„Es gibt für mich keinen Unterschied mehr zwischen Musik und Politik.“ Ich kenne das. Musik ist Politik. Ich möchte regiert werden von walls of sound, möchte Gitarren ankreuzen, möchte einen Bass als Außenminister. Ein Schlagzeug für Kultur und Sport. Gute Lyrik oder wenigstens entlüftende Aggression als Beitrag zur Haushaltsdebatte. Stattdessen bekomme habe ich platte Reifen. Pompös präsentierte platte Reifen zwar, doch platt nichtsdestoweniger.
Deutschland im Endstadium: „Nicht so laut tippen!“ Und schon wieder dieses Bedürfnis, meine olle 1981er IBM ans MacBook anzuschließen und damit produktiv im Zug zu sitzen.
Die „Arbeitslosenquote in Berlin steigt auf fast zehn Prozent“, aber das sei normal, sagt das Arbeitsamt. Berlin halt. Jahreswechsel halt. Ach so. Na dann.
Meine Lieblingsyogafigur ist der schlafende Fettsack.
Es gab in Deutschland allein 2022 mehr Todesopfer infolge der Rücksichtslosigkeit irgendwelcher Autofahrer als seit 1945 an rechter Gewalt Verstorbene. Warum soll eigentlich die AfD verboten werden, aber Volkswagen nicht?




Und genau das ist es, was Nono und Helmut Lachenmann von *allen* anderen unterscheidet. Ich muß also meinen Text von neulich (das Musik nichts sagt außer sich selbst) revidieren. Für Nono und Lachenmann gilt das nicht.
Lachenmann: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern.
https://www.youtube.com/watch?v=-yTlN807E2w
Leider gibt es nur eine konzertante Aufführung (aber immerhin mit ihm selbst als Narrator!):
https://www.youtube.com/watch?v=VqhUXqTUiO0
Wenn man das leibhaftig in einer Oper erleben kann, dann ist der Tag und die folgende Woche (und das darauffolgende Leben) ein anderes.