NetzfundstückeMontagsmusik
Exo­cri­ne – Eido­lon

Chill mal Digga

Es ist Mon­tag. Die­se fro­he Bot­schaft hät­te ich schon frü­her ver­kün­det, aber mit einem frisch gebro­che­nen Arm schreibt es sich immer so schlecht. Mon­tag kann ich offen­bar ganz gut.

Inso­fern nur kurz hihi: Glück für Deut­sche Bahn: Windows‑3.11-Administrator, der 1993 zu einem Bewer­bungs­ge­spräch in den Zug stieg, soeben in Ber­lin ange­kom­men. Viel­fah­rer ken­nen das.

Kenn ich auch: Musik.

Exo­cri­ne – „Eido­lon“ (Offi­ci­al Music Video) 2024

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Aus­ge­na­zi­keult in Sach­sen

Siedie da oben – haben die Nazi­keu­le erwart­bar jetzt so ener­gisch geschwun­gen, dass ihre Rück­schlä­ge sogar dem „SPIEGEL“ (will ich nicht ver­lin­ken), der „FAZ“ (soll ich nicht ver­lin­ken, LSR) und dem „Stan­dard“ auf­ge­fal­len sind:

Deut­sche Super­markt­ket­te ent­schul­digt sich für „gegen Nazis“-Spruch – Peter Sim­mel, Geschäfts­füh­rer der betrof­fe­nen Filia­len, habe nicht gewusst, wie vie­le Men­schen sich mit dem Begriff „Nazi“ iden­ti­fi­zie­ren wür­den[.]

Fefe fin­det das amü­sant, weil es ja nur hei­ßen kön­ne, dass die­je­ni­gen Ein­woh­ner Sach­sens, die sich beschwert haben, alle­samt zwei­fels­frei tat­säch­lich Nazis sei­en, aber das eigent­li­che Pro­blem scheint mir anders­wo zu suchen zu sein. In mei­ner bis­he­ri­gen Kar­rie­re als Depp wur­de selbst ich, dem wenig fer­ner liegt als einen Aus­län­der auf­grund sei­ner Her­kunft anzu­zün­den, unge­zähl­te Male als Nazi beschimpft, meist, weil ich Beden­ken gegen­über gewalt­voll geführ­tem „Kampf gegen Rechts“ geäu­ßert habe. Man ändert nicht die Mei­nung eines ande­ren Men­schen und ver­bes­sert so das Mit­ein­an­der, indem man ihm auf die Fres­se haut.

Muss man 74 Jah­re nach dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs wirk­lich noch erklä­ren, was ein Nazi ist? Ant­je Hil­de­brandt

Immer­hin rei­he ich mich mit die­sem Stig­ma ein in eine illu­stre Rei­he von Richard Stall­man bis hin zu Theo Mül­ler, des­sen Mül­ler­milch-Pro­duk­te momen­tan schon wie­der boy­kot­tiert wer­den sol­len, weil er mit Ali­ce Wei­del befreun­det sei und das mal so gar nicht gehe. Ich fürch­te ja, wer nur noch Pro­duk­te von Unter­neh­men und/oder Land­wir­ten kauft, deren anti­fa­schi­sti­sche Grund­über­zeu­gung über jeden Zwei­fel erha­ben ist und die ihre pri­va­ten Freund­schaf­ten kom­plett vom Wahl­ver­hal­ten ande­rer Leu­te abhän­gig machen, des­sen Kühl­schrank wird in abseh­ba­rer Zeit nicht mehr prall gefüllt sein.

Aber bei den mei­sten fra­gen sie eben auch lie­ber nicht nach.

PolitikIn den Nachrichten
Kein rich­ti­ger Par­tei­en­staat im fal­schen

Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung:

Der demo­kra­ti­sche Par­tei­en­staat grün­det (…) im Prin­zip poli­ti­scher Reprä­sen­ta­ti­on, und er gibt die­sem Prin­zip in Gestalt des Frak­tio­nen­par­la­ments des Bun­des­ta­ges und der Land­ta­ge sein zeit­ge­mä­ßes Gesicht.

