Es ist Montag. Diese frohe Botschaft hätte ich schon früher verkündet, aber mit einem frisch gebrochenen Arm schreibt es sich immer so schlecht. Montag kann ich offenbar ganz gut.
Sie – die da oben – haben die Nazikeule erwartbar jetzt so energisch geschwungen, dass ihre Rückschläge sogar dem „SPIEGEL“ (will ich nicht verlinken), der „FAZ“ (soll ich nicht verlinken, LSR) und dem „Standard“ aufgefallen sind:
Deutsche Supermarktkette entschuldigt sich für „gegen Nazis“-Spruch – Peter Simmel, Geschäftsführer der betroffenen Filialen, habe nicht gewusst, wie viele Menschen sich mit dem Begriff „Nazi“ identifizieren würden[.]
Fefe findet das amüsant, weil es ja nur heißen könne, dass diejenigen Einwohner Sachsens, die sich beschwert haben, allesamt zweifelsfrei tatsächlich Nazis seien, aber das eigentliche Problem scheint mir anderswo zu suchen zu sein. In meiner bisherigen Karriere als Depp wurde selbst ich, dem wenig ferner liegt als einen Ausländer aufgrund seiner Herkunft anzuzünden, ungezählte Male als Nazi beschimpft, meist, weil ich Bedenken gegenüber gewaltvoll geführtem „Kampf gegen Rechts“ geäußert habe. Man ändert nicht die Meinung eines anderen Menschen und verbessert so das Miteinander, indem man ihm auf die Fresse haut.
Muss man 74 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirklich noch erklären, was ein Nazi ist?
Antje Hildebrandt
Immerhin reihe ich mich mit diesem Stigma ein in eine illustre Reihe von Richard Stallman bis hin zu Theo Müller, dessen Müllermilch-Produkte momentan schon wieder boykottiert werden sollen, weil er mit Alice Weidel befreundet sei und das mal so gar nicht gehe. Ich fürchte ja, wer nur noch Produkte von Unternehmen und/oder Landwirten kauft, deren antifaschistische Grundüberzeugung über jeden Zweifel erhaben ist und die ihre privaten Freundschaften komplett vom Wahlverhalten anderer Leute abhängig machen, dessen Kühlschrank wird in absehbarer Zeit nicht mehr prall gefüllt sein.
Aber bei den meisten fragen sie eben auch lieber nicht nach.
Der demokratische Parteienstaat gründet (…) im Prinzip politischer Repräsentation, und er gibt diesem Prinzip in Gestalt des Fraktionenparlaments des Bundestages und der Landtage sein zeitgemäßes Gesicht.
Wenn wir morgen in einer Regierungsverantwortung sind, dann müssen wir diesen Parteienstaat abschaffen.
Woraufhin Ulrike Liedtke (Landratspräsidentin in Brandenburg, SPD, also nicht vom Fach):
Es gibt in Deutschland keinen „Parteienstaat“, wie behauptet wird, sondern eine pluralistische Demokratie mit freien, gleichen und geheimen Wahlen.
Genau. Es gibt hier keinen Parteienstaat, weil man Parteien hier nämlich wählen kann.
Sie machen es ihnen einfach viel zu leicht.
Apropos: Mark Zuckerberg habe, befand der US-Senat, „ein Produkt, das Menschen tötet“. Nicht überliefert ist, ob der Senat desjenigen Staates, der nicht nur immer noch die Todesstrafe nicht flächendeckend abzuschaffen gedenkt, sondern allein jetzt gerade in fünf Kriege verwickelt ist, das anerkennend gemeint hat.
Apropos „apropos“: In derjenigen Realität, in der Polen im Web kein Ś eingeben können, weil das Land mal kommunistisch war, sei das Internet, geschaffen von Menschen für Menschen, längst der Feind des Menschen geworden, schrieb Ed Zitron in einem außerordentlich lesenswerten Text (englischsprachig, hier teils übelsetzt) in das Feindesland hinein. Wärmstens empfohlen.
„Es gibt für mich keinen Unterschied mehr zwischen Musik und Politik.“ Ich kenne das. Musik ist Politik. Ich möchte regiert werden von walls of sound, möchte Gitarren ankreuzen, möchte einen Bass als Außenminister. Ein Schlagzeug für Kultur und Sport. Gute Lyrik oder wenigstens entlüftende Aggression als Beitrag zur Haushaltsdebatte. Stattdessen bekomme habe ich platte Reifen. Pompös präsentierte platte Reifen zwar, doch platt nichtsdestoweniger.
Deutschland im Endstadium: „Nicht so laut tippen!“ Und schon wieder dieses Bedürfnis, meine olle 1981er IBM ans MacBook anzuschließen und damit produktiv im Zug zu sitzen.
