NetzfundstückeIn den Nachrichten
Daten­schutz ist schlim­mer als Hit­ler!

Die Daten­samm­ler­indu­strie hat jetzt ihren eige­nen „God­win“: ‚Ein Optout ent­sprä­che nach unse­rer Sicht einem ’nein, ich will nicht, dass Urhe­ber die vom Gesetz­ge­ber zuge­stan­de­ne, ange­mes­se­ne Ver­gü­tung für ihre Wer­ke erhal­ten.‘ „ Genau! Wer auf die Wah­rung sei­nes Rechts auf Daten­schutz im deut­schen Inter­net pocht, ist schuld, wenn die Urhe­ber ver­hun­gern! Ein­sper­ren, alle ein­sper­ren! unbe­kann­ter Inter­net­nut­zer

In den NachrichtenWirtschaftPolitik
Plei­te? Ein­fach mehr Geld dazu­er­fin­den!

Ärger­lich: In der Kri­se um die Erhö­hung der Schul­den­ober­gren­ze der USA steht eine Lösung unmit­tel­bar bevor. Füh­ren­de Demo­kra­ten und Repu­bli­ka­ner im Senat haben eine Eini­gung erzielt. Die­se „Eini­gung“, die­ser Kom­pro­miss gar, gestal­tet sich wie folgt: Der Repu­bli­ka­ner John Boeh­ner, der Spre­cher des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses, gestand die Nie­der­la­ge ein. (…) Er wer­de die Repu­bli­ka­ner ermu­ti­gen, für das …

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NetzfundstückeNerdkramsMir wird geschlecht
Com­pu­ter­fe­mi­nis­mus

War­um ich Libre­Of­fice trotz (oder wegen?) der feh­len­den Cloud­funk­tio­nen auch Micro­soft Office 2013 immer noch vor­zie­he? Es gen­dert nicht. (Hier ist Micro­soft ein Feh­ler unter­lau­fen, natür­lich heißt es „einem/r Dokument/in“. Na, viel­leicht mit dem näch­sten Update.) Apro­pos Femi­nis­mus: Was kann man mit einer Socke so alles anstel­len? Klar: Men­stru­ie­ren! (via Nacht­wäch­ter)

Sonstiges
Medi­en­kri­tik LXXXII: Das kann auch jedem ande­ren Inter­net­nut­zer pas­sie­ren.

Mike hat die dies­wö­chi­ge Aus­ga­be des SPIEGEL der­art über­zeu­gend gele­sen, dass ich nicht umhin kam, mir die digi­ta­le Aus­ga­be auch mal zu, nun ja, besor­gen, und zwar wegen eines ein­zi­gen Arti­kels. Die­ser Arti­kel trägt die Über­schrift „Der Tag, an dem ich schwul wur­de“ und beschreibt einen Selbst­ver­such des SPIE­­GEL-Mit­ar­­bei­ters Uwe Buse – hihi -, der …

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Montagsmusik
Die Gol­de­nen Zitro­nen – Schein­wer­fer und Laut­spre­cher

Wor­über man sich ja auch mal wie­der auf­re­gen könn­te: Viel­leicht will ich auch nicht andau­ernd begrüßt wer­den! Ich will auch nicht stän­dig, dass man mir gra­tu­liert, ich will auch nichts gewon­nen haben! Ich will auch kei­nen Vor­sprung haben! Ich möch­te nicht, dass man mir mei­ne Vor­tei­le auf­zählt! Ich will auch nicht mit Gele­gen­hei­ten in Ver­le­gen­heit …

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PersönlichesNerdkramsMir wird geschlecht
Eine gan­ze Wiki­pe­dia vol­ler Mani­pu­la­to­ren

Eine der lusti­ge­ren Beschimp­fun­gen, die mir im Lau­fe mei­ner Kar­rie­re als Inter­net­nut­zer bis­her so ent­ge­gen­ge­schleu­dert wur­den, ist übri­gens Mani­pu­la­tor. Was war pas­siert? Ich hat­te es nach aus­führ­li­cher Dis­kus­si­on mit ande­ren Autoren gewagt, den von ver­schie­de­nen Quel­len als ten­den­zi­ös und den Radi­kal­fe­mi­nis­mus (zur Bedeu­tung die­ses Begriffs bit­te Vale­rie Sol­a­nas erfor­schen) ver­harm­lo­sen­den Wiki­pe­dia­ar­ti­kel über Femi­nis­mus der­ge­stalt zu …

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PolitikIn den Nachrichten
Nor­ma­li­täts­ge­bot

Am 30. Juni ver­öf­fent­lich­te Peter Wel­che­ring einen Arti­kel, der gestern auch den Medi­en auf­ge­fal­len ist. Er beschreibt aktu­el­le Metho­den zur Ver­bre­chensprä­ven­ti­on anhand von Algo­rith­men, die mich wirk­lich über­zeu­gen: Ein­mal kann man den Com­pu­ter ein­fach eine Sze­ne, einen Platz ein­fach beob­ach­ten las­sen und dann lernt er selbst, was Nor­ma­li­tät ist, also die Men­schen bewe­gen sich gera­de …