Lars Hünich, AfD (Archiv­ver­si­on):

Wenn wir mor­gen in einer Regie­rungs­ver­ant­wor­tung sind, dann müs­sen wir die­sen Par­tei­en­staat abschaf­fen.

Wor­auf­hin Ulri­ke Liedt­ke (Land­rats­prä­si­den­tin in Bran­den­burg, SPD, also nicht vom Fach):

Es gibt in Deutsch­land kei­nen „Par­tei­en­staat“, wie behaup­tet wird, son­dern eine plu­ra­li­sti­sche Demo­kra­tie mit frei­en, glei­chen und gehei­men Wah­len.

Genau. Es gibt hier kei­nen Par­tei­en­staat, weil man Par­tei­en hier näm­lich wäh­len kann.

Sie machen es ihnen ein­fach viel zu leicht.


Apro­pos: Mark Zucker­berg habe, befand der US-Senat, „ein Pro­dukt, das Men­schen tötet“. Nicht über­lie­fert ist, ob der Senat des­je­ni­gen Staa­tes, der nicht nur immer noch die Todes­stra­fe nicht flä­chen­deckend abzu­schaf­fen gedenkt, son­dern allein jetzt gera­de in fünf Krie­ge ver­wickelt ist, das aner­ken­nend gemeint hat.


Apro­pos „apro­pos“: In der­je­ni­gen Rea­li­tät, in der Polen im Web kein Ś ein­ge­ben kön­nen, weil das Land mal kom­mu­ni­stisch war, sei das Inter­net, geschaf­fen von Men­schen für Men­schen, längst der Feind des Men­schen gewor­den, schrieb Ed Zitron in einem außer­or­dent­lich lesens­wer­ten Text (eng­lisch­spra­chig, hier teils übel­setzt) in das Fein­des­land hin­ein. Wärm­stens emp­foh­len.

MusikPolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 31. Janu­ar 2024

Ist man gut in Metal­gi­tar­re spie­len, lockt man damit zwar kei­ne Frau­en an, aber dafür um so mehr Män­ner.


„Es gibt für mich kei­nen Unter­schied mehr zwi­schen Musik und Poli­tik.“ Ich ken­ne das. Musik ist Poli­tik. Ich möch­te regiert wer­den von walls of sound, möch­te Gitar­ren ankreu­zen, möch­te einen Bass als Außen­mi­ni­ster. Ein Schlag­zeug für Kul­tur und Sport. Gute Lyrik oder wenig­stens ent­lüf­ten­de Aggres­si­on als Bei­trag zur Haus­halts­de­bat­te. Statt­des­sen bekom­me habe ich plat­te Rei­fen. Pom­pös prä­sen­tier­te plat­te Rei­fen zwar, doch platt nichts­de­sto­we­ni­ger.


Deutsch­land im End­sta­di­um: „Nicht so laut tip­pen!“ Und schon wie­der die­ses Bedürf­nis, mei­ne olle 1981er IBM ans Mac­Book anzu­schlie­ßen und damit pro­duk­tiv im Zug zu sit­zen.


Die „Arbeits­lo­sen­quo­te in Ber­lin steigt auf fast zehn Pro­zent“, aber das sei nor­mal, sagt das Arbeits­amt. Ber­lin halt. Jah­res­wech­sel halt. Ach so. Na dann.


Mei­ne Lieb­lings­yo­ga­fi­gur ist der schla­fen­de Fett­sack.


Es gab in Deutsch­land allein 2022 mehr Todes­op­fer infol­ge der Rück­sichts­lo­sig­keit irgend­wel­cher Auto­fah­rer als seit 1945 an rech­ter Gewalt Ver­stor­be­ne. War­um soll eigent­lich die AfD ver­bo­ten wer­den, aber Volks­wa­gen nicht?

In den Nachrichten
Schlech­tes Mobil­netz gegen Rechts!