Meine Lieblingsyogafigur ist der schlafende Fettsack.
Es gab in Deutschland allein 2022 mehr Todesopfer infolge der Rücksichtslosigkeit irgendwelcher Autofahrer als seit 1945 an rechter Gewalt Verstorbene. Warum soll eigentlich die AfD verboten werden, aber Volkswagen nicht?
Ein bisschen dürfte sich Martin Sellner am Montagabend geärgert haben. Er hatte alles so gut vorbereitet, sich gerade kurz vor der deutschen Grenze mit Kamerad*innen getroffen – sein Livestream lief, er rollte auf die Grenze zu. Und dann: Funkloch. (…) Sellners Kalkül: die Bundesrepublik zu blamieren. (…) Die Selbstinszenierung gelang Sellner also nur in Teilen. Neben Antifaschist*innen dürfte das Funkloch im Grenzgebiet seine Show am stärksten gestört haben.
Das ist so knalldämlich, da lass‘ ich sogar den Stern mal drin. Immerhin: Das Blamieren hat geklappt.
Es ist Montag. Wie gefällt er euch bisher? Mir gefällt es nicht, nichts davon, irgendwie. Dass der Mensch ein soziales Wesen ist, macht den Wegbruch des Sozialen kaum erträglicher. Wie machen Menschen das, die keinen an der Murmel haben?
Aber es gibt ja Betäubungsmittel. Zu Beginn des jüngst vergangenen Wochenendes trieb ich mich insofern in Hamburg, einer meiner Lieblingsstädte, herum, wo eine größere Spirituosenmesse stattfand. In diesem Rahmen habe ich festgestellt, dass in Australien anscheinend Ingwerbier gebraut wird, das einzig dem Zweck dient, dass man in die hierfür verwendeten Fässer Whisky reintut. Schmeckt, wie man’s glaubt. Wer nix probiert, der lernt auch nix.
Apropos, gute Nachrichten: Die „Süddeutsche Zeitung“ hat abschließend festgestellt, welcher Tee schmeckt und welcher nicht. Geschmäcker sind, was in der Zeitung steht. Es mag vieles erklären.
Der beste Tag, um das Benutzerkonto bei Adobe zu löschen, war immer gestern. Wichtiger Tipp ansonsten: Ist man ein Betrüger und möchte einen Autisten reinlegen, dann ist es empfehlenswert, von vornherein ehrlich zu sein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit des Erfolges. Das Smartphone Pixel 8 Pro könne man jetzt auch als Fieberthermometer nutzen, las ich dieser Tage. Man betrachte Form und Material und habe fortan nie wieder Fieber. Podcasts sind derweil demnächst – jedenfalls für Applekunden – zum Lesen verfügbar, ob die Betreiber das jetzt wollen oder nicht. Damit sind all meine Einwände gegen Podcasts aufgehoben und ich werde sehr viele von ihnen abonnieren müssen. Es ist alles sehr schlimm.
Gedanke: Incitatus wäre ein guter Bundeskanzler geworden. Dessen Kopf stand nicht im Weg herum. In Thüringen (Saale-Orla-Kreis) hat ein CDU-Kandidat mit Unterstützung der Linken eine Landratswahl gewonnen. Wofür genau gibt es jetzt eigentlich noch mal mehr als eine Partei?
Wovon es wiederum nicht genug geben kann: Musik.
Man trifft sich nicht; man marschiert auf. Deren brutaler Befehls‑, wo nicht: Machthaber, unser gütiger Präsident. Deren Horden, unser Heer. Deren völkerrechtswidriger (wo’s halt keinen besseren gibt) Angriffskrieg, unser Friedenseinsatz. Deren Barberei, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.
LOL: Die SPD würde ja gern ihren guten Datenschutzbeauftragten behalten, aber die Wehrbeauftragte ist wichtiger. (Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.)
Es ist Montag. Es sollte mir langsam besser gehen, aber ich funktioniere nicht mehr und das ist nicht etwa deshalb lästig, weil die Gesellschaft das gern hätte, sondern, weil ich das gern hätte und weil es neulich noch so reibungsarm lief. Es war leichter, als es anders war. Man solle ja nicht immer nur von anderen Menschen abhängig sein, sagen sie. Tja, und jetzt? Werde ich jetzt bestraft? (Natürlich werde ich das.)