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Musikkritik
Con­ti­nen­tal – All A Man Can Do

Zur Vor­ge­schich­te bit­te hier ent­lang. An man­chem kommt man ja doch nicht ein­fach vor­bei. An Ver­kehrs­un­fäl­len, an Explo­sio­nen und an CDs, die seit meh­re­ren Wochen unge­dul­dig neben dem Lap­top lie­gen und dar­auf war­ten, dass man sich end­lich mal mit ihnen beschäf­tigt. Ich gebe nun nach und wid­me mich mal die­sem Album, Felix wird’s freu­en. Con­ti­nen­tal …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik LXXXI: Mein lie­ber Schol­li! „Jolie“ und der täg­li­che Penis.

Erin­nert ihr euch noch an die „Jolie“, das Mode- und Tratsch­kä­se­blatt, das ich letz­tes Jahr schon mal ver­se­hent­lich gele­sen habe? Jetzt ist mir die­ses Mal­heur bei der Novem­ber­aus­ga­be 2013 (ist ja schon Anfang Okto­ber, da wird’s Zeit) doch glatt ein zwei­tes Mal pas­siert! Ange­sichts die­ser Titel­ge­schich­te mag man mir das aller­dings auch ver­zei­hen: „Ein typi­scher …

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NetzfundstückeMontagsmusik
Kōen­ji Hyak­kei – Sun­na Zario­ki

Kein guter Lei­stungs­sport: Schnell­lesen. „Noch 30 Minu­ten in die­sem Kapi­tel“, sagt es. Du bist lang­sam, du nichts­nut­zi­ges, fau­les Leser­schwein. Guter Lei­stungs­sport: Dau­er­hö­ren, zum Bei­spiel Musik. Guten Mor­gen!

In den NachrichtenNerdkrams
Eigent­lich suchen wir doch alle nur nach dem auf­dring­lich­sten Wer­ber.

Mit­un­ter gera­te ich in ein Gespräch mit Mit­men­schen, die Goog­le Chro­me für gar nicht so schlimm hal­ten wie ich es im Sep­tem­ber zu erklä­ren ver­sucht habe – immer­hin sei es open source, wenn Goog­le irgend­wel­chen Quatsch damit anstel­le, kön­ne man zwar nichts dage­gen tun, aber es zumin­dest sofort bemer­ken. Nun, wie wäre es damit? Goog­le …

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Persönliches
„Schnell, macht mal den Fern­se­her an, da kommt scheuß­li­cher Schund!“

Twit­ter­nut­zer wis­sen es: Wenn im Fern­se­hen „Wet­ten, dass…?“ oder „Tat­ort“ läuft, herrscht Hoch­be­trieb bei den Mikro­blog­gern. Jede Sze­ne wird spöt­tisch kom­men­tiert, wozu Mar­kus Lanz und Til Schwei­ger, zuge­ge­ben, gera­de­zu ein­la­den. Nicht, dass ich mich an der kol­lek­ti­ven Selbst­enthir­nung betei­li­gen wür­de, denn ich habe kein Inter­es­se dar­an, mit Schmud­del­kin­dern zu spie­len. Ich muss Schei­ße nicht fres­sen, …

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In den NachrichtenPolitik
Kurz ver­linkt CXCIX: Kei­ne Atten­ta­te. Nur Mor­de.

Da hat Edward Snow­den noch mal Glück gehabt: „Atten­ta­te sind per Ver­fü­gung des Prä­si­den­ten ver­bo­ten. Wir machen kei­ne Atten­ta­te.“ Man füh­re aber sehr wohl „geziel­te Tötun­gen geg­ne­ri­scher Kom­bat­tan­ten“ durch, das Land sei immer­hin „im Krieg“. Soll­te er in abseh­ba­rer Zeit plötz­lich ver­schwin­den, war es zumin­dest kein Atten­tat. Puh!

Politik
Ja, wo isser denn? War­um Deutsch­land den Libe­ra­lis­mus braucht.

Rai­ner Hank schrieb gestern auf FAZ.net, die Schuld am Nie­der­gang der F.D.P. kön­ne gar nicht aus­schließ­lich ver­ur­sacht wor­den sein von so jäm­mer­lich schwa­chen Gestal­ten wie Phil­ipp Rös­ler, Dani­el Bahr oder Dirk Nie­bel, die Ursa­chen lägen somit tie­fer in der Geschich­te ver­bor­gen. In die­sem Zusam­men­hang taucht auch immer wie­der der Begriff des „Libe­ra­lis­mus“ auf, der nun­mehr …

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