Tele­kom ist Anti­fa:

Ein biss­chen dürf­te sich Mar­tin Sell­ner am Mon­tag­abend geär­gert haben. Er hat­te alles so gut vor­be­rei­tet, sich gera­de kurz vor der deut­schen Gren­ze mit Kamerad*innen getrof­fen – sein Live­stream lief, er roll­te auf die Gren­ze zu. Und dann: Funk­loch. (…) Sell­ners Kal­kül: die Bun­des­re­pu­blik zu bla­mie­ren. (…) Die Selbst­in­sze­nie­rung gelang Sell­ner also nur in Tei­len. Neben Antifaschist*innen dürf­te das Funk­loch im Grenz­ge­biet sei­ne Show am stärk­sten gestört haben.

Das ist so knall­däm­lich, da lass‘ ich sogar den Stern mal drin. Immer­hin: Das Bla­mie­ren hat geklappt.

PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
Dan­heim – Hef­na // Pod­casts end­lich laber­frei

Aus aktuellem Anlass ein brauner Arsch.

Es ist Mon­tag. Wie gefällt er euch bis­her? Mir gefällt es nicht, nichts davon, irgend­wie. Dass der Mensch ein sozia­les Wesen ist, macht den Weg­bruch des Sozia­len kaum erträg­li­cher. Wie machen Men­schen das, die kei­nen an der Mur­mel haben?

Aber es gibt ja Betäu­bungs­mit­tel. Zu Beginn des jüngst ver­gan­ge­nen Wochen­en­des trieb ich mich inso­fern in Ham­burg, einer mei­ner Lieb­lings­städ­te, her­um, wo eine grö­ße­re Spi­ri­tuo­sen­mes­se statt­fand. In die­sem Rah­men habe ich fest­ge­stellt, dass in Austra­li­en anschei­nend Ing­wer­bier gebraut wird, das ein­zig dem Zweck dient, dass man in die hier­für ver­wen­de­ten Fäs­ser Whis­ky rein­tut. Schmeckt, wie man’s glaubt. Wer nix pro­biert, der lernt auch nix.

Apro­pos, gute Nach­rich­ten: Die „Süd­deut­sche Zei­tung“ hat abschlie­ßend fest­ge­stellt, wel­cher Tee schmeckt und wel­cher nicht. Geschmäcker sind, was in der Zei­tung steht. Es mag vie­les erklä­ren.

Der beste Tag, um das Benut­zer­kon­to bei Ado­be zu löschen, war immer gestern. Wich­ti­ger Tipp anson­sten: Ist man ein Betrü­ger und möch­te einen Auti­sten rein­le­gen, dann ist es emp­feh­lens­wert, von vorn­her­ein ehr­lich zu sein. Das erhöht die Wahr­schein­lich­keit des Erfol­ges. Das Smart­phone Pixel 8 Pro kön­ne man jetzt auch als Fie­ber­ther­mo­me­ter nut­zen, las ich die­ser Tage. Man betrach­te Form und Mate­ri­al und habe fort­an nie wie­der Fie­ber. Pod­casts sind der­weil dem­nächst – jeden­falls für App­le­kun­den – zum Lesen ver­füg­bar, ob die Betrei­ber das jetzt wol­len oder nicht. Damit sind all mei­ne Ein­wän­de gegen Pod­casts auf­ge­ho­ben und ich wer­de sehr vie­le von ihnen abon­nie­ren müs­sen. Es ist alles sehr schlimm.

Gedan­ke: Inci­ta­tus wäre ein guter Bun­des­kanz­ler gewor­den. Des­sen Kopf stand nicht im Weg her­um. In Thü­rin­gen (Saa­le-Orla-Kreis) hat ein CDU-Kan­di­dat mit Unter­stüt­zung der Lin­ken eine Land­rats­wahl gewon­nen. Wofür genau gibt es jetzt eigent­lich noch mal mehr als eine Par­tei?

Wovon es wie­der­um nicht genug geben kann: Musik.

Dan­heim – Hef­na

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 24. Janu­ar 2024

LOL: Gesichts­er­ken­nung erkennt Straf­tä­ter – falsch.


LOL: Die Bay­ern­par­tei (sie ist sehr gut) will Stra­ße nach Franz Becken­bau­er benen­nen.


LOL: Nehmt kein Koka­in, bleibt bei lang­sam töten­den Dro­gen wie Tabak.


LOL: Olaf Scholz über­nimmt „Ver­ant­wor­tung“, tritt aber nicht zurück, über­nimmt also eigent­lich gar nix.


