­de“ zu redu­zie­ren, lässt als zuläs­si­ge Defi­ni­ti­on einer Frau immer­hin noch „Mensch, der mal eine Gebär­mut­ter hat­te und/oder men­stru­iert hat, aber bei­des chir­ur­gisch und/oder che­misch been­det hat“ zu.

In den Nachrichten
„… von MEI­NEN Gebüh­ren!” (9)

Die „ARD-ZDF-Medi­­en­a­ka­­de­­mie” bie­tet im kom­men­den Juni ein Semi­nar zu „inve­sti­ga­ti­ver Recher­che” an, das in der Kate­go­rie „Jour­na­li­sti­sche Kern­kom­pe­ten­zen” zu fin­den ist. Wie ich den Bogen zu die­ser Mel­dung (Archiv­ver­si­on) schla­gen soll, … Die stark gestie­ge­nen Prei­se für Ener­gie und Nah­rungs­mit­tel bela­sten Haus­hal­te mit nied­ri­gen Ein­kom­men beson­ders stark. Das hat eine neue Stu­die erge­ben. … weiß ich aber nicht. …

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Netzfundstücke
Kurz ange­merkt zur .txt-Kon­fe­renz

Dass die Auto­ver­ba­lero­ti­ker aus dem Dunst­kreis der gänz­lich über­flüs­si­gen, weil nichts als die eige­ne Groß­ar­tig­keit im her­me­ti­schen Raum beju­beln­den Quas­sel­ver­an­stal­tung „re:publica” sich im Rah­men ihres dies­jäh­ri­gen Sich­gut­fin­dens zu einer Ver­an­stal­tung namens „.txt”, auf der es um das geschrie­be­ne Wort, und zwar „nicht nur um ‚Hoch­li­te­ra­tur’ ”, gehen soll (wo blei­ben eigent­lich die Aktio­närs­ver­an­stal­tung „.csv” und die …

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Mir wird geschlechtNetzfundstückePersönliches
Flir­ten mit der „taz”

Kur­ze Durch­sa­ge von Lou Zucker für die „taz”: Die Erwar­tun­gen von Frau­en an Män­nern (sic! A.d.V.) beim Daten sind so gering – der gering­ste Respekt reicht aus, um sie zum Jubeln zu brin­gen. Eine kur­ze Umfra­ge unter weib­li­chen Men­schen in mei­nem Bekann­ten­kreis – ich schrieb mit Ver­weis auf den Arti­kel: „ich respek­tie­re dich ein bisschen” …

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