Nützt ja nix. Ich mache Routine, brodelnd und am Ende, aber wenn alles andere zerfällt, ist Routine der letzte Rettungsring, an dem wenigstens keiner auch noch Geld verdienen will. Also schreibe ich auch diesen Beitrag. Aus Routinegründen beginne ich ihn mit Politik, doch sind es gute Nachrichten: Die rechtsrutschende SPD ist bald weg. Nachdem sie zusammen mit den Grünen ein verbessertes Deportationsgesetz beschlossen hat, ist das nur folgerichtig. Da haben die Demonstrationen am Wochenende ja doch was gebracht. Und ich Naivling dachte schon, es sei ganz allgemein eine unfassbar zeitraubende Schnapsidee, gemeinsam mit anderen Leuten, die der gleichen Meinung sind wie man selbst, gegen das Böse in ein Mikrofon zu sprechen, dass man der gleichen Meinung sei wie all die anderen Anwesenden. (Persönlich habe ich das Demonstrationswochenende in meiner Stadt übrigens damit verbracht, zu Hause laut Musik zu hören. Von Menschenmengen bekomme ich einen Haschmich und ein Haschmich wäre wirklich das Letzte, das ich jetzt brauchen kann.) Was zählt, ist auf dem Platz. Jetzt noch schnell ein paar Millionen Schulden in das Militär (denn Militär sei wichtig) stecken und dafür weitere Sozialleistungen ersatzlos streichen und dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. – Christian Lindner habe sich letzte Woche vor versammelter Bauernschaft über Leute echauffiert, die für’s Nichtstun Geld bekommen, erfuhr ich in den Nachrichten. Welchen Bundestagsabgeordneten hat er damit eigentlich gemeint?
In einem Kommentar zu einem meiner Beiträge wurde ich unlängst gefragt, was (um alles in der Welt) mich dazu bewogen hat, freiwillig Geld für eine ziemlich gute Suchmaschine auszugeben. Die Frage ist berechtigt, im Internet was zu suchen geht ja auch „kostenlos“ (d.h. zulasten der eigenen Lebensqualität). Ich wollte dazu eigentlich nichts schreiben, weil es andere schon hinreichend gut getan haben, aber nach einigem Nachdenken möchte ich zumindest zwei Argumente nennen: Es ist und bleibt – das verspricht das Geschäftsmodell – werbefrei (auch und gerade in den Ergebnissen, die Algorithmen hinter der Suche sind nutzerfreundlich optimiert worden) und Websites, die mir auf den Sack gehen, lassen sich per Klick für immer aus „meinen“ Ergebnissen entfernen. Ich mache ja unter anderem was mit Computern und in dieser Branche gibt es jede Menge Websitebetreiber, die die Suchergebnisse von herkömmlichen Suchmaschinen mit irgendwelchem unzureichendem KI-Schwachsinn seitenweise vergällen. (Von den Branchenkollegen, die sich ihren kompletten Programmcode von ChatGPT schreiben lassen und sich dann kuhäugig wundern, warum er nicht mal ansatzweise kompilierfähig ist, möchte ich gar nicht erst ausführlich anfangen.) In Kagi habe ich dieses Problem genau einmal und dann nie wieder. Diese Ruhe. Diese wundervolle Ruhe.
Apropos dumme Geschäftsmodelle: Ein „Manager“ des skrupellosen Scheißunternehmens Ubisoft finde es, las ich, bedauerlich, dass Computerspieler immer noch Spiele besitzen wollen, und das müsse endlich aufhören. Ich wünschte, Computerspieler wären etwas weniger leicht von bunten Pixeln daran zu hindern, gegen das Herumgeführtwerden in der Manege etwas einzuwenden, andererseits gibt es ja auch immer noch Menschen, die freiwillig Produkte von Sony kaufen, das um 2000 herum Schadsoftware auf „gekauften“ CDs verteilt hat, damit sie keiner privatkopiert. Was man nicht besitzt, das hat auch keinen Wert. (Philosophische Überlegungen darüber, ob das, was wirklich einen Wert hat, überhaupt besessen werden kann, bitte ich fein säuberlich ausformuliert in Schönschrift ins Altpapier zu kippen.)
Zu CDs auch: Frank Z. von Abwärts sei verstorben, las ich dieser Tage. Ich mag Abwärts nicht und verschone mein Publikum ja meist mit Dingen, die ich nicht mag. Mag ich hingegen, es ist immerhin Krach und hält so diese elenden Gedanken auf: Golden Core.
Golden Core – Hrafnaspá (official music video)
Die Dämonen sind unruhig. Das Opfer hat jetzt ein Gewehr.
Es ist auch sehr bemerkenswert, daß es uns niemals einfällt, die Trauer als einen krankhaften Zustand zu betrachten und dem Arzt zur Behandlung zu übergeben, obwohl sie schwere Abweichungen vom normalen Lebensverhalten mit sich bringt. Wir vertrauen darauf, daß sie nach einem gewissen Zeitraum überwunden sein wird, und halten eine Störung derselben für unzweckmäßig, selbst für schädlich.