LOL: Die SPD wür­de ja gern ihren guten Daten­schutz­be­auf­trag­ten behal­ten, aber die Wehr­be­auf­trag­te ist wich­ti­ger. (Im Übri­gen bin ich der Mei­nung, dass die Bun­des­wehr abge­schafft gehört.)


LOL: 1674 wollten’se Kaf­fee ver­bie­ten, damit die Män­ner wie­der ficken wol­len.


pepe sad.png: Rick Wak­e­man geht auf Abschieds­tour­nee.

PersönlichesPolitikIn den NachrichtenMontagsmusikComputer
Gol­den Core – Hraf­naspá // Demos – nur gegen mich selbst

Stehen Sie auf und erzählen Sie mir laut und deutlich von Ihren sexuellen Erlebnissen.

Es ist Mon­tag. Es soll­te mir lang­sam bes­ser gehen, aber ich funk­tio­nie­re nicht mehr und das ist nicht etwa des­halb lästig, weil die Gesell­schaft das gern hät­te, son­dern, weil ich das gern hät­te und weil es neu­lich noch so rei­bungs­arm lief. Es war leich­ter, als es anders war. Man sol­le ja nicht immer nur von ande­ren Men­schen abhän­gig sein, sagen sie. Tja, und jetzt? Wer­de ich jetzt bestraft? (Natür­lich wer­de ich das.)

Nützt ja nix. Ich mache Rou­ti­ne, bro­delnd und am Ende, aber wenn alles ande­re zer­fällt, ist Rou­ti­ne der letz­te Ret­tungs­ring, an dem wenig­stens kei­ner auch noch Geld ver­die­nen will. Also schrei­be ich auch die­sen Bei­trag. Aus Rou­ti­n­egrün­den begin­ne ich ihn mit Poli­tik, doch sind es gute Nach­rich­ten: Die rechts­rut­schen­de SPD ist bald weg. Nach­dem sie zusam­men mit den Grü­nen ein ver­bes­ser­tes Depor­ta­ti­ons­ge­setz beschlos­sen hat, ist das nur fol­ge­rich­tig. Da haben die Demon­stra­tio­nen am Wochen­en­de ja doch was gebracht. Und ich Naiv­ling dach­te schon, es sei ganz all­ge­mein eine unfass­bar zeit­rau­ben­de Schnaps­idee, gemein­sam mit ande­ren Leu­ten, die der glei­chen Mei­nung sind wie man selbst, gegen das Böse in ein Mikro­fon zu spre­chen, dass man der glei­chen Mei­nung sei wie all die ande­ren Anwe­sen­den. (Per­sön­lich habe ich das Demon­stra­ti­ons­wo­chen­en­de in mei­ner Stadt übri­gens damit ver­bracht, zu Hau­se laut Musik zu hören. Von Men­schen­men­gen bekom­me ich einen Hasch­mich und ein Hasch­mich wäre wirk­lich das Letz­te, das ich jetzt brau­chen kann.) Was zählt, ist auf dem Platz. Jetzt noch schnell ein paar Mil­lio­nen Schul­den in das Mili­tär (denn Mili­tär sei wich­tig) stecken und dafür wei­te­re Sozi­al­lei­stun­gen ersatz­los strei­chen und dann kann eigent­lich nichts mehr schief­ge­hen. – Chri­sti­an Lind­ner habe sich letz­te Woche vor ver­sam­mel­ter Bau­ern­schaft über Leu­te echauf­fiert, die für’s Nichts­tun Geld bekom­men, erfuhr ich in den Nach­rich­ten. Wel­chen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten hat er damit eigent­lich gemeint?

In einem Kom­men­tar zu einem mei­ner Bei­trä­ge wur­de ich unlängst gefragt, was (um alles in der Welt) mich dazu bewo­gen hat, frei­wil­lig Geld für eine ziem­lich gute Such­ma­schi­ne aus­zu­ge­ben. Die Fra­ge ist berech­tigt, im Inter­net was zu suchen geht ja auch „kosten­los“ (d.h. zula­sten der eige­nen Lebens­qua­li­tät). Ich woll­te dazu eigent­lich nichts schrei­ben, weil es ande­re schon hin­rei­chend gut getan haben, aber nach eini­gem Nach­den­ken möch­te ich zumin­dest zwei Argu­men­te nen­nen: Es ist und bleibt – das ver­spricht das Geschäfts­mo­dell – wer­be­frei (auch und gera­de in den Ergeb­nis­sen, die Algo­rith­men hin­ter der Suche sind nut­zer­freund­lich opti­miert wor­den) und Web­sites, die mir auf den Sack gehen, las­sen sich per Klick für immer aus „mei­nen“ Ergeb­nis­sen ent­fer­nen. Ich mache ja unter ande­rem was mit Com­pu­tern und in die­ser Bran­che gibt es jede Men­ge Web­site­be­trei­ber, die die Such­ergeb­nis­se von her­kömm­li­chen Such­ma­schi­nen mit irgend­wel­chem unzu­rei­chen­dem KI-Schwach­sinn sei­ten­wei­se ver­gäl­len. (Von den Bran­chen­kol­le­gen, die sich ihren kom­plet­ten Pro­gramm­code von ChatGPT schrei­ben las­sen und sich dann kuh­äu­gig wun­dern, war­um er nicht mal ansatz­wei­se kom­pi­lier­fä­hig ist, möch­te ich gar nicht erst aus­führ­lich anfan­gen.) In Kagi habe ich die­ses Pro­blem genau ein­mal und dann nie wie­der. Die­se Ruhe. Die­se wun­der­vol­le Ruhe.

Apro­pos dum­me Geschäfts­mo­del­le: Ein „Mana­ger“ des skru­pel­lo­sen Scheiß­un­ter­neh­mens Ubi­s­oft fin­de es, las ich, bedau­er­lich, dass Com­pu­ter­spie­ler immer noch Spie­le besit­zen wol­len, und das müs­se end­lich auf­hö­ren. Ich wünsch­te, Com­pu­ter­spie­ler wären etwas weni­ger leicht von bun­ten Pixeln dar­an zu hin­dern, gegen das Her­um­ge­führt­wer­den in der Mane­ge etwas ein­zu­wen­den, ande­rer­seits gibt es ja auch immer noch Men­schen, die frei­wil­lig Pro­duk­te von Sony kau­fen, das um 2000 her­um Schad­soft­ware auf „gekauf­ten“ CDs ver­teilt hat, damit sie kei­ner pri­vat­ko­piert. Was man nicht besitzt, das hat auch kei­nen Wert. (Phi­lo­so­phi­sche Über­le­gun­gen dar­über, ob das, was wirk­lich einen Wert hat, über­haupt beses­sen wer­den kann, bit­te ich fein säu­ber­lich aus­for­mu­liert in Schön­schrift ins Alt­pa­pier zu kip­pen.)

Zu CDs auch: Frank Z. von Abwärts sei ver­stor­ben, las ich die­ser Tage. Ich mag Abwärts nicht und ver­scho­ne mein Publi­kum ja meist mit Din­gen, die ich nicht mag. Mag ich hin­ge­gen, es ist immer­hin Krach und hält so die­se elen­den Gedan­ken auf: Gol­den Core.

Gol­den Core – Hraf­naspá (offi­ci­al music video)

Guten Mor­gen.

Persönliches
(19.1.24)

Ich schei­ne still, doch es gibt vie­les, das ich schrei­be. Ich schwei­ge dort, wo das Lau­te nicht hilft.

Nine Inch Nails – Hurt (VEVO Pres­ents)

Die Dämo­nen sind unru­hig. Das Opfer hat jetzt ein Gewehr.

Es ist auch sehr bemer­kens­wert, daß es uns nie­mals ein­fällt, die Trau­er als einen krank­haf­ten Zustand zu betrach­ten und dem Arzt zur Behand­lung zu über­ge­ben, obwohl sie schwe­re Abwei­chun­gen vom nor­ma­len Lebens­ver­hal­ten mit sich bringt. Wir ver­trau­en dar­auf, daß sie nach einem gewis­sen Zeit­raum über­wun­den sein wird, und hal­ten eine Stö­rung der­sel­ben für unzweck­mä­ßig, selbst für schäd­lich.