Es ist Montag. Die hierzulande abgeschaffte Monarchie hatte zwecks gestriger Ausstrahlung von MEINEN Gebühren!!!11!abermals Sendezeit gekauft, denn es ist von außerordentlicher Wichtigkeit, dass die Ernennung eines neuen Monarchen in irgendeinem Schrumpfland als Teil der „Grundversorgung“ von der „Demokratieabgabe“ gefördert wird. Schon klar, dass da bald eine Erhöhung nötig ist. Könige sind ein teures Hobby.
Wer will, dass die Regierungspolitik so bleibt, der will nicht, dass sie bleibt. Ich erwarte Hundeblickvideos von CDU, FDP und AfD. Die DKP macht ja eh dauernd welche. – Echte Frauen seien aus dem Computer entstanden, informiert derweil die Junge Alternative Baden-Württemberg unfreiwillig. Da habe ich doch lieber drei unechte. Momentan demonstrieren sie in Deutschland ja aus anderen Gründen gegen die AfD. Sie haben die Vorstellung, alle vier Jahre sei oft genug, insofern endlich überwunden; und sie sind so kurz davor zu verstehen, dass Wahlen allein nicht die Lösung für eine bessere Zukunft sein können. Ob diejenigen, die jetzt für den Aufstand trommeln, das dann immer noch so gut finden, bleibt indes abzuwarten. Ist Staatsschutz links?
Computernachricht: Gitlab ist dermaßen kaputt, dass ich mich mittlerweile frage, ob diejenigen, die von einem Entwickler verlangen, gefälligst Git zu nutzen, dafür eigentlich Geld bekommen. – Nabelschau zum Thema: Aufgrund positiver Rückmeldung habe ich tatsächlich mal wieder an meinem groff-IDE gearbeitet. Version 0.13.0 ist veröffentlicht, Version 0.13.1 folgt vielleicht demnächst. Angeblich läuft das Programm auch unter Linux problemlos. Das mögen andere Menschen besser beurteilen können als ich. Das Leben ist zu kurz für Linux. Wahrscheinlich muss ich mich mit neuen Versionen aber beeilen: Open Source ist tot. Ja, schon wieder. Langsam wird das vorhersehbar.
Bleibt unvorhersehbar: Musik.
The Black Angels – „Manipulation“ – LIVE AT LEVITATION
Es scheint immer noch vorzukommen, dass Menschen, die sich mit Hunden noch nicht so gut auskennen, selbige mit der Nase in deren Kacke stupsen, wenn sie (die Hunde) ins Haus gekackt haben, auf dass sie das nie wieder tun mögen.
Wenn jedoch in sozialen Medien, in denen unsereins sich ja einfach nur ungestört vergnügen will, jemand Politik in die Witze reinkackt, dann stupst diesen Jemand niemand mit der Nase in seine Kacke. Das ist ungerecht.
Es ist ja wirklich nicht leicht, in dieser Zeit, in der vermeintliche Gewissheiten schneller umfallen als das Wahlprogramm der Grünen an einem Wahlabend, noch politisch tätig zu sein, ohne sich dabei mittels versehentlich konsequenten Handelns in einen Fettnapf zu legen, weil irgendjemand beschlossen hat, dass das, was eben noch völlig richtig war, jetzt plötzlich völlig falsch ist.
Viele haben es vermutlich nicht kommen sehen, dass nicht einmal einen Monat, nachdem Sie, Christian Dürr, Vorsitzender der F.D.P.-Bundestagsfraktion, im Bundestag Ihre Solidarität mit Israel, das ein „Symbol für die Werte der Demokratie“ sei, bekräftigt hatten, die rechtsextreme Regierung Israels versehentlich Pläne verlauten ließ, die Palästinenser im Gazastreifen irgendwohin umzusiedeln, wo sie sie nicht mehr sehen muss. Sie scheinen immerhin daraus – das kann man ja auch nicht von jedem zeitgenössischen Politiker sagen – lobenswerterweise etwas gelernt zu haben, wie ich dem Deutschlandfunk (Archivversion) entnehme.
Als nämlich unlängst bekannt wurde, dass bei der AfD auch Menschen mitmachen dürfen, die eine Zwangsumsiedlung von irgendwie ausländischen Deutschen befürworten, teilten Sie folgende Ansicht mit:
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Dürr schrieb auf der Onlineplattform X: „Die Pläne zur Vertreibung von Millionen Menschen erinnern an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.“ Die vom Medienhaus Correctiv angeführte Recherche zeige, dass die AfD die Demokratie und freiheitliche Grundordnung zutiefst ablehne.
So weit, so einwandfrei begründet. Aber fragen möchte ich dann doch mal: Diese „Werte der Demokratie“ – sind die jetzt gut oder doch nicht mehr so?