Sig­mund Freud

In den NachrichtenMontagsmusikPolitikProjekte
The Black Angels – Mani­pu­la­ti­on (live) // Mit der AfD zur Revo­lu­ti­on?

Kann nicht reden, ich esse.

Es ist Mon­tag. Die hier­zu­lan­de abge­schaff­te Mon­ar­chie hat­te zwecks gest­ri­ger Aus­strah­lung von MEINEN Gebühren!!!11! aber­mals Sen­de­zeit gekauft, denn es ist von außer­or­dent­li­cher Wich­tig­keit, dass die Ernen­nung eines neu­en Mon­ar­chen in irgend­ei­nem Schrumpf­land als Teil der „Grund­ver­sor­gung“ von der „Demo­kra­tie­ab­ga­be“ geför­dert wird. Schon klar, dass da bald eine Erhö­hung nötig ist. Köni­ge sind ein teu­res Hob­by.

Wer will, dass die Regie­rungs­po­li­tik so bleibt, der will nicht, dass sie bleibt. Ich erwar­te Hun­de­blick­vi­de­os von CDU, FDP und AfD. Die DKP macht ja eh dau­ernd wel­che. – Ech­te Frau­en sei­en aus dem Com­pu­ter ent­stan­den, infor­miert der­weil die Jun­ge Alter­na­ti­ve Baden-Würt­tem­berg unfrei­wil­lig. Da habe ich doch lie­ber drei unech­te. Momen­tan demon­strie­ren sie in Deutsch­land ja aus ande­ren Grün­den gegen die AfD. Sie haben die Vor­stel­lung, alle vier Jah­re sei oft genug, inso­fern end­lich über­wun­den; und sie sind so kurz davor zu ver­ste­hen, dass Wah­len allein nicht die Lösung für eine bes­se­re Zukunft sein kön­nen. Ob die­je­ni­gen, die jetzt für den Auf­stand trom­meln, das dann immer noch so gut fin­den, bleibt indes abzu­war­ten. Ist Staats­schutz links?

Com­pu­ter­nach­richt: Git­lab ist der­ma­ßen kaputt, dass ich mich mitt­ler­wei­le fra­ge, ob die­je­ni­gen, die von einem Ent­wick­ler ver­lan­gen, gefäl­ligst Git zu nut­zen, dafür eigent­lich Geld bekom­men. – Nabel­schau zum The­ma: Auf­grund posi­ti­ver Rück­mel­dung habe ich tat­säch­lich mal wie­der an mei­nem groff-IDE gear­bei­tet. Ver­si­on 0.13.0 ist ver­öf­fent­licht, Ver­si­on 0.13.1 folgt viel­leicht dem­nächst. Angeb­lich läuft das Pro­gramm auch unter Linux pro­blem­los. Das mögen ande­re Men­schen bes­ser beur­tei­len kön­nen als ich. Das Leben ist zu kurz für Linux. Wahr­schein­lich muss ich mich mit neu­en Ver­sio­nen aber beei­len: Open Source ist tot. Ja, schon wie­der. Lang­sam wird das vor­her­seh­bar.

Bleibt unvor­her­seh­bar: Musik.

The Black Angels – „Mani­pu­la­ti­on“ – LIVE AT LEVITATION

Guten Mor­gen.

Persönliches
Scha­de, dass Sozia­le-Medi­en-Nut­zer kei­ne Hun­de sind.

Es scheint immer noch vor­zu­kom­men, dass Men­schen, die sich mit Hun­den noch nicht so gut aus­ken­nen, sel­bi­ge mit der Nase in deren Kacke stup­sen, wenn sie (die Hun­de) ins Haus gekackt haben, auf dass sie das nie wie­der tun mögen.

Wenn jedoch in sozia­len Medi­en, in denen unser­eins sich ja ein­fach nur unge­stört ver­gnü­gen will, jemand Poli­tik in die Wit­ze rein­kackt, dann stupst die­sen Jemand nie­mand mit der Nase in sei­ne Kacke. Das ist unge­recht.